Gesundheit und Umwelt – Medikamentenentwicklung

Fraunhofer erforscht Wirkstoffe zur Behandlung von Krankheiten wie Krebs, Allergien, Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen und Infektionen. Zur Herstellung von Wirkstoffen für die präklinische und klinische Forschung stehen modernste Anlagen nach den Vorgaben der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA und der amerikanischen Food and Drug Administration FDA zur Verfügung. Die Wirkstoffe und Herstellungsverfahren werden nach den Regeln der Guten Herstgellungspraxis (GMP) entwickelt.

Gesundheit und Umwelt

SARS-CoV-2-Pandemie und Kampf gegen COVID-19

Interview mit Fraunhofer-Experten

Professor Gerd Geisslinger
© Fraunhofer IME / Krentz Photography Aachen
Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger

Über die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie und darüber, was Fraunhofer zum Kampf gegen das Virus beitragen kann, sprachen wir mit Prof. Dr. Gerd Geißlinger, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME und Gesundheitsforschungsbeauftragter der Fraunhofer-Gesellschaft.

PD Dr. Sebastian Ulbert
PD Dr. Sebastian Ulbert

Interview mit PD Dr. Sebastian Ulbert, Virologe und Leiter der Abteilung Immunologie und des Bereichs Impfstofftechnologien am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI in Leipzig, zur Erforschung eines Impfstoffs gegen COVID-19.

Referenzprojekte – Medikamentenentwicklung

Neue Wirkstoffe gegen multiresistente Keime

Forschung Kompakt / 2.1.2020

Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit ständig zu. Im Projekt Phage4Cure gehen Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher gemeinsam mit Partnern neue Wege: Ziel ist es, multiresistente Keime mit Viren, sogenannten Bakteriophagen, zu bekämpfen. Insbesondere gegen den gefürchteten Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa, häufigster bakterieller Verursacher von Lungenentzündungen, sollen Phagen als zugelassenes Arzneimittel etabliert werden.

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Neuartige Therapeutika sicherer machen: Interdisziplinäres EU-Konsortium entwickelt innovative Modellsysteme für die Evaluation immunmodulierender Therapeutika

Presseinformation Fraunhofer IZI 3.12.2019

Die Entwicklung immunmodulierender Wirkstoffe und Therapien hat durch die jüngsten Erfolge in der Immunonkologie einen neuen Schub erfahren. Doch nicht nur in der Krebsmedizin etablieren sich zunehmend auch Zell- und Gentherapien als Alternative oder Ergänzung zu den klassischen niedermolekularen Wirkstoffen und Biologicals.

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Immunerkrankungen früh erkennen und individuell behandeln

Fraunhofer Cluster of Excellence Immune-Mediated Diseases CIMD

Zentrales Ziel des Fraunhofer Cluster of Excellence for Immune-Mediated Diseases ist die Translation innovativer Ideen und identifizierter Targets in individualisierte Therapien für Immunerkrankungen. Mittelfristig soll so die aktuell bestehende Lücke zwischen Arzneimittelforschung und der tatsächlichen Patientenversorgung geschlossen werden.

Plattform zur Identifizierung ncRNA-basierter Diagnostika – RIBOLUTION

Lange Zeit galt ein großer Teil unseres Erbguts als genetischer Müll. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese vermeintliche »junk DNA« als Bauplan für Ribonukleinsäuren, RNAs, dient. Diese »Müll-RNAs« scheinen an der Entstehung von Krankheiten wie Krebs oder Herzinfarkt beteiligt zu sein. Nun sollen neue Biomarker für die Diagnose von Volkskrankheiten gefunden werden. Das Projekt RIBOLUTION ist ein Forschungsverbund aus fünf Fraunhofer-Instituten in Kooperation mit mehreren Universitäten. Er hat sich zum Ziel gesetzt, durch ein systematisches, genomweites Screening-Programm neue RNA-Biomarker zu identifizieren und ihre diagnostische Anwendbarkeit zu validieren.

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Fraunhofer-Einrichtungen

Klinisches Forschungszentrum Hannover

Im Clinical Research Center (CRC) Hannover haben sich das Fraunhofer-Institut für für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM, die Medizinische Hochschule Hannover und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung zusammengeschlossen, um neue Medikamente zu testen und patientenorientiert zu forschen.

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Deutsches Zentrum für Lungenforschung

Im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) sind neben dem Fraunhofer ITEM die Medizinische Hochschule Hannover sowie die Leibniz-Universität beteiligt. Gemeinsam forschen sie an effektiveren Therapien für Lungenerkrankungen und entwickeln neue Optionen für Vorsorge und Diagnose.

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