Presse / Newsroom

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  • Hybride Deepfake-Erkennung trifft auf Explainable AI / 2026

    Deepfake-Bilder zuverlässig erkennen und transparent erklären

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Originalbild. Das entwickelte Verfahren erkennt das Bild mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent als Deepfake.
    © Fraunhofer IOSB

    Künstliche Intelligenz erzeugt inzwischen Bilder, die von echten kaum noch zu unterscheiden sind. Mit RealOrRender haben Forschende am Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB jetzt ein Verfahren entwickelt, das solche Deepfakes nicht nur gezielt erkennt, son-dern zudem nachvollziehbar macht, warum ein Bild als echt oder KI-generiert eingestuft wird. Der neue hybride Ansatz steigert die Erkennungsgenauigkeit signifikant, und Explainable AI-Verfahren sorgen zudem für transparente Ergebnisse.

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  • Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft / 2026

    Grüner Kalk: CO2-Emissionen in der Baustoffindustrie senken

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Dank einer neuen Anlage des Fraunhofer IKTS lässt sich Kalk künftig klimaneutral herstellen.
    © Timo Lutz | Team für Industriefotografie

    Kalk lässt sich als Innen- und Außenputz nutzen und ist ein Hauptbestandteil von Zement. Die Herstellung des vielseitigen Baustoffs ist jedoch emissionsintensiv. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS entwickeln in Hermsdorf (Thüringen) einen Membranreaktor, der eine klimaneutrale Kalkproduktion ermöglicht und gleichzeitig neue Rohstoffe schafft.

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  • Lasertechnologie zur Effizienzsteigerung in der Logistik / 2026

    Mit LARS gegen den Fachkräftemangel

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Das dynamische Leitsystem LARS wirft Informationen per Laserprojektion direkt auf den Boden der Lagerhalle.
    © Fraunhofer IML, Michael Neuhaus

    Logistikprozesse sicherer, effizienter und schneller zu gestalten, ist die Aufgabe von LARS. Das laserbasierte Projektionssystem von Fraunhofer-Forschenden leitet Mitarbeitende in Echtzeit per Lichtspur durch Lagerhallen und sorgt so für Orientierung. Insbesondere neuen und ungelernten Arbeitskräften hilft der visuelle Wegweiser.

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  • Brandbekämpfung aus der Luft mit Löschtechnologien von morgen / 2026

    Präzisere Löscheinsätze aus der Luft durch Simulation und Sensordaten

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Wasserabwürfe aus der Luft werden datenbasiert analysiert und bewertet.
    © CAURUS Technologies

    Weltweit werden Waldbrände häufiger und heftiger. Hitze, Trockenheit und Wind machen Brände gerade im Sommer oft zum Inferno. Die Klimakrise verschärft das Problem. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und das Start-up CAURUS Technologies GmbH reagieren auf die zunehmende globale Bedrohung: Gemeinsam entwickeln sie ein lernendes System für die präzisere Brandbekämpfung aus der Luft, das die Brandsituation in Echtzeit erfasst und den besten Abwurfzeitpunkt berechnet.

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  • Lithium-Ionen-Akkus: Brandgefahr im Flieger / 2026

    Tragbare elektronische Geräte im Flugzeug sicher einsetzen

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2026

    Kabine der Fraunhofer Flight Test Facility
    © Fraunhofer IBP

    Lithium-Ionen-Akkus in Personal Electronic Devices (PEDs) wie Laptops, Smartphones sowie Powerbanks und E-Zigaretten stellen ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko im Flugzeug dar. Beschädigte oder überhitzte Akkus können in Flammen aufgehen oder explodieren. Im Projekt LOKI-PED haben das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI, und das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP gemeinsam mit Airbus die Konsequenzen von Rauch und Feuer in der Kabine und im Cockpit untersucht. Damit wurde erstmalig eine wissenschaftlich fundierte Risikobewertung durchgeführt, die dazu beiträgt, den Einsatz von elektronischen Geräten in Flugzeugen sicherer zu gestalten.

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  • © IMT

    Die Fraunhofer-Gesellschaft und das französische Institut Mines Télécom (IMT) bauen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Wasserstoff, Cybersicherheit und Smart Cities aus. Beide Partner haben auf der VivaTech 2026 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel ist es, gemeinsam strategische Forschungs- und Innovationsprojekte voranzutreiben und Europas technologische und digitale Souveränität zu stärken.

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  • Vorstellung des Fraunhofer-Jahresberichts 2025 / 2026

    Innovationen für Menschen und Märkte

    Presseinformation / 11. Juni 2026

    Fraunhofer-Kennzahlen auf einen Blick

    Die Fraunhofer-Gesellschaft konnte 2025 ihre Innovationskraft als eine der führenden Organisationen für anwendungsorientierte Forschung erneut belegen. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen stiegen die Wirtschaftserträge mit 966 Millionen Euro auf ein Allzeithoch, ihr Finanzvolumen blieb stabil bei 3,6 Milliarden Euro. Die Zahl der Erfindungsmeldungen erhöhte sich auf 589, und auch mit 538 Patentanmeldungen übertrafen die rund 31 000 Mitarbeitenden ihre Innovationsleistungen aus dem Vorjahr. Insgesamt gingen 2025 aus den Instituten und Forschungseinrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft 29 Spin-offs hervor.

