Fraunhofer-Gesellschaft
Sicher speichern für Jahrhunderte
Reich verzierte Handschriften, alte oder zeitgenössische Gemälde und historische Bücher sind schützenswerte Kulturgüter. Mit Hilfe eines Farbmikrofilm-Belichters ist es möglich, diese schriftlichen Zeugnisse von Kultur und Geschichte für lange Zeit sicher zu archivieren — jetzt auch in Farbe.
mehr InfoKrebsklebstoff mit Superhaftkraft
Der Rankenfuß-Krebs Dosima produziert einen Superkleber, mit dem er sich fest an Treibgut verankert. Forscher versuchen jetzt, die Eiweißstruktur zu enträtseln: Ziel ist es, die Substanz im Labor zu synthetisieren, denn sie ist ein viel versprechender Kandidat für den Einsatz in der Medizin.
mehr InfoWeniger Rohstoffe – mehr Gewinn
Die Rohstoff- und Energiekosten steigen rapide an. Längst bestimmen sie maßgeblich den Preis des Endprodukts. Künftig können sich nur Unternehmen auf dem Markt behaupten, die Materialien und Energie effizient nutzen. Neue Technologien und Verfahren helfen, Ressourcen zu sparen.
mehr InfoRoboter mit Skalpell
Bei schwierigen Operationen entscheidet oft die Geschicklichkeit und Erfahrung des Chirurgen über Leben und Tod. Künftig unterstützen intelligente Maschinen den Arzt. In einem Versuchslabor zeigen Forscher, wie die Arbeit im OP der Zukunft aussehen kann.
mehr InfoDaten von der Deckenlampe
Leuchtdioden sind die Beleuchtungstechnik der Zukunft. Aber damit nicht genug. Forscher zeigen, wie sich mit dem Licht auch Informationen übertragen lassen — schnell, zuverlässig und sicher.
mehr InfoDie Maschinenflüsterer
Wie sich eine Maschine oder ein Fahrkartenautomat bedienen lässt, erschließt sich oft erst auf den zweiten oder dritten Blick. Das soll sich ändern: Fraunhofer-Forscher entwickeln intuitiv bedienbare Geräte.
mehr InfoOptimaler Klang für Telefon und Co.
Die Technologie für hochwertige Audioübertragung heißt Low Delay Advanced Audio Coding, kurz AAC-LD. Entwickelt wurde sie am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen; dem Institut, das besonders durch das mp3-Verfahren bekanntgeworden ist.
mehr InfoFolie für flexible Photovoltaik
Damit Kartoffelchips frisch beim Verbraucher ankommen, müssen sie gut verpackt sein. Die Kunststofffolie, aus der eine Chipstüte besteht, darf deshalb weder Luft noch Wasserdampf hindurchlassen. Solche Barriereeigenschaften sind nicht nur für Knabberprodukte wichtig. Folien, die 'dicht halten', könnten bald die Herstellung von Dünnschichtsolarzellen revolutionieren.
mehr InfoMehr Leistung von der Sonne
Manch ein Hausbesitzer sieht in den glänzenden Solarzellen auf dem Dach eine Zusatz-Rente. Die natürlich umso höher ausfällt, je effizienter die Anlage ist. Verluste, gilt es zu vermeiden. Das gelang Heribert Schmidt durch eine neue Art der Schaltung im Wechselrichter.
mehr InfoForscher im Mittelpunkt
Einmal im Jahr lädt die Fraunhofer-Gesellschaft Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu ihrer Jahrestagung ein. Die Feier ist eine gute Gelegenheit, die Menschen kennenzulernen, die hinter der erfolgreichen Arbeit bei Fraunhofer stecken, betont Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.
mehr InfoAbschied vom Jugendwahn
So langsam bekommen auch Unternehmen den demographischen Wandel zu spüren. Die Herausforderung: Ältere Arbeitnehmer müssen körperlich und geistig fit bleiben.
