Wissenschaftspolitik

Forschung, Entwicklung und Innovation sind wesentlich, um die globalen Herausforderungen zu meistern.

Mit ihrer wissenschaftspolitischen Strategie verfolgt Fraunhofer das Ziel, Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau zu sichern. Dieses wichtige Fundament hilft die Lebensqualität zu verbessern und sichert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Dabei gilt es auch wissenschaftliche Freiräume zu bewahren. Sie sind ein Grundstein für Innovationskraft in Deutschland und Europa.

Ausführliche Informationen zur Wissenschaftspolitik von Fraunhofer

 

Wissenschaftspolitische Empfehlungen

In zehn Punkten macht die Fraunhofer-Gesellschaft auf die zentralen wissenschaftspolitischen Herausforderungen für Deutschland aufmerksam und stellt ihre daraus resultierenden Empfehlungen vor.
 

Nachhaltige Standortentwicklung

Die Fraunhofer-Strategie zur nachhaltigen Standortentwicklung setzt nicht vordergründig auf neue Formate und Instrumente, sondern auf neue Qualität und Verbindlichkeit in Leistung und Wirkung. Basis ist die bestehende intensive Kooperation mit den Universitäten und die regionale Vernetzung in die Wirtschaft.

 

Internationalisierungs-Strategie

Die Internationalisierungsstrategie der Fraunhofer-Gesellschaft folgt klaren Grundsätzen: Wissenschaftliche Wertschöpfung für Fraunhofer und positive Effekte sowohl für Deutschland als auch das jeweilige Partnerland sind notwendige Ziele strategischer Auslandskooperationen.

Pakt für Forschung und Innovation

Bund und Länder beschlossen 2005 den Pakt für Forschung und Innovation mit dem Ziel, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Im Pakt haben sich Bund und Länder verpflichtet, ihre Zuwendungen an die großen Wissenschaftsorganisationen (Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft, die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft zunächst bis 2010 jährlich um drei Prozent, seit 2011 jährlich um fünf Prozent zu erhöhen. Im Gegenzug sagten die Wissenschaftsorganisationen zu, Effizienz und Qualität ihrer Forschungsaktivitäten auszubauen, ihre Vernetzung untereinander, mit den Hochschulen sowie der Wirtschaft voranzutreiben, neue Forschungsbereiche strategisch zu erschließen und um die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu werben. Über die Ergebnisse gibt der jährliche Monitoringbericht Auskunft.

Hightech-Forum

Das Hightech-Forum begleitet und berät die Bundesregierung bei der neuen Hightech-Strategie bis zum Ende der Legislaturperiode 2017. In dem zentralen Beratungsgremium versammeln sich 17 berufene Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Geleitet wird das Hightech-Forum von den beiden Vorsitzenden Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, und Prof. Andreas Barner, Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Gemeinsam mit der Politik erarbeiten die Experten konkrete Empfehlungen zur Umsetzung der Hightech-Strategie, diskutieren aktuelle Entwicklungen der Innovationspolitik und formulieren neue Forschungsaufgaben.