Nachhaltige Standortentwicklung

Fraunhofer-Strategie zur Förderung regionaler Leistungszentren

Die Fraunhofer-Strategie zur nachhaltigen Standortentwicklung setzt nicht vordergründig auf neue Formate und Instrumente, sondern auf neue Qualität und Verbindlichkeit in Leistung und  Wirkung. Basis ist die bestehende intensive Kooperation mit den Universitäten und die regionale Vernetzung in die Wirtschaft.
 

Basis sind die von Fraunhofer-Instituten und ihren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern maßgeblich mitgestalteten Exzellenz- und Spitzencluster, Sonderforschungsbereiche, Innovationsallianzen und das neue Instrument des Forschungscampus. Basis sind auch die von Fraunhofer im Rahmen des Pakts für Forschung und Innovation eingeführten Fraunhofer-Innovationscluster, die die innovationsorientierte Forschung von Fraunhofer-Instituten, ihren Partneruniversitäten und regionaler Wirtschaft zu profilgebenden regionalen Schwerpunktthemen bündeln. Auf diesen Elementen setzt die neue Strategie auf.

Stufe 1: Weiterentwicklung von Standorten zu Leistungszentren

Die Fraunhofer-Strategie zur nachhaltigen Standortentwicklung hat zwei Stoßrichtungen. In der ersten Stufe geht es um die regionale Weiterentwicklung gegebener Standorte zu Leistungszentren. Sie basiert auf einem themenzentrierten, strategischen Masterplan, der von den beteiligten Fraunhofer-Instituten im Schulterschluss mit den Universitäten entwickelt wird und der weitere lokale Wissenschaftspartner und die regionale Wirtschaft einbezieht. Ziel ist jeweils, im Rahmen einer Roadmap durch abgestimmte Berufungspolitik, gemeinsame Initiativen in Forschung und Lehre, Aus- und Weiterbildung, Transfer und Verwertung sowie durch abgestimmte Investitionsinitiativen in Bau und Ausstattung die Standortprofilierung wirksam voranzutreiben.

Stufe 2: Transregionale Vernetzung von Fraunhofer-Standorten

In der zweiten Stufe steht die transregionale Vernetzung von Fraunhofer-Standorten im Vordergrund. Fraunhofer ist durch die bundesweite Präsenz der Institute an allen maßgeblichen Wissenschaftsstandorten, die jeweilige intensive Kooperation mit Wissenschaftspartnern vor Ort und die professionelle Fähigkeit zur institutsübergreifenden Verbundbildung und Systemforschung wie keine zweite Einrichtung in der Lage, Standorte zu leistungsfähigen Forschungs-Task-Forces zu vernetzen, die exzellenz- und innovationsorientiert in relevanten Feldern Themenführerschaft übernehmen und Ergebnisse liefern.