Aktionsprogramm »Fraunhofer vs. Corona«

Expertinnen und Experten von Fraunhofer wirken bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie an vorderster Front mit – und unterstützen Wirtschaft und Gesellschaft bei der Bewältigung direkter Auswirkungen und späterer Folgen.

Fraunhofer vs. Corona

Seit dem Jahreswechsel 2019/2020 ist eine völlig neue Thematik in der öffentlichen Diskussion und im persönlichen Erleben des Einzelnen in den Mittelpunkt gerückt. Das neuartige Virus, dem die Weltgesundheitsorganisation WHO den Namen »Severe Acute Respiratory Syndrom Coronarvirus-2« gegeben hat, erschüttert alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Die Ausbreitung des Virus wurde als »Notfall für die öffentliche Gesundheit von internationalem Ausmaß« deklariert. Die COVID-19-Pandemie hinterlässt Spuren im Alltag, bei der Gesundheit der Menschen, bei den Unternehmen, bei der hiesigen Ökonomie und der Weltwirtschaft. Die aktuelle Situation und die dynamischen Entwicklungen im gesamten Bundesgebiet und weltweit stellen die Menschen vor besondere Herausforderungen. Expertinnen und Experten von Fraunhofer arbeiten an der Bekämpfung der Pandemie an vorderster Front mit – und unterstützen Wirtschaft und Gesellschaft bei der Bewältigung direkter Auswirkungen und späterer Folgen. Von akuten Projekten im Life-Sciences-Sektor über den engen Schulterschluss mit den Unternehmen und gemeinsame Challenges mit Partnern bis hin zu unmittelbarem medizinischem und medizintechnischem Support berichten wir darüber in unserem Special zum Aktionsprogramm »Fraunhofer vs. Corona«.  

Impact und Innovationskraft erhalten und vorantreiben

Prof. Dr.-Ing. habil. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft e.V.
© Fraunhofer | Bernhard Huber
Prof. Dr.-Ing. habil. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft e.V.

Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft:

»Die aktuelle Pandemie berührt unser Vertrauen, jedes Problem schnell beherrschen zu können. Wir müssen entschlossen handeln, um die medizinische Krise schnellstmöglich zu überwinden – jedoch auch, um unsere Wirtschaft für die Zeit nach Corona maximal zu ertüchtigen. Die Fraunhofer-Gesellschaft begegnet dieser Herausforderung mit einem nachhaltigen Aktionsprogramm – und dem erklärten Ziel, Impact und Innovationskraft auch in Zeiten der Krise zu erhalten und intensiv voranzutreiben. Kurzfristig widmen wir Fraunhofer-intern für sofortige Anschubfinanzierungen Mittel in Millionenhöhe um. Wir konzentrieren uns hierbei auf eine Forcierung von direkten Anti-Corona-Projekten aus dem Medizin- und Gesundheitssektor, zum Beispiel die Impfstoffentwicklung, notwendige innovative Diagnostik und Medikamentenentwicklung, die Bereitstellung von IT-Kapazitäten sowie gezielte Vorlaufforschung. Darüber hinaus unterstützen wir technologisch ad hoc bei der Produktion von Komponenten für Schutzausrüstungen. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen wollen wir jetzt mit FuE- und Qualifizierungsangeboten unter die Arme greifen – und dem Mittelstand in dieser schwierigen Zeit einen gezielten Innovations-Push geben. Mit diesen Initiativen fördern wir den Erhalt hiesiger Kompetenz und Know-how-Kapazität und tragen damit zur Sicherung der Technologieführerschaft und Technologiesouveränität Deutschlands und Europas bei.«

29.4.2020

Strategien zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie

Stellungnahme der Präsidenten der außeruniversitären Forschungsorganisationen 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft haben ihre Ergebnisse zusammengetragen, eine gemeinsame Analyse verfasst und mögliche Bewältigungsstrategien der Corona-Pandemie aus Sicht der Modellierung vorgelegt.

28.4.2020

Vertrauen und Erwartungen: Wissenschaft und Forschung in der Corona-Pandemie

Anlässlich der grassierenden Corona-Pandemie hat die Initiative »Wissenschaft im Dialog« (WiD), gefördert und unterstützt von der Robert Bosch Stiftung und der Fraunhofer-Gesellschaft, ein Wissenschaftsbarometer Corona Spezial erstellt, das bevölkerungsrepräsentative Einstellungsdaten zur Wahrnehmung und Bewertung von Wissenschaft und Forschung in Deutschland im Kontext der Corona-Pandemie erhoben und ausgewertet hat. 

26.4.2020

Fraunhofer liefert wesentliche Komponenten für die App-Entwicklung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie

Neues Tracing-App-Modell sichert Datenschutz, Qualität und epidemiologisch relevante Bewertung: Die Fraunhofer-Gesellschaft stellt die bisherigen Entwicklungen ihrer Tracing-App in den Dienst einer dezentralen Lösung auf Bundesebene und ermöglicht mit ihren Komponenten insbesondere die freiwillige begleitende Datenbereitstellung zur direkten Erforschung der Pandemie.

