Schutz und Sicherheit – Kritsiche Infrastrukturen planen und schützen

Energie und Wasser, sichere Straßen und Flughäfen, Telefone und Computer, medizinische Versorgung und vieles mehr müssen uns jederzeit zur Verfügung stehen. Unsere moderne Gesellschaft ist sehr komplex und verletzbar. Kleine Störungen können sich rasch drastisch auswirken. Damit das nicht passiert, können beispielsweise neuartige Planungsssysteme dazu beitragen, die Sicherheit zu erhöhen.

Sicherheit und Vorsorge

Referenzprojekte – Infrastruktur schützen

VITRUV – Sicherheitsplanung für urbane Gebiete vereinfacht

Risikoanalyse eines Stadtgebiets in Oslo, die empirische Daten über die Nutzung der Gebäude einbezieht.
© Foto Fraunhofer EMI

Risikoanalyse eines Stadtgebiets in Oslo, die empirische Daten über die Nutzung der Gebäude einbezieht.

Erstmals werden bei der Stadtplanung Sicherheitsaspekte schon beim Entwurf berücksichtigt. Eine Software ermittelt und analysiert konkrete Risiken, quantifiziert Schäden und schlägt Maßnahmen vor. VITRUV unterstützt Städteplaner in allen Phasen ihrer Arbeit und hilft, bestehende Infrastrukturen zu optimieren.

BESECURE - eine interaktive Web-Applikation zur Entscheidungsunterstützung

Urbane Sicherheit ist ein komplexer multi-dimensionaler Prozess, der von vielen Faktoren beeinflusst wird: Angefangen bei soziologischen und ökonomischen Strukturen von urbanen Gebieten, über die politisch-ökonomische Landschaft auf nationaler Ebene bis hin zur täglichen Arbeit der öffentlichen Einrichtungen, die in den Gebieten aktiv sind.

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Intelsys - den Schnee wegklicken

© Foto Fraunhofer FKIE

Intelsys ist für die Arbeit im Winterdienst des Flughafens Köln/Bonn optimiert. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ressourcen und Dokumente (oben), Hinweise auf Handlungsbedarf (links) und die zentrale Karte visualisieren die für den Winterdienst relevanten Informationen. Modulare Anwendungen (rechts) zeigen Detailinformationen und ermöglichen die Eingabe von Daten.

Beim Winterdienst muss die Verkehrszentrale am Flughafen Köln/Bonn viele Akteure koordinieren. Seit kurzem laufen alle relevanten Daten in einem zentralen IT-System zusammen. Nun genügt ein Klick, um schnell auf Wetteränderungen zu reagieren.

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Schiffsradar mit elektronisch gesteuerter Antennengruppe

© Foto Fraunhofer FHR

Die Sende- und Empfangsmodule der Gruppenantenne sind mit Mixed-Signal-Schaltungen aus Silizium-Germanium ausgestattet.

Wegen hoher Herstellungs- und Entwicklungskosten kommen Radarsysteme mit elektronisch gesteuerten Gruppenantennen in der Regel nur im militärischen Umfeld zum Einsatz. Eine Änderung gesetzlicher Vorschriften und der technologische Fortschritt ermöglichen es nun, aktive Gruppenantennen auch im Bereich der zivilen Schiffsnavigation einzuführen. Mit dem Ziel möglichst geringer Herstellungskosten wurde am Fraunhofer FHR vor Kurzem der erste aktive S-Band-Antennendemonstrator für diesen Anwendungszweck fertiggestellt.

Quantitative Risikoanalyse für Stadtplaner

Seit den innerstädtischen Anschlägen in New York, Madrid und London zu Beginn des neuen Jahrtausends sind sich die zivilen Gesellschaften der besonderen Verwundbarkeit urbaner Gebiete bewusst. Aber wann ist ein Gebäude wirklich gefährdet, so dass es auf Terrorschutz ausgelegt werden muss? Ab welchem Risiko besteht Handlungsbedarf? Antworten auf diese Fragen liefert das EU-Projekt VITRUV anhand einer zivilen Risikoanalyse in urbanen Gebieten.

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Fraunhofer-Verbund Verteidigungs- und Sicherheitsforschung

Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten, um ihre Forschungsaktivitäten im Bereich »Defense and Security« zu koordinieren und umzusetzen.

Presseinformation / 10.1.2017

Schutz vor Cyberattacken auf Wasserwerke und Energieversorger

 »Lernlabor Cybersicherheit« in Görlitz

Fraunhofer-Innovationscluster Future Urban Security

Bündelt Kompetenzen, um den Bedrohungen durch Terrorismus und organisierte Kriminalität begegnen zu können.