Presse / Newsroom

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  • Medizintechnik / 2023

    Bioresorbierbare Membran für die Heilung innerer und äußerer Wunden

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2023

    Elektroversponnene Renacer®- Membran (5 x 5cm)
    © Fraunhofer ISC

    Fraunhofer-Forschenden ist es gelungen, aus dem bioresorbierbarem Kieselgel Renacer® eine elektroversponnene Membran herzustellen, die weder zell- noch gentoxisch ist. Diese Matrix ahmt Faserstrukturen nach, die im Bindegewebe vorkommen. Sie eignet sich daher insbesondere für regenerative Anwendungen, etwa für eine bessere Wundheilung.

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  • BMBF-Innovationscluster INTAKT / 2023

    Neue Generation von Mikroimplantaten

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2023

    Eine koordinierte Stimulation der Mikroimplantate unterstützt bei der Ausführung von Handbewegungen.
    © WILDDESIGN GmbH, Gelsenkirchen

    Sie sind gerade einmal daumennagelgroß, können miteinander kommunizieren, reagieren aufeinander und sollen künftig das Leben von Menschen mit funktionalen Einschränkungen erleichtern. Die Rede ist von einer neuen Generation interaktiver Mikroimplantate, die das BMBF-Innovationscluster INTAKT, koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT, entwickelt hat. Die Miniatur-Helfer sind etwa Impulsgeber bei Tinnitus oder bei Funktionsstörungen des Verdauungstrakts und sollen die Wiedererlangung der Greiffunktionen der Hand unterstützen.

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  • Ökonomie trifft Ökologie / 2023

    Energetischer Quartiersumbau für bezahlbares Wohnen

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2023

    Im Verbundprojekt smoodACT wurde ein Gebäude- und Quartiers-Energiemanagementsystem konzipiert, entwickelt und getestet.
    © Fraunhofer IOSB-AST

    Im Großprojekt »smood® – smart neighborhood« arbeiteten in den vergangenen Jahren unter wissenschaftlicher Beteiligung von Fraunhofer 16 Unternehmen, vier Forschungseinrichtungen und ein Verein an der Zukunft der energetischen Sanierung: Vom digitalisierten Planungsprozess über neuartige Quartiersspeicher für Strom und Wärme bis hin zur intelligenten Steuerungs- und Betriebsführungslösung sollen Bestandsquartiere fit gemacht werden für die Energiewende – und Mieter dadurch kostengünstiger wohnen.

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  • Unterbrechungsfreie Datenübertragung für unbemannte Flugkörper / 2023

    Mobilfunksystem für die zuverlässige Fernsteuerung von Drohnen

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2023

    Der Giftcocktail der Wespenspinne wurde erst kürzlich entschlüsselt.
    © Fraunhofer IME

    Drohnen sind immer häufiger auch außerhalb der Sichtweite der steuernden Person unterwegs. Jedoch eignen sich konventionelle Fernsteuerungen aufgrund ihrer Reichweitenbegrenzung nicht für solche Flüge. Einfache mobilfunkbasierte Systeme wiederum können bei hoher Mobilfunkauslastung oder mangels Netzabdeckung bislang keine zuverlässige Kommunikation gewährleisten. Forschende am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI haben im Projekt SUCOM gemeinsam mit Partnern ein neues Mobilfunk-System entwickelt, mit dem sich Drohnen selbst über lange Distanzen und über schwierigem Terrain steuern lassen.

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  • Digitaler Zwilling eines Stromnetzes in retoflow
    © retoflow GmbH

    Der Energiemarkt ist im Umbruch – Erneuerbare Energien boomen, Förderprogramme für Solaranlagen, Wärmepumpen und E-KFZ Ladesäulen bewirken einen massiven Anstieg an Anschlussgesuchen. Mit der neuartigen Cloudsoftware retoflow können Energienetzbetreiber die Gesuche automatisiert und effizient prüfen, Strom- und Rohrnetze sektorübergreifend modellieren, simulieren und langfristig planen. Entwickelt wurde das nutzerfreundliche Programm von dem gleichnamigen Startup retoflow GmbH – einer Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE.

