Brainpalace
© Tatjana Busch

BRAINPALACE – BRAINPATTERNS

Macht und Muster der Gedanken – Neurofeedback in Kunstinstallationen

© ATELIER E
BRAINPALACE – BRAINPATTERNS Neurofeedback in Kunstinstallationen
© Tatjana Busch
BRAINPALACE – BRAINPATTERNS Neurofeedback in Kunstinstallationen
© Tatjana Busch
BRAINPALACE – BRAINPATTERNS Neurofeedback in Kunstinstallationen
© Tatjana Busch
Brainpalace
© Tatjana Busch
© Tatjana Busch
Brainpalace
© Tatjana Busch
© Tatjana Busch
Brainpalace
Tatjana Busch
© Tatjana Busch
Brainpalace
© Tatjana Busch
© Tatjana Busch
© Tatjana Busch
Kunstausstellung Brainpalace im State Studio
© State Studio
Kunstausstellung Brainpalace im State Studio

Wissenschaft und Kunst im Dialog

BRAINPALACE – BRAINPATTERNS Macht und Muster der Gedanken

Neurofeedback in Kunstinstallationen

Ausstellungsreihe 2020/21 in Kooperation mit dem STATE Studio Berlin
Realisierung des Konzepts | Online-Aktivitäten | Workshops  
STATE Studio Berlin, Hauptstraße 3, 10827 Berlin 

 

state-studio.com/program/brainpalacetwo


BRAINPALACE Experimentalphase II: Frühjahr/Sommer 2021

Im künstlerischen Forschungsprojekt BRAINPALACE wird erprobt, welche Möglichkeiten und Potenziale künstlerische Interventionen in Kombination mit Erkenntnissen und Methoden der Neurowissenschaften bieten. Eine Lichtinstallation der Münchner Künstlerin Tatjana Busch wird als Kunstobjekt entwickelt, dessen Erscheinungsbild von den Hirnaktivitäten der Betrachter interaktiv gesteuert werden kann. Dabei wird zunächst das STATE Studio in Berlin als Ausstellungslabor genutzt, um erste Erkenntnisse bezüglich mentaler Interaktionen, gleichzeitig von einer Gruppe von Besuchern, zu gewinnen.

Mittels neuartiger Methoden der Neurowissenschaften, dem sog. Hyperscanning, wird BRAINPALACE als Rahmenprojekt des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design«weiterentwickelt. Die komplexen EEG-Signale der Besucher werden zunächst auf ihre Synchronizitäten untersucht, während anschließend die Medienkünstler (Atelier E) Wechselwirkung zwischen Kunstwerk, Raum und Besucher klanglich und visuell generieren. Wissenschaftler des NeuroLab am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO erforschen hierfür die »Macht der Gedanken«.  

Weiterlesen

BRAINPALACE II

Eine künstlerische Herangehensweise an Neurofeedback zur Schaffung von Empathie.

Datenschutz und Datenverarbeitung

Wir setzen zum Einbinden von Videos den Anbieter YouTube ein. Wie die meisten Websites verwendet YouTube Cookies, um Informationen über die Besucher ihrer Internetseite zu sammeln. Wenn Sie das Video starten, könnte dies Datenverarbeitungsvorgänge auslösen. Darauf haben wir keinen Einfluss. Weitere Informationen über Datenschutz bei YouTube finden Sie in deren Datenschutzerklärung unter: http://www.youtube.com/t/privacy_at_youtube

Die Installation wurde von der Münchner Künstlerin Tatjana Busch konzipiert, deren Werk der ästhetischen Wahrnehmung von Mitgefühl
und Zusammengehörigkeit gewidmet ist. Im Sinne einer audiovisuellen Dramaturgie macht die Installation Licht, Ton, Farbe, Form und Bewegung
durch Neurofeedback innerhalb einer Gruppe wahrnehmbar.

Empathie schaffen durch Neurofeedback. Eine künstlerische Intervention.

© ATELIER E

Seit Mai 2020 erforschen Fraunhofer-Wissenschaftler zusammen mit der Künstlerin und den Medienkünstlern, welches Potential in der Verbindung von Kunst und Neurofeedback steckt. Ziel ist es, eine Licht- und Klanginstallation zu entwickeln, die das gemeinsame Empfinden in einer Gruppe erlebbar machen soll. In der zweiten Ausstellungsphase werden die Besucher und Besucherinnen nun eingeladen, in einer neuen Versuchsanordnung mit dem Kunstobjekt mental zu interagieren und mit ihren Gehirnströmen das Erscheinungsbild der Installation aktiv zu steuern.