 

22.4.2020

Proximity-Tracing und die Coronavirus-Pandemie:

Der Fraunhofer-Vorschlag für einen deutschen Ansatz

Proximity-Tracing-Apps stellen eine digitale Option bei der Eindämmung der aktuellen Coronavirus-Pandemie dar. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat einen eigenen Ansatz für eine deutsche Proximity-Tracing-App entwickelt. Diese soll eine digitale Benachrichtigung von Personen mit dem Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 durch eine räumlich-zeitliche Abstandsmessung mit Hilfe von Bluetooth-Technologie auf Mobiltelefonen ermöglichen.

7.4.2020

Das Fraunhofer-Anti-Corona-Programm

Das Sofortprogramm »Anti-Corona« der Fraunhofer-Gesellschaft fördert Anti-Corona-Projekte aus diversen Sektoren, zum Beispiel für die akute Unterstützung in Laboren, in der Wirkstoffforschung, für Allokations-Plattformen bei Engpässen oder für den KI-Einsatz bei der Information von Bevölkerung und Behörden. Erwünscht sind Projekte, die nachweislich die akute Eindämmung der Pandemie fördern, Projekte insbesondere zur Unterstützung von KMU sowie Projekte zur Prävention zukünftiger Krisenereignisse inklusive medizinischer Forschung. 

 

Information der Fraunhofer-Gesellschaft / 18.3.2020

Corona-Virus

Reaktion und Maßnahmen der Fraunhofer-Gesellschaft zum Schutz von Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und Veranstaltungsteilnehmern.

 

 

Give a Breath Challenge

Eine Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft und Munich Re


Wie lassen sich in Krisenzeiten COVID-19-Patienten dezentral behandeln? Munich Re und die Fraunhofer-Gesellschaft rufen gemeinsam zu einem Ideenwettbewerb auf.

Gesucht sind Entwürfe und Konzepte für Beatmungsgeräte und Zubehör, um den drohenden Versorgungsengpässen begegnen zu können und die Auswirkungen der Pandemie für Betroffene weltweit zu lindern.

Interviews

 

Podcasts

»Fraunhofer-Köpfe gegen Corona«

Zukunft erleben – Technik hören

 

Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher berichten über ihre Fortschritte gegen die Pandemie.

 

Prof. Dr. Gerd Geißlinger / 25.3.2020

»Wir nehmen die Herausforderung an«

Drei Millionen Euro zur Bekämpfung der Epidemie erhält das Konsortium Exscalate4CoV (E4C) aus dem Soforthilfe-Fond der Europäischen Kommission. Prof. Dr. Gerd Geißlinger, Institutsleiter und Bereichsleiter Translationale Medizin des beteiligten Fraunhofer IME zum Kampf gegen Corona: »Angesichts der wissenschaftlichen Exzellenz unseres Teams nehmen wir die Herausforderung an.«

 

PD Dr. Sebastian Ulbert / 23.3.2020

»Wir haben die virologische Expertise«

»Fast track«-Szenarien erwartet PD Dr. Sebastian Ulbert, um in der gebotenen Schnelligkeit zu Mitteln gegen COVID-19 zu kommen. Der Virologe und Leiter der Abteilung Immunologie und des Bereichs Impfstofftechnologien am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI erklärt im Interview, warum im Extremfall jetzt auf Wirksamkeitsstudien an Menschen verzichtet werden sollte.

 

Prof. Mark von Itzstein | Prof. Dr. Armin Braun / 30.4.2020

Auf der Suche nach einem Medikament gegen Corona

Wir befragten zwei iCAIR®-Projektleiter, Professor Armin Braun vom Fraunhofer ITEM in Hannover und Professor Mark von Itzstein von der Griffith University in Australien, über ihre Forschung und wie sie die Herausforderung, ein wirksames Medikament zu finden, angehen werden.

 

Dr. Josephine Hofmann / 30.3.2020

»Wir lernen Dinge, die sich langfristig auswirken«

Im Interview erklärt Dr. Josephine Hofmann, wie der Wechsel ins Home-Office gelingt. Die Leiterin im Team »Zusammenarbeit und Führung« am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO glaubt an die Chance auf positive Lerneffekte – und Zeitersparnis.

 

Prof. Dr. Wilhelm Bauer | Prof. Dr. Michael Lauster / 4.5.2020

»Mut zur Veränderung und strategischer Weitblick«

Über den Beitrag, den Innovationsforschung und Trendanalysen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie leisten können, sprachen wir mit Prof. Wilhelm Bauer, Institutsleiter am Fraunhofer IAO und Prof. Michael Lauster, Institutsleiter des Fraunhofer INT.

