Pressemappe zur Hannover Messe 2018

Fraunhofer stellt auf der Hannover Messe  vom 23. – 27. April 2018 in Hannover seine Forschungsergebnisse vor. Unsere Gemeinschaftsstände finden Sie in:

Halle 2, Stand C22: Hauptstand Zukunftsfabrik

Halle 6, Stand A30: Digital Solutions and New Materials

Halle 17, Stand C24: Produktion

 

Presserundgang »Sparking the future – The evolution of Industrie 4.0«
Montag, 23. April 2018, 15.00 Uhr, Halle 2, Stand C22

Hannover-Messe 2018 – Hauptstand Zukunftsfabrik

 

Pressefrühstück am Simulationsstand

Dienstag, 24. April, 10.00 -11.00 Uhr, in Halle 6, Stand A30

 

Presseinformationen

 

Umformpresse goes Industrie 4.0

Die Digitalisierung hält Einzug in der Produktion – künftig sollen die Maschinen intelligent werden, sich untereinander vernetzen und autonom arbeiten. Viele Hersteller stehen dieser Vernetzung jedoch etwas ratlos gegenüber: Wie soll sie genau aussehen? Welchen Nutzen leistet sie? Fraunhofer-Forschende beantworten diese Fragen am Beispiel einer Miniatur-Umformpresse und ihrem digitalen Zwilling.

 

Messdaten mit 5G kabellos in Echtzeit übertragen

Um Fehler in der industriellen Fertigung frühzeitig zu erkennen, messen Sensoren in Maschinen und Anlagen, ob alles einwandfrei läuft. In der Regel werden die Daten jedoch dezentral und zeitverzögert ausgewertet. Der Mobilfunkstandard 5G dagegen ermöglicht eine direkte kabellose Messung in Echtzeit.

 

Allround-Talent im Flugzeugbau

Im Flugzeugbau wird zurzeit noch vieles von Hand gefräst, gebohrt oder montiert. Denn die Roh-Bauteile variieren nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in ihrer Ausführung. Geringe Unterschiede lassen sich bei den extrem leichten und elastischen Materialien nicht vermeiden – eine Herausforderung für die automatisierte Bearbeitung. Fraunhofer-Forscher haben jetzt gemeinsam mit Industriepartnern einen mobilen Roboter entwickelt, der als einziger weltweit diesen hohen Anforderungen gerecht wird.

 

Von der Quantenebene zur Autobatterie

Neue Entwicklungen brauchen neue Materialien. Diese wurden bisher meist durch langwierige Versuche im Labor entwickelt. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI in Sankt Augustin kürzen diesen zeit- und kostenintensiven Prozess mit ihrem »Virtual Material Design«-Ansatz und der speziell entwickelten Software Tremolo-X nun deutlich ab.

 

MIALinx verbindet Maschinen

Die Web-basierte Applikation MIALinx aus dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA verknüpft Maschinen, Sensoren und Daten zu einem agilen Netzwerk. Das gleichnamige Nachfolgeprojekt von Sense&Act verleiht Produktionsanlagen große Wandelbarkeit und optimiert nebenbei die Instandhaltung der Maschinen – sogar alte Drehbänke und Fräsmaschinen lassen sich einbinden.

 

Störgeräusche direkt an der Maschine messen und auswerten

Fraunhofer zeigt auf der Hannover Messe 2018 den Prototypen eines neuen kognitiven Systems zur vorausschauenden Wartung von Produktionsanlagen. Intelligente akustische Sensoren verarbeiten batteriebetrieben an Ort und Stelle Audiosignale von Maschinen und Anlagen. Aus den Informationen lassen sich Rückschlüsse auf den Zustand der Fertigungsanlagen ziehen und mögliche Schäden vermeiden.

 

Kognitive Sensorik in der Produktion

Im Zuge von Industrie 4.0 wird die Produktion individueller – langfristig streben Unternehmen die Losgröße Eins an. In den Firmen bedeutet Digitalisierung jedoch häufig noch: punktuelle Einzellösungen, die nur unvollständig oder gar nicht miteinander vernetzt sind. 

