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Wirtschaftspresse
Fraunhofer-Gesellschaft
Newsletter für Wirtschaftsthemen
Die Abteilung für Presse und Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht einmal im Monat einen Newsletter für die Wirtschaftspresse.
Wirtschaftsthemen 2011

Egal ob Autofelgen, Wasserflaschen oder teure Kunstwerke: In einem eigenen Labor simulieren Wissenschaftler in Dortmund reale Transportbedingungen – und finden für jedes Produkt die richtige Verpackung.

Innovative Firmen haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Die Benchmarking-Methode InnoAudit® misst und bewertet die Innovationsfähigkeit von Unternehmen. Das Portal www.innoscore.de zeigt, wie sie sich im Wettbewerb platzieren.

Sie erinnern an eine Thermoskanne – die mobilen Brennstoffzellensysteme der eZelleron GmbH aus Dresden. Gefüllt mit drei Millimeter starken Keramikröhrchen – mikrotubulare Solid Oxide Fuel Cells – produzieren sie mit Camping- oder Feuerzeuggas dauerhaft ein Watt Leistung pro Röhrchen. Damit kann man in freier Natur im Internet surfen oder telefonieren.

Damit große, verglaste Gebäude im Sommer nicht horrende Kühlkosten verursachen und einfallendes Licht nicht blendet, entwickelten Fraunhofer-Forscher thermotrope Gläser, die bei Bedarf automatisch weniger Sonnenenergie einlassen. In enger Kooperation mit der Tilse Formglas GmbH entstand so ein marktreifes Produkt, das die Kosten für die Klimatisierung großflächig verglaster Gebäude erheblich senkt.

In Airbags und elektronischen Assistenzsystemen sorgen kleine Sensoren für die Sicherheit des Fahrers. Diese Inertialsensoren genannten Bauteile erfassen die Bewegungen im Raum, wie Beschleunigung und Rotation. Forscher entwickeln neue Mikro-Elektro-Mechanische Bauelemente, MEMS-Bauelemente genannt, aus Siliziumtechnologie.

Außer dem Motor werden in Elektroautos auch sicherheitskritische Funktionen elektronisch und von Software gesteuert. Damit dieses Zusammenspiel funktioniert, ist Kommunikationstechnik bei E-Mobility besonders wichtig. Gleichzeitig muss das Fahrzeug stärker in die Straßeninfrastruktur sowie das Energienetz eingebunden werden. Lösungen präsentieren Wissenschaftler vom 15. – 25. September 2011 auf der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt/Main auf Stand C23 in Halle 4.

Cyberkriminelle sind keine Einzelkämpfer. Sie kapern Rechner und schließen sie zu großen Netzwerken zusammen. Diese Botnetze lassen sich fernsteuern und als Spam-Schleuder oder für politisch und wirtschaftlich motivierte Hacker-Angriffe missbrauchen. Experten haben einen umfassenden Lagebericht erstellt.

Carbonfasern machen Autos leicht und sicher. Ein großer Nachteil ist, dass sie teuer und aufwendig herzustellen sind. Das soll sich nun ändern. Alle großen Hersteller setzen künftig auf den Faserverbundwerkstoff CFK. Der Sprung in die Großserienfertigung ist somit eine Frage der Zeit.

Sie sind klein, energieeffizient und hochfunktional: die elektronischen Systeme von morgen. In Dresden schaffen Fraunhofer-Forscher die Voraussetzungen für die dreidimensionale Integration der Halbleiterkomponenten und zählen damit weltweit zu den Technologieführern.

Klimawandel und versiegende fossile Ressourcen bestimmen den Energiemix der Zukunft. Die Solarenergie wird dabei eine wesentliche Rolle spielen. Denn Sonnenenergie steht unbegrenzt zur Verfügung. Die Soitec Solar GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzentratormodule der Concentrix™ Technologie aus dem Labor in die industrielle Massenfertigung zu bringen. Der spezielle Aufbau dieser Module und der eingesetzten Solarzellen ermöglicht es, mehr Sonnenlicht in Energie umzuwandeln.

Wirtschaftskriminelle nutzen heute oftmals IT-Systeme, um an ihr Ziel zu gelangen. Auch der Handel mit gestohlenen und illegalen Daten boomt im Internet. Doch dabei hinterlassen Verbrecher verräterische Spuren. Damit Täter überführt werden können, entwickeln Fraunhofer-Forscher neue Verfahren der IT-Forensik.

Mit den Lasern der EdgeWave GmbH aus Würselen lässt sich präziser und schneller schneiden, bohren und fräsen als mit konventionellen Verfahren. Dies ermöglicht neue Verfahren in der Serienfertigung und revolutioniert Geschwindigkeit und Qualität. Deshalb wurde das Spin-Offs des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT mit dem 1. Preis des Innovation Award Laser Technology 2010 ausgezeichnet.

Die Clean-Lasersysteme GmbH gehört zu den rund 30 Unternehmen, die in den vergangenen 25 Jahren als Spin-Offs des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT entstanden sind. Mit einem innovativen Reinigungsverfahren definiert das Hightech-Unternehmen die Grenzen des Machbaren neu.

Facebook, Xing und Wikipedia haben es vorgemacht: Mit überschaubarem Aufwand lassen sich im Internet Meinungen erfragen oder Abstimmungen durchführen. Menschen gestalten das Geschehen aktiv mit. Ein Ansatz der auch für kommunale Verwaltungen und die Politik interessant ist. Fraunhofer-Forscher haben eine Web-Plattform entwickelt, um Bürger an der Planung kommunaler Haushalte zu beteiligen.

Stimmen die Abläufe in meinem Betrieb? Wird der teure Lagerplatz auch optimal genutzt? Könnte man Produktion und Lagerhaltung besser aufeinander abstimmen? Immer wieder müssen Unternehmer sich diese Fragen stellen. Denn ständig kommen neue Softwarelösungen auf den Markt, die Produktionsprozesse und Transportketten noch effektiver machen.

Die IHK Aachen würdigt das große Engagement des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT bei der Ausgründung technologieorientierter Unternehmen. Rund 30 Firmen sind in den letzten 25 Jahren als Spin-Offs des Instituts entstanden. Die meisten dieser Ausgründungen haben sich in der Wirtschaftsregion Aachen niedergelassen und fördern so deren Konkurrenzfähigkeit.

Der brasilianische Markt für orthopädische Produkte wächst rasch und ist für deutsche Unternehmen sehr attraktiv. Das Fraunhofer- Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA erforscht in einer Studie diesen Markt. Auf der Informationsveranstaltung »Marktchance Orthopädie in Brasilien« bietet sich deutschen Unternehmen Gelegenheit, ihr Unternehmensanliegen direkt in die Studie und die Kooperationsplanung 2011 einzubringen.
Die Inhalte der Döschen und Flaschen, aus denen Apotheker individuelle Medikamente für Patienten mischen, sehen meist gleich aus: weiße Pulver. Daher sind Pharmazeuten verpflichtet, die Rezepturrohstoffe zu kontrollieren. Jede Verwechslungsgefahr kann damit ausgeschlossen werden. Das bindet eine qualifizierte Assistentin bis zu 45 Minuten, verbraucht teure Reagenzien und muss sachgerecht entsorgt werden. Schneller und sauberer geht es mit Spektrometern. Die waren bisher aber kompliziert und kosteten leicht so viel wie ein Mittelklassewagen.
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