Publikationsdatenbank der Fraunhofer-Gesellschaft

»Fraunhofer-Publica« ist die große Datenbank für Fraunhofer-Publikationen mit aktuell über 225.000 Einträgen. Wir haben aus aktuellem Anlass eine Publikationsliste mit Bezug auf die Corona-Pandemie erstellt und unterstützen auf diese Weise den Aufruf der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Übersicht wird laufend aktualisiert. Auf alle Open-Access-Publikationen können Sie direkt im Volltext zugreifen.

 

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Aktuelle Projektbeispiele aus der Gesundheitsforschung

Drugs, Diagnostics, Devices und Data sind die vier großen Themenfelder in der Gesundheitsforschung.

Drugs (Wirk- und Impfstoffe)

C19-Lungen-Chip – Arzneimittel-Repurposing mittels eines COVID-19 Infektionsmodells in einer immunkompetenten Lunge-on-Chip-Plattform

Fraunhofer IGB, Fraunhofer IME, Fraunhofer IZI | 18.5.2020

Arzneimittel‑Repurposing mittels eines SARS‑CoV‑2‑Infektionsmodells in einer immunkompetenten Lunge‑on‑a‑Chip‑Plattform. Das Modell wird eingesetzt, um die Wirksamkeit von am Fraunhofer IME identifizierten Wirkstoff‑Kandidaten zu testen. Dazu bündeln Fraunhofer IGB, IZI und IME Kompetenzen in der Durchführung pharmazeutischer Studien in humanen OoC und in der Etablierung von Infektionsmodellen.

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CoroVacc – Entwicklung eines SARS-CoV-2-spezifischen Impfstoffs auf Basis von attenuierten Trägerviren

Fraunhofer IGB, Fraunhofer IZI | 18.5.2020

Ziel ist die Entwicklung eines SARS‑CoV‑2‑Impfstoffs auf der Basis von attenuierten Träger‑Viren. Aufgrund einer modularen Herangehensweise kann das Trägervirus mit SARS‑CoV‑2‑spezifischen Antigenen auch kurzfristig entwickelt und hinsichtlich seiner Impfwirkung getestet werden.

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ACE-Bluthochdruck-Hemmer als Therapie im Kampf gegen COVID-19?

Weltweit erste klinische Studie unter Leitung des Klinikums St. Georg gestartet

Fraunhofer IZI | 12.5.2020

Bestimmte Medikamente, die zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden, könnten auch eine positive Wirkung bei COVID-19-Patienten haben. Diese Wechselwirkung will das Klinikum St. Georg Leipzig in seiner Klinik für Infektiologie/Tropenmedizin, Nephrologie und Rheumatologie in der weltweit ersten kontrollierten klinischen Studie zu dem Thema erforschen. Unterstützung in Bezug auf die grundlagenwissenschaftlichen Aspekte erhält das Klinikum vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig, einem führenden Labor in Hannover und – wegen der nötigen telemedizinischen Betreuung in Quarantäne – dem ICCAS der Universität Leipzig. Eine Studien-App ermöglicht die überregionale Einbindung von Patienten und die Vereinfachung von Abläufen.

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Fraunhofer-Forschungskonsortium iCAIR® nutzt Synergien für die Entwicklung neuer Medikamente gegen SARS-CoV-2

Fraunhofer ITEM | 7.5.2020

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat aufgrund seiner raschen weltweiten Ausbreitung einen globalen Gesundheitsnotstand geschaffen. Bislang gibt es weder einen Impfstoff noch Medikamente zur Behandlung der COVID-19-Erkrankung. Forschende des internationalen Konsortiums iCAIR® arbeiten an der Entwicklung neuer Antiinfektiva zur Behandlung oder Prävention klinisch bedeutsamer Infektionserkrankungen der Atemwege durch Bakterien, Pilze und Viren – jetzt haben sie ein Projekt zur Entwicklung von Medikamenten gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gestartet.

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Interview Prof. Armin Braun und Prof. Mark von Itzstein 

ISE-CoV-2-Screen – Testsysteme zur Identifizierung spezifischer Anti-Corona-Moleküle

Fraunhofer IGB | 16.4.2020

Im Anti-Corona-Projekt »ISE-CoV-2-Screen« forscht das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB an der Identifizierung therapeutischer Substanzen zur Behandlung von COVID-19-Patienten. Im Fokus stehen Arzneimittel, die schon gegen eine andere Krankheit zugelassen oder zumindest in einer fortgeschrittenen Entwicklungsstufe sind (»repurposing« der Medikamente). Das Fraunhofer IGB greift hier auf die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Project Center für Drug Discovery and Delivery an der Hebrew University (FPC_DD@HUJI) zurück. Durch Anpassung der experimentellen In-vitro-Testsysteme sollen Moleküle analysiert werden, die eine Interaktion zwischen Docking-Molekülen des Virus SARS-CoV-2 und den Rezeptoren der Wirtszelle blockieren. Dabei wird nicht der aktive Virus, sondern das für das Andocken notwendige Protein eingesetzt. Vorzugsweise sollen bereits zugelassene Moleküle durch Computational Chemistry vorselektiert und im Anschluss experimentell in den angepassten In-vitro-Testsystemen validiert werden. Aus diesen Untersuchungen erwarten die Forscher eine Reihe von erfolgversprechenden Molekülen für die schnelle weitere Entwicklung Richtung SARS-CoV-2-Therapeutika.

