Presseinformationen

  • © Deutscher Zukunftspreis / Ansgar Pudenz

    Die EUV-Lithographie ermöglicht Chips für modernste Smartphones und automatisiertes Fahren. Als weltweit führende Fertigungstechnologie stärkt sie die deutsch-europäische Position im globalen Halbleitergeschäft. Ein Forscher-Team bestehend aus Experten von ZEISS, TRUMPF und Fraunhofer wurde jetzt für ihr Projekt „EUV-Lithographie – Neues Licht für das digitale Zeitalter“ von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Deutschen Zukunftspreis 2020 ausgezeichnet.

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  • »Vision PI« – Nachhaltiges Mobilitätskonzept der Zukunft mit Lifestyle-Faktor / 2020

    Flexibel und individuell: Fraunhofer-Team entwickelt visionäres Fahrzeugkonzept

    Presseinformation / 16. November 2020

    © Fraunhofer IAO

    Wie lässt sich individuelle Luxusmobilität für die Welt im Jahr 2040 gestalten? Eine Welt, die von der Idee einer Kreislaufwirtschaft und deutlich gestiegenen Produktlebensdauern angetrieben sein wird. Eine Welt, die aber ebenso von dem Wunsch nach individuellen, sich schnell verändernden Lebensstilen bestimmt sein wird. Wie erreicht man zwischen diesen Polen maximalen Fahrkomfort? Um diese Fragen zu beantworten, hat ein interdisziplinäres Forschungsteam, bestehend aus Expertinnen und Experten des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT, des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST, des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU sowie des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI die »Vision PI«, ein modulares Zukunftskonzept der Mobilität, entwickelt.

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  • Verbraucherschutz / 2020

    Fremdkörper in Lebensmitteln via Radar aufspüren

    Forschung Kompakt / 02. November 2020

    Ist bei der Produktion versehentlich etwas in die Doppelkekse geraten, was nicht hinein gehört?
    © Fraunhofer FHR

    Geraten Fremdkörper wie Glassplitter in Lebensmittel, kann das für Konsumenten gefährlich sein. Die etablierten Röntgenverfahren erkennen vor allem Metalle – Glas, Kunststoff und Holz stellen eine Herausforderung dar. Der Prototyp SAMMI® füllt diese Lücke: Via Radar konnte er bereits Glassplitter in Doppelkeksen und fehlende Schokostückchen in Adventskalendern nachweisen.

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  • Infektionsrisiko bei Implantaten / 2020

    Fraunhofer IFAM entwickelt zweifachen Infektionsschutz für Implantate

    Forschung Kompakt / 02. November 2020

    Hüftschaftdemonstrator mit hybrider Beschichtung im Schaftbereich.
    © Fraunhofer IFAM

    Eine hybride Beschichtung von Implantaten aus antibakteriell wirksamem Silber und einem Antibiotikum soll künftig Patienten vor Infektionen schützen. Für noch bessere Schutzwirkung wird das Antibiotikum speziell auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Das Projekt AntiSelektInfekt entstand in Zusammenarbeit mit einem Forscher-Team der Charité-Universitätsmedizin Berlin.

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  • Testsimulation mit Hardware-in-the-Loop / 2020

    Rapid Prototyping: Baumaschinen im Software-Test

    Forschung Kompakt / 02. November 2020

    Wegen der hochkomplexen Regelung und Dynamik sind Mobilkräne prädestiniert für ein Rapid Protyping mittels HIL-Simulation (Symbolbild).
    © iStock

    Die Entwicklung neuer Produktgenerationen bei Nutzfahrzeugen oder Baumaschinen ist aufwendig. Mit »Hardware-in-the-Loop« bieten Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft eine Möglichkeit, Maschinen in einer Software-Simulation nachzubilden und virtuell zu testen. Die Herstellung neuer Maschinen wird dadurch schneller und preisgünstiger. Mit der Technik lassen sich auch Störfälle und kritische Grenzsituationen ohne Gefahr für Mensch oder Maschine testen.

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  • Klimawandel bekämpfen / 2020

    Energieversorgung CO2-frei gestalten

    Forschung Kompakt / 02. November 2020

    ZO.RRO-Projektmitarbeiterin Juliane Sauerbrey vor dem vom Fraunhofer IOSB-AST entwickelten CO2-Monitoring-Dashboard.
    © Fraunhofer IOSB-AST/ Martin Käßler

    Wie lässt sich die künftige Energieversorgung CO2-frei auslegen? Das erforschen Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler gemeinsam mit Partnern im Verbundprojekt ZO.RRO am Beispiel von Thüringen. Sie entwickeln ein komplexes IT-Ökosystem für die systemische Energiewende. Das Paket an IT-Lösungen soll dabei unterstützen, die Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren. Das Augenmerk des Vorhabens liegt auf den Systemdienstleistungen, auf die bis zu 20 Prozent der CO2-Emissionen entfallen.

