Zukunft erleben – Technik hören

Podcasts 2015

Adern aus dem Drucker

Herkömmliche künstliche Hautmodelle bestehen meist aus den beiden obersten Schichten der Haut. Ein internationales Forscherteam entwickelte ein dreilagiges Vollhautmodell aus Unterhautfett, Dermis und Epidermis. Ein Schlüssel zum Erfolg: Den Experten gelang es mit einem 3D-Druckverfahren, künstliche verzweigte Blutgefäße aus neuartigen Materialen herzustellen.

Der Fernsehsound der Zukunft

3D-Klang, individuelle Auswahl des Tonkanals - die nächste Fernseh-Generation Ultra High Definition Television (UHDTV) bringt nicht nur gestochen scharfe Bilder auf die TV-Geräte, sondern auch perfekten Klang. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher entwickelten ein TV-Audiosystem basierend auf dem Standard MPEG-H 3D Audio, das die Grundlage für den Fernsehsound der Zukunft legt.

Spionage im Wohnzimmer

My home is my castle: Die eigenen vier Wände sind der Inbegriff von Privatheit und geschütztem Raum. Doch Smart-TVs, »intelligente« Haushaltsgeräte und Wearables sind mit dem Internet verbunden und senden unsere Daten in die Welt – oftmals ohne unser Wissen.

Das Selbstversorger-Hausboot

Ein Leben abseits von Autolärm und Abgasen — immer mehr Menschen zieht es ans Wasser. Energieautarke schwimmende Häuser auf der Lausitzer Seenplatte erfüllen nicht nur dieses Lebens- gefühl, sondern kurbeln auch die regionale Wirtschaft an. In dem Projekt autartec arbeiten Mittelständler, Industrie, Universitäten sowie zwei Fraunhofer-Institute Hand in Hand.

 

 

 

Licht neu denken

Matthias Bues untersucht im Light Fusion Lab des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und ­Organisation IAO in Stuttgart, wie wir unseren ­Arbeitsplatz in ein besseres Licht rücken können.

Krankenhaus der Zukunft

Wie neue Technologien medizinische Diagnosen und Interventionen beschleunigen und verbessern können, untersuchen Forscherinnen und Forscher am Gründungs- und Kompetenzzentrum für Medizintechnologie CUBEX.

3D-Print wie am Fließband

Mit einem neuen Verfahren lassen sich Kunststoff-Bauteile kontinuierlich drucken.

 

 

 

Landleben 2.0

Natur pur — davon träumen viele Menschen. Die Realität sieht anders aus: Viele Menschen ziehen vom Dorf in die Stadt, um dort zu arbeiten. Das Forschungsprogramm »Smart Rural Areas« will ländliche Regionen auf eine vernetzte, komfortable und sichere Zukunft vorbereiten.

Gewebeersatz aus Hightech-Fasern

Die regenerative Medizin nutzt körpereigene Zellen, um verletztes Gewebe zu heilen. Fraunhofer-Forscher setzen auf Trägersubstrate, die sich erst nach dem Einsetzen in den Patienten selbst besiedeln. Proteine locken die Zellen an, die auf den Substraten anwachsen.

Plasma lässt Wunden schneller heilen

Hauterkrankungen machen vielen Menschen zu schaffen. Ein häufiges Problem sind offene Wunden – vor allem ältere Menschen sind betroffen. Die neue medizintechnische Lösung PlasmaDerm setzt Plasma ein, damit die Verletzungen schneller heilen.

Naturkautschuk aus Löwenzahn

Löwenzahn ist eine robuste Pflanze, aus der sich ein gefragter Rohstoff gewinnen lässt: Kautschuk. Dieser ist für die Produktion von Gummi unerlässlich. Fraunhofer-Forscher nutzen Russischen Löwenzahn, um große Mengen an Naturkautschuk herzustellen.

