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Presseinformationen
Fraunhofer-Gesellschaft
März
DRIVE-E-Studienpreis: Studenten für innovative Arbeiten zum Elektroauto ausgezeichnet
Am Donnerstag, 11. März 2010, wurde bei einer Festveranstaltung im Museum Industriekultur in Nürnberg erstmals der DRIVE-E-Studienpreis für Innovationen im Bereich der Elektromobilität verliehen. Prof. Wolf-Dieter Lukas, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Prof. Ulrich Buller, Vorstand Forschungsplanung der Fraunhofer-Gesellschaft, überreichten die Preise an die fünf studentischen Preisträger.
DRIVE-E-Akademie: Die Besten für das Auto von morgen
Die meisten Experten sind sich einig: Wir fahren in Zukunft mit Strom. Um den Elektroantrieb für den Massenverkehr auch wirt-schaftlich vertretbar zu machen, bedarf es aber noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Deshalb haben das Bun-desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam ein bisher einzigartiges Pro-jekt zur Nachwuchsförderung ins Leben gerufen: das DRIVE-E-Programm. Ziel des auf mehrere Jahre angelegten DRIVE-E-Programms ist die gezielte Nachwuchsförderung im Spitzenbereich.
Knochenhartes Biomaterial
Bei Operationen verwendete Schrauben sind oft aus Titan. Häufig müssen Ärzte diese Metallteile nach einer Weile entfernen oder durch neue ersetzen. Ein neuartiges Biomaterial kann diesen Schritt vermeiden: Es fördert den Aufbau von Knochen und ist zugleich abbaubar.
Drucksensoren in Alarmbereitschaft
Zum Dämmen von Fassaden eignen sich Vakuumisolationspaneele besonders gut – allerdings nur, solange das Vakuum nicht »entweicht«. Ein winziger Drucksensor prüft ständig den Zustand des Vakuums und informiert, ob die Isolationswirkung noch vorhanden ist.
Mikroben-Detektive: Keimen auf der Spur
Mikroorganismen sind überall, die meisten sind ungefährlich. Beim Herstellen von Medikamenten oder in Gewebetransplantaten können sie aber großen Schaden anrichten. Mit Hilfe eines neuartigen Geräts lassen sich Keime in künstlichem Knorpel jetzt in wenigen Stunden nachweisen.
Stadtrundgang per Mausklick
Um neue Investoren zu gewinnen, müssen Städte sich einiges einfallen lassen. Eine eigens entwickelte Software unterstützt sie dabei und schickt interessierte Firmen auf einen virtuellen Rundgang durch Gewerbeparks. Auch Bürger können mit dem Tool ihre Stadt erkunden.
Ein Mini-Labor für alle Fälle
Dank Labortests lassen sich viele Krankheiten heute zuverlässig diagnostizieren. Doch diese in-vitro-Analysen kosten oft wertvolle Zeit. Ein System der Fraunhofer-Forscher, das selbst komplexe Analysen vor Ort ermöglicht, steht jetzt kurz vor der Marktreife.
Sensoren, die man drucken kann
Elektronische Geräte, die sich per Fingerzeig mit einer Handbewegung steuern lassen, sollen künftig in jeder Wohnung stehen. Das ist die Vision des Forschungskonsortiums 3Plast. Es entwickelt spezielle Sensoren, die sich auf Folie drucken und auf Gegenständen anbringen lassen.
Februar
Innovation ohne Risiko: Virtuelles Engineering für den Mittelstand
Der Einsatz virtueller Technologien reduziert nicht nur Zeitaufwand und Kosten bei der Entwicklung und Produktion neuer innovativer Produkte, sondern auch das Risiko des Scheiterns. Virtuelles Engineering ist deshalb vor allem für den Mittelstand eine wichtige Ressource im internationalen Wettbewerb geworden.
Cleverer Karriereplaner: Interaktives Assessment Center
Welcher Bewerber passt am besten ins Unternehmen? Welche Mitarbeiter haben Führungsqualitäten? Die Suche nach geeignetem Personal oder die Beurteilung der Kompetenzen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist für Personalfachleute oft eine Herausforderung. Assessment Center sind ein mögliches Instrument, um die Kompetenzen und Potenziale von Arbeitskräften für die weitere Karriere zu beurteilen.
