Pressemappe zur Hannover Messe 2019

Fraunhofer stellt auf der HANNOVER MESSE vom 1. – 5. April 2019 seine Forschungsergebnisse vor.

Sie finden unsere drei Gemeinschaftsstände TOMORROW’S INDUSTRY: #WHATSNEXT in

Halle 2, Stand C22

Halle 17, Stand C24

Halle 6, Stand A30

 

Fraunhofer-Presseveranstaltungen auf der HANNOVER MESSE 2019

Presserundgang
Montag, 1. April 2019, 13.30 - 14.30 Uhr, Halle 2, Stand C22

Pressefrühstück
Dienstag, 2. April 2019, 10.00 -11.00 Uhr, Halle 6, Stand A30

Presseinformationen

 

Digitale Vernetzung bringt Licht in die Produktion – zuverlässig, effizient, intelligent

Die Digitalisierung der Produktion durch die Vernetzung der Produktionssysteme und Prozesse eröffnet Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität. Das Fraunhofer-Leistungszentrum »Digitale Vernetzung« zeigt, wie die digitale Vernetzung mittels optischer Drahtlostechnik die hohen Anforderungen im industriellen Umfeld effizient bedienen kann. Gezeigt wird das Potenzial dieser Technologie und ihre Anwendung auf der diesjährigen Hannover Messe vom 1. bis 5. April 2019 am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 2.

 

Logistik 4.0 – Vertrauenswürdige und datenschutzwahrende Warenverfolgung mit kognitiver Sensorik und Blockchain-Technologie

Um im internationalen Vergleich bestehen und den Weg der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung weiter beschreiten zu können, benötigt die Industrie ein Internet mit kognitiven Fähigkeiten und sicheren vernetzten Datenräumen. Auf der Hannover Messe 2019 präsentiert der Fraunhofer Cluster of Excellence »Cognitive Internet Technologies« CCIT diese Schüsseltechnologien anhand eines Beispiels aus der Logistik: Die lückenlose vertrauenswürdige Warenverfolgung mit kognitiver Sensorik und Blockchain-Technologie.

 

Flexible Bipolarplatten aus Polymeren ermöglichen kompakte Batterien

Sei es in der Energieversorgung, sei es im Elektroauto: Aktuelle Batteriesysteme basieren auf einer Vielzahl miteinander verschalteter Einzelzellen. Neuartige flexible und extrem dünne Bipolarplatten erlauben eine kostengünstige Fertigung von Batterien.

 

Industrie-Roboter interaktiv steuern

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU haben eine neuartige Technologie entwickelt, dank derer die Zusammenarbeit mit industriellen Großrobotern fast so intuitiv funktioniert wie mit menschlichen Kollegen. Mit ihr können Roboter Gesten, Gesichter und Körperhaltungen erkennen.

 

Vernetzte Produktion für die Industrie 4.0 – über Ländergrenzen hinweg

Industrie-Unternehmen arbeiten immer öfter an verschiedenen Standorten. Fraunhofer-Forschende zeigen gemeinsam mit schwedischen Experten, wie sich eine vernetzte Produktion für die Industrie 4.0 sogar über Ländergrenzen hinweg realisieren lässt. Eine besondere Rolle spielt dabei der schnelle 5G-Mobilfunkstandard.

 

Fügezange verbindet Metall und Kunststoff innerhalb von Sekunden

Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden haben eine Fügezange entwickelt, mit der innerhalb von Sekunden eine Verbindung zwischen Metall und Thermoplast hergestellt wird. Diese Zange ist modular aufgebaut und lässt sich einfach in der Produktion integrieren, beispielsweise anstelle einer Punktschweißzange an einen Roboterarm.

 

Radarsensoren steigern Effizienz in Produktion und Automation

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF entwickelt kompakte und hochauflösende Radarsysteme für eine deutliche Effizienzsteigerung verschiedener industrieller Prozesse.

 

Cross-industrielles Netzwerk stärkt kommunale Industrieregionen

Das Leistungszentrum DYNAFLEX® entwickelt flexible Lösungen und Systemvorschläge sowie Betriebs- und Geschäftsmodelle für nachhaltige cross-industrielle Netzwerke. Mit einem interaktiven Exponat zeigt Fraunhofer UMSICHT  ein Beispiel aus der Praxis.

 

Digitaler Assistent zur Inspektion und Wartung in Offshore-Windparks

Die Fraunhofer-Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP wird sich vom 01.04.-05.04.2019 auf der Hannover Messe präsentieren. Am Stand des Fraunhofer Verbund Produktion (Halle 17, Stand C24) wird das Fraunhofer IGP einen Ansatz zur digitalen Assistenz bei der Wartung und Instandhaltung von Komponenten in Offshore-Windparks präsentieren.

