Presse / Newsroom

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  • Doppelspitze am Fraunhofer IOSB / 2026

    Prof. Marc Eichhorn verstärkt die Institutsleitung des Fraunhofer IOSB

    Presseinformation / 05. August 2026

    Die neue Doppelspitze des Fraunhofer IOSB: Prof. Marc Eichhorn (links) und Prof. Jürgen Beyerer (rechts im Bild) führen das Institut gemeinsam in die Zukunft.
    © Fraunhofer IOSB / Fotosassa

    Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB erweitert seine Institutsleitung. Prof. Marc Eichhorn wurde zum 1. August in die Institutsleitung berufen und führt das Institut künftig gemeinsam mit dem geschäftsführenden Institutsleiter Prof. Jürgen Beyerer. Die Doppelspitze steht für das verbreiterte Kompetenzspektrum des Instituts von der Lasertechnologie über optronische Systeme und Computer Vision bis zur KI-basierten Robotik.

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  • Arbeitssicherheit in Friseursalons / 2026

    Haarstyling-Produkte tierversuchsfrei testen

    Forschung Kompakt  / 03. August 2026

    Die feuchte Chemikalie wird auf die Haarsträhnen aufgetragen und anschließend bei etwa 200 Grad Celsius mit einem Glätteisen über das Haar gezogen.
    © Fraunhofer ITEM/Ralf Mohr

    Haarprodukte in Friseursalons setzen Aerosole frei, die beim Einatmen zu Atemwegsreizungen führen können. Im Industrieauftrag haben Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM die Wirkung von Aerosolen untersucht, die bei der Anwendung von erhitzten chemischen Produkten zur Haarbehandlung entstehen. Mit einer innovativen zellbasierten In-vitro-Inhalationsmethode sind die Forschenden in der Lage, respiratorische Effekte einzuschätzen und potenziell schädliche Substanzen zu identifizieren. Das tierversuchsfreie Verfahren unterstützt die sichere Produktentwicklung – ganz im Sinne des Safe-by-Design-Ansatzes, bei dem Sicherheit von Beginn an in die Produktentwicklung integriert wird.

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  • Erweiterte Institutsleitung / 2026

    Prof. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS

    Presseinformation / 03. August 2026

    Das Fraunhofer IPMS wird ab sofort erneut von einer Doppelspitze geleitet: Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich (rechts) wird neben Prof. Dr.-Ing. Harald Schenk (links) die zweite Institutsleiterin.
    © Fraunhofer IPMS

    Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS erweitert seine Institutsleitung: Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich übernimmt ab sofort die Position der zweiten Institutsleiterin und unterstützt damit den Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Harald Schenk in der strategischen und wissenschaftlichen Führung des Instituts. Gleichzeitig tritt sie an der Technischen Universität Dresden die Professur für Funktionalisierte Mikroelektronik für heterogene Systeme an.

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  • Nachhaltiges Multi-Provider Cloud-Edge-Kontinuum für Europa / 2026

    Souveräne Cloud-Edge-Services für Europas technologische Unabhängigkeit

    Forschung Kompakt / 03. August 2026

    ApeiroRA verbindet zentrale Cloud-Rechenzentren mit dezentralen Cloud Edges direkt am Ort der Datenentstehung.
    © Sepia100/stock.adobe.com

    US-amerikanische Tech-Riesen dominieren den Cloud-Markt. Dies gefährdet die technologische Souveränität, den Datenschutz und die Innovationskraft europäischer Unternehmen. Im Projekt »ApeiroRA« unterstützen die Fraunhofer-Institute für Software- und Systemtechnik ISST und für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC den Softwarekonzern SAP dabei, Europas technologische und wirtschaftliche Unabhängigkeit im Cloud- und Edge-Bereich zu sichern. Die Partner entwickeln einen Open-Source-Bauplan für eine europäische, herstellerunabhängige Cloud-Edge-Infrastruktur, die die Interoperabilität zwischen verschiedenen Anbietern garantiert.

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  • Zerstörungsfreie Siegelnahtprüfung von Folienverpackungen in Echtzeit / 2026

    Kleinste Defekte frühzeitig erkennen

    Forschung Kompakt / 03. August 2026

    Mit dem neuartigen Prüfsystem auf Basis der Optischen Kohärenztomographie (OCT) des Fraun-hofer IKTS lassen sich Fehler in Siegelnähten bereits während des Verpackungsprozesses in Echtzeit zerstörungsfrei und hochaufgelöst identifizieren.
    © Fraunhofer IKTS

    Milliarden von Produkten werden jährlich in Folienverpackungen eingeschweißt. Besonders in regulierten Bereichen wie der Medizin- und Lebensmittelindustrie müssen diese zuverlässig dicht sein. Im Projekt »OCTInline« haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS ein neuartiges Prüfsystem entwickelt. Mithilfe der Optischen Kohärenztomographie (OCT) können Fehler in Siegelnähten noch während des Verpackungsprozesses in Echtzeit erkannt werden – zerstörungsfrei und mit einer Auflösung bis in den Mikrometerbereich.

