Presse / Newsroom

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  • Ernährungssicherheit durch nachhaltige marine Aquakultur / 2022

    Gesellschaft für Marine Aquakultur stärkt Fraunhofer IMTE

    Presseinformation / 13. Januar 2022

    Die Aquakultur ist ein weltweit wachsender Markt. Von der Futtermittelproduktion über die Lebensmittelherstellung bis zur Pharmazie und Medizin profitieren zahlreiche Branchen von den Erkenntnissen aus grundlegender und angewandter Aquakulturforschung, die als Schlüsselforschungs- und Entwicklungsfeld für die Ernährungssicherheit einer wachsenden Weltbevölkerung angesehen wird. Um ihre Kompetenzen in diesem Bereich weiter auszubauen, ergänzt seit dem 1. Januar 2022 das Forschungsteam der GMA – Gesellschaft für Marine Aquakultur mbH mit seinen vielfältigen Kompetenzen die Fraunhofer-Einrichtung für Individualisierte und Zellbasierte Medizintechnik IMTE in Lübeck, die damit zwei Standorte erhält. Dies wird die Expertisen in dem Forschungssektor bündeln, um die maritime Wirtschaft im norddeutschen Raum zu stärken und innovative Technologien zur Verbesserung der ökologischen und wirtschaftlichen Bilanz der Aquakultur zu entwickeln.

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  • Die Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle FFB ist seit Januar 2022 eine selbstständige Einrichtung unter dem Dach der Fraunhofer-Gesellschaft. Bislang wurde die Fraunhofer FFB im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF geförderten Projekts FoFeBat in Münster als Institutsteil des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT aufgebaut. Ziel der Fraunhofer FFB ist es, den Innovations- und Kommerzialisierungsprozess von Produktionstechnologien für bestehende und zukünftige Zellformate zu beschleunigen und dadurch Batterietechnologien effizienter, günstiger und in höchster Qualität zu produzieren und so internationale Abhängigkeiten von anderen Märkten der Energiespeichertechnologien langfristig zu vermeiden. Die Leitung der selbstständigen Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB übernimmt kommissarisch Prof. Jens Tübke.

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  • Erneuerbare Energien / 2022

    Mikro-Bohrturbine verbessert Effizienz der Geothermie

    Forschung Kompakt / 03. Januar 2022

    Die mit einem Diamant-Bohrmeißel bestückte Mikro-Bohrturbine ist nur 10 Zentimeter lang und hat einen Durchmesser von 3,6 Zentimeter. Beim Bohren rotiert sie mit bis zu 80 000 Umdrehungen pro Minute.
    © Fraunhofer

    Als saubere und vor allem grundlastfähige Energiequelle wird Geothermie immer wichtiger. Doch die teilweise mehrere tausend Meter tiefen Bohrungen sind riskant und können manchmal auch fehlgehen. Fraunhofer-Wissenschaftler haben nun ein innovatives Werkzeug entwickelt, das zusätzliche Zweigbohrungen von der Hauptbohrung aus ermöglicht. Das senkt das Risiko von Fehlbohrungen und verbessert die Förderleistung.

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  • Innovative und energieeffiziente Fassadensanierung / 2022

    Modulfassade mit integrierter Anlagentechnik versorgt Gebäude mit erneuerbarer Energie

    Forschung Kompakt / 03. Januar 2022

    Außenansicht der EE-Modulfassade mit raumhohem PV-Element.
    © Fraunhofer

    Noch ist die Sanierungsquote im Gebäudesektor zu gering, um die Energiewende im von der Bundesregierung anvisierten Zeitraum zu erreichen. Ein Schritt hierzu kann ein größerer Vorfertigungsgrad der Bauteile sein. Forschende vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE entwickeln ein Fassadenmodul, das die technische Gebäudeausrüstung (TGA) integriert und mit regenerativer Energie versorgt, um die dahinter liegenden Räume zu heizen, zu kühlen und zu lüften. Möglich machen es eine in die Modulfassade integrierte PV-Anlage zur Energieerzeugung, eine Kleinstwärmepumpe zum Heizen und Kühlen sowie ein dezentrales Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung. Mit dem System lassen sich Bestandsfassaden sanieren, aber auch Neubauten können nachhaltig und energieeffizient ausgestattet werden.