 

Symbiose virtueller und experimenteller Methoden sichern Standortvorteile

Experten des Fraunhofer LBF haben sich mit der Fragestellung beschäftigt, wie der Entwicklungsweg von der Idee zum kundenspezifisch individualisierten Produkt maßgeblich beschleunigt werden kann.

 

Fraunhofer-Verbund Produktion

Als Innovationstreiber von Industrie und Gesellschaft, präsentiert der Fraunhofer-Verbund Produktion zum diesjährigen Jubiläumsauftritt der Fraunhofer-Gesellschaft auf der Hannover Messe Industrie, wie die Visionen einer Industrie 4.0 zu Lösungen in der »Smart Production« werden. Im Themenbereich »Production and Automation« können Sie einen Blick auf die Zukunft von Produktionsprozessen und -strukturen werfen.

 

Das Fraunhofer IESE macht Industrie 4.0 mit vernetzten Digitalen Zwillingen einfach

Flexibilisierung der Produktionsprozesse und wirtschaftliche Fertigung bis hin zur Losgröße 1 – das sind die zentralen Herausforderungen der Industrie 4.0. 

 

HERMES AWARD

Der internationale Technologiepreis der HANNOVER MESSE unter dem Juryvorsitz von Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer.

 

Die Gegenwart von KI – und die Zukunft des Berufslebens

Ausgewählte Fraunhofer-Institute präsentieren ihre aktuellen Projekte zum Thema KI. Die Fraunhofer Academy beschäftigt sich in ihrem Bereich „New Jobs and Skills“ speziell mit möglichen neuen Kompetenzen für den Job von morgen.

 

Original bleibt Original

Neues Produktschutzverfahren stattet KFZ-Kennzeichenschilder einfach und effizient mit Sicherheitsmerkmalen aus: Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden hat gemeinsam mit der Erich Utsch AG einen Prozess zum Schutz von KFZ-Kennzeichenschildern entwickelt. Hintergrund der Entwicklung ist, dass sich viele der etablierten Produktschutzkonzepte entweder als zu unflexibel oder unwirtschaftlich erweisen. Die Ergebnisse werden auf der Hannovermesse Industrie 2019 vorgestellt.

 

Digital Solutions: fleXstructures

Von der Konzeptphase bis zum After-Sales durch Simulationstechnologien aus dem IPS Produktportfolio: Mit der Lösung IPS IMMA, einem digitalen Menschmodell, dass im letzten Jahr erstmalig präsentiert wurde ist es möglich kollisionsfreie Montagesimulationen für den Menschen und Objekte zu erzeugen.

 

Smarte akustische Sensoren minimieren Ausfallzeiten

Das Fraunhofer IDMT aus Oldenburg stellt auf der Hannover Messe ein sprachgestütztes Dokumentationssystem für industrielle Anwendungen vor. Industrieunternehmen soll es ermöglicht werden, unterschiedlichste Informationen durch automatische Spracherkennung einfach zu dokumentieren und somit signifikante Zeit- und Kosteneinsparungen zu realisieren.

 

Hände frei für das Wesentliche

Das Fraunhofer IDMT präsentiert auf der Hannover Messe den aktuellen Entwicklungsstand seines intelligenten Wartungssystems für Produktionsanlagen. Die Experten des Oldenburger Institutsteils „Hör-, Sprach- und Audiotechnologie“ verarbeiten Geräusche mit Hilfe smarter Sensoren so gezielt, dass sie Rückschlüsse auf den technischen Zustand einer Anlage ziehen können (Condition Monitoring).

 

Datengetriebene Modelle und KI-basierte Bildverarbeitung verbessern Produktion

Fraunhofer FIT zeigt wie datengetriebene Modelle die Produktionsplanung unterstützen und Ressourcen optimieren. Die Modelle helfen dabei, komplexe Prozesse zu verstehen, sie zu optimieren und darüber hinaus auch prädiktiv zu wirken.

 

Gestenbasierte Mensch-Maschine-Interaktion in Echtzeit

Mensch und Maschine werden einander bei der Arbeit zunehmend unterstützen. Damit Abläufe effizient sind, muss die Maschine ohne Zeitverzögerung auf den Menschen reagieren. Dank ausgefeilter Highspeed-3D-Messtechnik und -Sensorik ermöglichen Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IOF diese Echtzeit-Interaktion.