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  • Personennahe Dienstleistungen / 2020

    App für die Nachbarschaftshilfe in der Stadt

    Forschung Kompakt / 02. November 2020

    Die Quartiersbewohner der Langseestraße in Nürnberg-Mögeldorf testen die Bedienerfreundlichkeit der App zur Nachbarschaftshilfe.
    © Evang. Gemeindeverein Nürnberg-Mögeldorf e.V.

    In ländlichen Regionen sind die Bewohner meist sehr gut miteinander vernetzt: Die Nachbarn kennen und unterstützen sich gegenseitig, etwa bei der Kinderbe-treuung oder beim Einkaufen. In der Stadt existieren solche engen sozialen Netzwerke eher selten. Doch auch Städter sind aufgrund ihrer Lebenssituation oftmals auf Hilfe angewiesen. Hier setzt ein neues Dienstleistungskonzept des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS und seiner Projektpartner an. Mit einer eigens entwickelten App zur Nachbarschaftshilfe wollen sie das Miteinander im städtischen Raum fördern.

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  • Hoffnung für Hüftgelenk-Patienten / 2020

    Fraunhofer entwickelt keramischen Oberflächenersatz für das Hüftgelenk

    Forschung Kompakt / 02. November 2020

    Die gegossenen Halbschalen für die Oberflächenersatzprothese sind auf einer Seite aufgeraut, damit die Knochenzellen besser anwachsen. Die andere Seite ist jeweils vollkommen glatt.
    © Fraunhofer IKTS

    Der bei Operationen verwendete Oberflächenersatz für die Hüfte besteht aus der Metalllegierung Cobalt-Chrom-Molybdän. Doch nicht alle Patientinnen und Patienten vertragen dieses Metall und reagieren mit Allergien oder Infektionen. Manchmal muss sogar die Prothese wieder entnommen werden. Eine Neuentwicklung des Fraunhofer IKTS im Rahmen des Projekts CERAMIC Bone-preserver setzt nun auf keramischen Oberflächenersatz bestehend aus Femurkappe und Monoblock-Hüftpfanne. Diese sind besser verträglich – und dabei ebenso stabil und fest wie ihre Pendants aus Metall.

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  • Erfolgreiches digitales Event / 2020

    Fraunhofer Solution Days präsentieren Technologien und Lösungen im virtuellen Raum

    Presseinformation / 28. Oktober 2020

    Die Fraunhofer Solution Days 2020 vermitteln auch online das Look & Feel einer realen Präsenzmesse. Die Anmeldung ist heute und morgen noch möglich.
    © Fraunhofer

    Mit Vorträgen renommierter Wissenschaftler, zahlreichen 3D-Exponaten, Workshops und vielen Live-Elementen sind die Solution Days der Fraunhofer-Gesellschaft gestartet. Das Online-Event gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der angewandten Forschung und die Entwicklungen auf den Technologiemärkten. Noch bis 29. Oktober kann das virtuelle Event besucht werden.

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  • Gemeinsame Erklärung der Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Präsidenten von Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Nationaler Akademie der Wissenschaften Leopoldina / 2020

    Wissenschaftsorganisationen zur Coronavirus-Pandemie: Die Situation ist ernst

    Presseinformation / 27. Oktober 2020

    Seit einigen Wochen ist ein dramatischer Anstieg der Coronavirus-Infektionen in Europa zu verzeichnen, der inzwischen auch Deutschland erreicht hat. Dieser ist wegen der hohen Fallzahlen an vielen Orten nicht mehr kontrollierbar und kann eine beträchtliche Zahl von Behandlungsbedürftigen in den Krankenhäusern und einen deutlichen Anstieg der Sterbezahlen in Deutschland zur Folge haben. Um dies noch zu verhindern, fordern die Präsidentin und die Präsidenten von sechs Wissenschaftsorganisationen klare Entscheidungen, die schnell umgesetzt werden. Aktuell könne die Ausbreitung des Virus in vielen Regionen von den Gesundheitsämtern aus Kapazitätsgründen nicht mehr adäquat nachverfolgt werden. Um diese Nachverfolgung wieder zu ermöglichen, müssten Kontakte, die potentiell zu einer Infektion führen, systematisch reduziert werden. Je früher und konsequenter alle Kontakte, die ohne die aktuell geltenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen stattfinden, eingeschränkt würden, desto kürzer könnten diese Beschränkungen sein.

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