Kommunikation und Wissen – Bildverarbeitung

Im Bereich des maschinellen Sehens, der Bildverarbeitung und der optischen Mess- und Prüftechnik entwickeln Fraunhofer-Institute Lösungen einschließlich aller Handhabungskomponenten. Schwerpunkte sind die optische Vermessung und die automatische Inspektion für die Qualitätssicherung. Als bildgebende Sensoren kommen Standardkameras, Speziallösungen, Infrarotkameras oder Röntgensensoren zum Einsatz.

Kommunikation und Wissen

Referenzprojekte - Bildverarbeitung

Facettenaugen für Industrie und Smartphone

Ultradünne Kamera entwickelt

Der erste Prototyp der Technologie überträgt die Bilder der Kamera noch via Bluetooth über eine Sendebox an das Smartphone.
© Fraunhofer IOF

Der erste Prototyp der Technologie überträgt die Bilder der Kamera noch via Bluetooth über eine Sendebox an das Smartphone.

Fraunhofer-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie eine nur noch zwei Millimeter flache Kamera herstellen können. Ihre Linse ist ähnlich einem Insektenauge in 135 winzige Facetten eingeteilt. In Anlehnung an das Vorbild haben die Forscher ihr Mini-Kamera-Konzept facetVISION genannt. 

  • Die Mini-Kamera aus dem Fraunhofer IOF hat eine Dicke von nur zwei Millimetern bei einer Auflösung von einem Megapixel.
  • Die Kamera ist damit für die Automobilproduktion, die Druckindustrie oder Medizintechnik geeignet.
  • Dank ihrer geringen Dicke könnte ihr Grundprinzip künftig das Design von Smartphones verändern.

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InfoLand: Informationsvisualisierung - leicht, interaktiv und elegant

nfoLand: Visualisierung von Informationen für Unternehmenswelten und andere komplexe Sachverhalte
© Fraunhofer IGD

Wir zeigen anhand des Service- und Präsentations-Tools InfoLand, wie wichtig die visuelle Kommunikation für die Vermittlung von Inhalten ist und wie sie bei der Entscheidungsfindung unterstützt.

Mit InfoLand lassen sich existierende Medien wie Texte, Bilder, Videos oder 3D-Welten schnell integrieren und komplexe Inhalte intelligent visualisieren. Dieses Tool für die visuelle Kommunikation erlaubt somit die Gestaltung und Realisierung von visuellen Reisen durch komplexe Informationswelten.

Mit InfoLand lassen sich auf spannende Weise die Unternehmenswelt, Produktportfolios, Servicesuites oder komplexe Sachverhalte und Prozesse vermitteln. Genutzt wird InfoLand beispielsweise von der Deutschen Botschaft in Singapur. Besucher können sich dort leicht und intuitiv über Deutschland informieren. Die Stadt Singapur setzt InfoLand ein, um ihren Masterplan für die Raumnutzung im Rahmen der zukünftigen Stadtentwicklung zu visualisieren.

Kulturerbe digital sichern – CultLab3D

Digitalisierung vonWeltkulturerbe - CultLab3D
© Fraunhofer IGD

Bislang war 3D-Digitalisierung sehr teuer und zeitaufwendig. CultLab3D setzt auf die Industrialisierung und Automatisierung des gesamten 3D-Digitalisierungsprozesses von Kulturartefakten mittels modernster Scan- und Beleuchtungstechniken. 3D-Scanner, der 3D-Objekte automatisch digitalisiert und das erzeugte virtuelle Objekt auf einem Bildschirm präsentiert.

Naturkatastrophen oder Kriege zerstören historische Kulturschätze. Fraunhofer-Forscher haben mit CultLab3D ein mobiles Labor entwickelt, das Artefakte im Akkord dreidimensional scannt und digitalisiert. Im 3D-Digitalisierungsprozess werden nicht nur Geometrie und Textur von Artefakten, sondern auch ihre optischen Materialeigenschaften wie Reflektions- und Absorptionsverhalten erfasst. Dadurch ist später eine fotorealistische Darstellung ihrer Anmutung unter jeglichen Beleuchtungsverhältnissen möglich.

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www.cultlab3d.de

Detektion von Objekten und Gesichtern – SHORE™

Gesichts- und Objekterkennung SHORE™
© Fraunhofer IIS / Kurt Fuchs

SHORE™ (Sophisticated High-speed Object Recognition Engine) zeigt echtzeit-Gesichtserkennung mit Erkennung von Geschlecht, Alter und Emotionen der Betrachter. Demonstration auf Großbildschirm mit beliebig vielen Testpersonen gleichzeitig.

Die vom Fraunhofer IIS entwickelte Software SHORE™ (Sophisticated High-speed Object Recognition Engine) ermöglicht die Detektion von Objekten und Gesichtern in Echtzeit. SHORE™ erfasst die Gesichter in den Bildern einer Videokamera und erkennt das Geschlecht, das Alter und auch Emotionen von Personen. Möglich ist das durch die SHORE-Bibliothek, die mit rund 30 000 Beispielbildern von Gesichtern hinterlegt ist. Das Programm kann plattformunabhängig eingesetzt werden und ist spezifisch auf Probleme anpassbar. Ein Anwendungsbeispiel ist in der Marktforschung, um die Wirkung von Werbetafeln zu optimieren. Aber auch in der Mensch-Maschine-Kommunikation ist ein Einsatz denkbar, etwa mit Robotern oder einem virtuellen Avatar.

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Fraunhofer-Allianz Vision

Die Fraunhofer-Allianz Vision bündelt die Kompetenzen von Fraunhofer-Instituten im Bereich der automatischen Bildverarbeitung und des maschinellen Sehens.

Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie

Der größte europäische IUK-Forschungsverbund bietet mit seinem breiten Technologie-Spektrum maßgeschneiderte IT-Lösungenen und kompetente Beratung aus einer Hand.