Hallo, Joseph! #WHATSNEXT

Mit Joseph von Fraunhofer durch das Jubiläumsjahr 2019

Joseph von Fraunhofer
© Fraunhofer

Mit einem innovativen Storytelling-Projekt lässt die Fraunhofer-Gesellschaft ihren Namenspatron Joseph von Fraunhofer im Jubiläumsjahr 2019 wieder lebendig werden. Smartphone-Nutzer können Joseph von Fraunhofer als Kontakt in ihrem Gerät einspeichern und bekommen dann von ihm persönliche Nachrichten, Bilder sowie Video- und Audionachrichten. Joseph erzählt Anekdoten aus seinem Leben, erkundet die Entwicklung eigener und anderer bedeutender Erfindungen seiner Zeit und blickt mithilfe der Fraunhofer-Gesellschaft weiter in die Zukunft. Nutzer können sich über die Messenger-Dienste WhatsApp und Apple Business Chat anmelden. Das Projekt startet am 26. März 2019, dem Gründungstag der Fraunhofer-Gesellschaft, und endet mit der letzten großen Jubiläumsveranstaltung am 22. November 2019.

Zeitreise unter dem Motto #WHATSNEXT

Ihr 70-jähriges Jubiläum ist für die Fraunhofer-Gesellschaft Anlass genug, ihren Namenspatron auf eine Zeitreise zu schicken. Pünktlich zu seinem 232. Geburtstag am 6. März 2019 meldet er sich erstmals zu Wort, um dann ab dem 26. März 2019 regelmäßig Nachrichten an seine Messenger-Kontakte zu schicken. Der Zeitreisende Joseph wird die Fraunhofer-Gesellschaft durch das gesamte Jubiläumsjahr begleiten – Leitmotiv des Zeitreisenden Joseph von Fraunhofer ist das Jubiläumsmotto: 70 Jahre Fraunhofer. 70 Jahre Zukunft. #WHATSNEXT.

Angetrieben von seinem Forschergeist reist er in das Jahr 2019, um die Zukunft zu entdecken. Dabei findet er heraus, wie bahnbrechend seine Fraunhofer’schen Linien für die Entwicklung unserer modernen Gesellschaft waren und wie vielfältig sein Vermächtnis bis heute nachwirkt. Immer wieder erfährt er während seiner Reise, wie sich Erfindungen seiner Zeit weiterentwickelt haben, erinnert sich an historische Ereignisse sowie unterhaltsame Anekdoten aus seinem Leben und nimmt sie zum Anlass, mithilfe der Fraunhofer-Gesellschaft in die Zukunft der Wissenschaft und Forschung zu blicken. Highlight-Veranstaltungen im Jubiläumsjahr wie beispielsweise die Hannover Messe im April, die Fraunhofer-Jahrestagung im Mai in München oder die Konferenz FUTURAS IN RES Ende November in Berlin liefern dem zeitreisenden Joseph besonders viele Antworten und Ausblicke. Das digitale Storytelling-Projekt webt so, basierend auf historischen und wissenschaftlichen Fakten, eine fiktive Zeitreise des Namenspatrons.

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Messenger-Projekt lässt Namenspatron lebendig werden

Joseph von Fraunhofe, Spektrometer, angewandte Forschung, Fraunhofer Gesellschaft
© Deutsches Museum
Joseph von Fraunhofer neben seinem Spektrometer.

Ihren Namen verdankt die Fraunhofer-Gesellschaft dem Münchner Gelehrten Joseph von Fraunhofer (1787–1826), der als Wissenschaftler, Erfinder und Unternehmer gleichermaßen erfolgreich war. Fraunhofers Arbeiten im Bereich der optischen Forschung waren bahnbrechend und haben diesen Zweig der Technik nachhaltig beeinflusst. So begegnen zum Beispiel die Fraunhofer'schen Absorptionslinien jedem Studenten, der in die Sphären der Optik einsteigen möchte.

 

Dabei gestaltete sich Fraunhofers Lebenslauf zunächst nicht sehr erfolgsversprechend. Geboren wurde er am 6. März 1787 als elftes und letztes Kind des Glasermeisters Franz Xaver Fraunhofer in Straubing. Bereits mit zwölf Jahren hatte er beide Eltern verloren. Für den von seinem Vormund vorgesehenen Beruf des Drechslers war er körperlich zu schwach, so trat er wie sein Vater eine Glaserlehre an. Sein Münchner Lehrherr Philipp Anton Weichselberger erlaubte jedoch nicht, dass der wissbegierige Joseph die Feiertagsschule besuchte oder Bücher las.

 

Erst ein Schicksalsschlag brachte die Wendung. Als im Jahr 1801 das Haus seines Lehrmeisters einstürzt, überlebt der 14-jährige Joseph wie durch ein Wunder unverletzt. Mit dem Unglück verändert sich sein Leben schlagartig, denn der spektakuläre Unfall bringt ihn in Kontakt mit einflussreichen Persönlichkeiten. Joseph Fraunhofer wird bekannt und gefördert. Er darf die Schule besuchen, lernt die Kunst des Linsenschleifens und wird mit 22 Jahren Teilhaber der Glashütte des Mathematisch-Mechanischen Instituts Utzschneider, Reichenbach und Liebherr in Benediktbeuern. Joseph Fraunhofer wird zum Pionier der Optik und zu einem der besten Glasmacher seiner Zeit.

Die Zukunft als Antrieb

Das Jubiläumsjahr 2019 ist für die Fraunhofer-Gesellschaft Anlass, auf das Erreichte zurück und vor allem nach vorn zu schauen. Denn die Zukunft ist seit jeher ihr Antrieb. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher stellen die richtigen Fragen – und finden neue Antworten. Dabei meistern sie – wie der Namenspatron – den Spagat zwischen Forschung und unternehmerischem Denken, übernehmen Verantwortung für die Zukunft, erarbeiten Lösungen für die Herausforderungen von morgen und fragen immer wieder aufs Neue: What’s next?