Video auf Vimeo ansehen

Zwei künstlerische Forschungsprojekte zur Erkundung von Neurofeedback und Gedankenmustern

Die fortschreitende Digitalisierung und Beschleunigung all unserer Lebensbereiche stellt sowohl an das Individuum als auch an den Gemeinsinn große Herausforderungen. Die eigene Stimme und die unserer Nächsten hallen in den Echokammern sozialer Medien wider, politischer Dogmatismus kann Menschen auseinandertreiben, Affekte steuern das Handeln und Fakten sind in manchen Debatten nicht mehr entscheidend. Dabei kommt der Empathie als einem Grundpfeiler funktionierender Gemeinschaften weiterhin hohe Bedeutung zu. Es sind Künstler, die das Spiel mit unseren Emotionen zur Meisterschaft gebracht haben, und Wissenschaftler, die gelernt haben, unser Denken und Fühlen, unseren Geist und unser Gehirn zuanalysieren und zu verstehen. Welche neuen Impulse lassen sich im Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft erdenken, um Empathie, den sozialen Zusammenhalt und das Miteinander zu befördern?

Weiterlesen

 

Tatjana Busch

Tatjana Busch setzt sich mit der intuitiven Form eines Objektes auseinander und lotet deren Potenzial mit unterschiedlichen Medien aus. Sie hat visuelle Kommunikation an der Freien Hochschule für Grafik-Design & Bildende Kunst in Freiburg studiert. 2003 bis 2005 besuchte sie die Klasse von Sean Scully an der Kunstakademie München sowie den Kurs »Experimentelles Arbeiten mit Papier« bei Andreas von Weizsäcker. 2007 erhielt sie den »Haus der Kunst Preis« von Chris Dercon, 2010 erhielt sie ein Stipendium im ISCP, International Studio and Curatoria Program, New York.

Sie zeigt ihre Arbeiten in zahlreichen internationalen Ausstellungen und Messen, darunter 2017 im Pallazzo Bembo im Rahmen der Biennale von Venedig, in der White Box in München oder bei der Internationalen Licht Kunst Biennale EVI LICHTUNGEN in Hildesheim; u.a. ist sie in den Sammlungen Sal. Oppenheim / Deutsche Bank und Collection J. H.Simons Foundation, New York, vertreten.

»Licht ist Frequenz – Frequenz ist Energie – die Energien werden freigesetzt und als Qualität spürbar. Mit meinem künstlerischen Konzept untersuche ich in Verbindung mit intuitiv gebogenen Objekten das Licht und den Sound als Bewusstseinsmaterial, sowohl im physikalischen Raum als auch in der Wahrnehmung des Betrachters. Widmen möchte ich die Projekte BRAINPALACE und BRAINPATTERNS einer ästhetischen Wahrnehmung von Mitgefühl und Miteinander. Licht, Sound, Farbe, Form und Bewegung werden innerhalb eines gemeinsamen Erfühlens in einer Gruppe erlebbar gemacht. Im Neurofeedback entsteht eine soziale Skulptur.«

tatjanabusch.com

Die Medienkünstler Christian Losert und Daniel Dalfovo

In der ersten Projektphase wird Tatjana Busch von Christian Losert und Daniel Dalfovo in der technischen Entwicklung der Schnittstelle Mensch-Computer-Kunstwerk unterstützt. Christian Losert ist Komponist und Creative Technologist. Daniel Dalfovo entwickelt Kunst, Konzepte und Software. Die Medienkünstler sehen eine Herausforderung darin, die komplexen EEG-Signale der Besucher zunächst auf ihre Synchronizitäten zu untersuchen, um anschließend eine Wechselwirkung zwischen Kunstwerk, Raum und Besucher sowohl klanglich als auch visuell zu generieren.

Computersimulationen sind heute ein unverzichtbares Werkzeug bei der Gestaltung und Optimierung von Produkten und Prozessen. Reale Modelle werden durch virtuelle Modelle ersetzt. Der Mathematik kommt bei der Erschaffung virtueller Welten eine fundamentale Rolle zu. Denn Mathematik ist die Technologie, mit der diese Abbilder erzeugt und effizient in Software umgesetzt werden, der Rohstoff der Modelle und der Kern jeder Simulation.

www.christianlosert.com

danieldalfovo.de

NeuroLab am Fraunhofer IAO

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart betreibt seit 2010 ein Labor für Angewandte Neurowissenschaften und Neuroadaptive Technologien. Ziel des NeuroLabs ist es, kognitive und emotionale Prozesse während der Techniknutzung noch besser zu verstehen. Durch Erkenntnisse und Methoden der kognitiven Neurowissenschaft in Kombination mit der positiven Psychologie wird zum Beispiel erforscht, wie Emotionen in der Mensch-Technik-Interaktion entstehen, welche Prozesse und welche Gestaltungsmerkmale dafür verantwortlich sind.

