Mobilität und Transport – Schiffsverkehr und maritime Technologien

Mehr als 3,7 Mrd. Tonnen Fracht werden jedes Jahr in EU-Häfen umgeschlagen. Hinzu kommen in den EU-Seehäfen jährlich 400 Millionen Passagiere. Fraunhofer-Wissenschaftler entwickeln Technologien, damit der Schiffsbetrieb, Schiffbau und die Logistik effizienter werden, optimieren Dienstleistungen und forschen daran, wie die Erschließung maritimer Ressourcen sicherer und umweltfreundlicher wird.

Mobilität und Transport

Referenzprojekte – Schiffsverkehr und maritime Technologien

Frachter ohne Mannschaft

© Foto MUNIN

Auf einer modernen Schiffsbrücke läuft vieles bereits automatisiert ab. Völlig unbeaufsichtigt sollen aber auch die unbemannten Schiffe der Zukunft nicht fahren.

Beim EU-Projekt MUNIN entwickeln Fraunhofer-Forscher gemeinsam mit Partnern aus fünf Ländern das Konzept für ein autonomes Schiff – einen Massengutfrachter, der ohne Besatzung über die Weltmeere schippert.

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Konzepte für einen sicheren Hafen

© Foto Fraunhofer IML

Reibungslos wie am Computer; Das Hamburger Fraunhofer CML bietet Dienstleistungen rund um den sicheren Hafen.

Vor allem im Güterverkehr ist der Seeweg eine der wichtigsten Verbindungen ins Ausland. Forscher bewerten die Sicherheit per Simulation, um so auch bei steigendem Verkehrsaufkommen eine reibungslose Schifffahrt zu gewährleisten.

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Unterwasserfahrzeuge vom Fließband

Das Unterwasserfahrzeug über der Forschungsplattform Maritime Systeme mit Schwenkkran, Portalsystem und Druckkammer im Hintergrund links.
© Foto Fraunhofer IOSB-AST

Das Unterwasserfahrzeug über der Forschungsplattform Maritime Systeme mit Schwenkkran, Portalsystem und Druckkammer im Hintergrund links.

Den Meeresboden erkunden, nach Ölquellen oder Mineralien suchen – all dies funktioniert nur mit autonom operierenden Unterwasserfahrzeugen. Fraunhofer-Forscher haben dafür erstmals ein robustes, leichtes und leistungsfähiges Fahrzeug entwickelt, das in Serie hergestellt werden soll.

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Autonome Systeme für menschenfeindliche Umgebungen

Das Gerät wiegt weniger als 700 Kilogramm und ist somit ein echtes Leichtgewicht.
© Foto Fraunhofer IOSB-AST

Das Gerät wiegt weniger als 700 Kilogramm und ist somit ein echtes Leichtgewicht.

Menschenfeindliche Umgebungen sind durch Bedingungen gekennzeichnet, die Menschen besonders belasten oder gefährden, wie zum Beispiel unter Wasser, extreme Höhen (Weltraum), Kontamination (Strahlung, Viren, Gifte), Extrembedingungen (Sauerstoffmangel, Verschmutzung, Hitze/Kälte), hohes Gefahrenpotenzial (Einsturz- und Explosionsgefahr) oder Bedrohungen durch Menschen (Krisen- und Kriegsgebiete, Polizei-Sondereinsätze).

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Fraunhofer Waterborne

Fraunhofer Waterborne ist ein interdisziplinärer Verbund von Fraunhofer-Instituten, die an Projekten aus den Bereichen Schiffbau, Schiffsbetrieb, Logistik, Meerestechnik und maritime Politik forschen.