Wechsel der Institutsleitung am Fraunhofer INT

Presseinformation / 14.9.2012

Am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT wechselte am 1. September 2012 die Institutsleitung. Prof. Uwe Wiemken wird von Prof. Michael Lauster abgelöst. Lauster ist zugleich Inhaber des Lehrstuhls für »Technologieanalysen und -vorausschau auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung« an der renommierten Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr.rer.pol.habil. Michael Lauster Institutsleitung Fraunhofer INT, Euskirchen

Vor seinem Wechsel ans INT war Prof. Michael Lauster in führenden Positionen bei der Bundeswehr tätig. Er befasste sich dort vor allem mit der Entwicklung, Beschaffung und dem Betrieb moderner Luftfahrtsysteme. Zusätzlich war er Privat-Dozent an der Universität der Bundeswehr in München. Mit der Berufung auf den neu eingerichteten Lehrstuhl der Fakultät für Maschinenwesen an der renommierten Aachener Hochschule sind attraktive neue Möglichkeiten für angehende junge Wissenschaftler auch am Standort Euskirchen verbunden.

Prof. Uwe Wiemken ist bereits seit 1974 am INT tätig, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, später als Abteilungsleiter und seit 2001 als Institutsleiter. In seine Amtszeit fallen zahlreiche Erweiterungen des Instituts, durch die unter anderem mehr als fünfzig neue Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. Auch nach seinem Ausscheiden als Institutsleiter berät er das INT. Seit 2009 ist Uwe Wiemken Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Die Kooperation mit der Hochschule wird auch in Zukunft von ihm weiter betreut werden.

Das INT gehört seit 1974 zur Fraunhofer-Gesellschaft, der führenden europäischen Organisation für angewandte Forschung mit mehr als 20 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 80 Standorten weltweit. Aktuell arbeiten im Institut rund 100 Mitarbeiter, davon 50 Wissenschaftler. Das Haushaltsvolumen betrug im Geschäftsjahr 2011 etwa 7,2 Millionen Euro. Das INT ist Mitglied im Fraunhofer-Verbund für Verteidigungsund Sicherheitsforschung VVS.