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Archiv Wirtschaftsthemen
Hier finden Sie ältere Ausgaben der Wirtschaftsthemen. Dem Newsletter für Wirtschaftsjournalisten, den die Abteilung für Presse und Öffentlichkeitsarbeit einmal im Monat veröffentlicht.
Wirtschaftsthemen 2010

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können demnächst vorab abschätzen, wie sich geplante Veränderungen in Produktion und Logistik tatsächlich auswirken. Denn das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA bietet per Web-Browser Zugang zu Werkzeugen, die sich bisher nur größere Unternehmen leisten konnten.
Notorischer Wegklicker oder Werbegenießer, die Streuverluste von Werbung sind hoch. Ein Team aus Fraunhofer-Forschern und Industriepartnern erarbeitet neue Verfahren für zielgerichtete Werbung.
Viel Geld lässt sich einsparen, wenn Transportdienstleistungen besser standardisiert werden. Logistik-Experten von Fraunhofer und die PSI Logistics GmbH kooperieren und erforschen in einer Studie kritische Prozesse im Transportmanagement.

Auf den Fraunhofer-Technologietagen in München trafen sich Experten vom TÜV SÜD und Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft. Sie diskutierten über Embedded Systems, System- und IT-Sicherheit und neue Prüftechnologien.

Auch die Logistikbranche hat das Krisenjahr 2009 nicht schadlos überstanden. Laut unserer Analysen im Rahmen der »Top 100 der Logistik«-Untersuchungen lag der Rückgang bei etwa 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das mag im Vergleich zu den Einbrüchen in anderen Branchen noch moderat klingen, dennoch hatten die Umsatzrückgänge und ausbleibenden Aufträge natürlich erhebliche Auswirkungen auf die Investition in neue Logistikimmobilien. Soviel vorweg: Der Markt hat sich stark verändert.

Hochwertige Kunststoffe, aus denen Kunststoffgewebe oder Arbeitsflächen für Küchen hergestellt werden, müssen farbkonstant sein. Um das zu gewährleisten, muss das Kunststoffgranulat schon während seiner Herstellung ständig auf die richtige Farbe hin überprüft werden. Auf der Messe VISION in Stuttgart zeigen Forscher das Verfahren vom 9. bis zum 11. November.

Laut einer aktuellen Studie von Berlecon Research und der Fraunhofer ESK hat Apple bei der Businesstauglichkeit des neuen iPhone 4 wesentlich nachgebessert. Mit der neuen Multitasking-Fähigkeit, den erforderlichen Funktionen für mobile E-Mail sowie komfortablen integrierten Telefonfunktionen ist das iPhone 4 für den geschäftlichen Einsatz gerüstet. Für ein zentrales Device Management hat Apple zwar die Voraussetzungen optimiert, allerdings ist für viele Einstellungen auf dem iPhone weiterhin eine Interaktion des Nutzers notwendig. Die aktuelle Studie basiert auf umfangreichen Praxistests in den Labors der Fraunhofer ESK und liefert konkrete Konfigurationsempfehlungen sowohl für den Einsatz in Unternehmen als auch in öffentlichen Institutionen.

Oft bringt sensibles Feintuning mehr, als kopfloses Umstrukturieren. Forscher haben eine effiziente Methode entwickelt, mit der sich Engpässe in Unternehmen schnell identifizieren lassen.

Das Halbleitermaterial Galliumnitrid eröffnet neue Möglichkeiten in der Hochfrequenz-, Opto- und Leistungselektronik. Die Ulmer United Monolithic Semiconductors GmbH (UMS) möchte zusammen mit den Experten des Fraunhofer IAF dieser Materialklasse zum industriellen Durchbruch verhelfen.

Pay-TV, Autotür oder Firmengelände – Zugang gewähren uns Smartcard oder Chip. Die Informationen darauf sind zwar stark verschlüsselt, doch Hackern gelingt es mit Seitenkanalangriffen, den digitalen Schutzwall zu umgehen. Fraunhofer-Forscher testen die Sicherheit dieser eingebetteten Systeme und arbeiten an neuen Sicherheitsvorkehrungen.

