Presseinformationen

  • »The RTO Innovation Summit« am 6.-7. November 2018 in Brüssel / 2018

    Impact durch Forschung: Mit angewandter Forschung die Zukunft Europas gestalten

    Presseinformation / 6.11.2018

    © IMAGELLAN

    Wie können anwendungsorientierte Forschung und Technologie zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen? Dieser Frage gehen die Fraunhofer-Gesellschaft und neun weitere führende europäische Forschungs- und Technologieorganisationen (RTO – Research and Technology Organisations) bei der gemeinsamen Konferenz »The RTO Innovation Summit« am 6.-7. November 2018 in Brüssel nach. Vertreter der RTOs diskutieren mit Teilnehmern aus europäischen Institutionen, Industrie und Politik unter dem Motto »Impact durch Forschung«, wie die Zukunft Europas durch Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation gestärkt und wettbewerbsfähig gestaltet werden kann. Außerdem präsentieren die zehn RTOs ihre Vision und Technologie-Roadmap bis 2030 und darüber hinaus, damit Europa seine führende Position auf dem globalen Markt wiedererlangen kann. Eine begleitende Ausstellung stellt ausgewählte Ergebnisse angewandter Forschung vor.

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  • Medica 2018: Projekt OsteoSys / 2018

    Individualisierte Therapie für Patienten mit Osteoporose

    Forschung Kompakt / 2.11.2018

    Im Projekt OsteoSys entwickeln Forscherinnen und Forscher ein System, das das Handling und die Verwaltung von Proben erleichtert.
    © Shutterstock

    In Deutschland leiden mehr als sechs Millionen Menschen an Osteoporose. Ein chronischer Knochenabbau kennzeichnet die Erkrankung. Häufige Frakturen sind eine Folge des Knochenschwunds. Die medikamentöse Behandlung zeigt oftmals nicht den gewünschten Erfolg. Auch tritt Osteoporose oftmals zusammen mit Herz-Kreislauferkrankungen auf. Im Verbundprojekt OsteoSys erarbeiten die Partner eine maßgeschneiderte, personalisierte Therapie. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT entwickeln unter anderem ein Probenmanagementsystem, das erstmals auf der Messe Medica 2018 in Düsseldorf präsentiert wird.

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  • 4D: Drugs, Diagnostics, Data, Devices / 2018

    Schnittstellen in der Gesundheitsforschung besetzen

    Forschung Kompakt / 2.11.2018

    Prof. Gerd Geisslinger, Gesundheitsforschungs-Beauftragter der Fraunhofer-Gesellschaft
    © Fraunhofer IME

    Die stetig steigenden Gesundheitsausgaben hierzulande erfordern kostenintelligente Innovationen, die durch Konvergenz an den Schnittstellen der wissenschaftlichen Disziplinen entstehen. Prof. Gerd Geisslinger ist Gesundheitsforschungs-Beauftragter der Fraunhofer-Gesellschaft. Im Gespräch erläutert er, warum Fraunhofer dazu prädestiniert ist, die Probleme in der Gesundheitsforschung anzugehen und die vier großen Themenfelder – Drugs, Diagnostics, Data und Devices – optimal miteinander zu verknüpfen.

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  • Medica 2018: Schwachsichtigkeit bei Kindern therapieren / 2018

    Interaktive Shutterbrille ersetzt Klebepflaster

    Forschung Kompakt / 2.11.2018

    Funktionsmuster der Brillenelektronik
    © Fraunhofer IBMT, Bernd Müller

    Bislang behandeln Augenärzte die sogenannte Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern durch Abkleben des gesunden Auges. Das beeinträchtigte Pendant wird dadurch trainiert. Doch diese Art der Therapie zeigt nur dann Erfolge, wenn die verordnete Tragezeit des Pflasters eingehalten wird. Dies ist oftmals nicht der Fall – viele Kinder lehnen diese Methode ab, häufig tragen sie das Pflaster aus Scham nicht. Künftig soll eine elektronische Sehhilfe mit sensorischem Feedback das gesunde Auge situationsbedingt automatisch verdunkeln und die Kinder beim korrekten Tragen unterstützen. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher präsentieren ein Funktionsmuster der Brillenelektronik vom 12. bis 15. November auf der Messe Medica in Düsseldorf (Halle 10, Stand G05/H04).

