Pressemappe zur MEDICA und COMPAMED 2017

Fraunhofer stellt auf den Messen MEDICA und COMPAMED vom 13. – 16. November 2017 in Düsseldorf seine Forschungsergebnisse vor. Den Gemeinschaftsstand finden Sie in:

Halle 10, Stand G05/H04

Presseinformationen

 

Fluoreszenzchips per Tintenstrahldrucker bestücken

Befinden sich Krankheitserreger im Blut? Sind Toxine im Essen enthalten? Künftig sollen sich solche Fragen schnell und einfach zuhause über einen kleinen Fluoreszenz-Chip und das Smartphone beantworten lassen. Die nötigen Objekte – genauer gesagt Lampe und Detektor – könnten kostengünstig in großen Mengen über einen Tintenstrahldrucker ausgedruckt werden.

 

Labor im Beutel

Humane Stammzellen gelten als Hoffnungsträger der Medizin – in Zukunft sollen sie die Therapie von vielen Leiden wie etwa neurodegenerativen Erkrankungen ermöglichen. Mit LabBag® haben Fraunhofer-Forscher ein All-in-One-System in Form eines transparenten Beutels entwickelt, in dem sich Stamm- zellen kostengünstig, schnell und steril kultivieren, differenzieren und einfrieren lassen. Die hergestellten Zellmodelle lassen sich für Toxizitätstests und die Entwicklung von Medikamenten nutzen.

 

Ein starkes Team

In der Pharmazie ist es wichtig zu verstehen, wie ein medizinischer Wirkstoff mit körpereigenen Stoffen reagiert. Doch bisher sind nur Messungen nach Ablauf der Reaktion möglich – wie die Interaktion im Einzelnen genau vonstattengeht, ist unklar. Fraunhofer-Wissenschaftler haben jetzt eine Technik entwickelt, mit der sich chemische Reaktionen von Anfang bis Ende auf Einzelmolekülniveau beobachten lassen.

 

AR-Brille unterstützt Arzt bei Tumoroperationen

Bösartige Tumore bilden oftmals Metastasen, die sich über das Lymphknotensystem im ganzen Körper ausbreiten. Die genaue Lage solcher Knoten bestimmen zu können, um sie anschließend komplett zu entfernen, verlangt von Ärzten viel operatives Geschick. Fraunhofer-Forscher haben eine Navigationshilfe entwickelt, die den Medizinern den Eingriff erleichtert.

 

Kampf gegen Menschenhandel

Im Verbund eines multidisziplinären Forschungsprojekts hat das Fraunhofer-
Institut für Biomedizinische Technik IBMT einen mobilen, nichtinvasiven Ultraschall-
Handscanner zur Identifizierung minderjähriger Opfer bei illegalen
Grenzübertritten entwickelt, dessen Einsatz der Aufdeckung, Bekämpfung und Prävention von Menschenhandel dient. Das »PRIMSA«-Ultraschall-System wird auch auf der MEDICA 2017 vorgestellt.

Fraunhofer HHI und ARRI Medical zeigen digitales 3D-Operationsmikroskop

Auf der Medica in Düsseldorf präsentiert das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI zusammen mit ARRI Medical neue Verfahren zur optischen 3D-Messtechnik am Fraunhofer-Stand G05 in Halle 10.

 

Aus Patientendaten lernen

Die Analyse von Patientendaten bildet die Grundlage der personalisierten Medizin. Auf der MEDICA stellen Forscher des Fraunhofer IGD ein Verfahren vor, dass Erfahrungswerte der Ärzte, Bilddaten und allgemeine Patientendaten für die Entscheidungsfindung miteinander verbindet.

 

Schnellere Diagnose von Sepsiserregern

Mikrobielle Krankheitserreger lassen sich durch Hochdurchsatzsequenzierung ihres Erbguts und spezielle bioinformatische Auswertungsalgorithmen eindeutig innerhalb von nur 24 Stunden diagnostizieren. Dies haben Fraunhofer-Forscher in einer klinischen Studie mit Sepsispatienten gezeigt.  

Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT zeigt die Zukunft auf der MEDICA 2017

Medizintechnik, Biotech und Labore - Das Fraunhofer IBMT stellt auf der Weltleitmesse der Medizinbranche MEDICA 2017 vom 13. bis 16. November 2017 in Düsseldorf in Halle 10, Stand G05 vor: Smartphonefähiger Ultraschall-Handscanner, Augmented Reality in der Medizin, modulare Toxizitäts- und Wirkstoffanalyseplattform, LabBag® - low-cost 3D-Zellkultur.

 

Patientendaten auf einen Blick erfassen

Patientendaten zusammenzutragen ist nach wie vor mühsam. Künftig vereint die digitale Lösung Health@Hand selbstständig alle
verfügbaren Daten, analysiert sie und bereitet sie visuell auf. Das Personal hat somit jederzeit alle Patienten im Blick und kann – wenn nötig – umgehend reagieren. Auf der MEDICA vom 13. bis 16. November 2017 in Düsseldorf stellen die Forscher das System vor (Halle 10, Stand G05).

 

Die helfende Hand im OP

Geht es nach den Forschern der Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie PAMB des Fraunhofer IPA, dürfen sich Assistenzärzte der Chirurgie künftig über mehr Verantwortung, interessantere Aufgaben und ergonomischeres Arbeiten im OP freuen. Die Forscher entwickeln mit Chirurgen des Universitätsklinikums Mannheim einen robotischen Helfer, der das Halten und Positionieren von Endoskopkameras übernehmen soll.  

 

Preiswerte Mikroskopie-Scan-Lösung mit iStix®

Für die Digitalisierung von Mikroskopieaufnahmen sind häufig hochaufgelöste Bilddateien mit vergleichsweise teuren Slide-Scannern notwendig. Das Fraunhofer IIS hat die Mikroskopie-Scan-Lösung iStix® entwickelt, die mit einer Kombination aus einem Mikroskop, einer Kamera und einer bildverarbeitenden Software großflächige Scans mit wenig Aufwand ermöglicht.