Translationale Medizin

Über 40 der 72 Fraunhofer-Institute arbeiten in den vier großen Themenfeldern der Gesundheitsforschung – an Drugs, Diagnostics, Devices und Data, den 4D. Da viele Innovationen an der Schnittstelle zwischen den Disziplinen entstehen, werden in der Translationalen Medizin Kooperationen zwischen Ärzten, Naturwissenschaftlern, Informatikern und Ingenieuren gefördert. Durch die Kooperation entlang der 4D sollen neue, kosteneffiziente Ideen schnell in die Anwendung gebracht werden. 

 

Gesundheitsforschung in 4D

Neue Medikamente in der Klinik testen, nach spezifischen Biomarkern suchen, fühlende Prothesen entwickeln oder Konzepte für ein sicheres Datenmanagement entwerfen: Forschung zum Thema Gesundheit hat viele Facetten. 40 von 72 Fraunhofer-Instituten arbeiten in den vier großen Themenfeldern der Gesundheitsforschung – an Drugs, Diagnostics, Devices und Data, den 4D.

 

Fraunhofer-Translationszentrum Regenerative Therapien

Das Fraunhofer-Translationszentrum für Regenerative Therapien entwickelt neue zellbasierte Gewebemodelle und Testsysteme, skalierbare Produktionsprozesse und biologische vaskularisierte Implantate bis hin zum Prototypen. 

 

Frühchen mit Lungenerkrankungen schonend behandeln

Frühchen, die vor Abschluss der Lungenreife auf die Welt kommen, leiden oftmals an einem Mangel an Surfactant – einer Substanz, die zur Entfaltung der Lunge benötigt wird. Doch die zur Verfügung stehenden Inhalationssysteme sind nicht an die Bedürfnisse von Früh- und Neugeborenen angepasst. 

 

Interview mit Professor Gerd Geisslinger

Professor Gerd Geisslinger ist Gesundheitsforschungsbeauftragter der Fraunhofer-Gesellschaft. Im Gespräch erläutert er, warum Fraunhofer dazu prädestiniert ist, die Probleme in der Gesundheitsforschung anzugehen und die vier großen Themenfelder – Drugs, Diagnostics, Data und Devices – optimal miteinander zu verknüpfen.