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  • Dekarbonisierung in der Industrie / 2026

    Trocknung mit überhitztem Wasserdampf – strombasiert und energieeffizient

    Forschung Kompakt / 03. August 2026

    Mit Heißdampf lassen sich viele verschiedene Produkte wie Kalk, Stroh, Couscous oder Insektenlarven energieeffizient und schonend trocknen.
    © Fraunhofer IGB

    Industrielle Trocknungsprozesse sind energieintensiv und klimaschädlich, da die Luft durch fossile Energien erhitzt wird. Mit einem neuen Ansatz dekarbonisieren Forschende am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Zusammenarbeit mit Industriepartnern den Prozess: Statt Heißluft verwenden sie überhitzten Wasserdampf. Kombiniert mit einer Wärmepumpe und einer smarten Steuerung, spart das Heißdampftrocknungsverfahren deutlich Energie und vermeidet den Einsatz von Erdgas.

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  • Statement zum Antragsstopp für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) / 2026

    Innovation braucht Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen

    Presseinformation / 27. Juli 2026

    Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka
    © Stefan Obermeier

    Statement von Prof. Holger Hanselka, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft zum Antragsstopp für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und dessen Folgen für Innovation, Technologietransfer und die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands.

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  • Hybride Deepfake-Erkennung trifft auf Explainable AI / 2026

    Deepfake-Bilder zuverlässig erkennen und transparent erklären

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Originalbild. Das entwickelte Verfahren erkennt das Bild mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent als Deepfake.
    © Fraunhofer IOSB

    Künstliche Intelligenz erzeugt inzwischen Bilder, die von echten kaum noch zu unterscheiden sind. Mit RealOrRender haben Forschende am Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB jetzt ein Verfahren entwickelt, das solche Deepfakes nicht nur gezielt erkennt, son-dern zudem nachvollziehbar macht, warum ein Bild als echt oder KI-generiert eingestuft wird. Der neue hybride Ansatz steigert die Erkennungsgenauigkeit signifikant, und Explainable AI-Verfahren sorgen zudem für transparente Ergebnisse.

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  • Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft / 2026

    Grüner Kalk: CO2-Emissionen in der Baustoffindustrie senken

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Dank einer neuen Anlage des Fraunhofer IKTS lässt sich Kalk künftig klimaneutral herstellen.
    © Timo Lutz | Team für Industriefotografie

    Kalk lässt sich als Innen- und Außenputz nutzen und ist ein Hauptbestandteil von Zement. Die Herstellung des vielseitigen Baustoffs ist jedoch emissionsintensiv. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS entwickeln in Hermsdorf (Thüringen) einen Membranreaktor, der eine klimaneutrale Kalkproduktion ermöglicht und gleichzeitig neue Rohstoffe schafft.

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  • Lasertechnologie zur Effizienzsteigerung in der Logistik / 2026

    Mit LARS gegen den Fachkräftemangel

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Das dynamische Leitsystem LARS wirft Informationen per Laserprojektion direkt auf den Boden der Lagerhalle.
    © Fraunhofer IML, Michael Neuhaus

    Logistikprozesse sicherer, effizienter und schneller zu gestalten, ist die Aufgabe von LARS. Das laserbasierte Projektionssystem von Fraunhofer-Forschenden leitet Mitarbeitende in Echtzeit per Lichtspur durch Lagerhallen und sorgt so für Orientierung. Insbesondere neuen und ungelernten Arbeitskräften hilft der visuelle Wegweiser.

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  • Brandbekämpfung aus der Luft mit Löschtechnologien von morgen / 2026

    Präzisere Löscheinsätze aus der Luft durch Simulation und Sensordaten

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Wasserabwürfe aus der Luft werden datenbasiert analysiert und bewertet.
    © CAURUS Technologies

    Weltweit werden Waldbrände häufiger und heftiger. Hitze, Trockenheit und Wind machen Brände gerade im Sommer oft zum Inferno. Die Klimakrise verschärft das Problem. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und das Start-up CAURUS Technologies GmbH reagieren auf die zunehmende globale Bedrohung: Gemeinsam entwickeln sie ein lernendes System für die präzisere Brandbekämpfung aus der Luft, das die Brandsituation in Echtzeit erfasst und den besten Abwurfzeitpunkt berechnet.

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  • Lithium-Ionen-Akkus: Brandgefahr im Flieger / 2026

    Tragbare elektronische Geräte im Flugzeug sicher einsetzen

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Kabine der Fraunhofer Flight Test Facility
    © Fraunhofer IBP

    Lithium-Ionen-Akkus in Personal Electronic Devices (PEDs) wie Laptops, Smartphones sowie Powerbanks und E-Zigaretten stellen ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko im Flugzeug dar. Beschädigte oder überhitzte Akkus können in Flammen aufgehen oder explodieren. Im Projekt LOKI-PED haben das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI, und das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP gemeinsam mit Airbus die Konsequenzen von Rauch und Feuer in der Kabine und im Cockpit untersucht. Damit wurde erstmalig eine wissenschaftlich fundierte Risikobewertung durchgeführt, die dazu beiträgt, den Einsatz von elektronischen Geräten in Flugzeugen sicherer zu gestalten.

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  • © IMT

    Die Fraunhofer-Gesellschaft und das französische Institut Mines Télécom (IMT) bauen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Wasserstoff, Cybersicherheit und Smart Cities aus. Beide Partner haben auf der VivaTech 2026 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel ist es, gemeinsam strategische Forschungs- und Innovationsprojekte voranzutreiben und Europas technologische und digitale Souveränität zu stärken.

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