Wissenschaftspolitische Empfehlungen und Standpunkte

Bundesminister Prof. Dr. Helge Braun: Künstliche Intelligenz ist unsere Zukunft

Ehrengast Bundesminister Prof. Dr. Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramts, konzentrierte sich in seiner Rede anlässlich der Fraunhofer-Jahrestagung auf die erfolgreiche Gestaltung der Digitalisierung. Da die"neue Bundesregierung in ganz besonderer Weise auf das Thema Digitalisierung setzt ", haben wir die wichtigsten Aussagen seines Grußwortes  zusammengefasst:

 

Europa ist als digitaler Binnenmarkt die zentrale Zukunftsstruktur.

Ohne Europa lässt sich die Digitalisierung nicht zum Erfolg führen.

Aber: Können wir einen technologischen Vorsprung wie in der Vergangenheit weiter halten?

Um die Digitalisierung in Deutschland erfolgreich zu gestalten, braucht es Optimismus und eine Aufbruchstimmung, die sich an die 50er/60er Jahren anlehnt.

Entscheidend dafür sind die richtige Regulierung und die geeigneten technischen Anwendungen.

Unsere Zukunft liegt in der künstlichen Intelligenz.

 

Abschließend fasste Prof. Dr. Helge Braun den Standpunkt der Bundesregierung zusammen: "… deshalb haben wir auch im Koalitionsvertrag ein klares Bekenntnis dazu, dass wir auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für den Aufwuchs in der Forschung sein wollen und wir wollen diese Zukunft positiv gestalten, in einer Welt, in der wir alle Menschen brauchen und dazu gibt es eine technologische und eine politische Antwort."

 

Transkript der Rede von Prof. Dr. Helge Braun 

Videomitschnitt der Rede von Prof. Dr. Helge Braun

Video der Fraunhofer-Jahrestagung

Gemeinsame Stellungnahme: Wissenschaft und Forschung als Fundament unserer Zukunft weiter stärken

Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit basiert wesentlich auf der Stärke seines Wissenschafts- und Innovationssystems. Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung an Hochschulen und außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen sind dafür unverzichtbar – ebenso wie die F&E-Aktivitäten der Unternehmen. Anlässlich der beginnenden Regierungsbildung nach der Bundestagswahl 2017 haben sich erstmals führende Wissenschafts-organisationen und Wirtschaftsverbände auf gemeinsame Empfehlungen für eine wirksame Innovationspolitik verständigt.

Stellungnahme: Wirtschaft und Forschung als Fundament unserer Zukunft weiter stärken

www.forschungsnetzwerk.org 

Politische Empfehlungen der Fraunhofer-Gesellschaft

Die Zukunft der wirtschaftlichen und technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands steht vor großen Herausforderungen. Zunehmender internationaler Wettbewerb, demographischer Wandel und Belastungen der öffentlichen Haushalte durch die Finanz- und Wirtschaftskrise dürfen nicht zu Einbußen bei Deutschlands wissenschaftlicher Exzellenz, Forschungskompetenz, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit führen.

Mit den folgenden zehn Punkten macht die Fraunhofer-Gesellschaft auf die zentralen wissenschaftspolitischen Herausforderungen für Deutschland aufmerksam und stellt ihre daraus resultierenden Empfehlungen vor.

 

Politische Empfehlungen der Fraunhofer-Gesellschaft 

Broschüre Fortführung der zivilen Sicherheitsforschung

Fortführung der zivilen Sicherheitsforschung

Sicherheit ist und bleibt eines der wichtigsten Bedürfnisse unserer Gesellschaft. Aufgrund veränderlicher Bedrohungen ist dieses Thema nach wie vor hochaktuell. Die zivile Sicherheitsforschung ist in Deutschland als querschnittliche Forschungsdisziplin erfolgreich etabliert. Von Beginn an eingebettet in die Hightech-Strategie der Bundesregierung, tragen viele Akteure aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Behörden und Sicherheitsorganisationen in Verbundprojekten zur Erarbeitung konkreter Lösungen zur Bewältigung komplexer Herausforderungen bei. Letztere haben sich gerade in jüngster Vergangenheit aufgrund sicherheitspolitischer, gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen stark erweitert. Das zukünftige Forschungsprogramm der Bundesregierung ab 2018 muss diesen Veränderungen strukturell und inhaltlich zusätzlich Rechnung tragen.

Neue Impulse für das Innovationssystem: Abschlussberichte des Hightech-Forums

Im Hightech-Forum erarbeiteten Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und gesellschaftlichen Gruppen Handlungsempfehlungen für die Innovationspolitik. Diese wurden im Mai 2017 auf der Konferenz zur Hightech-Strategie an die Bundesregierung übergeben.
 

Abschlussbericht des Hightech-Forums

Allianz der Wissenschaftsorganisationen

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen ist ein Zusammenschluss der bedeutendsten Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland. Sie nimmt regelmäßig zu Fragen der Wissenschaftspolitik, Forschungsförderung und strukturellen Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems Stellung.

Mitglieder der Allianz sind die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die Leibniz-Gemeinschaft (LG), die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und der Wissenschaftsrat (WR).

Der Fraunhofer-Präsident als Experte im Bundestag

Als einer von sieben Sachverständigen stand Prof. Neugebauer am 28. Juni 2017 in der letzten Sitzung dieser Legislaturperiode dem »Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung« im Deutschen Bundestag Rede und Antwort. Zum Thema »Bilanz und Perspektiven der Forschungs- und Innovationsförderung in Deutschland« kamen kritische Nachfragen ebenso wie ausgiebiges Lob.