Produktion und Dienstleistung – Werkstoffe und Oberflächen

Viele Schlüsseltechnologien wie die Informations-, Umwelt- und Energietechnik sowie die Verkehrs- und Fertigungstechnik wären ohne den Einsatz neuer Werkstoffe nicht denkbar. Sie sind die Grundlage zahlreicher Produktinnovationen. Die Zukunft gehört unter anderem den Smart Materials: intelligente Werkstoffe, die flexibel auf Umfeldbedingungen reagieren. Beschichtungen können Werkstoffe darüber hinaus verbessern oder ihnen zusätzliche Funktionen geben.

Produktion und Dienstleistung

Referenzprojekte – Werkstoffe und Oberflächen

Meilenstein in der Graphen-Fertigung

Neues Hightech-Material

Orange leuchtende OLED auf einer Graphen-Elektrode. Die Zwei-Euro-Münze dient als Größenvergleich.
© Foto Fraunhofer FEP

Orange leuchtende OLED auf einer Graphen-Elektrode. Die Zwei-Euro-Münze dient als Größenvergleich.

Erstmals ist es gelungen, funktionstüchtige OLED-Elektroden aus Graphen herzustellen. Das Verfahren wurde von Fraunhofer-Forschern gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung entwickelt. Die OLEDs lassen sich beispielsweise in Touchdisplays integrieren, daneben verspricht das Wundermaterial Graphen in Zukunft viele weitere Anwendungsmöglichkeiten.

  • Flexible OLED-Elektroden aus Graphen
  • Das perfekte Material: transparent, stabil, flexibel, leitfähig
  • Ideal für Touchscreens, Photovoltaik, Wearables und vieles mehr
 

TriboMan –Fertigungsintegrierte Reduzierung von Reibung und Verschleiß in Verbrennungsmotoren

Ressourcen einsparen, CO2-Emmissionen senken: Die Automobilindustrie unternimmt große Anstrengungen, um effizientere und umweltschonendere Antriebe zu entwickeln. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die Reduzierung von reibungsbedingten Verlusten im Verbrennungsmotor.

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Entwicklung von CNT verstärkten Aluminium-, Magnesium- und Titanwerkstoffen

Kohlenstoff-Nanoröhren (CNTs) sind aufgrund ihrer herausragenden elektrischen, mechanischen und thermischen Eigenschaften ein sehr attraktiver Werkstoff zur Herstellung von Verbundwerkstoffen. Diese sollen in neuen Metall-Matrix-Kompositen (MMC) für die Automobilindustrie und Medizintechnik genutzt werden.

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Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM / Geschäftsfeld Tribologie

 
 

Umweltfreundlicher Strom mit Rotorblättern aus Metall

© Foto Fraunhofer IWU

Technology demonstrator: formed from a 1.0 mm steel sheet and featuring integrated, folded reinforcement, the rotor blade was given its final shape with the help of an oil-water mixture.

Windkraftanlagen speisen umweltfreundlichen Strom in die Netze. Der überwiegende Teil großer Rotorblätter besteht gewichtsbedingt aus faserverstärkte Kunststoffen. Diese Materialien lassen sich derzeit noch kaum recyceln, die
Wiederverwertung ist sehr aufwändig. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz setze daher auf Metall als Flügelmaterial, insbesondere auf Stahl für kleinere Anlagen.

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Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile – MATERIALS

Die Materialforschung der Verbund-Institute umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung neuer und der Verbesserung bestehender Materialien und Bauteile über Technologieentwicklung, die Charakterisierung der Eigenschaften bis hin zur Bewertung des Einsatzverhaltens.

Forschungsallianz Kulturerbe

Die Plasmatechnologie wird in Zukunft entscheidend dazu beitragen, unsere von Witterung und Zerfall bedrohten Kulturgüter zu erhalten.

Fraunhofer-Verbund Produktion

Kooperation von Fraunhofer-Instituten mit dem Ziel, produktionsorientierte Forschung und Entwicklung gemeinsam zu betreiben.