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  • Fraunhofer-Jahrestagung 2026 in Leipzig / 2026

    Technologietransfer in die Wirtschaft: Der Schlüssel für Deutschlands Zukunft

    Presseinformation / 11. Juni 2026

    © Fraunhofer / Markus Jürgens

    Unter dem Motto »Fraunhofer − Transfer für unsere Zukunft« versammelten sich am Abend des 10. Juni 2026 im Congress Center Leipzig im Rahmen der Fraunhofer-Jahrestagung führende Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie wissenschaftliche Exzellenz schneller und effektiver in wirtschaftliche Wertschöpfung, technologische Souveränität und gesellschaftlichen Fortschritt übersetzt werden kann.

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  • © Fraunhofer / Piotr Banczerowski

    Präzisionsoptische Beschichtungen sind Schlüsseltechnologien für moderne Optiksysteme. Ihre komplexen Schichten stellen hohe Anforderungen an Uniformität, Prozessstabilität und Produktivität im industriellen Maßstab. Stefan Bruns, Dr. Philipp Farr und Dr. Michael Vergöhl vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig haben eine einmalige Beschichtungstechnologie für präzisionsoptische Systeme entwickelt, die diesen Anforderungen gerecht wird und bereits in industrieller Anwendung ist. Dafür wurden sie nun mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2026 ausgezeichnet.

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  • Halbleiterfertigung / 2026

    Ferroelektrische Speicher – Daten schnell und energieeffizient sichern

    Forschung Kompakt / 10. Juni 2026

    Langjährige und enge Zusammenarbeit (v. l.): Dr. Sven Beyer  (GlobalFoundries), Dr. Nandakishor Yadav, Dr. Franz Müller, Konrad Seidel und Dr. Maximilian Lederer (Fraunhofer IPMS)
    © Fraunhofer / Piotr Banczerowski

    Energie sparen, schneller rechnen und Daten dauerhaft speichern: Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS haben gemeinsam mit dem Unternehmen GlobalFoundries eine neuartige Speichertechnologie entwickelt, die genau diese Anforderungen erfüllt. Dem Team ist es gelungen, ultraschnelle ferroelektrische FRAM-Speicher auf Basis von Hafniumoxid in eine bestehende industrielle Fertigungstechnologie zu integrieren. Dafür erhält es den Wissenschaftspreis des Stifterverbandes »Forschung im Verbund«.

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  • © Fraunhofer / Piotr Banczerowski

    Grüner Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung der Industrie. Der Durchbruch scheiterte bislang an Effizienz, Kosten und Skalierbarkeit bei der Herstellung. Dr. Mihails Kusnezoff, Dr. Stefan Megel und Dr. Sindy Mosch vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden haben einen Hochtemperaturelektrolyse-Stack entwickelt, der weltweit neue Maßstäbe setzt: Er erzeugt Wasserstoff mit bislang unerreichter Effizienz, kann ebenso als Brennstoffzelle arbeiten und ist für die industrielle Serienfertigung ausgelegt. Dafür wurden die drei Forschenden mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2026 ausgezeichnet.

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  • Messtechnik / 2026

    Spurengasdetektion – schnell und zuverlässig per resonanter Photoakustik

    Forschung Kompakt / 10. Juni 2026

    Mit der industrietauglichen Weiterentwicklung des Messverfahrens ist es Dr. Johannes Herbst, Dr. Katrin Schmitt und Dr. Christian Weber (v. l.) gelungen, hochsensitive Gassensorik in ein robustes und kompaktes Format zu überführen.
    © Fraunhofer / Piotr Banczerowski

    Die präzise Messung von Spurengasen spielt eine zentrale Rolle für Klimaschutz, industrielle Prozesse und die Sicherheit kritischer Infrastrukturen. Bisher erforderte sie teure und große Geräte. Mit der industrietauglichen Weiterentwicklung eines bekannten Messverfahrens ist es einem Team des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM nun gelungen, hochsensitive Gassensorik in ein robustes und kompaktes Format zu überführen – zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten. Für diese Leistung wurden die Forschenden mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2026 ausgezeichnet.

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  • Digitaler Zwilling in der Batterie-Produktion / 2026

    Schneller zu leistungsstärkeren Batterien

    Forschung Kompakt / 04. Juni 2026

    © Fraunhofer ITWM

    Die Batteriefabrik der Zukunft arbeitet zunehmend digital: Simulationen begleiten die Entwicklung neuer Zellen, zudem überwachen intelligente Sensoren die Produktion in Echtzeit. Forschende am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM entwickeln Methoden, die Herstellungsprozesse virtuell abbilden und wichtige Parameter während der Fertigung messen. Ihre Lösungen für stabilere Produktionsprozesse und leistungsfähigere Batterien präsentieren die Expertinnen und Experten auf der Battery Show Europe 2026.

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  • Fraunhofer IIS auf der ILA 2026: Drohnen vernetzen / 2026

    Innovation aus der Luft: Wie Mesh-Netzwerke dabei helfen, Drohnenschwärme zu steuern

    Forschung Kompakt / 01. Juni 2026

    In einem Mesh-Netzwerk kommunizieren mehrere Drohnen dezentral miteinander. Ein Mobilfunkmast ist daher nicht nötig.
    © Manuel Schrauth, Fraunhofer IIS

    Drohnenschwärme können den Fortschritt auf Großbaustellen kontrollieren, abgelegene Offshore-Windenergieparks überwachen und nach Überlebenden einer Naturkatastrophe suchen. Kommen mehrere Drohnen zum Einsatz, müssen sie bislang über Mobilfunk zentral gesteuert werden. An einer dezentralen, weniger störanfälligen und gleichzeitig flexibleren Lösung arbeiten Forschende des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen.

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