Presseinformationen

  • Gemeinsam mit Bürgern Zukunftstechnologien entwickeln / 2016

    Wie wir 2053 leben wollen

    Forschung Kompakt / 1.7.2016

    Storytelling, Kreativmethoden und Prototyping: Shaping Future ist ein Vorgehensmodell, mit dem Bürgerinnen und Bürger Wünsche und Anliegen an technische Zukunftslösungen artikulieren, Technologiebedarfe beschreiben und diese mit Wissenschaftlern austauschen können.
    © Foto Fraunhofer IAO

    Storytelling, Kreativmethoden und Prototyping: Shaping Future ist ein Vorgehensmodell, mit dem Bürgerinnen und Bürger Wünsche und Anliegen an technische Zukunftslösungen artikulieren, Technologiebedarfe beschreiben und diese mit Wissenschaftlern austauschen können.

    Fraunhofer-Forscher haben im Projekt »Shaping Future« ein Vorgehensmodell entwickelt, mit dem Bürger ihre Ansprüche an Zukunftstechnologien beschreiben und mit Wissenschaftlern teilen können. Erste Ergebnisse zeigen: Die Menschen wünschen sich Technologien, die ihre geistige und körperliche Leistungskraft verbessern, die Privatsphäre schützen und Emotionen speichern und transportieren können.

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  • Vorbereitung auf die Paralympics 2016 / 2016

    Prothesen für den Radsport optimal anpassen

    Forschung Kompakt / 1.7.2016

    Ein Radergometer und eine Testprothese helfen dabei, Prothesen optimal an den Sportler anzupassen.
    © Foto Fraunhofer IPA

    Ein Radergometer und eine Testprothese helfen dabei, Prothesen optimal an den Sportler anzupassen.

    Im September 2016 treten körperlich beeinträchtigte Radsportler bei den Paralympics in Rio de Janeiro an. Um Bestleistungen zu erzielen, müssen die Prothesen der Radfahrer optimal ausgelegt sein. Bisher ist es schwierig, diese bestmöglich an den Bewegungsablauf beim Radfahren anzupassen. In einem neuen Bewegungslabor lassen sich die künstlichen Glieder mit Hilfe einer Testprothese schnell und präzise optimieren.

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  • Fraunhofer Discover-Programm / 2016

    Schnelltest identifiziert Krankheitserreger

    Forschung Kompakt / 1.7.2016

    Produktion des ImmuSticks: Aufbringung der Immunrezeptoren auf die Oberfläche des Teststreifens.
    © Foto Fraunhofer IGB

    Produktion des ImmuSticks: Aufbringung der Immunrezeptoren auf die Oberfläche des Teststreifens.

    Bakterien, Pilze oder Viren lassen sich heute in der Regel nur mit aufwendigen Labortests oder Tierversuchen sicher nachweisen. Die Lebensmittel- und Pharmaindustrie wünscht sich schnellere Tests, um ihre Produkte zu überprüfen. Fraunhofer-Forscher entwickeln deshalb einen Stick, der wie ein Schwangerschaftstest funktioniert und schnell ein Ergebnis liefert. Künftig sollen damit auch Allergene und Krankheitserreger im Blut nachgewiesen werden.

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  • Wissenstransfer im Unternehmen / 2016

    Bessere Qualitätskontrolle durch digitales Assistenzsystem

    Forschung Kompakt / 1.7.2016

    Die Honmaschine im VW-Werk in Salzgitter. Die Expertinnen und Experten vom Fraunhofer IFF in Magdeburg haben ein digitales Assistenzsystem für die Qualitätsprüfung entwickelt und es in den Produktionsprozess integriert.
    © Foto Fraunhofer IFF

    Die Honmaschine im VW-Werk in Salzgitter. Die Expertinnen und Experten vom Fraunhofer IFF in Magdeburg haben ein digitales Assistenzsystem für die Qualitätsprüfung entwickelt und es in den Produktionsprozess integriert.

