Presseinformationen

  • Assistenzsysteme für den medizinischen Sektor / 2026

    Exoskelett soll künftig Menschen mit Plexuslähmung den Alltag erleichtern

    Forschung Kompakt / 01. September 2026

    Veronika Hofmann, Wissenschaftlerin am Fraunhofer IPA, präsentiert mechanische Ansätze verschiedener Exoskelett-Demonstratoren.
    © Fraunhofer IPA

    Der Plexus brachialis, auch Armnervengeflecht genannt, überträgt motorische und sensorische Signale zwischen dem Rückenmark und Schulter, Arm und Hand. Wird er beispielsweise bei einem Motorradunfall verletzt, können Gefühlsstörungen, Kraftverlust und Lähmungen die Folge sein. Im Projekt PLEXO entwickeln Fraunhofer-Forschende gemeinsam mit Partnern ein myoelektrisch gesteuertes Exoskelett, das Betroffene bei alltäglichen Aufgaben unterstützen soll. Das körpernah getragene Assistenzsystem soll mi-nimalistisch und textilintegriert gestaltet sein und sich leicht und unauffällig tragen lassen.

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  • Recycling und Reuse in der Halbleiter-Fertigung / 2026

    Mikrochips nachhaltiger produzieren

    Forschung Kompakt / 01. September 2026

    Genesis Projekt – Innovation für nachhaltige Halbleiter in Europa.
    © GenesisEU

    Mit der steigenden Nachfrage nach Mikrochips wächst auch der ökologische Fußabdruck ihrer Herstellung. Im EU-Projekt GENESIS entwickelt das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS gemeinsam mit Partnern Technologien, die die Fertigung der unverzichtbaren Chips nachhaltiger macht.

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  • Bioökonomie / 2026

    Nachhaltiges Flammschutzmittel aus Maisquellwasser

    Forschung Kompakt  / 01. September 2026

    Forschenden des Fraunhofer WKI und des Fraunhofer IAP ist es gelungen, ein nachhaltiges Flammschutzmittel für Biowerkstoffe auf Basis von Maisquellwasser herzustellen.
    © Fraunhofer WKI

    Halogenhaltige Flammschutzmittel sind ökologisch bedenklich und gelten als gesundheitsgefährdend. Daher wird seit vielen Jahren nach Ersatzlösungen gesucht. Fraunhofer-Forschende setzen auf nachhaltige, phosphorbasierte Rohstoffe auf Basis von Maisquellwasser. Die darin enthaltene Phytinsäure fungiert als sehr guter, natürlicher Flammschutz für Biowerkstoffe.

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  • Fraunhofer ITEM gestaltet neue Wege der Risikobewertung / 2026

    Chemikalien testen – ohne Tierversuche

    Forschung Kompakt  / 01. September 2026

    Das Next Generation Risk Assessment (NGRA) kombiniert moderne In-vitro-Methoden, computergestützte Modelle und weitere sogenannte New Approach Methodologies (NAMs), um Che-mikalien und Arzneimittel wissenschaftlich fundiert zu bewerten und den Einsatz von Tierversuchen schrittweise zu reduzieren.
    © Fraunhofer ITEM/Mit KI erstellt

    Wie lassen sich Chemikalien künftig sicher bewerten – mit weniger Tierversuchen und zugleich starker wissenschaftlicher Aussagekraft? An dieser Transformation arbeitet die europäische Forschungsgemeinschaft mit Hochdruck. Einen wichtigen Schritt hin zur regulatorischen Umsetzung markiert die neue Roadmap der EU-Kommission zum schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen in der Sicherheitsbewertung von Chemikalien. Das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM treibt diese Entwicklung aktiv mit voran – etwa mit der Entwicklung des ASPA-Workflows im EU-Projekt RISK-HUNT3R.

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  • Gemeinsames Positionspapier von Fraunhofer-Gesellschaft und BDI / 2026

    Innovationsfreiheit als Motor für die Industrie: Schnelle untergesetzliche Maßnahmen für den Technologietransfer gefordert

    Presseinformation / 28. August 2026

    © Fraunhofer / Stefan Obermeier

    Deutschlands Forschungsstärke schafft nur dann dauerhaft Innovation, Wertschöpfung und technologische Souveränität, wenn politische und regulatorische Rahmenbedingungen den Transfer in die Industrie beschleunigen. Die im Koalitionsvertrag festgelegte Innovationsfreiheitsoffensive soll den Transfer von Forschung in industrielle Wertschöpfung vorantreiben und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit stärken. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Fraunhofer-Gesellschaft und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) daher eine zügige Umsetzung – insbesondere durch untergesetzliche Regelungen.

