Interview mit Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung

»Deutschland muss resilienter werden!«

Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung
© Thomas Trutschel/photothek/imago images
Bettina Stark-Watzinger, 53, ist am 8. Dezember 2021 als Bundesministerin für Bildung und Forschung vereidigt worden. Vor ihrer Politik-Karriere leitete die Diplom-Volkswirtin als Geschäftsführerin das heutige Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung.

Finanziellen Rückenwind für die Forschung erwartet Bettina Stark-Watzinger. Im Interview mit dem Fraunhofer-Magazin fordert die neue Forschungsministerin: »Wir brauchen ihn für mehr Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und klimaneutralen Wohlstand.«

Deutschland soll resilienter werden. Es sei Aufgabe der Politik, »unsere Gesellschaft widerstandsfähiger zu machen«, gibt Bettina Stark-Watzinger, FDP, im Interview mit dem Fraunhofer-Magazin zum Start der neuen Bundesregierung vor. Die am 8. Dezember vereidigte neue Bundesministerin für Bildung und Forschung will damit die Zukunftsfähigkeit Deutschlands langfristig sichern. »Resilienz bedeutet nicht nur, eine konkrete pandemische Lage oder ein einzelnes Extremwetterereignis schnell und gut zu meistern. Deutschland muss in Gänze resilienter werden.« Forschung sei dabei gefordert, frühzeitig Risiken zu identifizieren, mögliche Lösungen vorauszudenken und zu erproben.

Zum ersten Mal seit 1965 besetzt die FDP Forschungs- und Finanzministerium zugleich. Auf die Frage nach »dem guten Draht« zum Ministerkollegen Christian Lindner antwortet Bettina Stark-Watzinger im Interview mit dem Fraunhofer-Magazin: »Der finanzielle Rückenwind sollte schon deutlich spürbar sein. Wir brauchen ihn für mehr Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und klimaneutralen Wohlstand.« Die Ministerin für Bildung und Forschung fügt hinzu: »Ich möchte, dass dieser Rückenwind genutzt wird, um den wissenschaftlichen Fortschritt zur erzielen, den wir dringend brauchen.« Ihr Anspruch sei: »Weltspitze bis hin zum Nobelpreis-Niveau.«

Eine zentrale Rolle werde grünen Zukunftstechnologien für klimaneutrale Energieträger und ressourceneffizientes Wirtschaften zukommen. Stark-Watzinger: »Ich erwarte, dass wir hier in den nächsten Jahren wissenschaftliche Durchbrüche erzielen, die Deutschland zum globalen Technologievorreiter für die Themen Klima, Energie und Kreislaufwirtschaft machen.«

Das vollständige Interview lesen Sie im Fraunhofer-Magazin 4/21.