    Ist das Wissen in Unternehmen auf viele Köpfe verteilt, lassen sich Fehler frühzeitig erkennen und Ressourcen sparen. So bei einer Honmaschine des Motorenwerks von VW in Salzgitter, mit der Zylinderkurbelgehäuse bearbeitet werden: Ein digitales Assistenzsystem von Fraunhofer-Forschern erlaubt künftig deutlich mehr Mitarbeitern als bisher, die Qualität des Honprozesses sicherzustellen.

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  • Gesunde Ernährung / 2016

    Seetang statt Salz

    Forschung Kompakt / 1.7.2016

    Aus Seetang der Arten »Ascophyllum nodosum« (links) und »Saccharina latissima« (rechts) gewinnen Forscher des Fraunhofer IVV Pulver, das Lebensmitteln als Salzersatz zugegeben werden kann.
    © Foto Fraunhofer IVV

    Aus Seetang der Arten »Ascophyllum nodosum« ...

    Salz (Natriumchlorid) ist ein lebenswichtiges Nahrungsmittel. Es versteckt sich vor allem in industriell gefertigten Lebensmitteln. Zuviel Natrium schadet Herz, Magen und Nieren. Seetang hat von Natur aus einen salzigen Geschmack. Fraunhofer-Forscher zeigen, dass Algen das Potenzial aufweisen als Salzersatz zu dienen.

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  • Datenvisualisierung: Arzt und Software arbeiten Hand in Hand / 2016

    Neue Erkenntnisse für die individualisierte Krebstherapie

    Forschung Kompakt / 1.7.2016

    Visual Analytics: Eine Software des Fraunhofer IGD stellt Daten aus Patientenakten so dar, dass Mediziner rasch neue Erkenntnisse für Therapien gewinnen können.
    © Foto Fraunhofer IGD

    Visual Analytics: Eine Software des Fraunhofer IGD stellt Daten aus Patientenakten so dar, dass Mediziner rasch neue Erkenntnisse für Therapien gewinnen können.

    Ärzte arbeiten immer häufiger mit großen Mengen von digitalisierten Patientendaten. Doch das darin schlummernde Wissen bleibt oft noch ungenutzt. Fraunhofer-Forscher haben eine Software entwickelt, die es den Ärzten erlaubt, aus vielen Patientenakten rasch neue Erkenntnisse für die Therapie von Prostatakrebs zu gewinnen.

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  • Projektstart Carbon2Chem / 2016

    Klimaschutz durch emissionsarme Verbundproduktion der Stahl- und Chemieindustrie

    Presseinformation / 27.6.2016

    Prof. Dr. Reinhold Achatz (thyssenkrupp AG), Prof. Dr. Armin Schnettler (Siemens AG), Prof. Dr.-Ing. Heinrich Hiesinger (Vorstandsvorsitzender thyssenkrupp AG), Prof. Dr. Martin Stratmann (Max-Planck-Gesellschaft), Dr. Marco Waas (Akzo Nobel Industrial Chemicals AG), Prof. Dr. Johanna Wanka (Bundesministerin für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Robert Schlögl (Max- Planck-Institut für chemische Energiekonversion), Svenja Schulze (Ministerin für Innovation,Wissenschaft und Forschung des Landes NRW), Dr. Markus Steilemann (Covestro AG), Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer (Fraunhofer-Gesellschaft), Dr. Christian Bruch (Linde AG), Dr. Martin Vollmer (Clariant International Ltd.) (v.l.n.r.)
    © Foto BMBF / Ute Grabowsky/photothek.net

    Prof. Dr. Reinhold Achatz (thyssenkrupp AG), Prof. Dr. Armin Schnettler (Siemens AG), Prof. Dr.-Ing. Heinrich Hiesinger (Vorstandsvorsitzender thyssenkrupp AG), Prof. Dr. Martin Stratmann (Max-Planck-Gesellschaft), Dr. Marco Waas (Akzo Nobel Industrial Chemicals AG), Prof. Dr. Johanna Wanka (Bundesministerin für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Robert Schlögl (Max- Planck-Institut für chemische Energiekonversion), Svenja Schulze (Ministerin für Innovation,Wissenschaft und Forschung des Landes NRW), Dr. Markus Steilemann (Covestro AG), Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer (Fraunhofer-Gesellschaft), Dr. Christian Bruch (Linde AG), Dr. Martin Vollmer (Clariant International Ltd.) (v.l.n.r.)