Fraunhofer IGB

Fraunhofer Project Center for Drug Discovery and Delivery at Hebrew University of Jerusalem, Israel

Forschung gegen das Corona-Virus –  Gewebemodelle für schnelle Wirkstofftests

Fraunhofer ISC | 8.4.2020

Die durch SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus 2, »Schweres akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2«) verursachte Pandemie schränkt öffentliches Leben und Wirtschaft in bisher ungekannter Weise ein. Entsprechend groß sind die weltweiten Forschungsanstrengungen, die Wissenslücken in Bezug auf den neuen Erreger zu füllen und wirksame Therapien zu entwickeln. Auch in Würzburg arbeiten Forscher des Fraunhofer-Translationszentrums für Regenerative Therapien gemeinsam mit dem Virologen Prof. Dr. Bodem von der Universität Würzburg daran, Wirkstoffe gegen das Virus zu identifizieren.

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Kombination von virtuellem und natürlichem Screening bei der Suche nach Medikamenten gegen COVID-19

Fraunhofer IME | 12.3.2020

Das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME bildet die entscheidende Schnittstelle zwischen Biologen und Informatikern im EU-geförderten Konsortium E4C zur Entwicklung von Medikamenten gegen das Corona-Virus.

Diagnostics

Fraunhofer beteiligt sich an Nachbarschaftshilfe zwischen EU-Partnern bei Coronavirus-Tests

Fraunhofer IZI | 24.4.2020

Die Eindämmung der derzeitigen Coronavirus-Pandemie ist eine weltweite Herausforderung, die keine nationalstaatlichen Grenzen kennt. Im Sinne der grenzübergreifenden Solidarität unterstützt das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI aus Leipzig gemeinsam mit der sächsischen Staatsregierung das Nachbarland Tschechien. Am 24. April 2020 kamen in Leipzig Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, dessen Staatsminister für Wissenschaft Sebastian Gemkow, der tschechische Bezirkshauptmann von Liberec, Martin Puta, sowie der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer und Wissenschaftler des Fraunhofer IZI zu einem beratenden Gespräch zusammen.

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Mobiles epidemiologisches Labor (epiLab) im Einsatz zur flächendeckenden Früherkennung und Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen 

Fraunhofer IBMT | 22.4.2020

Der bemerkenswerte Technologievorsprung des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik IBMT im Bereich mobiler epidemiologischer Labore sowie seine langjährige Expertise im Aufbau von biologischen Sicherheitslaboren und im Umgang mit biotechnologischen Proben trägt gerade in Zeiten der Corona-Pandemie zum Kampf gegen das SARS-CoV-2-Virus bei.

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© Fraunhofer IBMT, Video Bernd Müller

Großflächige Herstellung von COVID-19-Testsystemen

Fraunhofer EMB | 8.4.2020

Die EUROIMMUN AG stellt als einer der ersten europäischen Diagnostikahersteller CE-gekennzeichnete Antikörpernachweissysteme zur Unterstützung der Diagnostik von COVID-19 zur Verfügung. Dadurch können Personen identifiziert werden, die bereits Kontakt mit dem Virus hatten. Dies ist wichtig um herauszufinden, welche Menschen die Infektion bereits durchgemacht haben und höchstwahrscheinlich immun gegen eine erneute Infektion mit SARS-CoV-2 sind. Die Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik EMB in Lübeck unterstützt die EUROIMMUN AG dabei, die Produktion der neuen serologischen Testsysteme zur Diagnostik von COVID-19 für den Massenmarkt zu skalieren, um sie flächendeckend einsetzen zu können.

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www.emb.fraunhofer.de

»Access Checker« misst Körpertemperatur, Herz- und Atemfrequenz aus der Ferne

Fraunhofer IPA, Fraunhofer IAO | 8.4.2020

Ein neuartiges Messverfahren hilft, Corona-infizierte Personen aus sicherem Abstand aufzuspüren. Es registriert Fieber, erhöhten Puls und schnellen Atem, ohne den Mitarbeiter, der die Messung durchführt, zu gefährden. Die Fraunhofer-Institute IPA und IAO testen gerade im Stuttgarter Robert Bosch-Krankenhaus das Verfahren.

