Podiumsdiskussion, Kunstausstellung  /  15.10.2018, ab 18.00 Uhr

SMART³ | MATERIALS – SOLUTIONS – GROWTH

Wer heute radikal neue Technologien und innovative Produkte entwickelt, schaut über den Tellerrand und öffnet sich Unbekanntem. Die Ausstellungsreihe »Wissenschaft und Kunst im Dialog« der Fraunhofer-Gesellschaft lädt bereits seit mehr als 14 Jahren beide Disziplinen zum anregenden Diskurs ein.

Neugierde, Experimentierfreude und der Wunsch, Zusammenhänge zu erklären – das haben Künstler und Wissenschaftler gemeinsam. Fantasievolle Köpfe wie Michelangelo, Leonardo da Vinci oder Goethe waren nicht nur als Künstler, sondern auch als Wissenschaftler erfolgreich. Die kreative Auseinandersetzung mit einer Idee oder Fragestellung führt oft zu anderen Sichtweisen und Ergebnissen. Mit »Wissenschaft und Kunst« will die Fraunhofer-Gesellschaft Forscher und Künstler motivieren, gewohnte Pfade zu verlassen, Perspektivwechsel vorzunehmen und so zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

Die Ausstellung »smart³ | materials – solutions – growth«, die am 15. Oktober 2018 um 18 Uhr im Foyer des Fraunhofer-Hauses eröffnet wird, zeigt Werke der Künstlerin Beate Eismann, die sich mit dem Thema Smart Materials auseinandergesetzt hat. Smart Materials sind intelligente Werkstoffe, die sich selbstständig an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Eismann schuf bewegliche Objekte, die auf ästhetische und originelle Weise vermitteln, wie Smart Materials bereits vorhandene Produkte verändern und neue ermöglichen. Fotografisch und filmisch in Szene gesetzt wurden Eismanns Werke von Sascha Linke, der seine begleitenden Arbeiten ebenfalls präsentiert.

»smart³ | materials – solutions – growth« entstand in Kooperation mit smart³ – einer Initiative von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen mit dem Ziel, innovative Produkte auf Basis von intelligenten Werkstoffen für vielfältige Anwendungsbereichen zu entwickeln.

Zur Eröffnung der Ausstellung gehen Politiker, Wissenschaftler und Künstler in einer Podiumsdiskussion der Frage nach, wie die Interaktion zwischen Wissenschaft und Kunst gelingen und beide Seiten bereichern kann.