Presse / Newsroom

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  • Intelligente Medizin / 2026

    Nachhaltige Drucktinten für die Herstellung von funktionellen Organen

    Forschung Kompakt / 01. Oktober 2026

    3D-Druck freistehender Ringstrukturen
    © K. Selsam/Fraunhofer ISC

    Der 3D-Biodruck eröffnet neue Möglichkeiten für die Herstellung von Organen und Geweben, die beispielsweise in der Organtransplantation und der Wirkstoffentwicklung benötigt werden. Allerdings sind bisherige Biotinten zwar zellverträglich und druckbar, bilden die physiologische Struktur und Zusammensetzung von Geweben jedoch nicht ausreichend nach. Im Projekt PhysioINK entwickeln Fraunhofer-Forschende Bio-Drucktinten aus den gängigsten Gewebeproteinen, mit denen sich ohne chemische Modifikation physiologische Gewebestrukturen nachbilden lassen.

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  • Dekarbonisierung im Gebäudebestand – Umstellung auf klimaneutrale Heizsysteme / 2026

    Einbau von Wärmepumpen beschleunigen

    Forschung Kompakt / 01. Oktober 2026

    Im IBP Lab des Fraunhofer IBP untersuchen Forschende gemeinsam mit SHK-Handwerksbetrieben gezielt einzelne Arbeitsschritte, Komponenten und Montageabläufe des Wärmepumpeneinbaus.
    © Fraunhofer IBP

    Die Wärmepumpe ist eine effiziente und zukunftssichere Schlüsseltechnologie, um die Wärmewende umzusetzen und die Klimaziele in Deutschland zu erreichen. Im Projekt WESPE verfolgten Fraunhofer-Forschende gemeinsam mit Partnern das Ziel, den Wärmepumpeneinbau schneller, produktiver und effizienter zu gestalten, um die Transformation des Wärmesektors trotz Fachkräftemangels voranzutreiben. Innovative standardisierte digitale Werkzeuge und praxisnah erprobte Systemlösungen sollen die Umrüstung auf Wärmepumpen künftig deutlich beschleunigen.

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  • Medizintechnik / 2026

    Innovative Pflaster lassen Wunden schneller heilen

    Forschung Kompakt / 01. Oktober 2026

    Am Fraunhofer IKTS werden aus Polymilchsäure (PLA), einem im Körper abbaubaren Polymer, innovative Auflagen elektrogesponnen: Dank spezieller eingebrachter Wirkstoffe verbessern sie die Wundheilung nachhaltig und verhindern wirksam eine Infektion der Wunde.
    © Fraunhofer IKTS

    Nicht jede Verletzung heilt problemlos ab. Besonders Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes leiden häufig an chronischen Wunden. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS entwickeln spezielle Pflaster, die den Heilungsprozess beschleunigen können.

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  • Neue Software zur Messung der Knochendichte / 2026

    Osteoporose frühzeitig erkennen – automatisiert und zuverlässig

    Forschung Kompakt / 01. Oktober 2026

    Schnitt durch die Wirbelsäule mit farbiger Dichtekarte. Von blau über gelb nach rot nimmt die Dichte im trabekulären Knochen ab. Die Skala geht von rot (0 mg/mm³) bis blau (800mg/mm).
    © Fraunhofer IGD

    Osteoporose gehört zu den häufigsten Ursachen für Knochenbrüche im Alter. Dennoch bleibt der Knochenschwund oft unerkannt. Im Projekt BMDNow verfolgen Fraunhofer-Forschende gemeinsam mit Partnern das Ziel, die Erkrankung des Skelettsystems und deren Vorstufen frühzeitig zu diagnostizieren, ohne dass dafür zusätzliche Untersuchungen nötig sind: Eine KI-gestützte Software hilft bei der Früherkennung – sie wertet bestehende CT-Aufnahmen automatisch aus und berechnet daraus die Knochendichte.

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  • Grüner Wasserstoff aus Meerwasser / 2026

    Ungereinigtes Meerwasser im Elektrolyseur: Fraunhofer testet Materialien und Membranen

    Forschung Kompakt / 01. Oktober 2026

    Pilotteststand für die Analyse von Elektrolysestacks unter Nutzung von verschiedenen Elektrolyten am Fraunhofer IWES.
    © Fraunhofer IWES

    Meer- und Brackwasser könnten künftig als alternative Wasserressourcen für die Wasserstoffproduktion dienen. Die Herausforderung: Herkömmliche Elektrolyseure benötigen aufwendig aufbereitetes hochreines Wasser. Im Projekt SeaEly stellt das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM die Frage: Wie geeignet sind Meer- und Brackwasser für die Wasserstoffproduktion und welche Prüf- und Testinfrastruktur wird benötigt, um dies zu untersuchen?

