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Produktion und Umwelt
Fraunhofer-Gesellschaft
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© Christian Meyer/Fraunhofer IPA
Fahrzeug- und Anlagenbau, Robotik
Längst haben Roboter die industrielle Welt erobert, sei es in der Fabrikhalle oder im Medizin-Labor. Neben den Automobilherstellern setzen zunehmend auch die metallverarbeitende sowie die Kunststoff- und Gummibranche auf die stählernen Gehilfen. Die neuesten Exemplare sind feinfühlig: Sogar Tomaten können die Hightech-Helfer greifen, ohne sie zu zerdrücken. Wiederum andere machen dank ihrer menschenähnlichen Proportionen an jedem Steharbeitsplatz in Fertigungsstraßen eine gute Figur.
Projektbeispiele
Robotik - Sicherheit ohne Schutzzaun

Roboter sind aus der modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken – in der Produktion, im Labor oder in der Medizin assistieren sie den Menschen. Ein neues projektions- und kamerabasiertes System sorgt künftig dafür, dass es bei der Zusammenarbeit nicht zu Kollisionen kommt.
Spritsparen beim Pflügen

Weniger Reibung, weniger Kraft, weniger Sprit: Sind Pflugschare mit diamantartigen Kohlenstoffschichten überzogen, gleiten sie durch den Ackerboden, beinah wie das heiße Messer durch die Butter. Für die Zugmaschinen vor den Pflügen bedeutet das, sie brauchen deutlich weniger Kraft und Kraftstoff.
Roboterarme kinderleicht steuern

Man bewegt den Arm – und der Roboter führt die Bewegung nach. Diese intuitive Bedienung ist nun dank eines neuen Eingabegeräts möglich und soll künftig die Steuerung von Industrierobotern erleichtern. Doch damit nicht genug: Das Sensorsystem kann auch dabei helfen, aktive Prothesen zu regeln.
Präzise Motoren montieren

In der Automobilindustrie werden Verbrennungsmotoren noch immer weitgehend von Hand zusammengebaut. Fraunhofer-Forscher entwickeln Verfahren und Methoden, um Montageprozesse zu automatisieren und damit die Qualität der Motoren kontinuierlich zu verbessern.
Autos schneller auf die Straße bringen

Kürzere Bearbeitungszeiten, beschleunigte Logistikprozesse und neue Technologien stehen auf der Agenda der Autohersteller. Eine neuartige Software soll Unternehmen beim Umsetzen der Aufgaben unterstützen und helfen, Entwicklungszeiten und -kosten zu reduzieren.
Autos Ressourcen schonend fertigen

Autotüren aus Magnesium, tauchgleitgeschliffene Alufelgen, neue Klebtechniken, Werkstoffe und Lackierungen, optimierte Fahrzeugmontage – Fraunhofer-Forscher unterstützen Autohersteller auf vielfältige Weise, wenn es darum geht, Fahrzeuge leichter, sparsamer und kostengünstiger zu fertigen.
Green Powertrain Technologies: Schwung für umweltschonende Autos

Die Anforderungen an das Auto der Zukunft sind groß: Es muss Ressourcen schonend gefertigt werden, mit geringem Kraftstoffverbrauch fahren, dabei wenig Schadstoffe in die Luft pusten und möglichst selten eine Wartung benötigen. Wie lässt sich dies erreichen? Fraunhofer-Forscher setzen beim »Powertrain« an – dem Antriebsstrang mit allen Komponenten für die Drehmomenterzeugung und -übertragung, also vom Motor bis zum Rad.
Perfekt verschweißte Nähte für Autokarosserien

Einschweißen statt Durchschweißen: So erzeugt ein Laser eine Naht, die nur von einer Seite sichtbar ist. Doch wie kontrolliert man die Laserleistung so, dass die Bleche nicht durchbohrt werden? Ein neues Kamerasystem wertet thermische Bilder in Echtzeit aus und sorgt so für die perfekte Naht.
Rotorblätter im Härtetest