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  • Fraunhofer Cluster of Excellence Programmierbare Materialien CPM / 2023

    Formänderung auf Knopfdruck

    Forschung Kompakt / 02. Januar 2023

    Links: Einheitszelle aus Strukturelementen,  Mitte: Aufbau des Materials aus vielen Zellen, Rechts: 3D-gedruckter Demonstrator
    © Fraunhofer IWM

    Programmierbare Materialien sind wahre Formwandler. Auf Knopfdruck än-dern sie kontrolliert und reversibel ihre Eigenschaften und passen sich selbstständig an neue Gegebenheiten an. Einsatzbereiche sind beispielsweise bequemes Sitzen oder Matratzen, die das Wundliegen verhindern. Dabei verformt sich die Unterlage so, dass die Auflagefläche groß ist und sich der Druck auf die Körperteile dadurch verringert. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer Cluster of Excellence Programmierbare Materialien CPM entwickeln solche programmierbaren Materialien und bringen sie gemeinsam mit Industriepartnern zur Marktreife. Ziel ist es unter anderem, den Einsatz von Ressourcen zu reduzieren.

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  • Fraunhofer-Technologie für die Fabrikplanung von morgen / 2023

    Mit Mixed Reality Fabriklayouts interaktiv bearbeiten

    Forschung Kompakt / 02. Januar 2023

    Layoutplanung mit HoloLayouts im Miniaturmodus
    © Fraunhofer IPA/Rainer Bez

    Die Anforderungen an die Fabrik der Zukunft sind hoch: Sie muss schnell an veränderte Produktionsprozesse anpassbar sein und bei knappen Flächen und zugleich hohen Flächenkosten bestehen können. Hier kann die Verwendung von Mixed Reality die Fabrikplanung effizient unterstützen. Mit »HoloLayouts« haben Forschende am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA eine Anwendung entwickelt, mit der sich flächeneffiziente Fabriklayouts von mehreren Personen interaktiv in Mixed Reality entwerfen lassen. Die Fabrikplanung wird virtuell erlebbar, Änderungen erfolgen live und in Echtzeit.

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  • Laser Power Bed Fusion / 2023

    Additive Fertigung – durchgängig simuliert

    Forschung Kompakt / 02. Januar 2023

    Raytracing-Simulation des LPBF-Prozesses
    © Fraunhofer IWM

    Die additive Herstellung von Werkzeugen mit pulverbettbasiertem Laserstrahlschmelzen »Laser Powder Bed Fusion« bietet zahlreiche Vorteile, sie ist wirtschaftlich, präzise und ermöglicht individuelle Lösungen. Doch ist es mitunter schwierig, die optimalen Prozessparameter, wie die Geschwindigkeit oder die Leistung des Lasers, zu bestimmen. Fraunhofer-Forschende simulieren erstmalig den Prozess auf der Mikrostrukturskala, um direkte Zusammenhänge zwischen Werkstückeigenschaften und gewählten Prozessparametern erkennen. Dafür kombinieren sie verschiedene Simulationsmethoden miteinander.

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  • Kreislaufwirtschaft statt Recycling / 2023

    Ein zweites Leben für Batterie, Getriebe und Zahnräder

    Forschung Kompakt / 02. Januar 2023

    Das Kreislaufkonzept von EKODA soll die einseitige Fixierung auf Recycling auflösen und mithilfe eines Bewertungssystems die Eignung von Komponenten für die Wieder- oder Weiterverwendung prüfen.
    © Fraunhofer IWU

    Gebrauchtwagen oder Unfallautos werden oftmals mit hohem Energieaufwand verschrottet, selbst wenn viele Teile noch funktionsfähig sind. Fraunhofer-Forschende entwickeln im Projekt EKODA eine bessere Alternative: In einem komplexen Testverfahren werden zunächst alle Komponenten untersucht. Ein Bewertungssystem gibt dann Empfehlungen, wie die Komponenten weiterverwendet werden könnten. Das Konzept optimiert die Lebensdauer der einzelnen Teile und ermöglicht den Aufbau einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft im Bereich der Mobilität. Batterien, Getriebewellen oder Zahnräder könnten so auch in Anwendungen außerhalb des Automobils landen.

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  • Zirkuläre Bioökonomie für Ressourcenschonung, Klimaschutz und Ernährungssicherheit / 2022

    Fraunhofer-Forschende stellen Bioökonomie-Roadmap für Deutschland vor

    Presseinformation / 02. Dezember 2022

    Nachwachsende Rohstoffe und biobasierte Verfahren können in entscheidendem Maß zum Ersatz fossiler Materialien beitragen. Dies geht aus einer Roadmap hervor, welche die Fraunhofer-Gesellschaft heute in Berlin der Politik und Öffentlichkeit präsentiert hat. In ihren Handlungsempfehlungen an die Politik skizzieren die Expertinnen und Experten einen Weg, wie die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie auch in Zeiten multipler globaler Krisen und Herausforderungen erhalten und gesteigert werden kann und gleichzeitig ihren Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leistet. Das Papier stellt auch dar, welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, damit der Einsatz von Biomasse nicht im Widerspruch zu den Nachhaltigkeitszielen steht.

