Presseinformationen

  • Fraunhofer »European Talent School« im Dreiländereck gestartet / 2019

    Schülerinnen und Schüler aus Sachsen, Polen und Tschechien erhalten drei Tage lang einzigartige Einblicke in die Welt der Forschung

    Pressemitteilung / 9.8.2019

    »Hands on – Selber machen erwünscht!« lautet das Motto der »European Talent School« im Dreiländereck, das die Fraunhofer-Gesellschaft zusammen mit dem Freistaat Sachsen und dem Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal ins Leben gerufen hat. Zum Auftakt begrüßte Oliver Schenk, Chef der Sächsischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal in Ostritz. Hier gibt es im Anschluss drei Tage lang Workshops, in denen die Schülerinnen und Schüler selbstständiges, praktisches Arbeiten lernen, experimentieren, einfache wissenschaftliche Geräte selber bauen. Darüber hinaus können sich die jungen Leute mit anderen MINT-Interessierten austauschen und aktuelle Fragestellungen aus der Wissenschaft mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor Ort diskutieren.

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  • Kluge Köpfe für Deutschlands Zukunft / 2019

    Fraunhofer stößt Wissenschaftskarrieren an

    Pressemitteilung / 7.8.2019

    Spannende Experimente machen MINT-Berufe interessant.
    © Fraunhofer Gesellschaft

    Vor zehn Jahren startete die Fraunhofer-Gesellschaft das Programm »Talent Take Off«, um Jugendliche für einen technisch-naturwissenschaftlichen Berufseinstieg zu begeistern. Bereits über 1.100 Schülerinnen, Schüler und Studierende konnten sich bei Workshops, Trainings und Besuchen vor Ort über eine Karriere in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) informieren. Diese Berufsbilder sind dabei nicht nur für den Nachwuchs in der angewandten Forschung bei Fraunhofer wichtig – sondern auch Grundlage für die Zukunft des Technologiestandortes Deutschland.

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  • Die Bedeutung hochspezialisierter, robuster und automatisierter Software steigt in der gesamten Energiever-sorgungsbranche.
    © Fraunhofer IOSB-AST

    Ilmenau/München, den 07.08.2019: Das Fraunhofer Spin-Off AMPEERS ENERGY stellt ein cloudbasiertes Software-Ökosystem zur Verfügung, mit dem sich neue wirtschaftliche und ökologische Potentiale der Energiewende nutzen lassen. Basis dafür ist eine am Fraunhofer IOSB-AST entwickelte Energiemanagementplattform, die unter anderem neueste Ansätze der Künstlichen Intelligenz (KI) integriert.

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  • Desinfektion durch UV-Licht / 2019

    Hygienischer Bierverschluss dank Fraunhofer-Technologie

    Forschung Kompakt / 1.8.2019

    Probeaufbau zum Test von UVC-LEDs.
    © Fraunhofer IOSB-AST/Martin Käßler

    UV-Licht macht Keime im Trinkwasser unschädlich. Bislang erfolgt die Desinfektion mit Quecksilberlampen, die UV-Strahlen erzeugen. Doch Quecksilber ist ein gesundheitsschädliches Schwermetall und belastet die Umwelt. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher setzen auf eine umweltfreundliche und effizientere Alternative: Sie zerstören die DNA der Bakterien mit UV-LEDs. Die Technologie eignet sich auch zur Desinfektion von Brauwasser und im Abfüllprozess von Deckeln für Bier, Erfrischungsgetränke und Mineralwasser.

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  • Erste Hilfe bei Kreislaufstillstand / 2019

    Reanimationsmatte vereinfacht Herzdruckmassage

    Forschung Kompakt / 1.8.2019

    Aufleuchtende LEDs am oberen Mattenrand signalisieren, ob der Helfer die Herzdruckmassage korrekt ausführt.
    © Fraunhofer ISC

    Rund 10 000 Menschen sterben hierzulande jährlich in Folge eines Herz-Kreislaufversagens, obwohl sie gerettet werden könnten. Nur fünfzehn Prozent der Deutschen trauen sich in einer solchen Notsituation zu, mit einer Herzdruckmassage den Betroffenen zu helfen. Eine neuartige Reanimationsmatte soll künftig unausgebildeten Ersthelfern das Wiederbeleben bei Herzstillstand erleichtern. Ein Fraunhofer-Forscherteam hat das Erste-Hilfe-Tool mit integrierter Sensorik gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München entwickelt.