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  • Kunststoffverarbeitung / 2018

    Polyurethan-Schäume zuverlässig simulieren

    Forschung Kompakt / 2.11.2018

    PU-Expansionssimulation mit FOAM zur Herstellung einer Kühlbox. © Fraunhofer ITWM
    © Fraunhofer ITWM

    Autositze, Matratzen und Dämmstoffe bestehen oftmals aus Polyurethan-Schäumen. Der Aufschäumprozess der flüssigen Polymer-Emulsionen ist komplex. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher können das Aufschäumverhalten nun simulieren und das Material verlässlich charakterisieren. Dies funktioniert auch mit Verbundwerkstoffen, bei denen die Kunststoff-Schäume mit Textilstrukturen kombiniert werden.

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  • Chemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen / 2018

    Pilze als Produzenten für Alltagsprodukte

    Forschung Kompakt / 2.11.2018

    Bioreaktor im Labormaßstab zur Optimierung der Fermentationsbedingungen.
    © Fraunhofer IGB

    Reinigungsmittel, Kosmetik, Kleidung und Co. basieren meist auf Erdöl – ökologisch sind diese Alltagsprodukte nicht. Über Pilze lassen sich biobasierte, CO2-neutrale Basischemikalien für solche Waren herstellen. Fraunhofer-Forscherteams legen Fementationsprozesse und Herstellungsverfahren für die industrielle Produktion aus.

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  • Rohöl durch alternative Treibstoffe ersetzen / 2018

    Bio-Sprit aus dem Container

    Forschung Kompakt / 2.11.2018

    BIOGO-Miniplant im Container.
    © Tobias Hang/Fraunhofer IMM

    Aus organischen Abfällen, die bisher nicht verwertet wurden, lässt sich Bio-Sprit gewinnen. Eine Technologie dafür haben Forscherinnen und Forscher im EU-Projekt BIOGO entwickelt.

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  • MEDICA/COMPAMED 2018 / 2018

    Keine Chance für Keime an Implantaten

    Presseinformation / 29.10.2018

    Antibiotikabeschichtung lysiert Bakterium (E.coli).
    © Fraunhofer IFAM

    Das Einsetzen von Hüft- oder Zahnimplantaten ist eine Routine-Operation. Ohne Risiko sind solche Eingriffe dennoch nicht: Es kann beispielsweise eine Infektion auftreten, die sich über Antibiotika per Tabletten oder Infusion nur schwer eindämmen lässt. In einem solchen Fall muss meist ein anderes Implantat eingesetzt werden. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher bringen das passgenaue Medikament nun direkt auf dieses zweite Implantat auf und steigern zudem die Wirksamkeit des Antibiotikums synergistisch über Silberionen um ein Vielfaches. Auf der Messe MEDICA und COMPAMED vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf stellen sie ihre Entwicklung vor (Halle 8a, Stand P13).

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  • Medica 2018 / 2018

    Spinnenphobie per Augmented Reality therapieren

    Presseinformation / 28.10.2018

    Mithilfe einer digitalen Therapieumgebung, die in einer Datenbrille realisiert ist, wird die Konfrontationstherapie in die virtuelle Realität verlagert.
    © Fraunhofer IBMT, Bernd Müller

    Arachnophobie nennen Fachleute die Angst vor Spinnen. Rund 3,5 bis 6,1 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Bislang wird diese Phobie mit Hilfe der Konfrontationstherapie behandelt. Das Problem: 60 bis 80 Prozent der Spinnenphobiker werden aufgrund des fehlenden Angebots gar nicht erst therapiert. Andere wiederum können sich wegen ihren Ängsten keiner realen Spinne stellen. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher entwickeln gemeinsam mit Partnern ein digitales Therapiesystem, das die Behandlung im häuslichen Umfeld ermöglichen und Betroffenen ein besseres Sicherheitsgefühl vermitteln soll. Ein Demonstrator des Systems ist vom 12. bis 15. November auf der Messe Medica in Düsseldorf zu sehen (Halle 10, Stand G05/H04).

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