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Ressourcenschonende Produktion
Fraunhofer-Gesellschaft
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© Fraunhofer ISC
Werkstoffe und Oberflächen
Viele Schlüsseltechnologien wie die Informations-, Umwelt- und Energietechnik sowie die Verkehrs- und Fertigungstechnik wären ohne den Einsatz neuer Werkstoffe nicht denkbar. Sie sind die Grundlage zahlreicher Produktinnovationen. Die Zukunft gehört unter anderem den Smart Materials: intelligente Werkstoffe, die flexibel auf Umfeldbedingungen reagieren. Beschichtungen können Werkstoffe darüber hinaus verbessern oder ihnen zusätzliche Funktionen geben.
Projektbeispiele
Flexible Folie für Photovoltaik

Displays zum Aufrollen und biegsame Solarzellen – Märkte mit Zukunftschancen. Wesentlicher Baustein sind Barriereschichten, die beispielsweise Dünnschicht-Solarzellen vor Sauerstoff und Wasserdampf schützen und damit deren Lebensdauer erhöhen.
Pfiffige Werkstoffe für High-Tech-Produkte

Blitzschnell, flexibel und selbstständig passen »Smart Materials« ihren Zustand an wechselnde Situationen an. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und vielversprechend – nicht nur für den Automobilbau, sondern auch für den Maschinenbau oder die Elektronikindustrie.
Oberflächen, die es drauf haben

Beschichtungen können Werkstoffe verbessern oder ihnen zusätzliche Funktionen geben. Besonders interessant für die Luft- und Raumfahrt sind kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFKs), da sie sich durch geringes Gewicht und eine hohe Stabilität auszeichnen. Allerdings müssen sie auch elektrisch leitfähig sein – eine Anforderung, die CFKs nur sehr schlecht erfüllen. Forscher haben nun eine Methode entwickelt, mit der sie Kunststoffe mit einer festhaftenden Metallschicht überziehen und dadurch besser leitfähig machen können.
Verbundwerkstoff: Diamant und Keramik

Fraunhofer-Wissenschaftlern ist es zusammen mit Industriepartnern gelungen, einen Werkstoffverbund aus Diamant und Keramik herzustellen und wurden dafür 2010 mit dem Stifterverbandspreis ausgezeichnet.
Verbundwerkstoffe aus Biopolymeren - natürlich stabil

Biobasierte Kunststoffe haben einige Vorzüge: Sie lassen sich aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnen und sind meist biologisch abbaubar. Bislang werden sie vor allem Verpackungen oder Einweggeschirr eingesetzt. Fraunhofer-Forscher entwickeln stabile, natürliche Verbundwerkstoffe, die sich auch im Autobau nutzen lassen.
Haifischhaut für Flugzeuge, Schiffe und Windenergieanlagen
Um den Treibstoffverbrauch von Flugzeugen und Schiffen zu senken, ist es notwendig den Strömungswiderstand zu reduzieren. Ein innovatives Lacksystem macht das möglich. Das senkt nicht nur Kosten, sondern reduziert auch den CO2-Ausstoß.
Hybridstrukturen – das Beste verbinden

Gelungen ist ein Produkt, wenn es dem Ingenieur ebenso gefällt wie dem Kunden. Mit klassischen Werkstoffen lässt sich dieses Ziel heutzutage nicht mehr erreichen. Der Lösungsansatz sind Materialverbünde: Mit einem Mix aus verschiedenen Werkstoffen gelangt man zu Eigenschaften, die man mit nur einem Material nicht erzielen könnte.
Kunststoffe und Nanopartikel – die perfekte Mischung

Leichtbau, Autoindustrie, Elektrotechnik – aus vielen Bereichen sind Kunststoffbauteile nicht mehr wegzudenken. Forscher vermischen Kunststoffe jetzt raffiniert mit Nanopartikeln und verpassen ihnen so neue Eigenschaften. Flugzeuge könnten dank des innovativen Materials zukünftig besser vor Blitzeinschlägen geschützt werden.
Defekte Kunststoffe reparieren sich selbst
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT haben im BMBF-Projekt »OSIRIS« selbstheilende Elastomere entwickelt, die sich autonom reparieren können.
Beschichtungsverfahren: Atomares Billard-Spiel

Forscher am Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST haben ein neues Modul für eine Sputter-Anlage entwickelt, mit dem sich die Effizienz des Beschichtungsverfahrens erheblich steigern lässt.
Leichtbaumaterialien: Felgen mit Korsett

Eignen sich Leichtbaumaterialien für höchstbeanspruchte und sicherheitsrelevante Bauteile wie Autofelgen? Tests und Berechnungen zeigen: Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) sind sehr schadenstolerant und bei Fahrzeugrädern Aluminium deutlich überlegen. Einen Prototypen einer Leichtbaufelge haben Forscher bereits gefertigt.
Deutscher Umweltpreis für die Gründer von »Clean-Lasersysteme«

Die Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die Gründer der Firma Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER), eine Fraunhofer-Ausgründung, Dr. Winfried Barkhausen und Edwin Büchter am 13. September 2010 mit dem Deutschen Umweltpreis 2010 ausgezeichnet. Die Lasertechnik-Pioniere haben eine mobil einsetzbares Reinigungsverfahren entwickelt, das technische Oberflächen umweltschonend mit Licht reinigt.
Weitere Informationen
Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile – MATERIALS
Die Materialforschung der Verbund-Institute umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung neuer und der Verbesserung bestehender Materialien und Bauteile über Technologieentwicklung, die Charakterisierung der Eigenschaften bis hin zur Bewertung des Einsatzverhaltens.
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