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  • Quantenimaging / 2022

    Die Grenzen der Optik verschieben

    Forschung Kompakt / 03. Januar 2022

    Unsichtbares sichtbar gemacht: Mit Hilfe von ver-schränkten Photonen und Interferenzeffekten können Infrarotspektren von Molekülen (hier: Methan) von Kameras registriert werden, die nur sichtbares Licht detektieren können.
    © Fraunhofer IPM

    Quantenmechanisch verschränkte Lichtteilchen überwinden die Grenzen der klassischen Optik und erlauben Einblicke in bislang unsichtbare Wellenlängenbereiche. Damit bieten sie neue Möglichkeiten für Bildgebungsverfahren, Mikroskopie und Spektroskopie. Diese zu eruieren und technologische Lösungen zu erarbeiten, war Ziel des Fraunhofer-Leitprojekts QUILT. Die Ergebnisse aus dem Projekt liegen nun vor.

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  • Klima- und Umweltschutz / 2022

    Bauteile aus Recyclingkunststoff für Spülmaschinen

    Forschung Kompakt / 03. Januar 2022

    Spülmaschinenträger
    © Fraunhofer LBF/Ursula Raapke

    Waschmittelflaschen bestehen vielfach aus wiederverwertetem Kunststoff. Was hochwertigere Einsätze angeht, warten Recyclate nach wie vor auf ihren breiten Einsatz. Forschende am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzu-verlässigkeit LBF haben gemeinsam mit Unternehmen gezeigt: Recyclierter Kunststoff hat eine ähnliche Performance wie Neukunststoff – und eignet sich auch als Werkstoff für Basisträger von Spülmaschinen.

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  • Toxinologie / 2022

    Spinnengift für Therapeutika und Bioinsektizide

    Forschung Kompakt / 03. Januar 2022

    Der Giftcocktail der Wespenspinne wurde erst kürzlich entschlüsselt.
    © Fraunhofer IME

    Bis zu 3000 Komponenten kann das Gift einer einzigen Spinne enthalten. Aus den Bestandteilen, meist Peptiden, lassen sich vielversprechende Wirkstoffkandidaten für die Behandlung von Krankheiten entwickeln. Auch in der Schädlingsbekämpfung kann Spinnengift eingesetzt werden – als biologisches Pflanzenschutzmittel. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME und der Justus-Liebig-Universität Gießen widmet sich vor allem den bisher kaum beachteten einheimischen Spinnen und ihrem Giftmix. Die Forschungsergebnisse zur Biologie der Toxine – insbesondere zum Gift der Wespenspinne – wurden in den Fachzeitschriften »Biomolecules« und »Biological Reviews« veröffentlicht.

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  • Quantentechnologien / 2021

    Fraunhofer und QuTech bringen das Quanteninternet auf den Weg

    Presseinformation / 14. Dezember 2021

    Fraunhofer und QuTech stärken gemeinsam die Innovationskraft Europas und entwickeln neue Technologien für die Quantenkommunikation und Quanteninformationsnetzwerke. Hier gezeigt: Laborprototyp für einen rauscharmen Quantenfrequenzkonverter.
    © Fraunhofer ILT, Aachen

    Die Fraunhofer-Gesellschaft und das niederländische Forschungszentrum QuTech schließen sich in den Bereichen Quantenkommunikation und Quanteninformationsnetzwerke zusammen. Damit positionieren sie sich als führende Organisationen für die Entwicklung und den Transfer von Quantentechnologien gemeinsam, um die Innovationskraft Europas zu stärken und dem Quanteninternet den Weg zu bereiten. Beide Institutionen unterzeichneten nun ein Memorandum of Understanding zur engen Zusammenarbeit.

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  • Logistik / 2021

    IT-Lösungen für stabile Lieferketten

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Damit es nicht zu Versorungsengpässen kommt, entwickeln Fraunhofer-Forschende Softwarelösungen.
    © Fotolia

    Globale Lieferketten sind komplex vernetzt und dadurch besonders verwundbar. Dies zeigt sich aktuell in Großbritannien, wo Logistikprobleme zu leeren Supermarktregalen und geschlossenen Tankstellen führen. Fraunhofer-Fachleute bieten IT-Lösungen, die Versorgungsengpässen im internationalen Warenverkehr entgegenwirken und Lieferketten robust halten.

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  • Alternative zum Stent / 2021

    Mit beschichteten Ballonkathetern gegen den Herzinfarkt

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Optische Prüfung eines Ballonkatheters.
    © BVMED

    In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an der koronaren Herzerkrankung. Sie entsteht durch Kalkablagerungen, die die Herzkranzgefäße verengen. Meist weiten Ärzte die verengte Stelle mit einem Stent. Doch oftmals verengt sich das Blutgefäß wieder, was weitere Eingriffe erfordert. In der minimalinvasiven Herzchirurgie löst daher ein medikamentenbeschichteter Ballonkatheter immer häufiger die risikobehaftete Stent-Behandlung ab. Derzeit werden die Ballons häufig manuell beschichtet. Ein neues Gerät soll diesen zeitaufwendigen Vorgang automatisieren. Gemeinsam mit Partnerunternehmen entwickelt ein Team des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK den Prototyp des Beschichtungsautomaten.

