Presseinformationen

  • Fraunhofer treibt Energiewende voran / 2022

    Grüner Wasserstoff aus Pflanzenresten

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2022

    Aus Holzabfällen sollen im Projekt H2Wood – BlackForest Biowasserstoff und biobasierte Koppelprodukte entstehen.
    © Leins Aktenvernichtungs GmbH / Jochen Weiblen

    Bislang werden Grünabfälle und Klärschlamm meist kompostiert oder verbrannt. Sinnvoller wäre es, daraus den wertvollen Energieträger Wasserstoff zu gewinnen. Dieses Ziel verfolgt ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. Das bei der Gewinnung von Wasserstoff aus Abfällen entstehende CO2 wird dabei abgeschieden und beispielsweise in der chemischen Industrie als Rohstoff verwendet. Auf diese Weise stellen die Forschenden aus dem Bioabfall mit unterschiedlichen Verfahren Wasserstoff mit einem negativen CO2-Fußabdruck her. Es wird also der Atmosphäre CO2 entzogen.

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  • Neue Tumordiagnostik / 2022

    Schnelle und schonende Brustkrebsdiagnose

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2022

    Biokonjugierte Quantenpunkte für Multiplex-Bioimaging und -sensorik für die Krebsforschung.
    © Dr. Holzapfel und Dr. Mutas/Fraunhofer-Zentrum für Angewandte Nanotechnologie CAN in Hamburg

    Besteht der Verdacht auf Brustkrebs, führen Ärztinnen und Ärzte eine Biopsie durch. Diese ist jedoch nicht nur invasiv und schmerzhaft, sondern auch kostspielig. Zudem dauert es einige Tage, bis das Ergebnis vorliegt. Künftig könnte die Diagnose via Liquid-Biopsie über das Blut erfolgen – kostengünstig, patientenschonend und innerhalb weniger Stunden. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP arbeitet gemeinsam mit Partnern an der neuartigen Methode.

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  • Nachhaltigere E-Mobilität / 2022

    Magnetrecycling lohnt sich

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2022

    Altmagnete haben die unterschiedlichsten Erscheinungsformen, recyceln lassen sie sich aber alle gleichermaßen.
    © Fraunhofer IWKS

    Magnete sind wertvolle Bauteile. Obwohl in den vergangenen Jahren funktionierende Magnetrecyclingmethoden entwickelt wurden, finden diese in der Praxis bisher keine Anwendung und Magnete werden weiterhin im Stahlschrott eingeschmolzen. Forschende der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS liefern gute Argumente, wieso sich dies in Zukunft ändern sollte: In ihrem Projekt »FUNMAG« zeigen sie, dass der Einsatz von recycelten Magneten in Bereich der E-Mobilität ohne Leistungseinbußen in der Motorleistung möglich ist und es sich lohnt, eine Wertschöpfungskette für großflächiges Magnetrecycling aufzubauen.

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  • Fraunhofer-Spin-off für Transport und Logistik / 2022

    Tracking-Software für Paletten, Behälter und Co.

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2022

    Mit Barcode und der Smartphone-App wird die aktuelle Position des Ladungsträgers in das System von Logistikbude eingespeist.
    © Logistikbude

    Ladungsträger wie Paletten, Getränkekisten oder Tanks sind unverzichtbar für den Transport von Waren aller Art, stehen selbst aber kaum im Rampenlicht. Fraunhofer-Forschende haben sich nun dem Thema gewidmet und eine Software entwickelt, die den Standort und den Weg der Ladungsträger verfolgt und einsehbar macht. Für die Logistikbranche entstehen dadurch enorme Möglichkeiten, die Effizienz zu verbessern. Mit »Logistikbude« haben die Fraunhofer-Forschenden sogar ein eigenes Spin-off gegründet.

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  • Alternative Schiffsantriebe / 2022

    Wasserstoff aus Methanol treibt Schiffe an

    Forschung Kompakt / 01. Juli 2022

    Die eingebauten Membranen im Modul für einen Reaktor trennen den Wasserstoff vom Kohlenstoffdioxid.
    © Fraunhofer

    Der Schiffsverkehr gehört zu den am schnellsten wachsenden Quellen für Treibhausgase. Schiffsbauer und Betreiber suchen nach umweltfreundlichen, alternativen Antrieben. Fraunhofer-Forschende haben gemeinsam mit Partnern das Antriebskonzept »HyMethShip« entwickelt, bei dem Wasserstoff aus Methanol gewonnen wird. Die Technik benötigt keine großen Wasserstofftanks an Bord und ist daher deutlich sicherer. In Zukunft könnte sie auch für Kreuzfahrtschiffe interessant sein.