 

 

 

Möglichkeiten der Industrie 4.0 voll ausschöpfen

Forscherinnen und Forscher aus drei Aachener Fraunhofer-Instituten arbeiten im Fraunhofer-Leistungszentrum »Vernetzte, adaptive Produktion« an der vollständigen Vernetzung von Maschinen und Sensoren.

 

Autonomer 3D-Scanner unterstützt individuelle Fertigungsprozesse

Die Armlehne im Oldtimer ist gebrochen? Sind momentan noch viel Glück und Durchhaltevermögen erforderlich, das passende Ersatzteil aufzutreiben, so lässt sich die Lehne im Zuge von Industrie 4.0 und der Produktion mit Losgröße eins einfach scannen und ausdrucken.

 

Technologien aus der Zukunft

Das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT entwickelt seit einem Jahr im Rahmen eines Forschungsprojektes ein Assistenzsystem für Technologiescanning und -monitoring. Das System hat eine neue Benutzeroberfläche und ist damit bereit zur Demonstration auf der Hannover Messe 2018.

 

 

Intelligenz in Material, Komponente und System

Was zunächst nach Science Fiction klingt, ist bei den Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU längst Realität: die Übertragung von Strom ganz ohne Kabel.

 

Digitalisierung und Oberflächentechnik

Digitalisierung ist ein Thema, das alle Branchen betrifft und bewegt. Dementsprechend präsentiert sich das Fraunhofer-Institut für Oberflächentechnik IST im Bereich »Digital Factory«.

 

Luftschallbasiertes Verfahren zur Qualitätssicherung

Das Fraunhofer IDMT hat ein Verfahren zur akustischen Zustandsüberwachung in der industriellen Produktion entwickelt.

 

Fraunhofer-Verbund Produktion – Ihr Enabler für die »Smarte Produktion«

Unternehmen stehen durch »Industrie 4.0« vor der Herausforderung, ihre Produktion »smart« zu gestalten. Der Fraunhofer-Verbund Produktion zeigt wie sich Produktionsprozesse und -strukturen verändern werden.

 

Echtzeit Schichtdickenmessung mit Terahertz

Terahertz ist eine Schlüsseltechnik für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Wesentliche Vorteile sind Untersuchungen ohne physischen Kontakt und die Analyse komplexer Systeme mit niedrigem Kontrastbereich, bei der etablierte Verfahren wie Ultraschall in der Regel versagen.

 

Flüssige Abläufe mit heterogenen Technologien

Vernetzte Produktionsanlagen sind selten »aus einem Guss«. Ein Bearbeitungszentrum steht neben einer Produktionszelle eines anderen Herstellers und Steuerbausteine weiterer Anbieter müssen integriert werden. 

 

Entwicklung und schnelle Analyse 3D-gedruckter HF-Komponenten

Der 3D-Druck gewinnt für die Entwicklung moderner Hochfrequenzsysteme zunehmend an Bedeutung, da er völlig neue Design-Optionen eröffnet.

 

Der Großroboter: Groß, kräftig, genau.

Mit einem flexibel konzipierten Roboter, der das Handling sehr großer Lasten bei hohen Reichweiten ermöglicht, reagiert das Fraunhofer IGP auf die Anforderungen moderner Produktionsprozesse der Schiffbau- und Offshoreindustrie.

 

Produktion und Energieversorgung der Zukunft

Wie können produzierende Betriebe zukünftig vermehrt »grünen« Strom verwenden? Auf diese und mehr Fragen gibt das Fraunhofer-Leistungszentrum DYNAFLEX® Antwort.

 

Souveräner Datenaustausch in digitalen Wertschöpfungsketten

Die Kontrolle über die eigenen Daten behalten, Daten wirtschaftlich und kooperativ in einem Vertrauensnetzwerk nutzen und auf diese Weise neue digitale
Wertschöpfungsketten schaffen: Dafür steht die Initiative »Industrial Data Space«.

 

Millimeterwellen-Radare für effiziente Industriesensorik

Forscher des Fraunhofer IAF haben sich die einzigartigen Eigenschaften von Millimeterwellen zunutze gemacht und ein kompaktes W-Band-Radar entwickelt, das sich ideal für den Einsatz in der Industriesensorik eignet.  