Augmented Reality: Mehr als ein Spiel
Geheimnisvolle Zutaten sammeln und in einem großen Topf über loderndem Feuer zu einem Zaubertrank mit Superkräften zusammenbrauen – was man aus Trickfilmen und Computerspielen kennt wird jetzt mit Augmented Reality zum Highlight für Firmenevents, und gibt Unternehmen die Chance, mit innovativer Technik »spielerisch« neue Kunden zu gewinnen.
Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft begleitet die Hightech-Strategie der Bundesregierung
Am 25. Februar 2010 nimmt die Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft mit ihrer konstituierenden Sitzung die Arbeit auf. Sie berät die Bundesregierung bei der Umsetzung der neuen Hightech-Strategie. Geleitet wird die Forschungsunion wie bisher von Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, und Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. 23 Promotoren, die teilweise von Ministerin Prof. Dr. Annette Schavan neu berufen wurden, sollen jetzt die Umsetzung der Hightech-Strategie in zielgerichtete Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aktiv weiterverfolgen.
CeBIT 2010: Intelligente Umgebungen erleichtern das Leben
Die alternde Gesellschaft stellt uns vor große Herausforderungen. Immer mehr Menschen benötigen immer länger intensive Betreuung. Damit Senioren möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben können, entwickeln Fraunhofer-Forscher intelligente Wohnumgebungen – die zum Beispiel auf Wünsche ihrer Bewohner reagieren. Der aktuelle Stand der Forschung wird auf der diesjährigen CeBIT präsentiert.
Fraunhofer-Vorstandsmitglied Marion Schick wird neue Kultusministerin in Baden-Württemberg
Der neue baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus hat heute sein Kabinett vorgestellt. Wichtigste Änderung: Prof. Dr. Marion Schick wird Kultusministerin in Baden-Württemberg.
CeBIT 2010: Live 3-D-TV
In diesem Jahr sollen 3-D-Kino und 3-D-TV den Durchbruch schaffen. Auf der CeBIT in Hannover stellen Fraunhofer-
Forscher Technologien und Standards vor, um diese Entwicklung zu beschleunigen.
Medizinische Geräte reinigen
In Krankenhäusern, Operations-Sälen, Arztpraxen und medizinischen Laboren sind sterile Untersuchungs-Instrumente ein absolutes Muss. Auf der Messe MEDTEC Europe (23. bis 25. März 2010, Halle 6, Stand 1522) in Stuttgart zeigen Fraunhofer-Forscher, wie eine Kombination aus Reinigungsverfahren mit Kohlenstoffdioxid selbst kleinste Innenräume medizinischer Geräte von Partikeln und Keimen befreit.
Software im Auto – Variantenvielfalt im Griff
Der Anteil an Elektronik, Software und Steuergeräten im Fahrzeug wächst rasant. Mit dem Wandel hin zum Elektroauto wird sich dieser Trend verstärken. Fraunhofer präsentiert auf der Messe embedded world in Nürnberg (2. - 4. März 2010) in Halle 11, Stand 11-101 Lösungen, die helfen, die Software-Vielfalt im Auto in den Griff zu bekommen.
MWC 2010: Lokalisieren mit awiloc
Für die WLAN-Lokalisierungstechnologie awiloc™ stellen Fraunhofer-Forscher neue Werkzeuge und ein abgestimmtes Dienstleistungsangebot zum Aufbau von Referenzdatenbanken für einen europaweiten Einsatz vor. Damit können auch Partner Lokalisierungslösungen und -dienste in Städten und Gebäuden realisieren. Wie Sie awiloc auf ihrer Endgeräteplattform für Ihr eigenes Navigations-, Ortungs- oder Leitsystem einsetzen können, zeigen Ihnen die Experten auf dem Mobile World Congress 2010 (Halle 2, Stand E41).
