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Mobilität und Verkehr
Fraunhofer-Gesellschaft
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Gütermobilität
Damit Waren auch in Zukunft schnell und sicher an ihr Ziel kommen entwickelt Fraunhofer Systeme, um Warenströme zu optimieren. Fraunhofer-Forscher konzipieren moderne Verkehrssysteme, die Straßenverkehr und Güterzüge intelligent vernetzen, entwickeln Hard und Software mit der die Sicherheit in der Lebensmittelkette gewährleistet werden kann oder forschen daran, wie punktgenau Waren geortet werden können.
Projektbeispiele
Mitfahrzentrale für Frachtgüter

Rund 20 Prozent der Lkws auf deutschen Straßen sind ohne Ladung unterwegs. Der wirtschaftliche Schaden für die betroffenen Speditionen ist groß. Aber auch aus ökologischen und verkehrstechnischen Gründen sind Leerfahrten zu vermeiden. Eine neue Auktionsplattform soll zu einer besseren Auslastung der Fahrzeuge beitragen.
Luftfrachtcontainer organisieren sich selbst
Jeden Tag werden tonnenweise Lebensmittel, Bauteile und andere Güter per Flugzeug rund um den Globus transportiert. Intelligente Luftfrachtcontainer könnten schon bald dazu beitragen, dass die Ware zuverlässig und noch schneller beim Empfänger eintrifft: Sie suchen sich selbst ihren Weg und passen auf, dass sie die richtige Ladung transportieren. Wie das geht, stellen Fraunhofer-Forscher auf der Messe transport logistic (10. bis 13. Mai in München) vor.
Food Chain Management

Heute kommen die Lebensmittel aus Ländern rund um den Globus. Das schafft neue Herausforderungen, was die Frische und Qualität von Lebensmitteln betrifft. Dazu ist die Transparenz der Transportkette nötig. Ziel der Fraunhofer-Forscher ist es, die Lebensmittelsicherheit und -qualität zu erhöhen, und die Rückerverfolgbarkeit von Lebensmitteln von den Urproduzenten über die Verarbeiter bis zum Verkäufer zu garantieren.
Rundholz mit Antennen

Funk-Etiketten auf Holzbasis sollen künftig die Logistikprozesse in der Forstwirtschaft optimieren. Die RFID-Transponder bestehen aus Papier und dem Pflanzenbestandteil Lignin. So stören sie nicht bei der Verarbeitung der Stämme und ermöglichen es dennoch, komplette Lkw-Fuhren mit Rundholz zu erfassen.
Gemälde sicher transportieren

Wertvolle Gemälde müssen mitunter lange Reisen überstehen. Damit sie dabei keinen Schaden nehmen, verpackt man sie in Transportvitrinen. Sensoren erkennen künftig sofort, ob sich in diesen Vitrinen gasförmige Schadstoffe befinden, etwa aus Klebstoffen.
Internet der Dinge
Im Internet der Dinge kommt es darauf an, jedes einzelne Objekt bzw. Produkt in die Warenlogistik einzubinden und aus der Lieferung und dem Verkauf eines RFID-bestückten Produkts automatisierte Aktionen für komplexe Warenwirtschaftssysteme und andere Geschäftsprozesse zu erzeugen.
Warenlogistik im Krankenhaus
Jährlich ereignen sich allein in Europa durch die falsche Vergabe von Medikamenten schätzungsweise zwischen 14.000 bis 30.000 Todesfälle. Das im September 2009 gestartete Projekt »e-med ppp« zielt darauf ab, die Patientensicherheit bei der Medikamentenvergabe in Krankenhäusern zu verbessern und die Warenlogistik vom Hersteller bis zu den Patienten zu optimieren.
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