Programmierbare Materialien

Wie verleiht man klassischen Werkstoffen neue Fähigkeiten? Für die Realisierung ist es notwendig, Materialien und Prozesse von der molekularen bis zur makroskopischen Skala zu beherrschen, um die Materialien so zu programmieren, dass die äußere Form, die optischen Eigenschaften und die Materialeigenschaften in der Anwendung gezielt eingestellt werden können. Dabei wird nicht das Material als solches verändert, sondern seine innere Struktur. Mit der Geometrie der Struktur lassen sich die Eigenschaften des Materials gezielt beeinflussen – quasi programmieren. 

Der Forschungscluster Programmierbare Materialien wird die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen dafür erarbeiten, dass Materialien durch ihre innere Struktur die Funktion ganzer Systeme wahrnehmen können.

 

 

Eigenschaften auf Wunsch

Forscher vom Fraunhofer IWM haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Polymere, Metalle oder Keramiken gezielt mit bestimmen Strukturmustern herstellen. Diese Muster verleihen den klassischen Werkstoffen neue Fähigkeiten.

 

Fraunhofer-Verbund Werkstoffe, Bauteile – MATERIALS

Fraunhofer-Materialwissenschaft und -Werkstofftechnik umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung neuer und der Verbesserung bestehender Materialien über die Fertigungsverfahren im quasi-industriellen Maßstab, die Charakterisierung der Eigenschaften bis hin zur Bewertung des Einsatzverhaltens.