4.6.2020

Neues Start-up- und Mentoring-Programm für Fraunhofer-Alumni

Business-Angel, Gründer oder Industriepartner: Als Fraunhofer-Alumni haben Sie viele Möglichkeiten, sich bei jungen Unternehmen und neuen Technologien zu engagieren.

Sie möchten ein junges Team mit Ihrer Expertise und Ihrem Branchenwissen unterstützen? Ihr Unternehmen ist an neuen Entwicklungen und jungen Talenten interessiert? Oder planen Sie, selbst ein junges Unternehmen aufzubauen? Für ehemalige Fraunhofer-Mitarbeitende sowie Expertinnen und Experten wird das Engagement rund um Fraunhofer-Technologien noch einfacher. Zusammen mit Fraunhofer Venture, der zentralen Ausgründungsabteilung der Fraunhofer-Gesellschaft, bietet der Fraunhofer-Alumni e.V. Mitgliedern jederzeit vielfältige Möglichkeiten sich rund um Start-ups zu engagieren.

Fraunhofer Venture wird in den nächsten Wochen das neue und für die gesamte Fraunhofer-Gesellschaft einheitliche Technologietransferprogramm starten. Das Programm besteht aus einem initialen Bootcamp, an das sich für die Teilnehmer eine zweistufige Förderphase anschließt. Diese Camps werden drei Mal pro Jahr stattfinden.

In dem Transferprogramm prüft ein Expertenteam Produkt, Markt und Team. Zusammen mit den Gründern wird dann individuell eine mögliche Ausgründung oder ein Lizenzdeal mit der Industrie entwickelt. Pro Jahr sollen auf diese Weise über 75 Fraunhofer Teams und deren Technologien die Chance auf finanzielle und inhaltliche Unterstützung bekommen.

Das neue Programm bietet Ihnen als Fraunhofer-Alumni drei Modelle, bei neuen Geschäftsideen oder Technologien aktiv zu werden:

 

Mentoring

Als Mentor unterstützen Sie ein Team dabei, eine Technologie in den Markt zu bringen. Hier ist Branchen- und Marktkenntnis und vor allem Erfahrung gefragt. Fraunhofer Venture bietet zudem professionelle Unterstützung für das Mentoring. Der Zeitaufwand eines solchen Engagements lässt sich im Vorfeld individuell festlegen, so können sich die Teams beispielsweise monatlich telefonisch austauschen. 

 

Industriepartnerschaft

Ist Ihr Unternehmen oder Ihr Arbeitgeber an Fraunhofer Technologien interessiert? Sie können als Partnerunternehmen in dem Programm starten. Ausgewählten Teams können Unternehmen zum Beispiel mit industriespezifischen Workshops, als Prototyppartner, mit Mentoring oder durch Zugang zum Top-Management unterstützen und sich so frühen Zugang zu den Teams und deren Technologien sichern. Vor allem für Innovations- und Start-up-Abteilungen und nicht zuletzt für den Investmentbereich eines Unternehmens kann das äußerst spannend sein. Vom Mittelständler bis zum multinationalen Konzern sind alle interessierten Partner herzlich willkommen.

 

Gründerin oder Gründer

Auch ehemalige Fraunhofer-Mitarbeitende können ab sofort bei der Gründung des eigenen Unternehmens Unterstützung bekommen. Venture hilft bei der Suche nach passenden Gründungspartnern oder Experten. So werden Sie selbst Gründerin oder Gründer eines auf Fraunhofer Technologie basierenden Start-ups. Während des Programms steigt der zeitliche Einsatz sukzessive. Ab der Unternehmensgründung ist dann aber ein Vollzeitengagement sowie eine Teilnahme an einem der drei Mal im Jahr abgehaltenen Bootcomps eine Grundvoraussetzung. (Bitte beachten Sie die Termine unten!)

 

Termine:

Es ist jederzeit möglich sich als Mentor, Gründer oder Industriepartner zu bewerben. Für Gründer ist die Teilnahme an einem der unten genannten Bootcamp-Termine Voraussetzung:

  • Bootcamp 1: 25. – 28. Februar 2019
  • Bootcamp 2:  13. – 17. Mai 2019
  • Bootcamp 3: 16.- 20. September 2019

 

Bei Interesse an den drei genannten Möglichkeiten aktiv zu werden, melde Sie sich gerne bei Almut Stützel oder telefonisch unter +49 (0) 89 / 1205-2159.

In eigener Sache: Fraunhofer-Alumni Marcus Lehmann ist auf der Suche nach erfahrenen Expertinnen oder Experten. Das Unternehmen CalWave ist gerade dabei, eine patentierte Technologie zur Marktreife zu bringen, die aus Meereswellen Energie gewinnt. Die Mentorin oder der Mentor sollte über Industrie-Background verfügen. Registrierte Mitglieder können das Interview mit dem Gründer im Portal des Fraunhofer-Alumni e.V. nachlesen.