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  • Biologisches Alter des Menschen mithilfe von KI bestimmen / 2019

    Fitnesstest fürs Erbgut

    Forschung Kompakt / 1.8.2019

    Datenverarbeitung, Analyse und Auswertung sind in einer einzigen Benutzeroberfläche vereint.
    © Fraunhofer IME/Bernd Müller

    Im Laufe des Lebens verändert sich der Erbgutstrang eines jeden Menschen durch chemische Reaktionen und Ablagerungen von Molekülen. Das kann zu Krankheiten führen. Andererseits kann man daran auch das biologische Alter eines Menschen ablesen. Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben jetzt im Projekt »DrugTarget« eine Methode entwickelt, mit der sich der Zustand des Erbguts schnell überprüfen lässt – um Angriffspunkte für neue Medikamente zu entwickeln, aber auch um Menschen die Frage zu beantworten, wie gut sie sich gehalten haben.

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  • Kleine Unternehmen profitieren / 2019

    Fraunhofer hilft, faserverstärkte Kunststoffteile schneller zu entwickeln

    Forschung Kompakt / 1.8.2019

    45°-Schrägzugversuch eines dichten Glasfaser-Gewebes, in einem Rahmen fixiert. Versuch durchgeführt bei ITA.
    © Institut für Textiltechnik (ITA)

    Faserverstärkte Kunststoffe sind die Basis für viele Anwendungen des modernen Leichtbaus und bieten eine Reihe von Vorteilen. Aber gerade das nötige Know-how der idealen Faser- und Textilanordnung stellt für kleinere Unternehmen eine hohe Hürde dar. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Textiltechnik (ITA) und dem Institut für Unternehmenskybernetik (IfU) in Aachen entwickelte das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM nun ein mathematisches Simulationsverfahren zur Optimierung der Drapierbarkeit (Verformbarkeit) von Textilien.

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  • Textile Solarzellen / 2019

    Strom aus Stoff

    Forschung Kompakt / 1.8.2019

    Dr. Jonas Sundqvist, Gruppenleiter Dünnschichttechnologien, zeigt Protoypen textiler Solarzellen.
    © Fraunhofer IKTS

    LKW-Planen als Stromerzeuger? Neuartige textile Solarzellen von Fraunhofer-Forscherinnen und -Forschern aus Dresden machen es möglich: Über sie könnten die Anhänger den benötigten Strom – etwa für Kühlaggregate – autark erzeugen. Kurzum: Textile Solarzellen erweitern die Möglichkeiten enorm, Strom aus der Sonnenstrahlung zu gewinnen. Sie stellen somit eine sinnvolle Ergänzung zu herkömmlichen Siliziumzellen dar.

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  • Beitrag zum Klimaschutz / 2019

    Kühlsystem ohne schädliche Kältemittel

    Forschung Kompakt / 1.8.2019

    Aufbau eines magnetokalorischen Kühlsystems: In den grau dargestellten Segmenten befindet sich das magnetokalorische Material. Dieses wird durch den rotierenden Magneten abwechselnd erwärmt und abgekühlt. Durch den internen Aufbau der Segmente wird auf der rechten Seite Wärme an die Umgebung abgegeben während links Wärme aus dem zu kühlenden Bereich abgeführt wird.
    © Fraunhofer IPM

    Eine Entdeckung aus dem Jahr 1917 wird zukunftsfähig: Ein Forschungsteam am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM entwickelt effiziente magnetokalorische Kühlsysteme ohne schädliche Kältemittel. Mit ihrem Verfahren wollen die Forscherinnen und Forscher 50 Prozent des maximalen Wirkungsgrades erreichen. Vergleichbare bisherige magnetokalorische Systeme erzielen rund 30 Prozent.

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