Konzertsaal zum Mitnehmen

Neuartige Audio-Software erzeugt ein natürliches dreidimensionales Musikerlebnis. Ob über Smartphone oder im Auto – der Zuhörer hat stets das Gefühl, mitten im Konzertsaal zu sitzen.

Diamantartige Schichten sparen Treibstoff

Superharte Kohlenstoffschichten reduzieren Reibungswerte fast auf null. Ein neues Laser-Verfahren ermöglicht nun die Beschichtung in Serie.

Endoskopie mit Panoramablick

Eine neue Software weitet das Sichtfeld bei der Endoskopie zu einem Panorama.

Auf Biegen und Brechen

Forscher prüfen neue Konzepte für die Verankerung von Windrädern im Meeresboden.

Steckdose ade

Mithilfe des induktiven Ladens können Autos beim Fahren Strom »tanken«.

Werkzeugbox für Knochen

In dem EU-Projekt VascuBone entwickelten Forscher ein Baukasten-Konzept, um Knochenimplantate herzustellen.

Verschlüsselung für alle

Nach den Enthüllungen zu Massenüberwachungen durch Geheimdienste suchen Wirtschaft und Gesellschaft nach praktikablen Verschlüsselungslösungen, die Unternehmen und Bürger schützen. Bisherige Technik scheiterte im Alltag an mangelnder Benutzerfreundlichkeit oder hohen Kosten. Mit der Volksverschlüsselung startet Fraunhofer jetzt eine offene Initiative, um Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in der breiten Bevölkerung zu etablieren.

Die Biobatterie

Klärschlamm, Grünabfälle, Produktionsreste aus der Lebensmittelindustrie, Stroh oder Tierexkremente – mit dem modularen Konzept der »Biobatterie« lässt sich eine erheblich größere Bandbreite von Biomasse energetisch verwerten als bisher. Forscher zeigen, dass sie mit diesem Verfahren organische Reststoffe in Strom, Wärme, gereinigtes Gas, otorentaugliches Öl und hochwertige Bio-kohle verwandeln können.

Die Kraft im Anzug

Das Heben schwerer Lasten, einseitige Bewegungen — jedes Jahr bekommen Millionen EU-Bürger ernsthafte gesundheitliche Beschwerden durch ihre Tätigkeit. Moderne Technik — wie etwa ein Exoskelett — kann Schwerstarbeiter unterstützen.

Smarte Verpackung

Bislang sind Verpackungen meist nur mechanische Schutzhüllen: Künftig sollen sie den Verbrauchern auch Zusatzinformationen über die Ware und deren Zustand liefern. Dazu integrieren Forscher ultradünne, flexible Elektronik in das Material.

Wenn virtuelles Blut fließt

Ein neues Computerverfahren von Fraunhofer MEVIS simuliert den Stoffwechsel in der Leber.

Dünger aus Abwasser

Abwasser und Gülle enthalten den lebenswichtigen Rohstoff Phosphor. Mit neuen Verfahren lässt sich das wertvolle Element wiedergewinnen und als Dünger nutzen.

Podcasts 2014

Passagierjets vom Fließband

Bisher läuft die Flugzeugfertigung zum großen Teil in Handarbeit. Nun rüsten Forscher des Fraunhofer IFAM Industrieroboter um und automatisieren die Produktion ein Stück weit.

Kulturreise durch Raum und Zeit

Der Klimawandel gefährdet jahrhundertealte Wandmalereien, Gemälde, Möbel und Textilien. Lässt sich der Verfall stoppen? Im EU-Projekt »Climate for Culture« suchen Forscher nach Lösungen.

Hightech im Weinbau

Der Anbau und das Keltern von Wein hat eine jahrtausendealte Tradition. Mit ausgefeilter Technik lässt sich die Weinherstellung noch weiter optimieren. So haben Forscher zum Beispiel ein Verfahren entwickelt, mit dem man den Traubensaft mit deutlich weniger Sulfit konservieren kann.