Wer Trends frühzeitig erkennt, hat einen signifikanten Wettbewerbsvorteil. Für den Fraunhofer-Innovationsradar identifizieren und bewerten Experten Marktentwicklungen von RFID-Technologien. Welche Innovationen muss man selbst entwickeln? Welche zukaufen? Sind andere Entwicklerteams schon weiter mit einer Lösung? Was taugen Neuerungen wirklich?
Ob technische Vernicklung oder dekorative Verchromung – galvanische Beschichtungen findet man in Produkten vom Handy bis zum Auto. Viele Hersteller setzen auf Zulieferer in Niedriglohnländern. Die falsche Wahl führt zu teuren Lieferengpässen. Fraunhofer-Forscher unterstützen Unternehmen, die in punkto galvanischer Beschichtung Qualität und Know-how zukaufen wollen.

Materialien, die sich selbst »heilen« – Wie funktioniert das? Risse und kleinere Schädigungen reparieren sich von selbst. Dabei werden systemeigene, in den Werkstoff integrierte Agenzien als Reaktion auf eine Schädigung freigesetzt und machen das Material wieder funktionsfähig. So lassen sich Reparatur- oder Wartungsaufwände vermeiden oder zumindest zeitlich verzögern.

Die Produkte deutscher Maschinenbauer sind weltweit auch deshalb so gefragt, weil sie besonders zuverlässig sind. Denn sie nutzen Systeme, die den Zustand der Maschinen überwachen. Diese erkennen Störungen bevor sie eintreten.

Unter der Leitung der Fraunhofer ESK erforscht ein Konsortium bestehend aus Audi, der BMW Forschung und Technik GmbH, Loewe, SpaceNet und den Forschungsinstituten IRT und Fraunhofer IIS, wie in Zukunft Medien individueller und geräteübergreifend genutzt werden können. Nach Vorstellung der Forscher sollen künftig Bild und Ton vom heimischen Mediaserver nahtlos nicht nur auf dem Fernseher sondern auch auf Smartphones und im Auto abgespielt werden.

Mit Cloud Computing und einer Logistics Mall für Lösungsanbieter und -nutzer sorgen Fraunhofer-Forscher dafür, dass die IT mit dem rasanten Entwicklungstempo der Logistik Schritt hält.

In einem Workshop möchte die Vertriebsabteilung eines Unternehmens die Verkaufsstrategie für ein neues Produkt erarbeiten. Der Moderator sammelt alle Vorschläge auf einem Flipchart – das ist nicht nur anstrengend, oft gehen auch leise vorgetragene Idee unter. Effiziente und aktive Konferenzen ermöglicht das System »Digitale Moderation«, das Forscher am ehemaligen Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme IPSI und am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD entwickelt haben. Seit Juni 2008 bietet die Ausgründung teambits GmbH Softwarelösungen und Dienstleistungen rund um die Digitale Moderation an.

Egal ob laute Musik aus dem Partykeller, Auto- und Flugzeuggeräusche oder Baustellen — jede Lärmquelle beeinträchtigt die Lebensqualität. Doch nicht immer lohnt sich die Installation teurer Schallschutzmaßnahmen. Kostengünstige portable aufblasbare Lärmschutzwände sorgen jetzt bei kurzfristigen Störungen für Ruhe.

Für Handys und Navis ist Augmented Reality schon alltäglich. Die Überlagerung von realen mit virtuellen Computerdaten lässt vor allem im industriellen Umfeld nutzen. Forscher haben für einen Hersteller von Buchbindemaschinen ein Augmented-Reality-System entwickelt, dass den Monteuren wichtige Orientierung beim Aufbau komplexer Bauteile gibt.

Wenn bereits der Prototyp keine Wünsche mehr offen lässt, werden spezielle Werkzeuge oder Gussformen für die Herstellung überflüssig. Die Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung entwickelt neue Produktionsverfahren, mit denen Unternehmen schnell und kostengünstig Produkte auf den Markt bringen können.
Auf welche Erfolgsfaktoren es im Vertrieb ankommt analysierte die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS gemeinsam mit dem Verband Technischer Handel e.V. (VTH) in einer mehrjährigen Benchmarking-Studie.

