New Work schafft attraktive Arbeitsbedingungen

Personalmarketing

Die Arbeitswelt verändert sich rasant – angetrieben von der digitalen Transformation und großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Unser Anspruch als Wissenschaftsorganisation ist es, in diesem Umfeld aktiv an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Arbeitswelt mitzuwirken und neue Wege zu beschreiten, um Exzellenz, Innovation und Flexibilität in Einklang zu bringen.

Bereits 2018 hat die Fraunhofer-Gesellschaft die Initiative »New Work@Fraunhofer« ins Leben gerufen. Sie widmet sich dem Auftrag, ein flexibles, kooperatives, partizipatives, kundenorientiertes Arbeits- und Forschungsumfeld für selbstbestimmte Mitarbeitende innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft zu gestalten.

 

Flexibilität und Eigenverantwortung für Mitarbeitende

Wir setzen mit  »New Work@Fraunhofer« auf flexible Arbeitsmodelle, die den Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden und Kunden gerecht werden – von orts- und zeitflexiblem Arbeiten bis hin zu agilen, kooperativen Organisationsstrukturen. Unsere Mitarbeitenden bewerten die Flexibilität in der Gestaltung ihrer Arbeitszeit sowie bei der Wahl ihres Arbeitsortes im Rahmen der letzten Fraunhofer-weiten Befragung äußerst positiv.

Neue Arbeitsweisen und veränderte Projekt- und Kundenanforderungen beeinflussen auch die Organisationsformen. Das heißt für Fraunhofer, dass agiles Denken und Handeln sowie kundenorientierte Organisations- und Kooperationsformen weiter gestärkt und entwickelt werden. Konsequenterweise gehören dazu auch weiterentwickelte Formen von Führung und Selbstorganisation sowie entsprechende Trainings, digitale Plattformen und moderne Arbeitsumgebungen.

 

Erprobung flexibler Wissenschaftsarbeit

In einem Empfehlungspapier an die Politik hat Fraunhofer konkrete Vorschläge zur Anpassung der zeitflexiblen Wissenschaftsarbeit formuliert, die die Flexibilisierung des Arbeitsalltags erleichtern und damit auch die Attraktivität außeruniversitärer Forschungsorganisationen stärken. 

Darüber hinaus haben die Fraunhofer-Gesellschaft und die Leibniz-Gemeinschaft im April 2025 gemeinsam einen Experimentierraum für flexible Wissenschaftsarbeit ins Leben gerufen. Ziel dieses zweijährigen Projekts ist es, innovative Ansätze für flexiblere Arbeitsmodelle zu testen, um die Personalarbeit zu modernisieren und gleichzeitig erstklassige Forschungsbedingungen zu gewährleisten.

Der Fokus liegt auf moderner Zeiterfassung, hybriden Arbeitsformen und Kurzzeit-Sabbaticals, die im Verlauf des Projekts in interessierten Fraunhofer- und Leibniz-Instituten erprobt werden. Dabei werden nicht nur die Auswirkungen auf Innovationskraft, Arbeitgeberattraktivität und Motivation der Mitarbeitenden untersucht, sondern auch konkrete Empfehlungen für flexiblere Rahmenbedingungen in der Wissenschaft abgeleitet.

Dabei geht es nicht nur um die kurzfristige Verbesserung von Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeitenden, sondern um die strategische Weiterentwicklung der Wissenschaftsarbeit in Deutschland.

Langfristig stärkt das Projekt die Arbeitgeberattraktivität, steigert die Innovationskraft der Forschungseinrichtungen und leistet einen zentralen Beitrag zur Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.

Experimentierraum »Flexible Wissenschaftsarbeit« - Fraunhofer IAO