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  • Biobasierte Schaumstoffe für Polstermöbel und Matratzen / 2026

    Nachhaltig sitzen und liegen

    Forschung Kompakt / 01. Oktober 2026

    Dank der feinporigen, überwiegend offenzelligen Struktur halten die neuen biobasierten Schäume den geforderten Beanspruchungen für Polster und Matratzen stand.
    © Fraunhofer LBF

    Polster für Möbel, Matratzen und Fahrzeugsitze bestehen überwiegend aus Polyurethan-Schäumen, die auf Erdöl basieren. Fraunhofer-Forschende ersetzen das konventionelle Material durch nachhaltige Schaumstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen mit hohem Sitz- und Liegekomfort.

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  • Lausitz Science Park / 2026

    Spatenstich: Neuer Fraunhofer-Standort in Cottbus stärkt Strukturwandel und Transfer

    Presseinformation / 01. Oktober 2026

    © BTU / Ralf Schuster

    Fraunhofer wächst in Cottbus: Mit zwei Fraunhofer-Neubauten entstehen im Lausitz Science Park neue Innovationszentren für Energiewende, Mikroelektronik und KI-gestützte Materialdiagnostik. Die Einrichtungen unterstützen den Strukturwandel der Region, sollen neue Arbeitsplätze schaffen und bringen Forschungsergebnisse schneller in die industrielle Anwendung.

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  • Fraunhofer auf der Bits & Pretzels 2026 / 2026

    Vom Forschungsergebnis zum Start-up

    Presseinformation / 21. September 2026

    © Fraunhofer Venture

    Deutschland investiert mit der Hightech-Agenda Milliarden in Schlüsseltechnologien. Aber die entscheidende Frage lautet: Wie werden daraus erfolgreiche Unternehmen? Genau das steht im Mittelpunkt des Fraunhofer-Auftritts auf der Bits & Pretzels vom 28. bis 30. September in München.

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  • Joseph-von-Fraunhofer-Gedenkjahr unter Schirmherrschaft der UNESCO / 2026

    Sein Innovationsgeist ist bis heute Vorbild: Joseph von Fraunhofers historische Glashütte wiedereröffnet

    Presseinformation / 18. September 2026

    Feierliche Eröffnung vor historischer Kulisse: Toni Ortlieb, Prof. Holger Hanselka, Dr. Markus Söder und Pater Heinz Menz durchschneiden das Band zur offiziellen Einweihung der Glashütte Benediktbeuern. (V.l.n.r.: Prof. Timo Mappes, Deutsches Optisches Museum Jena; Prof. Michael Decker, Deutsches Museum; Toni Ortlieb, Bürgermeister Benediktbeuern; Prof. Holger Hanselka, Fraunhofer-Gesellschaft; Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident; Pater Heinz Menz, Kloster Benediktbeuern; Dr. Markus Speidel, Münchner Stadtmuseum und Andreas Bräu als Joseph von Fraunhofer)
    © Fraunhofer / Marc Conzelmann

    Deutschland steht vor großen Herausforderungen: In der Forschung zählt das Land zur Weltspitze, doch viele Innovationen erreichen den Markt noch zu langsam. Joseph von Fraunhofer zeigte schon vor mehr als 200 Jahren, wie sich der Forschungstransfer beschleunigen lässt: Als Handwerker, Forscher und Unternehmer verband er wissenschaftliche Erkenntnis mit praktischer Anwendung. Ihrem Namensgeber zu Ehren eröffnete die Fraunhofer-Gesellschaft dessen historische Glashütte in Benediktbeuern heute mit hochrangigen Gästen aus Politik, Forschung und Gesellschaft wieder.

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  • Assistenzsysteme für den medizinischen Sektor / 2026

    Exoskelett soll künftig Menschen mit Plexuslähmung den Alltag erleichtern

    Forschung Kompakt / 01. September 2026

    Veronika Hofmann, Wissenschaftlerin am Fraunhofer IPA, präsentiert mechanische Ansätze verschiedener Exoskelett-Demonstratoren.
    © Fraunhofer IPA

    Der Plexus brachialis, auch Armnervengeflecht genannt, überträgt motorische und sensorische Signale zwischen dem Rückenmark und Schulter, Arm und Hand. Wird er beispielsweise bei einem Motorradunfall verletzt, können Gefühlsstörungen, Kraftverlust und Lähmungen die Folge sein. Im Projekt PLEXO entwickeln Fraunhofer-Forschende gemeinsam mit Partnern ein myoelektrisch gesteuertes Exoskelett, das Betroffene bei alltäglichen Aufgaben unterstützen soll. Das körpernah getragene Assistenzsystem soll mi-nimalistisch und textilintegriert gestaltet sein und sich leicht und unauffällig tragen lassen.