Ein Gespräch mit Thomas Doppelberger, Leiter von Fraunhofer Venture, über den Rückgang der Venture-Capital-Investitionen in Deutschland, gründungswillige Wissenschafter und Lösungsansätze.
Der globale Wettbewerb und die Auswirkungen der Finanzkrise stellen hohe Anforderungen an eine umfassende Unternehmenssteuerung. Die Geschäftsprozesse müssen nicht nur effizient ablaufen, sondern auch flexibel sein, um schnell auf interne Veränderungen oder neue Marktsituationen reagieren zu können. Mit Business Process Management können Unternehmen diese Ziele leichter erreichen. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik ISST zeigt, welche Lösung sich für welche Aufgabe am besten eignet.

Kommt die neue Werbekampagne gut an oder ist sie ein Flop? Wer Millionen für Werbung ausgibt, möchte wissen, dass sein Geld gut angelegt ist. Die Software Shore™ ermittelt schnell und sicher, wer eine Botschaft wie lange betrachtet. Da das System nicht nur das Geschlecht, sondern auch Alter und Stimmungen unterscheidet, ermöglicht es völlig neue Werbekonzepte.
Wie lassen sich Supportkosten senken? Wie der Bestand an Betriebsmitteln? Wie lassen sich betrieblichen Sachgüter besser auslasten? Diese und viele andere Fragen stellen sich Unternehmer und Manager aller Branchen Tag für Tag. Um Effizienz und Auslastung zu erhöhen und dabei Kosten zu reduzieren, spielt das Management innerbetrieblicher mobiler Assets eine große Rolle.

Bei immer kürzeren Produktzyklen können deutsche Unternehmen ihre Position auf dem Weltmarkt nur noch behaupten, wenn sie innovative Technologien in enger Vernetzung mit Forschungseinrichtungen schnell genug entwickeln. In Aachen schaffen die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) und die Fraunhofer-Gesellschaft mit dem Ausbau des RWTH-Campus zu einem der weltweit bedeutendsten Wissens- und Forschungszentren die Voraussetzungen dafür.
Gesetzliche Vorgaben und die zunehmenden Preissteigerungen für Öl, Gas und Strom zwingen Unternehmen zum sparsamen Umgang mit Energie. Ein vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickeltes Energiemanagementsystem ermöglicht den Ressourcen schonenden Energieeinsatz in der Produktion.

Das modernste Entwicklungslabor für Ortung, Navigation und Kommunikation in Verkehr und Logistik in Deutschland befindet sich in Magdeburg. Partner aus Industrie und Forschung entwickeln und testen hier gemeinsam satellitengestützte Anwendungen für die Verkehrs- und Logistikbranche, den öffentlichen Nahverkehr, die Telematik und die funkgestützte Kommunikation.

Lithium-Batterien und Brennstoffzellen, Energiemanagement- und Hybridsysteme für Kraftfahrzeuge gehören am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT in Pfinztal bei Karlsruhe zum Arbeitsgebiet von Dr. Jens Tübke.

Welcher Bewerber passt am besten ins Unternehmen? Welche Mitarbeiter haben Führungsqualitäten? Die Suche nach geeignetem Personal oder die Beurteilung der Kompetenzen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist für Personalfachleute oft eine Herausforderung. Assessment Center sind ein mögliches Instrument, um die Kompetenzen und Potenziale von Arbeitskräften für die weitere Karriere zu beurteilen.

Der Einsatz virtueller Technologien reduziert nicht nur Zeitaufwand und Kosten bei der Entwicklung und Produktion neuer innovativer Produkte, sondern auch das Risiko des Scheiterns. Virtuelles Engineering ist deshalb vor allem für den Mittelstand eine wichtige Ressource im internationalen Wettbewerb geworden.