mehr InfoEnergie-Produzent Gebäude
Warme Wohnungen im Winter, angenehm klimatisierte Räume bei Hitze – das kostet Energie. Durch geschickte Planung von Neubauten und gekonnte Sanierung von bestehenden Gebäuden lässt sich der Verbrauch deutlich senken. In Zukunft wird das Haus sogar zum Energie-Produzenten.
mehr InfoRotorblätter im Härtetest
Windenergieanlagen werden immer größer — sie könnten schon bald einen Rotordurchmesser von 180 Metern erreichen. Dafür benötigt man Prüfanlagen, in denen die riesigen Rotorblätter Belastungstests unterzogen werden.
mehr InfoNordseeklima auf Knopfdruck
Auf hoher See sind Windräder besonderen Belastungen durch Salz, UV-Strahlung oder Wellenschlag ausgesetzt. Mit einer neuen Prüfkammer können Fraunhofer-Forscher erstmals in einer Anlage gleichzeitig testen, wie das Hochseeklima und die mechanischen Belastungen Offshore-Materialien schädigen.
mehr InfoDer Katastrophe zuvorkommen
Großunfälle, Extremwetter oder Waldbrände – bei Katastrophen kann eine frühzeitige Warnung helfen, Menschenleben zu retten und die Folgen des Unglücks zu mildern. Dazu müssen aber Rettungskräfte, Behörden und Bürger die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort erhalten. Das neue Frühwarnsystem informiert ganz gezielt.
mehr InfoStromer tanken Erneuerbare
Künftig sollen Elektroautos ausschließlich mit regenerativen Energien fahren. Ein effizientes Netz von Ladestationen ist dafür Voraussetzung.
mehr InfoTumorbehandlung mit Schallwellen
Forscher entwickeln eine Software, die Leberkrebs-Therapien mit Ultraschall ermöglichen soll.
mehr InfoLicht steuert Zellen
Die Wunschliste von Ärzten und Patienten ist lang: Wirkungsvollere Medikamente gegen Krebs und andere Krankheiten, besser verträgliche Implantate – und am besten sollen sie alle ganz ohne Tierversuche entwickelt werden. Große Erwartungen sind an zellbasierte Testsysteme geknüpft.
mehr InfoFälschungssichere Chips
Auch Computer-Chips verfügen dank individueller Materialeigenschaften über einen »Fingerabdruck«. Forscher nutzen diese einzigartigen Strukturen, um daraus einen geheimen Schlüssel zu erstellen. Bankkarten, Smartphones und Elektronikbauteile lassen sich so effektiv gegen Produktpiraterie schützen – denn den Code auszuspähen, ist praktisch unmöglich.
mehr InfoKlangkunst – Der Künstler, der Klänge an öffentlichen Plätzen pflanzt
Andres Bosshard arbeitet derzeit an einem Kunstprojekt im Innenhof eines Wiener Museums. Hier hat er auch an der Klanginstallation für die Jahrestagung der Fraunhofer-Gesellschaft gefeilt. Zuvor war er nach Nürnberg gefahren, um sich in der Meistersingerhalle umzusehen – und umzuhören.
mehr InfoHugo-Geiger-Preise 2011: Nachwuchswissenschaftler mit ausgezeichneten Ideen
Wissenschaftliche Kreativität ist keine Frage des Alters – das zeigen auch in diesem Jahr wieder drei Nachwuchsforscher, deren Arbeiten mit dem Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnet werden. Wirtschaftliche Relevanz ist denn auch eines der Kriterien für die Preisverleihung – neben wissenschaftlicher Qualität, Neuartigkeit und Interdisziplinarität.
mehr InfoMedikamente aus Pflanzen
Am Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und angewandte Oekologie – »IME« – in Aachen wird »Medizin aus Pflanzen« neu definiert. In den Gewächshäusern des Instituts wachsen Pflanzen, die in ihren Blättern so genannte Biopharmazeutika produzieren. Das sind Proteine, also Eiweißstoffe, die man nicht, wie andere Medikamente, chemisch herstellen kann.