 

Highspeed-3D-Drucker für Hochleistungs- kunststoffe

Die additive Fertigung großvolumiger Kunststoffbauteile ist zeitaufwändig. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU haben nun mit SEAM (Screw Extrusion Additive Manufacturing) ein System und Verfahren entwickelt, das im Vergleich zum herkömmlichem 3D-Druck acht Mal schneller ist.

 

Reinraum zum Mitnehmen

Mit CAPE® haben Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IPA ein mobiles, zeltähnliches Reinraumsystem entwickelt, das sich in weniger als einer Stunde sowohl in Innenräumen als auch in wettergeschützten Außenbereichen aufbauen lässt. CAPE® schützt empfindliche Produkte beim Herstellungsprozess, aber auch bei der Vermeidung von Querkontaminationen. Darüber hinaus lassen sich Anlagen und Produkte unter der Einhausung sterilisieren.

 

Smarter Sprachassistent steht Rede und Antwort

Sprachassistenten werden in immer mehr Lebensbereichen eingesetzt. Gemeinsam mit VW stellen Forschende des Fraunhofer IAIS ein neues Dialogsystem für domänenspezifisches Wissen vor, das sich dank Technologien des »Informierten« Maschinellen Lernens (ML) deutlich von Alexa, Siri und Co. abgrenzt und das insbesondere für den Einsatz in der Industrie gedacht ist. Der smarte Sprachassistent im Auto zeigt exemplarisch, wie Unternehmen Dialogsysteme nutzen können.

 

Smarte Verbindungstechniken für CFK und Metall

Beim Leichtbau von Fahrzeugen gilt es, funktionstragende Metallteile mit leichten, hochfesten kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen zu verbinden. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher haben verschiedene Möglichkeiten für eine solche Verbindung entwickelt. Auf der Hannover Messe vom 1. bis 5. April 2019 stellen sie die Techniken anhand eines E-Rollers vor (Halle 17, Stand C24).

 

Softorthese mit Echtzeit-Bewegungserkennung stärkt den Rücken

Rückenbeschwerden sind ein häufiger Grund, dass sich Arbeitnehmer in Deutschland arbeitsunfähig oder krank melden. Betroffen sind oftmals Angestellte bei denen körperlich belastende Bewegungsabläufe den Alltag prägen. ErgoJack ist eine intelligente Softorthese, die Arbeitskräfte mit einer Echtzeit-Bewegungserkennung unterstützt und Erkrankungen des Rückens entgegenwirkt.

 

Neue Technologie für Gießereien senkt Energiekosten und CO2-Emissionen erheblich

In der metallverarbeitenden Industrie, insbesondere in Gießereien, wird extrem viel Energie verbraucht und dadurch auch viel CO2 erzeugt. Künftig können Leichtmetall-Gießereien bis zu 60 Prozent der produktionsbedingten Energiekosten und 80 Prozent der CO2-Emissionen einsparen. Eine neue Technologie, die am Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF gemeinsam mit weiteren Partnern entwickelt wurde, macht dies möglich.

 

Digitale Menschmodelle und virtuelle ADAS-Entwicklung

Während einige Beschäftigte ihren Arbeitsplatz durch die zunehmende Digitalisierung bedroht sehen, beschäftigt sich Fraunhofer damit, die Vorteile dieser technologischen Entwicklung nutzbar zu machen – gerade im industriellen Produktionsumfeld. An diesem Ziel arbeiten auch Forscher des Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern mit. Auf der Hannover Messe zeigen sie in Halle 6 am Stand A30 aktuelle Technologien für die Gestaltung der Arbeit und präsentieren zudem ein neues Modul der virtuellen Messkampagne VMC©.

 

Data@Hand – mit KI Prozesse in verschiedensten Anwendungsbereichen optimieren

Auf der Hannover Messe 2019 stellt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Halle 6, Stand A 30 mit Data@Hand eine Basistechnologie zur automatisierten Datenanalyse für unterschiedliche Anwendungsszenarien vor.

 

Simulation in der Konstruktion – neu definiert

Wie wäre es, anstatt 60 Minuten nur 45 Sekunden auf ein Simulationsergebnis warten zu müssen? Das Fraunhofer IGD stellt auf der Hannover Messe mit RISTRA einen GPU-Strukturmechaniklöser vor, der die Bauteilsimulation beschleunigt und den Konstruktionsprozess optimiert.

»International Data Space«-Architektur in ersten digitalen Ökosystemen eingesetzt

Das Fraunhofer ISST stellt die ersten Daten-Ökosysteme auf Basis der Referenzarchitektur »International Data Space« auf der Hannover Messe vor. Die Deutsche Telekom gehört zu den ersten Telekommunikationsunternehmen, die diese Architektur in die Unternehmensrealität umgesetzt hat.