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Der Corona-Schnelltest in unter 2,5 Stunden

Fraunhofer IZM | 2.4.2020

Die Zahl der infizierten Personen mit dem neuartigen SARS-CoV-2 Virus steigt weltweit rapide an. Betroffene Länder erlassen fast tägliche neue Maßnahmen, um die Ausbreitung einzudämmen, während in den medizinischen Laboren nicht nur an einem Impfstoff, sondern auch an neuen Testmethoden gearbeitet wird. Bosch will zunächst in Deutschland einen neuen Schnelltest auf den Markt bringen, der am Testort in unter 2,5 Stunden statt in den bisherigen 2 Tagen ein Ergebnis anzeigt. Diese technische Lösung basiert auf einer PoC-Analyseplattform, die zusammen mit dem Fraunhofer IZM in dem EU-Projekt CAJAL4EU entwickelt wurde. Das Hauptziel des Projekts war es, miniaturisierte Biosensor-Technologieplattformen zu entwickeln, die schnell, robust, benutzerfreundlich und kostengünstig Multi-Parameter-in-vitro-Testanwendungen ermöglichen. Das Projektvorhaben wurde im 7. Forschungsrahmenprogramm durch die EU (Förderkennzeichen: FP7-ENIAC-120215) und das BMBF (Förderkennzeichen: 13N10925) unterstützt.

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Devices (Medizinische Hilfsmittel etc.)

Empfohlene Tragedauer von Schutzmasken – Forschende machen bessere Vorhersage mit Simulationen möglich

Fraunhofer ITWM | 11.5.2020

Wie lange sollte eine Schutzmaske maximal getragen werden? Wann muss man durchfeuchtete Masken wechseln – Forschende vom Fraunhofer ITWM gehen diesen Fragen mit mathematischen Simulationen nach. Dabei werden nicht nur die verschiedenen Maskenarten und Materialien berücksichtigt, sondern auch die Tätigkeiten und Merkmale der Tragenden.

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Fertiges Face Shield bereit zum Tragen
© Medical goes Additive e.V.
Fertiges Face Shield bereit zum Tragen

5000 3D-gedruckte Schutzvisiere für die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung | 28.4.2020

Die Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung beteiligt sich als Partner des Netzwerks Medical goes Additive an der Initiative »3D Printing Fights Corona«. Von den 5000 produzierten Visieren einer ersten Lieferung der Netzwerk-Mitglieder steuert die Fraunhofer-Allianz GENERATIV im Rahmen des Fraunhofer-Anti-Corona-Programms mehr als 500 Schilde bei. Produziert wurden die einzelnen Bestandteile in den vergangenen Tagen auf den 3D-Druckern an sechs verschiedenen Fraunhofer-Standorten. Die Fraunhofer-Institute EMI, IAPT, IGCV, IPA, IPT und IWU setzten dafür verschiedene Fertigungsverfahren und Ausgangsmaterialien ein: Etwa Filament-3D-Druck mit Polyethylenterephthalat (PET), thermoplastisch robustes Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) oder Polylactide mit regenerativen Anteilen sowie Polyamid (Nylon). Ebenfalls aus Polyamid wurden zahlreiche weitere Visierhalter mittels selektivem Lasersintern hergestellt.

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PGemeinsam mit ihren Projektpartnern präsentierten die IVV-Forscher Bernd Kramer (3.v.r.) und Dr. Peter Muranyi (2.v.r.) im August 2019 den neu entwickelten Plasma-Desinfektor.
© Plasmatreat

Plasma-Dekontaminationsgerät zur Desinfektion von Schutzmasken und -kleidung

Fraunhofer IVV | 27.3.2020

Ein kompaktes Plasma-Dekontaminationsgerät, das vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV mitentwickelt wurde, kann dabei helfen, Schutzmasken und -kleidung zu desinfizieren und für erneute Einsätze aufzubereiten. Beim Bayerischen Roten Kreuz läuft eine Anlage bereits im Probebetrieb.

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Prototyp des Handydesinfektionssystems.
© Thomas Westerhoff/Fraunhofer IOSB-AST
Prototyp des Handydesinfektionssystems.

Smartphones schnell und sicher mit Licht desinfizieren

Fraunhofer IOSB | 6.4.2020

Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Institutsteil Angewandte Systemtechnik-AST haben eine innovative Lösung zum Desinfizieren von Smartphones entwickelt. Diese können damit innerhalb weniger Sekunden von Bakterien und Viren wie SARS-CoV-2 befreit werden. Statt teurer Chemie kommt dabei sogenanntes UVC-Licht zum Einsatz. Weitere Einsatzfelder sind denkbar.

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Meltblown produktiv – ITWM-Software unterstützt bei Vliesstoffproduktion für Infektionsschutz

Fraunhofer ITWM | 21.4.2020

Simulationen des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM machen Prozesse bei der Herstellung von Vliesstoffen effizienter. So wird im Rahmen des Anti-Corona-Programms von Fraunhofer die Produktion von Infektionsschutz optimiert.