Windenergieanlagen werden immer größer – sie könnten schon bald einen Rotordurchmesser von 180 Metern erreichen. Dafür benötigt man Prüfanlagen, in denen die riesigen Rotorblätter Belastungstests unterzogen werden. Forscher eröffnen in Kürze einen rekordverdächtigen Teststand für Blätter von bis zu 90 Metern Länge.
Robotik: Vorbild »Elefantenrüssel« – ein Hightech-Helfer für Industrie und Haushalt

Fraunhofer-Forscher haben gemeinsam mit Festo einen Bionischen Handlingassistenten entwickelt. Nach dem Prinzip der Bionik übertrugen die Wissenschaftler natürliche Konstruktionsprinzipien auf ein Robotersystem und schufen ein einzigartiges Handlingsystem mit fast menschlicher Leichtigkeit, Geschicklichkeit und Flexibilität. Der Roboter besteht aus einem künstlichen Arm, einem Handgelenk und einem Greifer mit drei Fingern.
Weitere Informationen
Fraunhofer-Verbund Produktion
Der Fraunhofer-Verbund Produktion ist eine Kooperation von Fraunhofer-Instituten mit dem Ziel, produktionsorientierte Forschung und Entwicklung gemeinsam zu betreiben, um den Kunden in Industrie, Handel und Dienstleistung durch die Bündelung der vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen der einzelnen Institute auch umfangreiche, ganzheitliche Problemlösungen aus einer Hand anbieten zu können.
Fraunhofer-Allianz autoMOBILproduktion
In der Allianz bündelt Fraunhofer die Kompetenzen in der Fahrzeugherstellung von der Planung bis zum lackierten Fahrzeug.
Fraunhofer-Allianz Embedded Systems
In der Automobilbranche, im Maschinen- und Anlagenbau kommen eingebettete elektrotechnische Systeme zum Einsatz, deren Leistungsfähigkeit und Komplexizität zunehmend steigen. In der Allianz werden die Kompetenzen in der Informationstechnik, Elektrotechnik und im Maschinenbau, gebündelt.
Fraunhofer-Allianz Leichtbau
Die in der Fraunhofer-Allianz Leichtbau zusammengeschlossenen Institute haben die dafür erforderlichen Kompetenzen in den Bereichen Materialien bzw. Materialverbünde für den Leichtbau, Füge- und Fertigungsverfahren im Leichtbau, numerische und experimentelle Simulation im Leichtbau und Bewertung von Bauteilen und Systemen gebündelt.
Fraunhofer-Innovationscluster Integrative Produktionstechnik für energieeffiziente Turbomaschinen (TurPro), Aachen
Im Innovationscluster »TurPro« am Standort Aachen bündeln Forschung und Industrie ihr Know-how in der Herstellung und Instandhaltung von Turbomaschinen.
Fraunhofer-Innovationscluster Maintenance, Repair and Overhaul in Energie und Verkehr (MRO) Berlin/Brandenburg
Ziel des Clusters ist es, ressourcenschonende und energieeffiziente Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungsprozesse und -technologien bei Produkten und Gütern mit hohen Investititonskosten und langer Lebensdauer zu erarbeiten.
Fraunhofer-Innovationscluster Mechatronischer Maschinenbau, Chemnitz
Ziel des Clusters ist es, mechatronische Fertigungsmittel zu entwickeln und damit zur Realisierung anspruchsvollster Produkte und Prozesse beizutragen. Ein typisches FuE-Beispiel: Forscher und Unternehmer in Sachsen entwickeln gemeinsam höchstpräzise Montageanlagen und hybride Erodiertechnik für neuartige Piezoeinspritztechnik.
Fraunhofer Project Centre for Composites Research at The University of Western Ontario
Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT hat im Juli 2011 eine auf mehrere Jahre ausgelegte Zusammenarbeit mit der University of Western Ontario (Western) in London, Ontario gestartet. Deutsche und kanadische Forscher werden zukünftig im gemeinsamen »Fraunhofer Project Centre for Composites Research @ Western« im Bereich Leichtbau forschen.
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