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  • Recycling und Reuse in der Halbleiter-Fertigung / 2026

    Mikrochips nachhaltiger produzieren

    Forschung Kompakt / 01. September 2026

    Genesis Projekt – Innovation für nachhaltige Halbleiter in Europa.
    © GenesisEU

    Mit der steigenden Nachfrage nach Mikrochips wächst auch der ökologische Fußabdruck ihrer Herstellung. Im EU-Projekt GENESIS entwickelt das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS gemeinsam mit Partnern Technologien, die die Fertigung der unverzichtbaren Chips nachhaltiger macht.

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  • Bioökonomie / 2026

    Nachhaltiges Flammschutzmittel aus Maisquellwasser

    Forschung Kompakt  / 01. September 2026

    Forschenden des Fraunhofer WKI und des Fraunhofer IAP ist es gelungen, ein nachhaltiges Flammschutzmittel für Biowerkstoffe auf Basis von Maisquellwasser herzustellen.
    © Fraunhofer WKI

    Halogenhaltige Flammschutzmittel sind ökologisch bedenklich und gelten als gesundheitsgefährdend. Daher wird seit vielen Jahren nach Ersatzlösungen gesucht. Fraunhofer-Forschende setzen auf nachhaltige, phosphorbasierte Rohstoffe auf Basis von Maisquellwasser. Die darin enthaltene Phytinsäure fungiert als sehr guter, natürlicher Flammschutz für Biowerkstoffe.

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  • Fraunhofer ITEM gestaltet neue Wege der Risikobewertung / 2026

    Chemikalien testen – ohne Tierversuche

    Forschung Kompakt  / 01. September 2026

    Das Next Generation Risk Assessment (NGRA) kombiniert moderne In-vitro-Methoden, computergestützte Modelle und weitere sogenannte New Approach Methodologies (NAMs), um Che-mikalien und Arzneimittel wissenschaftlich fundiert zu bewerten und den Einsatz von Tierversuchen schrittweise zu reduzieren.
    © Fraunhofer ITEM/Mit KI erstellt

    Wie lassen sich Chemikalien künftig sicher bewerten – mit weniger Tierversuchen und zugleich starker wissenschaftlicher Aussagekraft? An dieser Transformation arbeitet die europäische Forschungsgemeinschaft mit Hochdruck. Einen wichtigen Schritt hin zur regulatorischen Umsetzung markiert die neue Roadmap der EU-Kommission zum schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen in der Sicherheitsbewertung von Chemikalien. Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM treibt diese Entwicklung aktiv mit voran – etwa mit der Entwicklung des ASPA-Workflows im EU-Projekt RISK-HUNT3R.

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  • Gemeinsames Positionspapier von Fraunhofer-Gesellschaft und BDI / 2026

    Innovationsfreiheit als Motor für die Industrie: Schnelle untergesetzliche Maßnahmen für den Technologietransfer gefordert

    Presseinformation / 28. August 2026

    © Fraunhofer / Stefan Obermeier

    Deutschlands Forschungsstärke schafft nur dann dauerhaft Innovation, Wertschöpfung und technologische Souveränität, wenn politische und regulatorische Rahmenbedingungen den Transfer in die Industrie beschleunigen. Die im Koalitionsvertrag festgelegte Innovationsfreiheitsoffensive soll den Transfer von Forschung in industrielle Wertschöpfung vorantreiben und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit stärken. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Fraunhofer-Gesellschaft und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) daher eine zügige Umsetzung – insbesondere durch untergesetzliche Regelungen.

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  • Neue Doppelspitze für Sicherheits- und Verteidigungsforschung / 2026

    Prof. Christoph Igel verstärkt Institutsleitung am Fraunhofer FKIE

    Presseinformation / 17. August 2026

    Prof. Christoph Igel ist mit Wirkung zum 15. August 2026 zum Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE berufen worden. Gemeinsam mit Prof. Peter Martini, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer FKIE, bildet Prof. Igel künftig die Doppelspitze des Instituts. Mit dieser gemeinsamen Führung stärkt das Fraunhofer FKIE seine Position als eines der größten wehrtechnischen Forschungsinstitute innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft.

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