Das NeuroLab ist Teil des Forschungsbereichs Mensch-Technik-Interaktion am Fraunhofer IAO. Die interdisziplinären Teams des Forschungsbereichs arbeiten an Lösungen, die ein effizientes Zusammenspiel von Mensch und intelligenter Technik ermöglichen: bei der Arbeit, im Fahrzeug, zuhause oder unterwegs. Sie gestalten menschzentrierte Innovationsprozesse und entwickeln bedarfsgerechte Konzepte für die IT-Sicherheit.

Fahrsimulator am Fraunhofer IAO
© Fraunhofer IAO

Computersimulation am Fraunhofer ITWM

Das im Jahr 2001 gegründete Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM sieht seine Aufgabe darin, angewandte Mathematik als »generische Schlüsseltechnologie« weiterzuentwickeln, innovative Anstöße zu geben und gemeinsam mit Projektpartnern praktisch umzusetzen. Zu den Kernkompetenzen des Instituts zählen mathematische Modelle zu den aus Experimenten und Beobachtungen gewonnenen Daten, die Verschmelzung von Daten, Modellen und Algorithmen in Simulationsprogrammen und die interaktive Visualisierung von realen Prozessen und aufgezeichneten Simulationsläufen in Bildern, Grafiken und Videos.

Fraunhofer-Netzwerk Wissenschaft, Kunst und Design: Kreativ, innovativ, relevant

Wie kann Wissenschaft durch Kunst inspiriert werden – und umgekehrt? Was haben Forschende und Kunstschaffende gemeinsam? Wie können sie einen produktiven Dialog führen und sich wechselseitig inspirieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Fraunhofer-Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design«, das im Frühjahr 2018 gegründet wurde. Es zielt darauf ab, den interdisziplinären Diskurs zwischen angewandter Forschung und Kunst zu fördern, um komplexe gesellschaftliche Herausforderungen zu identifizieren und ihnen zu begegnen.

Dr.-Ing. Gabriele Neugebauer ist Schirmherrin des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« und fördert als solche den intensiven Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Im Rahmen des Jubiläums »70 Jahre Fraunhofer-Gesellschaft« lobte das Netzwerk den Wettbewerb »Artist in Lab« aus. Die Gewinner präsentieren ihre Projekte im Rahmen der Ausstellungsreihe »Wissenschaft und Kunst im Dialog«.

»Artist in Lab«: Ausgewählte Projekte des Calls 2019

Malende Roboter, Installationen mit Nanostrukturen und ein Dolmetscher für die Sprache der Fruchtfliegen: Das sind die Ideen, die im Programm »Artist in Lab« des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« zu den Siegerprojekten gekürt wurden.

https://www.art-design.fraunhofer.de/de/programme/artist-in-lab.html

STATE Studio Berlin

Die Ausstellungsreihe des Fraunhofer-Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« wird im Rahmen der laufenden Ausstellung »Field Experiments« von STATE Studio präsentiert. STATE ist eine in Berlin ansässige Initiative, die seit 2014 Wissenschaft und Gesellschaft auf eine neue Weise zusammenbringt: partizipativ, interdisziplinär und kreativ. Im STATE-Studio im Herzen von Berlin kuratiert STATE Entdeckungstouren zu den Trends wegbereitender Forschung und Innovation.

Spitzenforschung und gesellschaftliche Fragestellungen treffen hierbei auf künstlerischen Ausdruck.

»Wissenschaft und Kunst im Dialog« – unsere Motivation

»Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt – die Kunst ihre Seele.«
Maxim Gorky

Für die angewandte Forschung ist eine intensive Kommunikation unabdingbar. Unsere Arbeit wird von Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit mitgetragen. Aus dem Grund gleichen wir unsere wissenschaftlichen Ziele immer wieder mit den Interessen und Bedürfnissen der Menschen ab. Der Austausch zwischen den Mitarbeitenden soll genauso gefördert werden wie der zwischen Fraunhofer und der Öffentlichkeit. Dafür steht »Wissenschaft und Kunst im Dialog«. Die intensive und kreative Auseinandersetzung mit einer Idee, einer Fragestellung oder einem übergeordneten Thema führt oft zu neuen Sichtweisen und faszinierenden Ergebnissen. Eine Erfahrung, die Forscher und Künstler in ihrem Schaffen eint.

 

Kunst und Wissenschaft

Ausstellungen im Fraunhofer-Haus München (2003–2014)

Contact Press / Media

Janis Eitner

Hauptabteilungsleiter Kommunikation

Fraunhofer-Gesellschaft
Hansastraße 27c
80686 München

Telefon +49 89 1205-1350

Fax +49 89 1205-771350

Contact Press / Media

Christina Hooge, Dr. Christian Rauch

Pressekontakt

STATE Studio Berlin