Geschäftsstelle Gleichstellungsbericht
Fraunhofer-Gesellschaft
Gleichstellungspolitik – Politik für Frauen und Männer
Die »Geschäftsstelle Gleichstellungsbericht« ist in der Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft angesiedelt und unterstützt die eingerichtete Sachverständigenkommission administrativ und wissenschaftlich bei der Erstellung des ersten Bundesgleichstellungsberichts.
Weitere Informationen
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Berichtsauftrag
Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 11. November 2005 wurde vereinbart, einmal in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern vorzulegen.
Der Bericht ist eine Grundlage für eine zukunftsorientierte Gleichstellungspolitik für Frauen und Männer. Er soll eine perspektivisch zusammenfassende Darstellung der aktuellen Situation von Frauen und Männern in Deutschland leisten und unter der Vorgabe »Gleichstellungspolitik in Lebensverlaufsperspektive« politischen Handlungsbedarf identifizieren.
Als Pendant zum Siebten Familienbericht liefert der Bericht die Grundlagen für eine abgestimmte Familien- und Gleichstellungspolitik.
Sachverständigenkommission
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ursula von der Leyen, hat am 23. Juni 2008 eine unabhängige Sachverständigenkommission zur Erarbeitung des Ersten Gleichstellungsberichts einberufen. Ziel ist es, auf der Basis wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse politische Handlungsempfehlungen zu formulieren, die Frauen und Männern in allen Lebensbereichen und in allen Phasen des Lebenslaufs gleiche Chancen ermöglichen.
Zur Unterstützung ihrer Arbeit holt die Kommission Expertisen von anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein und übergibt ihr Gutachten bis Mitte 2010 über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an die Bundesregierung. Die Bundesregierung fügt dem Bericht ihre Stellungnahme bei und übergibt beide Teile gemeinsam dem Parlament und der Öffentlichkeit.
Das Thema »Gleichstellungspolitik in der Lebensverlaufsperspektive« ist sehr vielseitig, dementsprechend ist auch die achtköpfige Kommission interdisziplinär mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Sozial-, Geschichts-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften besetzt.
Die Mitglieder sind:
- Prof. Dr. Gerhard Bosch, Universität Duisburg-Essen
- Prof. Dr. Cornelia Helfferich, Evangelische Fachhochschule Freiburg
- Prof. Dr. Tobias Helms, Philipps-Universität Marburg
- Prof. Dr. Ute Klammer, Universität Duisburg Essen
- Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Justus-Liebig-Universität Gießen
- Prof. Dr. Paul Nolte, Freie Universität Berlin
- Prof. Dr. Margarete Schuler-Harms, Helmut Schmidt Universität Hamburg
- Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke, BiTS Business and Information Technology School gGmbH Iserlohn
Frau Prof. Dr. Marion Schick ist als Vorsitzende der Kommission ausgeschieden und neue Kultusministerin in Baden-Württemberg.
Aufgaben
Die Geschäftsstelle fungiert als Verbindung zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSF) und zu den verschiedenen Interessensgruppen im Bereich Gleichstellung zwischen Frauen und Männern.
Seit Januar 2009 hat die Geschäftsstelle mit ihren vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Arbeit vollständig aufgenommen. Im Herbst 2009 sind erste öffentliche Workshops mit Fachvertreterinnen und Fachvertretern geplant.
Veranstaltungshinweise
Bitte beachten Sie: Es handelt sich hier um keine vollständige Veranstaltungsliste, sondern lediglich um eine Auswahl von aktuellen Veranstaltungen, auf die hingewiesen wird.
Presse
Videos
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Interner Bereich
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