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Fraunhofer IPT, Moss und IBF Automation bauen Anlagen zur Fertigung von 50 000 MNS-Masken pro Tag

Fraunhofer IPT | 15.4.2020

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS-Masken) kann infektiöse Tröpfchen abfangen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden. Eventuell können so andere Personen vor einer Ansteckung mit Atemwegsinfektionen geschützt werden, wenn der nötige Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. Die aktuelle Knappheit an MNS-Masken erschwert die Regelversorgung im Gesundheitswesen und die Bekämpfung der Corona-Pandemie. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen baut deshalb jetzt gemeinsam mit der IBF Automation GmbH aus Freudenberg im Auftrag der Moss GmbH aus Lennestadt im Sauerland eine Produktionsanlage für MNS-Masken in Deutschland auf.

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3D-gedrucktes Notfall-Beatmungssystem mit integrierter Elektronik und Sensorik

Fraunhofer IWU | April 2020

Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU entwickelten einen Prototyp eines 3D-gedrucktes Notfall-Beatmungssystem auf Basis eines biokompatiblen und dampfsterilisierbaren Kunststoffs. Elektronik und Sensorik wurden integriert, damit die wichtigsten Parameter der maschinellen Beatmung eingestellt und überwacht werden können. Das System alarmiert die klinischen Anwender im Falle einer Unterbrechung. Mit einem Lungenphantom wurde das System unter realistischen Bedingungen erfolgreich mit Medizinern getestet.

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Beatmungsgeräte: schneller Druck vor Ort

Fraunhofer IWS | 25.3.2020

Mit 3D-Druckverfahren können dringend benötigte Teile für Beatmungsgeräte gefertigt werden. Dem Aufruf folgend, haben sich DRESDEN-concept-Partner, wie das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, die Professur für Technisches Design der TU Dresden, das Zentrum für Translationale Knochen-, Gelenk- und Weichgewebeforschung an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und der Makerspace der SLUB ausgetauscht sowie erste Drucktests durchgeführt.

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Fraunhofer IGCV liefert Schutzausrüstung aus dem 3D-Drucker an das Universitätsklinikum Augsburg

Fraunhofer IGCV | 9.4.2020

Das Institut für Materials Resource Management der Universität Augsburg versorgt das Universitätsklinikum Augsburg mit Schutzmasken aus dem 3D-Drucker. Um den enormen Bedarf an unbedingt notwendiger Schutzausrüstung für das Klinikpersonal decken zu können, wurde ein Aufruf zur Unterstützung an Kooperationspartner gesendet – Hochschule Augsburg und Fraunhofer IGCV springen ein.

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Schnelle Hilfe für Kliniken

Fraunhofer IPA | 15.4.2020

Medizinische Schutzbrillen, Spender für Desinfektionsmittel und Beatmungsgeräte aus dem 3D-Drucker – Experten des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA helfen mit ihrem technischen Know-how beim Kampf gegen die Corona-Pandemie.

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Schnelle Hilfe für das Uniklinikum Dresden

Fraunhofer IPMS | 26.3.2020

Auch das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS erreichte die Nachricht des Universitätsklinikums Dresden über den Engpass bei dringend benötigten Artikeln wie Handschuhe, Schutzkleidung oder Mundschutz. Diese war mit der Bitte zur Hilfeleistung verbunden, um die Versorgung der Patienten und der Laborbetrieb während der gegenwärtigen Krisensituation weiterhin aufrechterhalten zu können. Das Fraunhofer IPMS hat sich umgehend entschieden zu helfen und die Uniklinik schnell und unbürokratisch zu unterstützen.

Data

PRESIDE-Dashboard
PRESIDE-Dashboard

Fraunhofer Austria macht Handelsbeziehungen sichtbar

Fraunhofer Austria | 8.5.2020

Ein von Fraunhofer Austria und der TU Wien entwickeltes Dashboard liefert in wenigen Sekunden die Antworten auf strategische Fragen zur Versorgungssicherheit. Kritische Punkte in der Lebensmittelversorgung können so frühzeitig erkannt und Maßnahmen gesetzt werden.

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Fraunhofer bietet Ordnung und Orientierung in der Flut von Forschungsdaten und Wissen zu SARS-CoV

Fraunhofer SCAI, IME, IAIS | 20.4.2020

Mit der neuen Website »covid19-knowledgespace.de« eröffnet Fraunhofer SCAI – gemeinsam mit Fraunhofer IME, Fraunhofer IAIS, dem Informationszentrum Lebenswissenschaften ZBMED und weiteren Forschungspartnern – einen neuartigen Wissensraum mit Analysewerkzeugen und Informationen zu COVID-19. Zentrale Dienste und Angebote sind der Biomedical Knowledge Miner »BiK>Mi«, die Knowledge-Discovery-Software »SCAIView«, ein Ursache-Wirkungsmodell zu SARS-CoV-2 und eine eigens erstellte Terminologie zu COVID-19. 

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www.covid19-knowledgespace.de

Telemedizinische Plattform »ERIC« zur Verbesserung der intensivmedizinischen Behandlung

Fraunhofer FOKUS | 30.3.2020 

Das Innovationsfondsprojekt ERIC, an dem Fraunhofer FOKUS als Projektpartner beteiligt ist, schließt im März erfolgreich die Patientenrekrutierung im Rahmen eines Selektivvertrags mit der BARMER ab. Aktuell wird die für ERIC aufgebaute telemedizinische Plattform für das COVID-19-Lagezentrum in Berlin ausgebaut.

