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weiter.vorn 2.2012
Fraunhofer-Gesellschaft
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© shutterstock; Fraunhofer; MEV
weiter.vorn 2.2012
Editorial: Abschied von der Petro-Chemie

Die »Industrielle Biotechnologie« steht vor dem Durchbruch: Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten an alternativen Ver-
fahren, um Basis- und Feinchemikalien, Biokunststoffe, Lebensmittelzusatzstoffe, Agrar- und Pharmamaterialien zu fertigen.
Titel: Chemie aus der Natur

Erdöl ist ein wichtiger Rohstoff für die chemische Industrie. Doch diese fossile Ressource wird knapp und teuer. Eine alternative Kohlenstoffquelle ist Biomasse beispielsweise aus Holz, Maisstärke, Zuckerrüben oder Pflanzenöl. Auch aus Reststoffen wie Molke oder Krabbenschalen lassen sich Kunststoffe, Lacke und Feinchemikalien herstellen. Wissenschaft und Wirtschaft bauen hierfür neue Prozesse auf. Zahlreiche Verfahren funktionieren schon im Labor oder in Technikumsanlagen. Nun müssen sie in einen Pilot- bis Demonstrationsmaßstab überführt werden.
Biotechnologie
Natürlich kleben

Klebstoffe lassen sich auch aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnen. Fraunhofer-Forscher arbeiten an neuen Rezepturen.
Jederzeit frische Stadttomaten

Warum nicht Salat, Bohnen und Tomaten dort züchten, wo die meisten Verbraucher leben, also in der Stadt?
Life Sciences
Zellkulturen aus dem Automaten

Zellkulturen helfen bei der Entwicklung von Medikamenten oder der Entschlüsselung einzelner Genfunktionen. Ein neues Gerät züchtet die Zellen vollautomatisch - und beobachtet und bewertet dabei ständig den Zellzustand.
Hilfe nach Zeckenstich
Gegen die Lyme-Borreliose, eine durch Zecken übertragene Krankheit, gibt es bislang keinen Impfstoff. Ein neuartiges Gel soll künftig einer Infektion vorbeugen. Betroffene müssen es sofort nach dem Stich auftragen.
Wandernde Krebszellen
Viele Krebspatienten sterben nicht am Primärtumor, sondern an Metastasen. Neue Untersuchungen zeigen, dass sich bereits in einem sehr frühen Stadium einer Krebserkrankung Zellen vom Tumor lösen und im Körper streuen.
Erste Hilfe für Winzer
Ob ein Wein so erstklassig wird, wie der Winzer sich dies wünscht, hängt ab von der Qualität der Hefen. Sie steuern den Gärprozess und schaffen den unverwechselbaren Geschmack. Mit einem neuen Sensor können Forscher noch vor der Gärung feststellen, ob der Traubenmost die richtigen Mikroorganismen enthält.
Informationstechnologie
Automaten im Aufbruch

Der klassische Automat, der plump in der Ecke stand und wenig bot, hat ausgedient. Die Zukunft gehört vielseitigen und intelligenten Geräten. Ein europäisches Forscherteam entwirft Szenarien.
Mona Lisas elektronische Schutzengel
Wertvolle Gemälde brauchen das richtige Klima: Kälte, Feuchtigkeit und zu viel Licht schaden ihnen. Schicken die Eigentümer die Kunstwerke zu einer Ausstellung, werden diese künftig vom System ArtGuardian vor schädlichen Klimabedingungen geschützt.
Browsen ohne Hürden
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnologie FIT entwickeln Tools, mit denen sich die Einhaltung von Webstandards überprüfen lässt. Erst allmählich erkennen Unter-
nehmen die Vorteile des barrierefreien Internets.
Energie
Härtetest in der Wüste

Im US-Bundesstaat New Mexico prüfen und optimieren Forscher Solarmodule unter extremen Bedingungen – es gibt kaum einen Ort auf dem amerikanischen Kontinent, an dem die Sonne häufiger und intensiver strahlt. Mithilfe der Testdaten kann die Industrie die Leistung von Modulen langfristig verlängern
Mikroelektronik
Ein Wunderwerkstoff

Galliumnitrid gilt als Halbleitermaterial der Zukunft. Doch noch ist die Herstellung sehr teuer. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Technologiezentrum Halbleitermaterialien THM in Freiberg wollen mit Hilfe eines neuen Verfahrens den kommerziellen Einsatz möglich machen.
Waren sicher transportieren
Zu Wasser, zu Land, auf der Schiene oder Straße — überall werden Waren transportiert. Damit sie sicher ans Ziel kommen, brauchen sie unter anderem die richtige Verpackung. Im Labor simulieren Wissenschaftler reale Transportbedingungen.
Kochen ohne Koch
Immer mehr Essen landet im Müll: Fast ein Drittel der verpackten Lebensmittel werden weggeworfen. Wie sich diese Verschwendung von Nahrung und wertvoller Ressourcen in der Verpackung reduzieren lässt, untersuchen Forscher.
Werkstoffe
Kunstmuskel als Schwingungsdämpfer

Ingenieure arbeiten an intelligenten Materialien, die Vibrationen mindern und Energie aus der Umgebung gewinnen sollen.
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