»Professor Extraordinary« für Alfred Gossner
Prof. Dr. rer. pol. Alfred Gossner, Vorstand Finanzen, Controlling und Informationstechnik der Fraunhofer-Gesellschaft, wurde zum »Professor Extraordinary« an der Business School der Universität Stellenbosch, Südafrika bestellt.
MWC 2010: Durchbruch fürs mobile Fernsehen
Mit dem neuen Mobilfunkstandard Long Term Evolution wird sich das mobile Internet verändern. Schnelle Übertragungsraten, auch großer Datenmengen, werden auf mobilen Geräten möglich. Fraunhofer-Forscher haben ein Kodierverfahren entwickelt, das HD-Filme je nach Empfangsqualität für das passende Format für Handy oder Netbook anbietet – in Echtzeit. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona Halle 2 Stand E41 stellen die Experten ihre Lösung vor.
Der neue Personalausweis
Für den neuen, digital lesbaren Personalausweis entwickeln und unterstützen Fraunhofer-Forscher technische Systeme zur Nutzung und Sicherheit. Auf der CeBIT in Halle 9, Stand B36 zeigen die Experten, wie man sich in Zukunft auch im Online-Shop oder am Telefon elektronisch und sicher ausweist.
MWC 2010: FlashFind - Blitzgeschwinde Suche für mobile Geräte
Fraunhofer-Forscher präsentieren auf dem Mobile World Congress In Barcelona (15. – 18. Februar 2010) Technologien für die schnelle und einfache Suche auf mobilen Endgeräten.
Nano für die Sinne
Gestochen scharfe Projektionen, ein Licht, das weißer ist als weiß, Lacke, die klingen, wenn sich die Temperatur ändert – auf der nano tech 2010 in Tokyo präsentieren Fraunhofer-Forscher Nanotechnik als Fest für die Sinne.
Krebs früh erkennen
Krebs zu erkennen, bereits kurz nachdem der Tumor sich gebildet hat, das soll eine neuartige Testmethode künftig ermöglichen. Sie erkennt charakteristische Stoffe im Blut, die mit einer bestimmten Tumorart einhergehen. Die ersten Entwicklungsschritte sind bereits getan.
Autoschlüssel – sicher auch beim Funken
Zentralverriegelung per Funk ist eine feine Sache, auf die kaum ein Autofahrer verzichten will. Die Funkübertragung ist allerdings nicht sonderlich sicher. Ein neues Verschlüsselungsverfahren erhöht die Sicherheit, ohne die Batterie im Schlüssel übermäßig zu belasten.
Elektroautos erobern den Harz
Elektroautos haben viele Vorzüge: Sie sind leise und weniger wartungsintensiv als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Im Harz soll ein flächendeckendes Netz an geschickt platzierten Ladestationen dafür sorgen, dass die Stromflitzer zukünftig das Bild der Region prägen.
Massivbauteile perfekt umgeformt
Sollen Metalle umgeformt werden, entstehen häufig Schäden an den Werkstoffen. Eine mögliche Ursache: Der Pressdruck ist zu groß, das Material bekommt Risse und Löcher. Per Simulation am PC berechnen Forscher nun, wie sich Defekte in den Bauteilen vermeiden lassen.
Virtueller Museumsführer
Eine Fraunhofer-Software kann archäologische Schätze zum Leben erwecken. Beim virtuellen Rundgang durch antike Bauwerke werden echte Bilder mit digitalen Informationen angereichert und dem Museumsbesucher nahegebracht.
Sterne-Technik für die Küche
Virtuos geht Meisterkoch Johann Lafer nicht nur mit dem Messer, sondern auch mit moderner Technik um. Wie Hightech das Arbeiten in der Küche erleichtert, zeigt der bekannte Fernsehliebling in seiner Kochschule: Mit dem iPoint-Presenter wird der Finger zur Fernbedienung.
Januar
CeBIT 2010: Intelligentes Energiemanagement für zu Hause
Um Energie sparen zu können, müssen Verbraucher sich zum einen jederzeit über den Energieverbrauch ihrer Geräte informieren und diesen zum anderen auch von unterwegs aus steuern können. Fraunhofer-Wissenschaftler zeigen auf der CeBIT in Halle 9, Stand B36 zwei Anwendungen, mit deren Hilfe sich der Energieverbrauch verwalten lässt.
