Multimedia Performance von Yen Tzu Chang  /  5.6.2018, 18:00 Uhr

WHOSE SCALPEL

Die Zukunft der Beziehung zwischen Mensch und Maschine in der Medizin

In der Reihe »Art meets Science« laden wir Sie herzlich ein zu einem Diskussionsabend über die Komplexität in Kunst und Medizin und die möglichen Folgen für unsere Gesellschaft. Bieten neue Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz Chancen und Motivation oder wird der Mensch dabei zum Fortschrittsverlierer? Kunst und Wissenschaft, auf den ersten Blick getrennte Welten, ergänzen sich und können damit neues Innovationspotenzial freisetzen.

Die Performance WHOSE SCALPEL der Künstlerin Yen Tzu Chang thematisiert die Zukunft der Beziehung von Mensch und Maschine in der Chirurgie. Die Installation basiert auf einer per 3D-Drucker hergestellten Nachbildung des Herzens der Künstlerin, bestückt mit Lichtquellen und elektronischen Klanggebern. Ihre Arbeit entstand im Rahmen der Künstlerresidenz »STEAM Imaging« am Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS. Die Künstlerresidenz wurde von den Wissenschaftlerinnen Sabrina Haase und Bianka Hofmann entwickelt. Chang ist die Gewinnerin der Künstlerresidenz, die gemeinsam von Fraunhofer MEVIS und Ars Electronica im Rahmen des »European Digital Art and Science Network« ausgeschrieben wurde. Diese von Ars Electronica gestartete internationale Initiative ermöglicht Aufenthalte von Künstlern an renommierten Forschungseinrichtungen, um Wissenschaft mit den Ansätzen der digitalen Kunst zu verknüpfen.

Die Veranstaltung der Reihe »Art meets Science« findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 »Arbeitswelten der Zukunft« statt.