Geheimnisvolle Zutaten sammeln und in einem großen Topf über loderndem Feuer zu einem Zaubertrank mit Superkräften zusammenbrauen – was man aus Trickfilmen und Computerspielen kennt wird jetzt mit Augmented Reality zum Highlight für Firmenevents, und gibt Unternehmen die Chance, mit innovativer Technik »spielerisch« neue Kunden zu gewinnen.
Forscher am Fraunhofer SIT haben eine digitale Signatur für Internet-Telefonie entwickelt, mit der Gespräche rechtsicher archiviert werden können. Auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona zeigen die Experten, wie die Software VoIPS funktioniert (Halle 2, Stand E41).
Täglich surfen Millionen von Nutzern im Netz. Sie stöbern in Social Networks, kaufen in Online-Shops, informieren sich über neue Produkte oder abonnieren Newsletter. Für die Marketing- und Werbestrategen großer Firmen stellt sich hierbei eine wichtige Frage: Wie kann das Unternehmen diese potenziellen Interessenten identifizieren und zu Kunden machen?

In unserer digitalisierten Arbeitswelt häufen sich unüberschaubare Datenmengen. Wissenschaftler entwickeln Analyseverfahren, die auf die menschliche Fähigkeit setzen, komplexe Sachverhalte anhand von Bildern zu erkennen.
Wirtschaftsthemen 2009
Die Forscher der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS haben eine branchenübergreifende Methodik entwickelt, um Nutzen und Kosten von RFID-Anwendungen im Mittelstand zu bestimmen.
Hilfe! Wie bekomme ich eine in China hängengebliebene Warensendung rechtzeitig raus? Wenn ein verzweifelter Großhändler bei www.globalscm.de diese Frage eingibt, helfen Experten: Im neuen Web.2.0- Portal dreht sich alles um Logistik.
Egal, ob es sich um die Geschäftszahlen vom vergangenen Jahr handelt oder das Budget des kommenden Jahres vorgestellt werden muss – Präsentationen gehören im Management zum Alltag. Das Fraunhofer Spin-Off think-cell entwickelt Produkte, die schnell und unkompliziert PowerPoint-Präsentationen und Diagramme erstellen.
Wer sich in der Produktion, im Straßenverkehr oder im Krankenhaus voll und ganz auf komplexe Maschinen und Geräte verlassen muss und ihnen oftmals sogar sein Leben anvertraut, ist auf hundertprozentige Zuverlässigkeit angewiesen. Wissenschaftler von Fraunhofer-Instituten haben mit dem Einsatz von Virtueller Realität einen Weg gefunden, Technik sicherer zu machen.
Freiburger Forscher haben einen hochempfindlichen miniaturisierten Ozonsensor entwickelt, der nicht nur beim mobilen Einsatz in Atemluft, sondern auch in Wasser und im Umfeld explosiver Gase eingesetzt werden kann.
Fernsehen, Handy, surfen im Internet und spielen am PC verbrauchen viel Strom. Wie sich die Energieeffizienz der Informations- und Kommunikationstechnologie verbessern lässt, haben Forscher in zwei Studien untersucht.
Automotive-Firmen, die Elektrofahrzeuge der Zukunft bauen, erhalten durch die Mitgliedschaft im Forum Elektromobilität e.V. Zugang zu den Forschern und Netzwerken, die sie für die Entwicklung neuer Antriebstechnologien und leistungsfähiger Batterietechnik benötigen.
Wie man nachhaltig bauen und Städte planen kann, zeigen Fraunhofer-Forscher in unterschiedlichen Modellvorhaben.
Autos verbrauchen nicht nur Benzin oder Diesel, wenn sie fahren. Auch für die Produktion muss Energie aufgewendet werden. Firmen und Forschungseinrichtungen entwickeln deshalb neue energiesparende Technologien für die Automobilherstellung.
Unternehmen jeder Größenordnung kämpfen mit der wachsenden Daten- und Informationsflut. Schnell kann den Mitarbeitern der Blick für drohende Risiken oder versteckte Chancen verloren gehen. Durch eine Zoom-Software gewinnen Anwender auch ohne spezielle IT-Kenntnisse die Herrschaft über ihre Daten zurück.
Verlässliche Systeme, die sich nicht manipulieren lassen, sind für Unternehmen von geschäftskritischer Bedeutung. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT ist deshalb der Frage nachgegangen, wie sich IT-Sicherheit und der Trend zum Cloud-Computing vereinbaren lassen. Ein Ergebnis der Studie: Kleine und mittlere Unternehmen können ihre IT-Sicherheit durch Cloud-Computing erhöhen.

