Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2021

Internet der Dinge: Effiziente und robuste Vernetzung

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Für das neue, marktreif entwickelte Funkübertragungssystem mioty® wurden Prof. Michael Schlicht, Josef Bernhard und Dr. Gerd Kilian (v.l.n.r.) stellvertretend für das Team mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2021 ausgezeichnet.

©  Foto: Fraunhofer
 

Joseph-von-Fraunhofer-Preisträger 2021:


Prof. Michael Schlicht, Josef Bernhard und Dr. Gerd Kilian
(Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS)

 

Internet der Dinge: Effiziente und robuste Vernetzung

Der Vernetzung von Objekten im Internet der Dinge, kurz IoT, kommt immer größere Bedeutung zu. Schon heute steigt der Bedarf an verbundenen IoT-Geräten – vom Konsumentenbereich bis zur Industrie 4.0 – rasant und nimmt  immer weiter an Fahrt auf. Wichtig sind vor allem einfache, batteriebetriebene oder energieautark versorgte Sensorknoten, die über mehrere Kilometer hinweg kommunizieren. Dabei geht es meist um kleine bis sehr kleine Datenmengen, die nur gelegentlich übertragen werden müssen. Bislang fehlte allerdings eine geeignete, zuverlässige Kommunikation, mit der sich viele tausend Datenpakete zur gleichen Zeit übertragen lassen.


Ein Forscherteam rund um Prof. Michael Schlicht, Josef Bernhard und Dr. Gerd Kilian aus dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS hat mit MIOTY® einen völlig neuen standardisierten Lösungsansatz entwickelt: Das System überträgt die Daten von mehreren tausend bis zu hunderttausend Sensorknoten pro Quadratkilometer – also bis zu 1,5 Millionen Datenpakete pro Tag verlustfrei an eine einzige Sammelstelle, und zwar auch in Gegenden ohne Mobilfunkabdeckung. Dies kann auch in Stadt- und Industrieumgebungen sein. Die Endgeräte sind dabei so energieeffizient, dass die Batterien bis zu 20 Jahre durchhalten.


Die Jury begründet die Vergabe des Joseph-von-Fraunhofer-Preises unter anderem mit »der Zuverlässigkeit der Datenübertragung, der Reichweite, der Skalierbarkeit, sowie der Energieeffizienz«.