Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft begleitet die Hightech-Strategie der Bundesregierung

Presseinformation / 25.2.2010

Am 25. Februar 2010 nimmt die Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft mit ihrer konstituierenden Sitzung die Arbeit auf. Sie berät die Bundesregierung bei der Umsetzung der neuen Hightech-Strategie. Geleitet wird die Forschungsunion wie bisher von Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, und Dr. Arend Oetker, Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. 23 Promotoren, die teilweise von Ministerin Prof. Dr. Annette Schavan neu berufen wurden, sollen jetzt die Umsetzung der Hightech-Strategie in zielgerichtete Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aktiv weiterverfolgen.

Die Zusammenarbeit zwischen Forschungsunion und Bundesregierung hat sich bereits in der vergangenen Legislaturperiode bewährt:  So bildeten sich auf Initiative der Forschungsunion insgesamt neun Innovationsallianzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit einem Finanzvolumen von 3,8 Mrd Euro. Davon bringt die Industrie mit 3,2 Mrd Euro fast 84 Prozent der Investitionen  alleine auf. Mit den Innovationsallianzen wurde ein neues Konzept der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft erfolgreich auf den Weg gebracht. Darüber hinaus unterstützt die Forschungsunion in den meisten der 17 Innovationsfelder weitere Initiativen, um künftige Leitmärkte zu erschließen.

 

Die Forschungsunion wird die Aktivitäten jetzt auf die neuen Felder der Hightech-Strategie (Mobilität, Klima/Energie, Gesundheit, Sicherheit und Kommunikation) fokussieren. Promotorenteams entwickeln in diesen Bereichen Zukunftsprojekte, mit denen Deutschland einen Spitzenplatz bei der Lösung globaler Herausforderungen einnehmen kann.

 

Die Forschungsunion agiert als ein unabhängiges Expertengremium zur Beratung der Bundesregierung. Sie verstärkt den gesellschaftlichen Dialog über die richtigen Weichenstellungen für die Zukunft und vermittelt aktiv Ziele und Ergebnisse der Zusammenarbeit Wissenschaft-Wirtschaft. Die Experten der Forschungsunion identifizieren Innovationstreiber, Innovationshemmnisse und relevante Querschnittsfragestellungen, formulieren Forschungsaufgaben und benennen den Handlungsbedarf für Deutschland. Ihre Mitglieder aus Wirtschaft und Wissenschaft sind überzeugt, dass Deutschland das Potenzial hat, auf den wichtigsten Zukunftsmärkten einen Spitzenplatz einzunehmen. Die Bündelung der Kräfte ist der richtige Weg, die Chancen auch zu nutzen.