Länger selbstständig leben

Allein stehende Senioren leben riskant: Nach einem Sturz kann es sein, dass sie mehrere Stunden lang am Boden liegen, bevor ihre missliche Lage entdeckt wird. Ein Sensorsystem erkennt solche Notsituationen automatisch und alarmiert Angehörige oder Pfleger.

Lebensmittel aus Lupinen

Die Lupine kann ein wichtiger Grundstoff für unsere Nahrung sein. Forschern gelang es, die Samen so aufzubereiten, dass man daraus proteinreiche Zutaten für Lebensmittel erzeugen kann – ohne unangenehmen Eigengeschmack. Für diese Arbeiten sind die Fraunhofer-Wissenschaftler Stephanie Mittermaier und Peter Eisner sowie Katrin Petersen von der Prolupin GmbH heute für den Deutschen Zukunftspreis 2014 nominiert worden.

Kulturschätze in 3D

Überall auf der Welt sind historische Kulturschätze von Kriegen und Naturkatastrophen bedroht. Dank 3D-Digitalisierung sollen sie der Nachwelt zumindest virtuell erhalten bleiben – ein bislang teures und zeitaufwändiges Unterfangen. Mit CultLab3D lassen sich Artefakte erstmals im Akkord effizient einscannen und archivieren – ein Meilenstein auf dem Weg zur industriellen Automatisierung von 3D-Digitalisierverfahren.

Leistungselektronik für die Energiewende

In den kommenden Jahren muss sich das deutsche Stromnetz enorm verändern, um den Anforderungen der Energiewende gewachsen zu sein. Ein Schlüssel dazu: neuartige elektronische Komponenten und Systeme.

Intelligentes Stromnetz für Elektro-Fuhrpark

Lassen sich Elektroautos sicher und zuverlässig mit Strom aus erneuerbaren Quellen betreiben? Diese Fragen untersuchen Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart. Dazu haben sie im Parkhaus des Fraunhofer-Campus eine Ladestation für bis zu 30 Elektrofahrzeuge aufgebaut.

Messen statt schätzen

Pathologen untersuchen Gewebeproben, um Tumore genau zu klassifizieren. Fraunhofer-Forscher arbeiten an Computerprogrammen, die diese Diagnosen nachweislich treffsicherer machen.

Flüssigkristalle als Schmierstoffe

Kleine Antriebe können Dank einer neuen Schmierstoffklasse nun nahezu ohne Reibung laufen. Möglich machen das Flüssigkristalle, die die Reibung und den Verschleiß stark verringern.

Briefkontrolle mit Terahertz-Wellen

Harmloser Umschlag oder Bombe? Einfacher Brief oder Drogensendung? Ein neuer Terahertz-Scanner erkennt verborgene Sprengstoffe und Rauschgifte, ohne dass die Post geöffnet werden muss.

Immer gut gelüftet

Wer in der Wohnung oder im Büro regelmäßig schlechter Luft ausgesetzt ist, fühlt sich oft unwohl. Ausdünstungen von Teppichen, Farben, Lacken und Möbeln können ebenso wie Schimmel oder zu trockene Luft das Raumklima beeinträchtigen. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP untersuchen, was gutes Raumklima ausmacht und entwickeln mit Industriepartnern ausgetüftelte Lüftungssysteme.

Kleben mit vorappliziertem Klebstoff

In der industriellen Produktion spielt Kleben eine immer bedeutendere Rolle. Forschern ist es gelungen, das Auftragen des Klebstoffs und das eigentliche Fügen zu entkoppeln. Das eröffnet neue Anwendungen.

Die digitale Filmrolle

Statt schwerer Filmrollen werden heute digitale Filmkopien an die Kinobetreiber verschickt. Mit der Software easyDCP lassen sich diese Datenpakete einfach im geforderten Standard erstellen, so dass die digitalen Streifen auch in jedem Kino laufen.