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Virtuelles Krankenhaus in Aachen
© Land NRW / Ralph Sondermann

NRW setzt auf Technologie des Fraunhofer ISST zur Versorgung von COVID-19-Patienten

Fraunhofer ISST | 30.3.2020

Um schwestkranke COVID-19-Patienten optimal behandeln zu können, hat das Land Nordrhein-Westfalen vorzeitig das »Virtuelle Krankenhaus NRW« gestartet. Einen wichtigen Baustein für die telemedizinisch unterstützte Versorgung liefert die »Elektronische FallAkte« des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik ISST.

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Zentraler Landesweiter Behandlungskapazitätennachweis (ZLB) in Rheinland-Pfalz

Fraunhofer IESE | 2020

Im Kampf gegen COVID-19 erleben wir tagtäglich, was es bedeutet, wenn Behandlungskapazitäten in Kliniken ausgelastet sind. Umso wichtiger ist es, einen breiten Überblick über die Anzahl der zur Verfügung stehenden (Normal- und Intensiv-) Betten und der aktuell beanspruchten, speziellen Infrastrukturen (z. B. Schock-/OP-Räume, CT-Geräte) zu behalten. Um genau dieses Problem zu beheben, hat das Fraunhofer IESE, im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz eine innovative, technische Lösung entwickelt, die die relevanten Fakten in einem webbasierten Informationssystem abbildet. Der »Zentrale landesweite Behandlungskapazitätennachweis Rheinland-Pfalz (ZLB)« zeigt in Echtzeit die aktuelle, landesweite Aufnahmebereitschaft von Krankenhäusern tabellarisch bzw. in Form einer Karte an. Ursprünglich wurde der ZLB zum Support der schnittstellenübergreifenden Kooperation zwischen dem Rettungsdienst und den Kliniken etabliert, um im Notfall vorausschauender handeln zu können.

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Weitere Informationen

19.5.2020

Corona-Virus: EU-Kommission fördert dringend benötigte Forschung und Innovation mit weiteren 122 Mio. EUR

​Die EU-Kommission hat erneut einen Aufruf zur Interessensbekundung für gesundheitsbezogene Ansätze zur Bekämpfung von COVID-19 ausgeschrieben. Die Einreichfrist endet am 11. Juni 2020. Für diesen Aufruf werden im Innovationsprogramm Horizont 2020 insgesamt 122 Mio EUR zur Verfügung gestellt.

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Dr. Alexander Stolz, Daniel Hiller, Dr. Tobias Leismann, Fraunhofer EMI

Durch Resilience Engineering gestärkt aus der Corona-Pandemie

Universitäten und Forschungseinrichtungen arbeiten weltweit mit Hochdruck an medizinischen Lösungen, neuartigen Impfstoffen und Alternativwirkstoffen, um die Covid-19-Pandemie schnellstmöglich einzudämmen. Die Fraunhofer-Gesellschaft forscht seit Jahren an praxistauglichen Lösungen und Konzepten, um vor, während und nach Großschadenslagen jeglicher Art gewappnet zu sein.

25.3.2020

Open Science

Auch im Zuge der aktuellen Viruskrise nutzt die Wissenschaft die Potenziale der neuen, digitalen Offenheit: Open Science. Auf einem Portal der Weltgesundheitsorganisation (WHO) tragen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit ihre Erkenntnisse zusammen. 

BMBF, 27.3.2020

Tipps zum Umgang mit Fake News zu Corona

Zum Coronavirus kursieren aktuell zahlreiche irreführende Informationen in Messengerdiensten, sozialen Netzwerken und auf anderen Webseiten. Im Interview erklären Forschende, wie Fake News entstehen und wie sich Menschen am besten verhalten sollten.

Blogreihe zum Corona Krisenmanagement

Coronavirus – First-Science-KIT

Das Fraunhofer IAO hat eine Blogreihe gestartet, um anwendbare Praxistipps weitergeben, gut funktionierende Beispiele vorzustellen und Lösungswege während und aus der Krise aufzuzeigen. Wie arbeite ich mit meinem Team im Home Office? Wie können Mittlerorganisationen wie Sportvereine in der Krise eingesetzt werden? Wie können Daten so visualisiert werden, um besser auf vorhersehbare Krisen zu reagieren? Wie helfen Szenarien dabei, gestärkt aus der Krisensituation hervorzugehen? Was lernen wir aus der aktuellen Lage für die Zeit nach COVID-19?