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  • Neue Doppelspitze für Sicherheits- und Verteidigungsforschung / 2026

    Prof. Christoph Igel verstärkt Institutsleitung am Fraunhofer FKIE

    Presseinformation / 17. August 2026

    Prof. Christoph Igel ist mit Wirkung zum 15. August 2026 zum Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE berufen worden. Gemeinsam mit Prof. Peter Martini, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer FKIE, bildet Prof. Igel künftig die Doppelspitze des Instituts. Mit dieser gemeinsamen Führung stärkt das Fraunhofer FKIE seine Position als eines der größten wehrtechnischen Forschungsinstitute innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft.

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  • Doppelspitze am Fraunhofer IOSB / 2026

    Prof. Marc Eichhorn verstärkt die Institutsleitung des Fraunhofer IOSB

    Presseinformation / 05. August 2026

    Die neue Doppelspitze des Fraunhofer IOSB: Prof. Marc Eichhorn (links) und Prof. Jürgen Beyerer (rechts im Bild) führen das Institut gemeinsam in die Zukunft.
    © Fraunhofer IOSB / Fotosassa

    Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB erweitert seine Institutsleitung. Prof. Marc Eichhorn wurde zum 1. August in die Institutsleitung berufen und führt das Institut künftig gemeinsam mit dem geschäftsführenden Institutsleiter Prof. Jürgen Beyerer. Die Doppelspitze steht für das verbreiterte Kompetenzspektrum des Instituts von der Lasertechnologie über optronische Systeme und Computer Vision bis zur KI-basierten Robotik.

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  • Arbeitssicherheit in Friseursalons / 2026

    Haarstyling-Produkte tierversuchsfrei testen

    Forschung Kompakt  / 03. August 2026

    Die feuchte Chemikalie wird auf die Haarsträhnen aufgetragen und anschließend bei etwa 200 Grad Celsius mit einem Glätteisen über das Haar gezogen.
    © Fraunhofer ITEM/Ralf Mohr

    Haarprodukte in Friseursalons setzen Aerosole frei, die beim Einatmen zu Atemwegsreizungen führen können. Im Industrieauftrag haben Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM die Wirkung von Aerosolen untersucht, die bei der Anwendung von erhitzten chemischen Produkten zur Haarbehandlung entstehen. Mit einer innovativen zellbasierten In-vitro-Inhalationsmethode sind die Forschenden in der Lage, respiratorische Effekte einzuschätzen und potenziell schädliche Substanzen zu identifizieren. Das tierversuchsfreie Verfahren unterstützt die sichere Produktentwicklung – ganz im Sinne des Safe-by-Design-Ansatzes, bei dem Sicherheit von Beginn an in die Produktentwicklung integriert wird.

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  • Erweiterte Institutsleitung / 2026

    Prof. Wenke Weinreich wird zweite Institutsleiterin am Fraunhofer IPMS

    Presseinformation / 03. August 2026

    Das Fraunhofer IPMS wird ab sofort erneut von einer Doppelspitze geleitet: Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich (rechts) wird neben Prof. Dr.-Ing. Harald Schenk (links) die zweite Institutsleiterin.
    © Fraunhofer IPMS

    Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS erweitert seine Institutsleitung: Prof. Dr.-Ing. Wenke Weinreich übernimmt ab sofort die Position der zweiten Institutsleiterin und unterstützt damit den Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Harald Schenk in der strategischen und wissenschaftlichen Führung des Instituts. Gleichzeitig tritt sie an der Technischen Universität Dresden die Professur für Funktionalisierte Mikroelektronik für heterogene Systeme an.

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  • Nachhaltiges Multi-Provider Cloud-Edge-Kontinuum für Europa / 2026

    Souveräne Cloud-Edge-Services für Europas technologische Unabhängigkeit

    Forschung Kompakt / 03. August 2026

    ApeiroRA verbindet zentrale Cloud-Rechenzentren mit dezentralen Cloud Edges direkt am Ort der Datenentstehung.
    © Sepia100/stock.adobe.com

    US-amerikanische Tech-Riesen dominieren den Cloud-Markt. Dies gefährdet die technologische Souveränität, den Datenschutz und die Innovationskraft europäischer Unternehmen. Im Projekt »ApeiroRA« unterstützen die Fraunhofer-Institute für Software- und Systemtechnik ISST und für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC den Softwarekonzern SAP dabei, Europas technologische und wirtschaftliche Unabhängigkeit im Cloud- und Edge-Bereich zu sichern. Die Partner entwickeln einen Open-Source-Bauplan für eine europäische, herstellerunabhängige Cloud-Edge-Infrastruktur, die die Interoperabilität zwischen verschiedenen Anbietern garantiert.

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Publikationen und Infos

 

Fraunhofer-Podcasts

Expertinnen und Experten berichten über ihre Arbeit.

 

Fraunhofer-Filme

Forschung sichtbar gemacht

 

 

Fraunhofer-Magazin
3/2023

Titelthema: Kunststoff kommt von Können

Von der Umweltsünde zum Zukunftsmaterial

 

»Fraunhofer – Ideen von heute.
Innovationen für morgen.«

 

 

25.5.2023

Fraunhofer-Jahresbericht 2022

Politische Souveränität durch wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit