Presseinformationen

  • Leistungsspektrum ausgeweitet – Bauplanung an Bedarfe angepasst – Austausch mit der Wirtschaft / 2021

    Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle: Workshop bestätigt großes Interesse der Industrie

    Presseinformation / 10. Februar 2021

    Das Projektteam der Fraunhofer-Gesellschaft und die Forschungspartner in Nordrhein-Westfalen arbeiten intensiv daran, das vom BMBF und dem Land geförderte Konzept für eine innovative und erfolgreiche Forschungsfertigung Batteriezelle am Standort Münster umzusetzen. Dies geschieht im Schulterschluss mit den Batteriekompetenzzentren im ganzen Land und adressiert direkt die wegweisende Entscheidung der Politik, zukunftsorientiert in die Entwicklung einer deutschen Batterieindustrie einzusteigen. Ziel ist es, die deutsche Wirtschaft dabei zu unterstützen, Batteriezellen kostengünstig und ökologisch zu produzieren.

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  • Sensorbasierter Liegenschaftsschutz / 2021

    Überwachungssystem schützt Versuchsfelder

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2021

    Messkampagnen, Tests und Abschlussdemonstration wurden unter anderem vor Ort auf einer Bayer-Versuchsstation durchgeführt. So konnten die FKIE-Forscherinnen  und -Forscher für die Lösungsentwicklung wichtige Daten sammeln.
    © Fraunhofer FKIE

    Die Erde muss zunehmend mehr Menschen ernähren: Bis zum Jahr 2050 sollen es Studien zufolge mehr als neun Milliarden sein. Die Bayer AG forscht daher an resistenten Getreidesorten und effektiverem Pflanzenschutz. Ein neues Rund-um-die-Uhr-Überwachungssystem des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE hilft künftig dabei, die Testfelder und somit die aufwendige und kostenintensive Forschung zu schützen.

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  • Bioprozesstechnologie / 2021

    Antikörperentwicklung in Höchstgeschwindigkeit

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2021

    Mitarbeitende des Fraunhofer ITEM haben die Abfüllung des Antikörper-Wirkstoffs für die klinische Prüfung beendet, hergestellt mit einer innovativen Zellpool-Technologie, die eine wesentlich schnellere Produktion ermöglichte.
    © Fraunhofer ITEM/Holger Ziehr

    Der Weg zu neuen Biopharmaka ist lang und kostspielig. Von der Entdeckung eines Protein-Wirkstoffs bis zur Marktreife des Medikaments vergehen oft mehr als zehn Jahre. Eine große Hürde stellt der Weg vom Labor in die klinische Prüfung dar. Üblicherweise dauert es anderthalb bis zwei Jahre, um solche Prüfmedikamente für klinische Studien herzustellen. Die Pharmazeutische Biotechnologie des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM konnte diesen Schritt durch eine neue Produktionsstrategie auf sechs Monate verkürzen.

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  • Innovation Live Cycle / 2021

    Neues Verfahren zur Impfstoffherstellung zügig im Markt etablieren

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2021

    Der technologische Ansatz: Inaktivierung durch niederenergetische Elektronenbestrahlung (LEEI), um die Nukleinsäure im Pathogen zu schädigen und die Oberflächen- und Antigenstruktur der Pathogene so intakt wie möglich zu halten.
    © Fraunhofer IZI

    Um Tot-Impfstoffe zu erzeugen, werden Viren mit der giftigen Chemikalie Formaldehyd inaktiviert. Vorteilhafter ist es jedoch, die Erreger mit niederenergetischen Elektronen zu bestrahlen. Vier Fraunhofer-Institute haben diese neue Methode der Impfstoff-Herstellung entwickelt. Das Verfahren ist schneller und garantiert eine höhere Produktqualität. Nun gilt es, die patentierte Technologie möglichst schnell zur Marktreife zu überführen. Gemeinsam mit dem Sondermaschinenhersteller KyooBe und TIM Consulting plant nun das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, den Schritt zum konkurrenzfähigen Produkt zu erleichtern und den Technologietransfer zu beschleunigen.