 

CityLAB Berlin

Plattform »Hack the Crisis« startet

Das CityLAB Berlin hat die Online-Plattform »Hack the Crisis« gestartet, um Ideen und Projekte der Berliner Community rund um COVID-19 zu unterstützen. Die Plattform soll den Austausch zwischen Gesundheitsbehörden, Wissenschaft und IT-Experten fördern und ermöglicht es allen Engagierten, Vorschläge oder Problemstellungen einzureichen, die gemeinsam bearbeitet werden. Das teilt das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS mit, dessen Geschäftsbereich Digital Public Services sich als Partner an der Initiative beteiligt. 

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, 24.3.2020

Coronavirus-Proteine im Röntgenblick

Lässt sich das neue Coronavirus mit Medikamenten stoppen? Bislang gibt es kein Mittel zur Behandlung der Infektion. Weltweit suchen Forschungsgruppen intensiv nach Ansatzpunkten für einen Wirkstoff gegen SARS-CoV-2, wie das Virus von der Weltgesundheitsorganisation WHO getauft wurde. Jetzt beginnt bei DESY eine Versuchsreihe, die drei Schlüsselproteine des Erregers unter die Lupe nimmt. Hat die Untersuchung Erfolg, könnte sie die Suche nach einem Medikament erheblich verkürzen.

Fraunhofer FIT / 7.5.2020

Fraunhofer-Umfrage »Homeoffice«: Wie klappt das bei Ihnen?

Am 1. April 2020 hatte das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT eine Homeoffice-Umfrage gestartet: www.fit4homeoffice.de.
1260 Personen haben bereits teilgenommen.
Nun liegt die Auswertung der ersten Woche der Erhebung vor.

 

Erste Ergebnisse der Umfrage

 

Blogeintrag Fraunhofer ITWM / 3.4.2020

Wie kann man mit Statistik die Dunkelziffer der Corona-Infektionen bestimmen?

Für Deutschland wurden am 2. April 73.000 Corona-Infektionen und 867 Todesfälle gemeldet. Italien beklagt über 100.000 Infektionen und 12.000 Todesfälle. Auf Basis dieser Zahlen ist die Sterblichkeit in Italien über 10-mal so hoch wie in Deutschland. Dabei ist Expertinnen und Experten klar: Dieser Unterschied ist weniger Ausdruck eines unterschiedlichen Gesundheitssystems oder einer anderen Bevölkerungsstruktur, sondern Ausdruck unbekannter Dunkelziffern.

Fraunhofer IAIS | Interaktive Online-Schulungen

Weiterbildung zum Data Scientist von Zuhause

Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS bringt sein etabliertes Data Scientist Schulungsangebot als Online-Format zu Ihnen nach Hause. Nutzen Sie die Zeit im Home Office mit dem Kompakteinstieg in das Thema Data Science und bilden Sie sich weiter.

Fraunhofer IAO, Fraunhofer IPA | 26.3.2020

FutureWork360: Wie virtuell kann Forschung werden?

Wie gelingt die gemeinsame Projekt- und Forschungsarbeit sowohl im internationalen Kontext als auch in Krisenzeiten? Die Fraunhofer-Institute IAO und IPA machen im Projekt »FutureWork360« Potenziale sichtbar, wie neue und vor allem virtuelle Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit funktionieren können.

Fraunhofer ISI | 23.4.2020

Bouncing forward – Wie Erkenntnisse aus der Resilienzforschung in der Corona-Krise helfen können

Um zu verstehen, wie sich die negativen Folgen disruptiver Ereignisse auf komplexe sozio-technische Systeme, beispielsweise Infrastrukturnetze oder Wertschöpfungssysteme, mindern lassen und wie langfristig erfolgreiche Anpassungsstrategien aussehen können, nutzen Forschende am Fraunhofer ISI das Konzept der Resilienz. 

#WirVsVirus – Der Hackathon der Bundesregierung

Im Zeitraum vom 20. bis 22. März 2020 rief die Bundesregierung Entwickler/-innen, Kreative und Problemlöser/-innen auf, an einem Wochenende Lösungen zu entwickeln, die Bürgerinnen und Bürgern, Mediziniern, Forschern und Politikern helfen, ihre aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Krise zu meistern. Auch Fraunhofer-Forscher des Fraunhofer haben sich mit folgenden Projekten am Hackathon beteiligt:

Fraunhofer ITWM

Intensive Care Prediction

Webplattform zur Auslastungsvorhersage von medizinischen Ressourcen.

Fraunhofer ITWM

»Flattening the Curve«

Die Online-App visualisiert den Effekt einschränkender Maßnahmen, wie zum Beispiel Ausgangssperren.

Fraunhofer IOSB-INA | Fraunhofer IEE

#EveryoneCounts - Das Social Distancing Dashboard

Fraunhofer IOSB-INA | Fraunhofer IEE

Karmakurier

Hilfesuchende und Helfende aus der Umgebung schnell und einfach zusammenbringen.

Fraunhofer IIS

meinegemeinde.digital

Plattform für Gläubige verschiedener Religionen, die mit ihrer Gemeinde in Kontakt bleiben wollen.

#WIRVSVIRUS

Der Hackathon der Bundesregierung.