    Kohlendioxid, das bei der Stahlerzeugung anfällt, kann unter Verwendung erneuerbarer Energie Erdöl als Rohstoff in der Chemieindustrie ersetzen. Durch solche neuen Produktionsprozesse in der Stahl- und Chemiebranche lassen sich die CO2-Emissionen deutlich verringern. Heute startet offiziell das Projekt Carbon2Chem, das mit mehr als 60 Mio Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Das Ziel: durch Technologien und Strategien einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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  • Optatec 2016 / 2016

    Industrie 4.0 erlaubt Blick in die Präzisionsblankpresse

    Presseinformnation / 7.6.2016

    Das Potenzial von Industrie 4.0 wird für die optische Industrie erschlossen.
    © Foto Fraunhofer

    Das Potenzial von Industrie 4.0 wird für die optische Industrie erschlossen.

    Bei der Fertigung optischer Linsen zählt jedes Detail. Um den Herstellungsprozess zu stabilisieren und zu optimieren, setzen Fraunhofer-Forscher auf digitalisierte Prozesse. Wie Industrie 4.0-Ansätze die Entwicklung und Produktion von Glasoptiken verbessern können, zeigen die Experten vom 7. bis 9. Juni auf der Optatec in Frankfurt, Halle 3.0, Stand D50.

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  • Projekt EWeLiNE stellt neue Prognoseplattform vor / 2016

    Stromeinspeisung von Sonne und Wind besser vorhersagen

    Forschung Kompakt / 1.6.2016

    Die neue Demonstrations-Plattform »EnergyForecaster« stellt Prognosen für die Einspeisung von erneuerbaren Energien generell (links) sowie für Photovoltaik- und Windeinspeisung einzeln (rechts) dar. Insgesamt können über 20 verschiedene Warnungen und Prognosen angezeigt werden.
    © Foto Fraunhofer IWES

    Die neue Demonstrations-Plattform »EnergyForecaster« stellt Prognosen für die Einspeisung von erneuerbaren Energien generell (links) sowie für Photovoltaik- und Windeinspeisung einzeln (rechts) dar. Insgesamt können über 20 verschiedene Warnungen und Prognosen angezeigt werden.

    Sonne und Wind scheinen beziehungsweise wehen nicht immer gleich stark. Ein Problem für das Stromnetz, in dem Stromangebot immer gleich Stromnachfrage sein muss. Im Projekt EWeLiNE arbeiten Fraunhofer und der Deutsche Wetterdienst an besseren Prognosemodellen für die Stromerzeugung erneuerbarer Energien. Jetzt ist eine Plattform gestartet, auf der Übertragungsnetzbetreiber die neuen Modelle live testen können.

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  • Neues Verfahren für umweltfreundliche Phosphorrückgewinnung / 2016

    IFAT 2016: Dünger aus Abwasser

    Forschung Kompakt / 1.6.2016

    Die Elektrolysezelle ePhos® gewinnt Stickstoff und Phosphor rein elektrochemisch. Es müssen keine Chemikalien eingelagert werden. Das gesamte Verfahren ist sehr einfach zu handhaben.
    © Foto Fraunhofer IGB

    Die Elektrolysezelle ePhos® gewinnt Stickstoff und Phosphor rein elektrochemisch. Es müssen keine Chemikalien eingelagert werden. Das gesamte Verfahren ist sehr einfach zu handhaben.

    Fraunhofer-Forscher haben eine marktreife Anlage entwickelt, mit der sie Dünger aus Abwasser gewinnen, der direkt in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann. Über einen Lizenznehmer wird die patentierte Technologie bereits in Nordamerika vermarktet. Das Verfahren ist besonders umweltfreundlich. Die Wissenschaftler stellen es auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, von 30. Mai bis 3. Juni 2016 in München vor (Halle A5, Stand 217/316).

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