Podcasts 2012

Audio ist ein ideales Medium, um es im Auto, Zug oder Flugzeug, zu Hause unterwegs oder am Arbeitsplatz zu nutzen. Sie können die MP3 Dateien anhören oder downloaden und sich so umfassend und ohne großen Aufwand über die Perspektiven für Zukunftsmärkte informieren.

Recycling 2.0 — perfekt getrennt

Etwa 60 Milliarden Tonnen Rohstoffe werden jährlich weltweit verbraucht. Bis zum Jahr 2050 soll sich der Bedarf auf 140 Milliarden Tonnen erhöhen – und das bei endlichen Ressourcen. Ein Weg, um auch künftig genügend Werkstoffe für neue Waren zur Verfügung zu haben, ist konsequentes Recycling. In dem Übermorgen-Projekt »Molecular Sorting« arbeiten Forscher an der Kreislaufwirtschaft der nächsten Generation.

Brillante Videos überall

Mobiles Fernsehen, Filme on Demand, TV in HD oder in 3D, Videokonferenzen – all dies macht das Kompressionsverfahren H.264/AVC möglich. Für ihre Arbeit an dem internationalen Standard waren drei Forscher vom Fraunhofer HHI für den Zukunftspreis 2012 nominiert.

Solarparks flotter planen

Die Konzeption großer Solarparks zur Stromerzeugung ist noch immer eine Herausforderung. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM haben deshalb gemeinsam mit der Siemens AG eine Software entwickelt, die innerhalb von Sekunden mehrere hundert Entwürfe generiert und vergleicht. Damit findet der Planer in kürzester Zeit seinen perfekten Bauplan.

Mit Röntgenblick schnell erkannt

Blitzschnell identifizieren neue hochempfindliche Röntgendetektoren Inhaltsstoffe in Abfall, Wasser oder Böden. Fraunhofer-Forscher haben gemeinsam mit der Ketek GmbH einen mobilen Silizium-Driftdetektor entwickelt.

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten...

Wie wird der Wein in diesem Jahr? Wesentlich für den Geschmack ist neben witterungsbedingten Faktoren der Prozess in der Kellerei. In einer Winzereigenossenschaft in Baden-Württemberg wacht jetzt eine optische Sortieranlage über die Qualität der Trauben.

Männlich, mittelalt und E-mobil

Erstkäufer von Elektroautos sind männlich, zwischen 40 und 50 Jahre alt und leben auf dem Land. Das hat eine Studie ergeben. Doch Stromer sind nicht nur für Privatleute, sondern vor allem für Firmen interessant.

Die Zukunft der Stadt

Mehr als 200 000 Menschen ziehen jeden Tag vom Land in die Stadt. Die Metropolen der Welt wachsen und damit auch die Probleme. Wenn wir künftig in lebenswerten und nachhaltigen Großstädten wohnen und arbeiten wollen, müssen schon heute die Grundlagen dafür gelegt werden.

Energie ernten

Aus Vibrationen oder Abwärme lässt sich elektrische Energie gewinnen. So werden Sensoren unabhängig vom Stromnetz und der Batterie.

Giganten des Meeres

Gewaltige Container-Schiffe werden künftig immer mehr Waren über den Seeweg transportieren. Deutsche Häfen sind für diese Entwicklung gut gerüstet. Das ist ein Ergebnis der Studie »Seeschifffahrt 2020«.

Grüne Elektronik

In den 1990er Jahren wurde ein Computer im Schnitt sieben Jahre genutzt, mittlerweile ist das bestenfalls noch halb so lange der Fall. Eine Folge: Jeder Deutsche verursacht 20 Kilogramm Elektroschrott im Jahr. Fraun­hofer-Forscher arbeiten daran, dass Elektronik umweltfreundlicher wird.

Beton-Recycling

Jedes Jahr fallen mehrere Millionen Tonnen Bauschutt an. Ein effizientes Recycling von Beton aber existiert noch nicht. Forscher arbeiten an neuen Recyclingverfahren.

Carbon in Serie

Leicht, crashsicher und rostfrei – Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe haben einige Vorteile. In der Formel 1 und in der Luftfahrt ist das teure Material bereits seit Jahren im Einsatz. Doch im Autobau wird es bislang nur selten verwendet. Der Grund: Noch lässt sich der ultraleichte Werkstoff nicht in Serie fertigen und weiterverarbeiten. Das soll sich ändern.

Wandernde Krebszellen

Viele Krebspatienten sterben nicht am Primärtumor, sondern an Metastasen. Neue Untersuchungen zeigen, dass sich bereits in einem sehr frühen Stadium einer Krebserkrankung Zellen vom Tumor lösen und im Körper streuen.

Waren sicher transportieren

Zu Wasser, zu Land, auf der Schiene oder Straße – überall werden Waren transportiert. Damit sie sicher ans Ziel kommen, brauchen sie unter anderem die richtige Verpackung. Im Labor simulieren Wissenschaftler reale Transportbedingungen.