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  • Fraunhofer auf der ILA 2022 / 2022

    Luft- und Raumfahrt für den grünen Planeten

    Presseinformation / 09. Juni 2022

    Darstellung des Nanosatelliten ERNST. Der Fraunhofer-Satellit kann Missionen im erdnahen Orbit sehr kurzfristig realisieren (Halle 6, Stand 330).
    © Fraunhofer EMI

    Auf der größten Luft- und Raumfahrtausstellung Europas, der ILA 2022, präsentiert die Fraunhofer-Gesellschaft ihre Ideen für den Kampf gegen den Klimawandel. Innovative Konzepte für emissionsfreies Fliegen und ressourcensparende Fertigungsverfahren geben wichtige Impulse für die Luftfahrt der Zukunft. Auch die Raumfahrt leistet ihren Beitrag, etwa durch die satellitengestützte Erdbeobachtung. Zudem präsentiert das Wasserstoffnetzwerk spannende Entwicklungen für Flugzeugantriebe ohne Treibhausgasemissionen. Fraunhofer ist in den Hallen 1, 4 und 6 vertreten.

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  • Mit Energieflexibilität zur Energiewende / 2022

    Fraunhofer-IT-Plattform synchronisiert Stromangebot und -nachfrage

    Forschung Kompakt / 01. Juni 2022

    Autonome Roboter als Zwischenspeicher in der Produktion.
    © Fraunhofer IPA

    2045 soll der Strom in Deutschland vollständig aus erneuerbaren Quellen stammen. Eine wesentliche Herausforderung liegt darin, dass Wind und Sonne Strom schwankend liefern. Im Kopernikus-Projekt SynErgie entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA gemeinsam mit Partnern eine Energiesynchronisationsplattform, welche die Industrie befähigt, diese Schwankungen auszugleichen und die Produktion mit der Stromerzeugung zu synchronisieren. Zudem realisieren die Forschenden am Fraunhofer IPA derzeit eine erste stromsparende Anwendung für die IT-Plattform.

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  • Resilienz Kritischer Infrastrukturen / 2022

    Bargeldversorgung in Krisen- und Notfallsituationen sicherstellen

    Forschung Kompakt / 01. Juni 2022

    © iStock

    In Krisenzeiten steigt die Nachfrage nach Bargeld. Bei vielen Menschen gelten Banknoten und Münzen dann als besonders sicheres Wertaufbewahrungsmittel. Zudem ist Bargeld als einziges Zahlungsinstrument weitgehend unabhängig von technischer Infrastruktur. Somit ist es auch in der Krise unerlässlich, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld sichergestellt wird. Besonders, wenn andere, elektronische Zahlungsmittel nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Damit dies gelingt, erstellen Forschende am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS gemeinsam mit Partnern ein Sicherheits-rahmenkonzept für Not- und Krisenfälle. Es soll insbesondere die Arbeitsprozesse der Geld- und Wertdienstleister weiter absichern.

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  • Methan statt CO2 / 2022

    Fraunhofer-Verfahren erhöht Methanausbeute von Biogasanlagen

    Forschung Kompakt / 01. Juni 2022

    © Fraunhofer IMM

    Biogasanlagen erzeugen Methan – und etwa 40 Prozent CO2, das bislang ungenutzt entweicht. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM wandeln dieses Abfallprodukt nun ebenfalls in Methan um und erhöhen die Methanausbeute von Biogasanlagen somit drastisch. Das Verfahren läuft, derzeit skaliert das Forscherteam die Demonstrationsanlage auf fünf Kubikmeter Methan pro Stunde hoch.

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  • Batterietechnik / 2022

    SPARTACUS macht Batterien stark

    Forschung Kompakt / 01. Juni 2022

    Detail der gedruckten Platine für die Batteriesensorik mit montiertem Temperatursensor und gedruckten Ultraschallsensoren.
    © A. Latour, CEA für SPARTACUS

    Batterien für E-Autos und mobile Geräte sind einfach zu nutzen, aber das häufige Auf- und Entladen und die damit verbundenen Alterungsprozesse beeinträchtigen die Leistung der Batteriezellen und verkürzen deren Lebensdauer. Im Forschungsprojekt SPARTACUS nutzen Forschende des Fraunhofer ISC eine Reihe unterschiedlicher Sensoren, die den internen Status der Batteriezellen beobachten. Die Daten ermöglichen dem Batteriemanagement-System, Lade- und Entlade-Prozesse und die Belastung einzelner Zellen im Batteriemodul zu optimieren. Dadurch lässt sich das Aufladen deutlich beschleunigen – und sogar die Lebensdauer der Akkus verlängern.

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