mehr InfoMolke statt Kunststoff
In dem EU-Projekt »Wheylayer« haben Forscher nicht nur ein Biomaterial aus Molkeprotein entwickelt, sondern auch ein wirtschaftliches Verfahren, mit dem sich Multifunktionsfolien industriell herstellen lassen.
mehr InfoKabellose Freiheit
Ladekabel ade — einfach Notebook oder Handy auf den Tisch legen, und schon werden die mobilen Geräte mit Strom und Daten versorgt. Eine neue Antennentechnologie für Büro- und Wohnmöbel macht jetzt das gänzlich kabellose Arbeiten möglich.
mehr InfoDeutscher Zukunftspreis 2011: Solarforscher nominiert mit »Konzentratortechnologie«
Mit einer speziellen Photovoltaik-Technologie lässt sich Sonnenlicht konzentrieren und höhere Wirkungsgrade erzielen.
mehr InfoDeutscher Zukunftspreis 2011: Forscherteam gewinnt mit »organischer Elektronik«
Organische Halbleiter sollen in energieeffizienten Flächenleuchten und neuartigen Photovoltaiksystemen umwelt- und ressourcenschonend eingesetzt werden.
mehr InfoSonne als Durstlöscher
Drei Viertel unseres blauen Planeten sind mit Wasser bedeckt, doch sauberes Trinkwasser gibt es vor allem in vielen armen Ländern zu wenig. Ein neues Verfahren soll künftig bei der Wasserversorgung helfen: Es nutzt die Energie der Sonne, um Meerwasser zu entsalzen.
mehr InfoBlutgefäße aus dem Drucker
Adern lassen sich künftig im Labor herstellen. Die Blutgefäße werden aus flüssiger Tinte gedruckt und mithilfe von Laserlicht ausgehärtet. Die künstlichen Adern sind elastisch und biokompatibel.
mehr InfoWolken weltweit (Cloud Computing)
Das Rechnen in der Wolke, Cloud Computing, hilft IT-Kosten zu senken. Deshalb mieten auch in Deutschland immer mehr Unternehmen Speicherkapazitäten und Anwendungen bei externen Dienstleistern an. Damit die unter dem Begriff Cloud Computing zusammengefassten Technologien ihr Potenzial richtig entfalten können, gilt es noch einige Herausforderungen zu meistern: Sicherheit, Datenschutz, Offenheit der Plattform sowie die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien müssen gewährleistet sein.
mehr InfoPerfekt Hören im Büro
Hintergrund- und Störgeräusche erschweren die Arbeit im Büro – insbesondere bei Telefonkonferenzen – oftmals erheblich. Das betrifft vor allem Menschen mit Hörschäden. Ein Team von Wissenschaftlern geht das Problem jetzt an.
mehr InfoSichere Startbahnen
Flugzeuge verlieren bei Starts und Landungen häufig Bauteile, die den nachfolgenden Verkehr gefährden können. Ein neues Radarsystem soll künftig kleinste Gegenstände auf den Startbahnen entdecken und die Sicherheit an Flughäfen erhöhen.
mehr InfoMit Software gegen den Missbrauch per Mausklick
Fraunhofer-Forscher haben zusammen mit Fahndern ein automatisiertes Assistenzsystem zur Bild- und Videoauswertung entwickelt, das kinderpornographische Darstellungen selbst aus großen Datenmengen herausfiltert. Es soll die Arbeit der Strafverfolger erleichtern. Aber auch andere Anwendungen sind denkbar.