Fraunhofer an vier Spitzencluster beteiligt
Fraunhofer-Institute sind bei vier der fünf Spitzencluster dabei. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF fördert die Sieger dieses Wettbewerbs mit insgesamt 200 Millionen Euro. Themen dieser Kooperationen sind Logistik, Softwareentwicklung, Mikrotechnologie und Medizintechnik.
MWC 2010: Verträge unterschreiben am Telefon
Forscher am Fraunhofer SIT haben eine digitale Signatur für Internet-Telefonie entwickelt, mit der Gespräche rechtsicher archiviert werden können. Auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona zeigen die Experten, wie die Software VoIPS funktioniert (Halle 2, Stand E41).
Wissen, was der Kunde will: Einsatz von E-Mail im Marketing
Täglich surfen Millionen von Nutzern im Netz. Sie stöbern in Social Networks, kaufen in Online-Shops, informieren sich über neue Produkte oder abonnieren Newsletter. Für die Marketing- und Werbestrategen großer Firmen stellt sich hierbei eine wichtige Frage: Wie kann das Unternehmen diese potenziellen Interessenten identifizieren und zu Kunden machen?
Analytisches Auge: Durchblick im Datendschungel
In unserer digitalisierten Arbeitswelt häufen sich unüberschaubare Datenmengen. Wissenschaftler entwickeln Analyseverfahren, die auf die menschliche Fähigkeit setzen, komplexe Sachverhalte anhand von Bildern zu erkennen.
Energiesparen leicht gemacht
Fraunhofer-Wissenschaftler entwickeln Programme, mit deren Hilfe sich der Energieverbrauch von Geräten auf einen Blick bestimmen läßt. Auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona zeigen die Forscher, wie das Handy beim Strom-sparen hilft (Halle 2, Stand E41).
Wie Skier noch schneller werden
Im Skisport entscheiden oft nur Bruchteile von Sekunden über Sieg und Niederlage. Das richtige Material kann dabei eine große Rolle spielen. Forscher simulieren Reibungsphänomene und Gleiteffekte zwischen Ski und Schnee – und schaffen so einen superschnellen Ski.
Sicherer im Schnee
Abseits der Pisten durch den Tiefschnee fahren, ist für viele ein Traum. Doch wenn der Skifahrer ein Schneebrett auslöst, wird das elegante Schwingen zum Alptraum. Eine Fernauslösung für Lawinenairbags soll die Sicherheit künftig erhöhen.
Drucksensoren, die nicht schwitzen
Mikroelektronische Chips, die Drücke messen, sind sehr empfindlich. Eine neue Technologie macht Drucksensoren jetzt robuster: Sie funktionieren auch noch bei Temperaturen von bis zu 250 Grad Celsius – damit eignen sie sich zum Beispiel auch für die Förderung von Erdöl.
Gefährliche Substanzen erschnüffeln
Ein intelligentes System soll künftig dabei helfen, Sprengstoff aufzuspüren. Die empfindlichen elektronischen Nasen nehmen die Geruchsfährte des Sprengstoffs auf. Das System verknüpft die Daten mit den Bewegungen der Menschen – und entlarvt Verdächtige.
Mit hitzebeständigem Klebstoff bauen
Bei den Parasols in Sevilla – pilzförmigen Gebäuden – sollen die Bauteile nicht verschraubt, sondern geklebt werden. Damit der Klebstoff unter Spaniens Sonne nicht »schmilzt«, muss er Temperaturen bis zu 60 Grad aushalten. Forscher haben die Temperaturfestigkeit optimiert.
Zoomobjektiv mit deformierbaren Spiegeln
Erkundungsflugzeuge, die Landschaften analysieren, haben optische Messsysteme an Bord. Diese müssen über einen sehr breiten Spektralbereich farbfehlerfrei sein. Forscher haben nun die Vorstufe zu einem farbfehlerfreien Zoomobjektiv mit deformierbaren Spiegeln entwickelt.
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