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  • Ressourcenschonende Abwasserreinigung / 2021

    Ganzheitliches Aktivkohleverfahren beseitigt Spurenstoffe in Kläranlagen

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2021

    Die hergestellten Komposit-Aktivkohlen weisen im Vergleich zu herkömmlichen granulierten Aktivkohlen eine dreifach höhere elektrische Leitfähigkeit auf.
    © Fraunhofer UMSICHT

    Kläranlagen greifen zur Reinigung unseres Abwassers auf eine Reihe von wirk-samen und etablierten Verfahren zurück, doch eine einheitlich anerkannte, ideale Methode zur Entfernung von Spurenstoffen gibt es bisher nicht. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT wollen dies ändern. Mit »ZeroTrace« haben sie einen ganzheitlichen Ansatz mit selbstentwickelten Komposit-Aktivkohlen und einem neuen elektrischen Regenerationsverfahren geschaffen, der Effizienz, Massentauglichkeit und Nachhaltigkeit verspricht.

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  • Energiespeicher für Kleinfahrzeuge / 2021

    Wasserstoffantriebe für E-Scooter und Co.

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2021

    POWERPASTE
    © Fraunhofer IFAM

    Wasserstoff gilt als Antrieb der Zukunft. Während bereits erste Wasserstoff-Autos über deutsche Straßen fahren, ist der bisher übliche Drucktank für E-Scooter jedoch nicht handhabbar. Die POWERPASTE liefert eine Alternative: In ihr lässt sich Wasserstoff auf sichere Weise chemisch speichern, einfach transportieren und ohne teure Tankstellen-Infrastruktur nachtanken. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden hat die Paste entwickelt, die auf Magnesiumhydrid basiert.

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  • Wasserhygiene / 2021

    Wasserdesinfektion mit Ozon

    Forschung Kompakt / 01. Februar 2021

    Präzise in Siliziumwafer geätzte Gräben bilden die Elektroden für den Ozongenerator.
    © Fraunhofer ISIT

    Wasser wird seit langem mit Chlor und UV-Strahlen desinfiziert, aber auch Ozon tötet Keime ab. Bislang wird Ozon als Oxidationsmittel bei großen Wasseraufbereitungsanlagen eingesetzt. Ein Projektkonsortium aus Schleswig-Holstein entwickelt nun einen miniaturisierten Ozongenerator für zum Beispiel Getränkeautomaten oder Klein- und Haushaltsgeräte. Die Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT steuern den Sensorchip und die Elektrodensubstrate der Elektrolysezelle bei.

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  • Institutsleitung im Tandem / 2021

    Prof. Thomas Thum startet als Institutsleiter am Fraunhofer ITEM

    Presseinformation / 12. Januar 2021

    Prof. Thomas Thum startet als Institutsleiter am Fraunhofer ITEM in Hannover.
    © Fraunhofer ITEM, Ralf Mohr

    Professor Thomas Thum ist seit dem 1. Januar 2021 neuer Leiter des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Hannover. Von nun an steht er gemeinsam mit Professor Krug an der Spitze des Instituts. Zudem hat Professor Thum den mit der Fraunhofer-Institutsleitung verbundenen Ruf auf die W3-Professur »Translationale Validierung innovativer Therapeutika« an der benachbarten Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) angenommen.

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  • Online-Messe BAU 2021: MorphoColor und geschindelte Photovoltaik-Zellen / 2021

    Solartechnik schön wie ein Schmetterlingsflügel

    Presseinformation / 11. Januar 2021

    Die neuen Photovoltaikmodule lassen sich in der gewünschten Farbe herstellen.
    © Fraunhofer ISE

    Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen wirken in ästhetischer Hinsicht an Gebäuden oft wie Fremdkörper. Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben deshalb Verfahren entwickelt, mit denen Anlagen mit einer homogenen und leuchtend farbigen Oberfläche hergestellt werden können. Diese werden auf der Messe BAU vorgestellt, die als digitales Format umgesetzt wird. Das Prinzip wurde dem Flügel des Morpho-Schmetterlings entlehnt. Damit lassen sich die Anlagen künftig harmonisch in Fassaden einfügen. Den erneuerbaren Energien könnte das noch einmal einen enormen Schub verleihen.

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  • Online-Messe BAU 2021: Arbeitsschutz / 2021

    Frischluftstrom schützt vor Coronavirus

    Presseinformation / 11. Januar 2021

    Eine neuartige Luftschleuse soll künftig Personen schützen, die an Schaltern und Supermarktkassen arbeiten, und besonders gefährdet sind, an Covid-19 zu erkranken.
    © iStock

    Menschen, die viele Kunden an der Kasse oder an einem Schalter bedienen müssen, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Am Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP wurde deshalb eine Art Luftschleuse entwickelt, die die Arbeitsplätze durch einen steten Luftstrom von der Umgebungsluft abschirmt. Dieser sogenannte »Schutzhimmel« wird vom 13. bis 15. Januar 2021 auf der digitalen Messe BAU erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

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