mehr InfoChemie aus der Natur
Erdöl ist ein wichtiger Rohstoff für die chemische Industrie. Doch diese fossile Ressource wird knapp und teuer. Eine alternative Kohlenstoffquelle ist Biomasse beispielsweise aus Holz, Maisstärke, Zuckerrüben oder Pflanzenöl. Auch aus Reststoffen wie Molke oder Krabbenschalen lassen sich Kunststoffe, Lacke und Feinchemikalien herstellen. Wissenschaft und Wirtschaft bauen hierfür neue Prozesse auf. Zahlreiche Verfahren funktionieren schon im Labor oder in Technikumsanlagen.
mehr InfoBrowsen ohne Hürden
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnologie FIT entwickeln Tools, mit denen sich die Einhaltung von Webstandards überprüfen lässt. Erst allmählich erkennen Unternehmen die Vorteile des barrierefreien Internets.
mehr InfoKochen ohne Koch
Immer mehr Essen landet im Müll: Fast ein Drittel der verpackten Lebensmittel werden weggeworfen. Wie sich diese Verschwendung von Nahrung und wertvoller Ressourcen in der Verpackung reduzieren lässt, untersuchen Forscher.
mehr InfoLeistungsschub für Mikrochips
Die Mikroelektronik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant entwickelt. Erkennbar ist das z.B. an der Zahl der Transistoren, die in einem Mikroprozessor stecken. Dank Next Generation Lithografie mit EUV-Strahlung sollen schnellere und leistungsfähigere Chips gefertigt werden. Wesentliche Komponenten haben Fraunhofer-Forscher entwickelt.
mehr InfoBesser Schmieren ohne Öl
Egal ob Türangel, Fahrradkette oder Autogetriebe: Schmieröl sorgt dafür, dass Metallteile geschmeidig aneinander vorbei gleiten können. Das Öl setzt die Reibung zwischen den Metallflächen herab. Mineralöl wird allerdings immer knapper und teurer – also suchen Experten schon lange nach einem Ersatz für diese scheinbar unverzichtbare Schmierstoffbasis. Fraunhofer-Forscher entwickelten einen Kühlschmierstoff auf Wasserbasis.
mehr InfoFunktionale Schichten aus der Plasmadüse
Materialoberflächen können ganz unterschiedliche Eigenschaften haben. Beispielsweise können sie extrem hart und kratzfest sein, so dass man ihnen kaum etwas anhaben kann. Sie können aber auch schmutzabweisend sein, so dass alles an ihnen "abperlt" und man sie seltener reinigen muss. Solche Vorzüge bringen Werkstoffoberflächen aber nicht immer von sich aus mit. Oft muss man nachhelfen.
mehr InfoLaserscan bei voller Fahrt
Um einen sicheren und zuverlässigen Bahnverkehr zur ermöglichen, müssen in Deutschland ca. 40.000 km Bahnstrecke regelmäßig kontrolliert und gewartet werden. Für die Reisenden kann das unangenehm sein: Ihre Züge werden umgeleitet oder sie müssen auf Busse umsteigen. Dank einer Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg sind solche Unannehmlichkeiten heute aber deutlich seltener.
mehr InfoUltrakurze Laserpulse für Wissenschaft und Industrie
Man nutzt Laser nicht nur zum Schweißen, sondern auch zum Schneiden oder Bohren. Ein normaler Laser erhitzt die Werkstücke bei der Bearbeitung. Faserverbundwerkstoffe oder Halbleiter reagieren hier empfindlich. Außerdem leidet unter der Hitze auch die Genauigkeit. Die Lösung: Statt mit einem kontinuierlichen Laserstrahl rückt man den Werkstücken mit extrem kurzen Lichtblitzen zu Leibe.
mehr InfoWaren sicher transportieren
Zu Wasser, zu Land, auf der Schiene oder Straße — überall werden Waren transportiert. Damit sie sicher ans Ziel kommen, brauchen sie unter anderem die richtige Verpackung. Im Labor simulieren Wissenschaftler reale Transportbedingungen.
mehr Info
Social Bookmarks