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  • Nachhaltige Landwirtschaft / 2021

    Mobiler Unkraut-Killer in der Baumschule

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Die im AMU-Bot verbauten LIDAR-Scanner (roter Pfeil) senden während der Fahrt kontinuierlich Laserimpulse aus, mit deren Hilfe das System die Position der Pflanzenreihen erkennt.
    © Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung/Fraunhofer

    Fraunhofer-Forschende haben mit Partnern eine Plattform zur vollautomatischen Entfernung von Unkraut entwickelt. Das mobile Robotersystem AMU-Bot navigiert mit optischen Sensoren und entfernt Unkraut mechanisch, also ohne Einsatz von Chemie. Daneben arbeiten die Forschenden bereits an einem umfassenden, datengestützten Ökosystem für eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Automatisierung der Landwirtschaft.

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  • Energiewende / 2021

    Stabile Stromversorgung durch netzbildende Wechselrichter

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Das Multi-Megawatt Lab am Fraunhofer ISE in Freiburg ermöglicht die hochgenaue Charakterisierung der elektrischen Eigenschaften von Wechselrichtern bis zu einer Leistung von 10 MW.
    © Fraunhofer ISE

    Großkraftwerke sorgen mit ihren Synchrongeneratoren für Stabilität im Stromnetz, werden aber im Zuge der Energiewende sukzessive abgeschaltet. Um diesem Problem zu begegnen, beschäftigen sich Forschende am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE damit, wie durch netzbildende Wechselrichter auch in Zukunft eine zuverlässige Versorgung mit sinusförmigem Wechselstrom und stabiler Netzfrequenz gewährleistet werden kann.

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  • Fraunhofer-Leitprojekt eHarsh / 2021

    Hart im Nehmen: Sensorsysteme für extrem raue Umgebungen

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Kopf des Sensors mit keramischem Sensorelement.
    © Fraunhofer ILT

    Bislang fehlt es der Industrie an robusten Sensoren, die extrem hohe Temperaturen und Drücke aushalten. Im Leitprojekt »eHarsh« haben acht Fraunhofer-Institute jetzt eine Technologieplattform für den Bau solcher Sensorsysteme entwickelt. Diese können sogar das Innere von Turbinen und tiefen Bohrlöchern für die Geothermie überwachen.

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  • Audiotechnologie / 2021

    MEMS-Mikrolautsprecher für die Zukunft des mobilen Internets

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Der MEMS-Mikrolautsprecher im Größenvergleich zu einer Ein-Cent-Münze.
    © Arioso Systems GmbH

    Sie sind bis zu zehnmal kleiner als herkömmliche Mikrolautsprecher und bestehen zu 100 Prozent aus Silizium – die Microspeaker für drahtlose In-Ear-Kopfhörer der Arioso Systems GmbH, einer Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS. Die energieeffizienten MEMS-Speaker, die derzeit als Prototyp vorliegen, könnten künftig dazu beitragen, den Funktionsumfang von miniaturisierten Kopfhörern zu erweitern, etwa um Instant-Übersetzung und Gesundheitsüberwachung. Möglich macht es ein neuartiges Schallwandlerprinzip, das auf die Membran, das zentrale Element eines herkömmlichen Lautsprechers, verzichtet.

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  • Produzierende Industrie / 2021

    Initiative für mehr Resilienz: Fraunhofer präsentiert White Paper »RESYST«

    Presseinformation / 30. November 2021

    Appell für mehr Resilienz: Das 44-seitige White Paper »RESYST« ist als Printversion und als PDF-Download erhältlich.
    © Fraunhofer

    Vor dem Hintergrund aktueller Krisen wie der Corona-Pandemie oder der Hochwasserkatastrophe des Sommers 2021 wird deutlich: Krisen, die auf unzureichend resiliente Wertschöpfungsketten treffen, können dramatische Auswirkungen auf Unternehmen und sogar ganze Volkswirtschaften haben. Mit dem White Paper »RESYST« stellen 17 Fraunhofer-Institute eine Analyse aller Faktoren und Bedingungen für Resilienz vor und geben praktische Handlungsempfehlungen. Das Fazit der Forschenden: Wer nachhaltige Maßnahmen zur Steigerung der Resilienz einführt, bleibt selbst in Krisen innovativ und erfolgreich.

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Aufsätze, Konferenzbeiträge, Forschungsberichte, Studien, Patente bzw. Gebrauchsmuster: Fraunhofer-Publica dokumentiert die Publikationen und Patente, die aus der Forschungstätigkeit der Fraunhofer-Institute resultieren.

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