Bislang setzen vor allem große Industrieunternehmen auf Roboter. Neue Konzepte machen den Einsatz der stählernen Gehilfen jetzt auch für kleine und mittlere Produktionen sowie für Handwerksbetriebe interessant.
Mehrere Server an verschiedenen Standorten zu einem virtuellen Rechner zusammenzufassen, ist an wissenschaftlichen Instituten schon länger verbreitet. Die Fraunhofer-Gesellschaft macht Grid Computing auch für die Wirtschaft leichter nutzbar. IT-Ressourcen zu bündeln, ermöglicht Unternehmen kostensparende neue Formen der Produktentwicklung und erleichtert die Zusammenarbeit mit Partnerfirmen.
Mehr als eine Million Euro will das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in den kommenden Jahren in ein zukunftsweisendes Energiemanagementkonzept am Standort Kaiserslautern investieren. Leistungsfähige und sichere Softwaresysteme für Anlagen zur dezentralen Energiegewinnung und die Nutzung erneuerbarer Energien bilden den Schwerpunkt der Arbeiten.
Über Jahrzehnte war die Fertigung des Werkzeugherstellers Hilti am Standort Thüringen im österreichischen Vorarlberg gewachsen. Abläufe und Prozesse wurden zunehmend unübersichtlicher, was einen hohen logistischen Aufwand nach sich zog. In enger Zusammenarbeit haben Mitarbeiter von Hilti und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ein Konzept zur Restrukturierung der Fabrik entwickelt. Mit dem Ziel, vorhandene Potenziale aufzudecken und zu nutzen, sowie zukünftige Entwicklungen hinsichtlich des Wachstums und veränderter Marktanforderungen in das Konzept zu integrieren.
Ist Bad Hersfeld der richtige Standort für das Logistikzentrum eines Online-Versenders? Soll eine Handelskette ihr Distributionslager lieber im Münchner Norden oder Osten ansiedeln? Antworten auf diese Fragen gibt eine neue Studie, die Fraunhofer-Forscher zusammen mit fünf Partnern aus der Wirtschaft erarbeitet haben.
Strom-, Wasser-, Gasversorgung und Telekommunikation – in Europa sind lebenswichtige Infrastrukturen zunehmend vernetzt. Großflächige Störfälle mit katastrophalen Auswirkungen können die Folge sein. Fraunhofer-Forscher entwickeln Softwaretools, um solche Risiken einschätzen und verringern zu können.
Wie lassen sich Autoteile platzsparend in Kisten verpacken? Der Software PackAssistant aus dem Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI in St. Augustin ermöglicht es, Kisten dichter zu packen und so Kosten von bis zu 20 Prozent zu sparen.
Dieselruß gilt als stark krebserregend. Für Pkw gehören Partikelfilter deshalb längst zur Standardausrüstung bei Neuwagen. Baumaschinen, Stadtbusse oder Fahrzeuge der Müllabfuhr müssen demnächst nachziehen. Fraunhofer-Forscher entwickelten ein kostengünstiges Material und Design für Keramikfilter, das sich flexibel an Motorvarianten anpassen lässt. Die Clean Diesel Ceramics GmbH fertigt die neuen Filter für Nutzfahrzeuge.
Die Wirtschafts- und Absatzkrise zwingt die Autohersteller zu Übernahmen, Fusionen und Kooperationen. Softwarestandards für die Fahrzeugelektronik, die unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik ISST entwickelt wurden, erleichtern die Zusammenarbeit aller Beteiligten und verringern das Risiko des Scheiterns.
Im November 2010 kommt der elektronische Personalausweis (ePA): Er dient nicht nur als amtliches Dokument gegenüber Behörden, sondern soll mit der eID-Funktion auch im Internet für mehr Sicherheit und Datenschutz sorgen. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt hilft Unternehmen dabei, ihre Online-Dienste auf den elektronischen Ausweis vorzubereiten.
U-Bahnen, Kraftwerke oder Maschinen müssen sicher und zuverlässig funktionieren und regelmäßig gewartet werden. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Durch ausgeklügelte Verfahren und Prozesse für die Instandhaltung können Unternehmen viel Geld sparen.
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