Gezielte Demontage

Um herauszufinden, wie gut sich Tablet-Computer reparieren und recyceln lassen, haben Fraunhofer-Forscher sie systematisch auseinandergenommen. Nur wenige Modelle lassen sich demontieren.

Roboter – Kollegen mit Kraft

Industrieroboter sind aus der Produktion nicht mehr wegzudenken. Aber bisher agieren die mächtigen Automaten abgeschirmt hinter Gittern und Zäunen. Das soll sich ändern. Die Idee: Künftig arbeiten Mensch und ­Roboter direkt miteinander. Dafür müssen die intelligenten Maschinen jedoch noch lernen, flexibel auf ihren menschlichen Kollegen zu reagieren. Sie dürfen ihn auf keinen Fall verletzen.

Surround-Sound aus dem Smartphone

Für ein räumliches Klangerlebnis braucht man meist viele Lautsprecher, die über den entsprechenden Ort verteilt sind. Mit der Software »Cingo« lässt sich der einhüllende Ton jetzt sogar auf mobilen Geräten erleben – mit ganz normalen Kopfhörern oder den integrierten Lautsprechern.

Optimierte Stromnetzauslastung durch SmartGrids

Unsere Stromnetze sind noch nicht auf wechselhaften Stromverbrauch und eine schwankende Stromerzeugung als Resultat der Energiewende vorbereitet. SmartGrids, die den Stromverbrauch auf lokaler Ebene intelligent steuern, können helfen, den Transport von Über- und Unterkapazitäten erheblich zu reduzieren. Im Projekt »GreenCom« entwickeln und erproben internationale Partner aus Wissenschaft und Industrie ein solches »Smart Energy Management System«.

Frühwarnsystem für Epidemien

Unsere Umwelt bestimmt unsere Gesundheit mit. Forscher sind nun der Frage auf der Spur: Wie lassen sich Prognosen besser nutzen, um mit den richtigen Gegenmaßnahmen Epidemien zu vermeiden? Ergebnis des EU-Projekts EO2-HEAVEN ist eine Gefahrenkarte, die Umwelt- und Gesundheitsdaten miteinander in Verbindung setzt und Risiken für Krankheitsausbrüche sichtbar macht.

Maßgeschneiderte Chemotherapie

Ob ein Medikament bei einem Krebspatienten wirkt oder nicht, lässt sich vorab in Tests untersuchen. Doch die herkömmlichen Verfahren sind aufwändig und teuer. Forscher haben ein kostengünstiges, automatisiertes System entwickelt, mit dem Ärzte vor dem Start der Chemotherapie die individuell wirksamsten Zytostatika bestimmen können.

Frachter ohne Mannschaft

Beim EU-Projekt MUNIN entwickeln Fraunhofer-Forscher gemeinsam mit Partnern aus fünf Ländern das Konzept für ein autonomes Schiff – einen Massengutfrachter, der ohne Besatzung über die Weltmeere schippert.

Lasertechnik macht Fliegen sicherer

Dicke Luft an Bord kann gefährlich sein – für Flugbegleiter und Passagiere. In einem EU-Projekt entwickeln Forscher optische Sensoren, die nicht nur Spuren von Gefahrstoffen detektieren, sondern auch Sprengstoffe erkennen können.

Sicher in der Wolke

Rechenkapazität, Speicherplatz oder Software einfach nach Bedarf über das Internet als Dienst nutzen – Cloud-Computing macht es möglich und hilft so, die IT-Kosten zu senken. Trotz dieser Vorteile stehen viele Firmen dem Auslagern von Daten in externe Rechenzentren skeptisch gegenüber. Sie fürchten, dass Unberechtigte auf sensible Unternehmensinformationen zugreifen können. Fraunhofer-Forscher arbeiten an Lösungen, um das Rechnen in der Wolke sicherer zu machen.