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  • Vom Röntgenbild zum maßgeschneiderten Implantat / 2022

    Mehr Beweglichkeit durch KI: Individualisierte Fingergelenksimplantate aus dem 3D-Drucker

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2022

    Die FingerKIt-Implantate werden in speziellen 3D-Druck-Verfahren gefertigt, welche hohe Detailgenauigkeit und unterschiedliche Oberflächenqualitäten ermöglichen.
    © Fraunhofer IAPT

    Die Remobilisierung von Fingergelenken, die durch Erkrankungen oder Verletzungen beeinträchtigt sind, ist ein Zukunftsmarkt der bedarfsgerechten Versorgung von Patientinnen und Patienten. Das Konsortium »FingerKIt«, in dem sich fünf Fraunhofer-Institute zusammengeschlossen haben, entwickelt KI-erstellte, individualisierte Gelenksimplantate aus dem 3D-Drucker, um die filigranen Fingerteile wenn nötig zu ersetzen.

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  • Therapeutika präziser testen, Tierversuche vermeiden / 2022

    Designer-Immunzellen für Arzneimittelherstellung und -sicherheit

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2022

    © Fraunhofer ITEM

    Um Tierversuche zu vermeiden und Therapeutika noch präziser testen zu können, greift die Pharmaindustrie zunehmend auf menschliche Immunzellen zurück. Deren Verfügbarkeit war bisher jedoch begrenzt. Fraunhofer-Forschenden ist es gelungen, die Herstellung von maßgeschneiderten Immunzellen vom Labormaßstab auf die industrielle Fertigung zu übertragen.

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  • Photochemie / 2022

    Vom Klimagas zum industriellen Rohstoff

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2022

    Sichtbares Licht als Energiequelle für die photokatalysierte Umsetzung von CO2 an Diamantoberflächen.
    © Fraunhofer IMM

    Statt CO2 in die Atmosphäre zu entlassen, wo es den Klimawandel weiter antreibt, kann es auch als Rohstoff dienen: Etwa für industriell benötigte Substanzen wie Ameisensäure oder Methanol. Auf Laborebene wurde die Umsetzung von CO2 bereits eingehend untersucht, Nanodiamanten dienten dabei als umweltfreundlicher Photokatalysator. Gemeinsam mit Partnern überführen Forschende des Fraunhofer-Instituts für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM diese Reaktion nun in einen kontinuierlichen Prozess – und bringen das Verfahren damit einen großen Schritt weiter in Richtung Anwendung.

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  • Technische Textilien / 2022

    ProQuIV optimiert Produktion von Vliesstoffmasken

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2022

    Die Vliesstoffe für die FFP-2-Masken müssen nach DIN mindestens 94 Prozent der Aerosole, Partikel oder Viren filtern.
    © Freudenberg Performance Materials

    Die Produktion von Infektionsschutzkleidung ist material- und energieintensiv. Fraunhofer-Forschende haben nun eine Technologie entwickelt, die bei der Produktion von Vliesstoffen hilft, Material und Energie zu sparen. Auf Basis einer mathematischen Modellierung steuert ein Digitaler Zwilling wesentliche Prozessparameter der Herstellung. Neben der Verbesserung der Maskenherstellung eignet sich die Lösung ProQuIV auch dazu, die Produktionsparameter für andere Anwendungen der vielseitig einsetzbaren technischen Textilien zu optimieren. Die Hersteller können so flexibel auf Kundenwünsche und Marktveränderungen reagieren.

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  • Effektives Thermomanagement mit programmierbaren Materialien / 2022

    Programmierbarer Wärmedurchgang

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2022

    Schematische Darstellung des Schaumstoffaktuator-Konzepts der ersten (A1), zweiten (B1) und dritten Generation (C1): Grenzzustände der Demonstratoren bei tieferer Temperatur (A2, B2, C2) und erhöhter Temperatur (A3, B3, C3).
    © Fraunhofer IAP, IBP und ICT

    Energie ist knapp und teuer. Deutschland muss daher Energie in großer Menge einsparen. Erhebliches Potenzial dazu liegt im Bereich von Wärme- und Kühlenergie, schließlich fällt ein beträchtlicher Teil des deutschen Energieverbrauchs dafür an. Neuartige Materialien, bei denen sich der Wärmedurchgang programmieren lässt, können hierbei helfen. So ließe sich mit ihnen beispielsweise bei der Kühlung von Einfamilienhäusern bis zu 40 Prozent der Energie einsparen.

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