Besser Schmieren ohne Öl

Egal ob Türangel, Fahrradkette oder Autogetriebe: Schmieröl sorgt dafür, dass Metallteile geschmeidig aneinander vorbei gleiten können. Das Öl setzt die Reibung zwischen den Metallflächen herab. Mineralöl wird allerdings immer knapper und teurer – also suchen Experten schon lange nach einem Ersatz für diese scheinbar unverzichtbare Schmierstoffbasis. Fraunhofer-Forscher entwickelten einen Kühlschmierstoff auf Wasserbasis.

Funktionale Schichten aus der Plasmadüse

Materialoberflächen können ganz unterschiedliche Eigenschaften haben. Beispielsweise können sie extrem hart und kratzfest sein, so dass man ihnen kaum etwas anhaben kann. Sie können aber auch schmutzabweisend sein, so dass alles an ihnen »abperlt« und man sie seltener reinigen muss. Solche Vorzüge bringen Werkstoffoberflächen aber nicht immer von sich aus mit. Oft muss man nachhelfen.

Laserscan bei voller Fahrt

Um einen sicheren und zuverlässigen Bahnverkehr zur ermöglichen, müssen in Deutschland ca. 40.000 km Bahnstrecke regelmäßig kontrolliert und gewartet werden. Für die Reisenden kann das unangenehm sein: Ihre Züge werden umgeleitet oder sie müssen auf Busse umsteigen. Dank einer Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg sind solche Unannehmlichkeiten heute aber deutlich seltener.

Leistungsschub für Mikrochips

Die Mikroelektronik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant entwickelt. Erkennbar ist das z.B. an der Zahl der Transistoren, die in einem Mikroprozessor stecken. Dank Next Generation Lithografie mit EUV-Strahlung sollen schnellere und leistungsfähigere Chips gefertigt werden. Wesentliche Komponenten haben Fraunhofer-Forscher entwickelt.

Ultrakurze Laserpulse für Wissenschaft und Industrie

Man nutzt Laser nicht nur zum Schweißen, sondern auch zum Schneiden oder Bohren. Ein normaler Laser erhitzt die Werkstücke bei der Bearbeitung. Faserverbundwerkstoffe oder Halbleiter reagieren hier empfindlich. Außerdem leidet unter der Hitze auch die Genauigkeit. Die Lösung: Statt mit einem kontinuierlichen Laserstrahl rückt man den Werkstücken mit extrem kurzen Lichtblitzen zu Leibe.

Kochen ohne Koch

Immer mehr Essen landet im Müll: Fast ein Drittel der verpackten Lebensmittel werden weggeworfen. Wie sich diese Verschwendung von Nahrung und wertvoller Ressourcen in der Verpackung reduzieren lässt, untersuchen Forscher.

Browsen ohne Hürden

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnologie FIT entwickeln Tools, mit denen sich die Einhaltung von Webstandards überprüfen lässt. Erst allmählich erkennen Unter- nehmen die Vorteile des barrierefreien Internets.

Chemie aus der Natur

Erdöl ist ein wichtiger Rohstoff für die chemische Industrie. Doch diese fossile Ressource wird knapp und teuer. Eine alternative Kohlenstoffquelle ist Biomasse beispielsweise aus Holz, Maisstärke, Zuckerrüben oder Pflanzenöl. Auch aus Reststoffen wie Molke oder Krabbenschalen lassen sich Kunststoffe, Lacke und Feinchemikalien herstellen. Wissenschaft und Wirtschaft bauen hierfür neue Prozesse auf. Zahlreiche Verfahren funktionieren schon im Labor oder in Technikumsanlagen.

Perfekt Hören im Büro

Hintergrund- und Störgeräusche erschweren die Arbeit im Büro – insbesondere bei Telefonkonferenzen – oftmals erheblich. Das betrifft vor allem Menschen mit Hörschäden. Ein Team von Wissenschaftlern geht das Problem jetzt an.

desCRY: Mit Software gegen den Missbrauch per Mausklick

Fraunhofer-Forscher haben zusammen mit Fahndern ein automatisiertes Assistenzsystem zur Bild- und Videoauswertung entwickelt, das kinderpornographische Darstellungen selbst aus großen Datenmengen herausfiltert. Es soll die Arbeit der Strafverfolger erleichtern. Aber auch andere Anwendungen sind denkbar.

Sichere Startbahnen

Flugzeuge verlieren bei Starts und Landungen häufig Bauteile, die den nachfolgenden Verkehr gefährden können. Ein neues Radarsystem soll künftig kleinste Gegenstände auf den Startbahnen entdecken und die Sicherheit an Flughäfen erhöhen.

Blutgefäße aus dem Drucker

Adern lassen sich künftig im Labor herstellen. Die Blutgefäße werden aus flüssiger Tinte gedruckt und mithilfe von Laserlicht ausgehärtet. Die künstlichen Adern sind elastisch und biokompatibel.

Wolken weltweit (Cloud Computing)

Das Rechnen in der Wolke, Cloud Computing, hilft IT-Kosten zu senken. Deshalb mieten auch in Deutschland immer mehr Unternehmen Speicherkapazitäten und Anwendungen bei externen Dienstleistern an. Damit die unter dem Begriff Cloud Computing zusammengefassten Technologien ihr Potenzial richtig entfalten können, gilt es noch einige Herausforderungen zu meistern: Sicherheit, Datenschutz, Offenheit der Plattform sowie die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien müssen gewährleistet sein.