Erfolg durch Kooperation

Fraunhofer-Innovationscluster

Regionale Struktur mit globaler Wirkung – das Konzept der Innovationscluster

Kompetenzen zu vernetzen und Ressourcen zu bündeln sind die richtigen Antworten auf die Herausforderungen durch die Globalisierung und die Dynamisierung des Strukturwandels. Denn gerade wissensbasierte Industrien entwickeln sich in regionalen Clustern besonders erfolgreich: Hier wird der Wissensaustausch erleichtert, und es entsteht eine kritische Masse sich ergänzender Kompetenzen.

Innovationscluster

Vernetzung von Kompetenzen fördert die Leistung

Aus der räumlichen Nähe von Forschungsorganisationen, Investoren und Unternehmen entstehen Netzwerke, die zu neuen Geschäftsideen und Firmengründungen führen. Regionale Innovationscluster schließen die Lücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Erfolgreiche Cluster stimulieren den Wettbewerb und schaffen gleichzeitig fruchtbare Kooperation, sodass letztlich alle davon profitieren.

Impulse zur Entwicklung von Regionen

Die Förderung von Clusterinitiativen ist deshalb ein zentraler Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Im »Pakt für Forschung und Innovation« hat die Fraunhofer-Gesellschaft die Aufgabe übernommen, Innovationscluster zu konzipieren und umzusetzen. Solche Kooperationen setzen sich klare Ziele und definieren Meilensteine ihrer Entwicklung. Ein Innovationscluster hat die Aufgabe, die Kräfte in der Region zu bündeln und für die Lösung von anspruchsvollen Aufgaben zu aktivieren. Neben der Industrie und den Hochschulen werden auch weitere ansässige außeruniversitäre Forschungsinstitute eingebunden, die für dasThemenfeld wichtige Beiträge leisten können.

Mit dieser Initiative schafft die Fraunhofer-Gesellschaft Anstöße zur Weiterentwicklung regionaler Exzellenzzentren und unterstützt die Kompetenzen der Regionen. Das Instrument der Innovationscluster soll in erster Linie dabei helfen, vorhandene Stärken weiter auszubauen. In der Regel sind die Kooperationen auf ein Bundesland beschränkt. Wesentlich ist auch die finanzielle Bereitschaft der industriellen Partner und des Landes, zusätzlich zur bisherigen Intensität innerhalb der Region Projekte zu betreiben.

Gemeinsame Ziele führen zu fruchtbarer Zusammenarbeit

Die Art der Zusammenarbeit soll über ein reines Kommunikationsnetz hinausgehen. Die Cluster bilden sich aus einem gemeinsamen Respekt für die jeweiligen Stärken des anderen und sind bereit, spezifische Aufgaben in einer durchgehenden Kette von der Erfindung bis zum Produkt zu gewährleisten. Wesentlich ist die gemeinsame Arbeit, das gemeinsame Ziel, das sich am besten über konkrete Projekte realisieren lässt. Daher sind die Fraunhofer-Innovationscluster in erster Linie Projektcluster. Dies bedeutet, dass die bereitgestellten Summen für besonders attraktive Projekte eingesetzt werden, die nur innerhalb des Verbunds erreicht werden können.

Dabei bleibt die Arbeitsteilung innerhalb der Innovationslandschaft bestehen.Während die öffentlichen Institutionen die Grundlagen für neue Produkte und Dienstleistungen schaffen, wird über die Mittel aus der Industrie die Überführung und Vermarktung realisiert.Das fördert die Zusammenarbeit für konkrete Produkte. Die positiven Effekte des gemeinsam errungenen Erfolgs für die weitere Kooperation kann man nicht hoch genug einschätzen.

Gemeinsame, aufeinander abgestimmte Forschung und Entwicklung an Fraunhofer-Instituten, Universitäten und in der Industrie sorgen für Anregung und Vernetzung innerhalb der Cluster, jedoch auch für eine finanzielle Hebelwirkung: Die Mobilisierung von gleichen Mittelzuflüssen aus den Regionen und der beteiligten Industrie ist Voraussetzung für die Einrichtung eines Innovationsclusters und stellt damit das Engagement aller Beteiligten sicher.