 

Mit Fraunhofer IESE Industrie 4.0 »einfach machen«

Im Forschungsprojekt BaSys4.0 entwickelt das Fraunhofer IESE, Kaiserslautern, gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern eine Open-Source-Middleware, die heterogene Systeme für Industrie 4.0 befähigt.

 

Augmented Reality - Digitale Assistenz

Beim Thema Digitalisierung in der Produktion gehen Wunsch und Wirklichkeit derzeit oft noch weit auseinander. Das Fraunhofer IFF zeigt auf der diesjährigen
Hannover Messe Industrie, wie der Digitale Zwilling aber schon heute in realen
Produktionswelten genutzt werden kann.

 

Technologien für die E-Mobilität

Die Bundesregierung verfolgt ehrgeizige Ziele beim Ausbau der E-Mobilität: Eine Million Elektrofahrzeuge sollen bis 2020 über Deutschlands Straßen rollen. An diesem Ziel arbeiten auch Forscher des Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern.  

 

Digital Solutions: fleXstructures

Gewinner des Robotics Award 2017

 

Monokulare Kameras und Verschränkte Photonenquellen

Vielversprechende Trendsetter präsentiert das Fraunhofer IOF dieses Jahr auf der Hannover Messe. Neben neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der 3DSensorik und der Mensch-Maschine-Interaktion auch eine weltraumtaugliche Quantenlichtquelle.

 

Mit dem digitalen Bild zum Statusbericht in der Schiffbaufertigung

Die Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP wird sich vom 23.04.-27.04.2018 auf der Hannover Messe präsentieren. Am Stand des Fraunhofer Verbund Produktion (Halle 17, Stand C24) wird das Fraunhofer IGP einen Ansatz zur digitalen Bauzustandserfassung im Schiffbau vorstellen.

 

Kampfstoffe in Nord- und Ostsee

Bei der Bergung von Kampfstoffen in Nord- und Ostsee geht die größte Gefahr von enthaltenen Explosivstoffen aus. Im Projekt RoBEMM - »Robotisches Unterwasser-Bergungs- und Entsorgungsverfahren« wird ein vollautomatisiertes Verfahren für deren Räumung und die passende Technik entwickelt.

 

Digitale Arbeitsplatz-Gestaltung in der Produktion

Das Fraunhofer IEM zeigt die Chancen digitaler Arbeitsmittel auf der Hannover Messe 2018. Der Mixed-Mock-Up könnte nicht nur effizientere Arbeitsplatzplanung ermöglichen, sondern auch die Zusammenarbeit von Entwicklerteams revolutionieren.

»Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland« am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand

Vom 23. bis 27. April präsentieren sieben Fraunhofer-Institute des Verbunds Mikroelektronik stellvertretend die »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland« (FMD) – den One-Stop-Shop für die Mikro- und Nanoelektronik aus einer Hand.

Gebündeltes Know-how für die digital vernetzte Produktion

Die Produktionsarbeit wird mit den Möglichkeiten der Digitalisierung in der Fabrik der Zukunft komplett neu gestaltet: Industrie 4.0 eröffnet neue Chancen der Mensch-Technik-Kooperation zur Steigerung der Effizienz bei der Arbeit an Produktions- und Fertigungsanlagen. Das Exponat des Leistungszentrums Digitale Vernetzung zeigt auf der Hannover Messe vom 23.-27. April 2018 in Halle 2 am Stand C22, wie Unternehmen mit Zukunftstechnologien die digitale Transformation erfolgreich implementieren können.

Fraunhofer Academy demonstriert Cybersicherheit

Das Leitmotto der Hannover Messe 2018 lautet „Integrated Industry – Connect & Collaborate“. Vom 23. bis 27. April dreht sich alles um das Zusammenspiel von Automatisierung und Energietechnik, Intralogistik, IT-Plattformen und künstlicher Intelligenz. Genau wie um die Kollaboration von Maschinen untereinander wie auch mit Menschen. Unternehmen benötigen die richtigen Kenntnisse, um sich diese großen Potenziale erschließen zu können, ihre Chancen zu erkennen und Sicherheit zu gewährleisten.