Presseinformationen

  • Fraunhofer stärkt Innovation und Strukturwandel in Mitteldeutschland / 2020

    Center für Ökonomik der Werkstoffe CEM ergänzt das Portfolio des Fraunhofer IMW

    Presseinformation / 9.1.2020

    Mit angewandter, sozioökonomischer Forschung entwickeln die Experten des Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie IMW in Leipzig Lösungen für den langfristigen Erfolg von Kunden und Partnern aus Wirtschaft, Industrie, Forschung und Gesellschaft. Um das Portfolio des Fraunhofer IMW zu ergänzen und die Kompetenzen der Fraunhofer-Gesellschaft in den Bereichen der techno- und sozioökonomischen Forschung zu bündeln, wurde nun das Center für Ökonomik der Werkstoffe CEM in Halle, bisher am Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS angesiedelt, in das fachlich passgenaue Fraunhofer IMW überführt. Mit der Angliederung trägt Fraunhofer auch der besonderen gesellschaftlichen Bedeutung des Strukturwandels in Mitteldeutschland Rechnung.

    mehr Info
  • Antwort auf die Herausforderungen der Energiewende / 2020

    Fraunhofer vernetzt Produktion und Speicherung von Energie

    Forschung Kompakt / 2.1.2020

    Sektorkopplungen in städtischen Netzen (schematisch)
    © Fraunhofer SCAI

    Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion erreicht mittlerweile fast 50 Prozent – mit dem großen Nachteil, dass sie sich dem wechselnden Strombedarf am Tage kaum anpassen können. Sie liefern nur dann elektrische Energie, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Ideal wäre es, erzeugte erneuerbare Energie in großem Maße speichern und die Produktion und Speicherung von Energie aufeinander abstimmen zu können. Dies ist das Ziel von ES-FLEX-INFRA, einem Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI.

    mehr Info
  • Recycling von Phosphor / 2020

    Dünger aus Klärschlamm

    Forschung Kompakt / 2.1.2020

    Recyceltes Phosphat aus Klärschlammasche, gewonnen mit dem P-bac-Verfahren.
    © Fraunhofer IWKS

    Ab 2032 müssen große Kläranlagen Phosphate aus dem Klärschlamm, bzw. der Asche zurückgewinnen – das besagt die neue Abfall- und Klärschlammverordnung. Bisherige Technologien dazu sind jedoch chemikalien- und kostenintensiv. Eine neue Technologie bietet nun eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher zeichnen für die Aufskalierung des Verfahrens verantwortlich.

    mehr Info
  • Neuropathie / 2020

    Nervenschmerzen frühzeitig verhindern

    Forschung Kompakt / 2.1.2020

    Fluoreszenzaufnahme von verschiedenen Immunzellen bei der Reparatur des verletzten Ischiasnerven.
    © Fraunhofer IME

    Unangenehmes Kribbeln in Händen und Füßen, Taubheitsgefühle, Pelzigkeit und Brennen – diese Symptome können auf eine Neuropathie, eine Erkrankung des Nervensystems hindeuten. Dauern die Schmerzen mehrere Monate an, werden sie als chronisch bezeichnet. Sie sind dann nur sehr schwer zu behandeln, wobei verfügbare Medikamente oftmals gravierende Nebenwirkungen haben. Forscherinnen und Forscher am Institutsteil Translationale Medizin und Pharmakologie TMP des Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME haben einen Weg gefunden, um die Entwicklung von neuropathischen Schmerzen frühzeitig zu unterbinden.

    mehr Info
  • Quantencomputing / 2020

    »Wir haben das Anwendungs-Know-how«

    Forschung Kompakt / 2.1.2020

    Prof. Manfred Hauswirth, Institutsleiter am Fraunhofer FOKUS.
    © Fraunhofer FOKUS/Philipp Plum

    Prof. Manfred Hauswirth, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin, über Chancen, Hürden und Anwendungen von Quantencomputern.

    mehr Info
  • Regenerative Energie für Amsterdamer Hausbootsiedlung / 2020

    Drehscheibe für Energie

    Forschung Kompakt / 2.1.2020

    Die Wassersiedlung im Norden von Amsterdam ist seit September 2019 komplett.
    © Isabel Nabuurs

    Die erzeugte Energiemenge regenerativer Energiequellen schwankt. Ein neuartiges Energiemanagementsystem des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ermöglicht es, Photovoltaikanlagen, Batteriespeichersysteme, Wärmepumpen und Elektroautos intelligent zu koppeln – und einzelne Haushalte oder ganze »Energiequartiere« trotz der Schwankungen weitestgehend mit eigener regenerativer Energie zu versorgen.

    mehr Info
  • Mit Viren Bakterien bekämpfen / 2020

    Neue Wirkstoffe gegen multiresistente Keime

    Forschung Kompakt / 2.1.2020

    Ein Kandidat für die zukünftige Phagentherapie – Bakteriophage gegen multiresistente klinische Stämme von Pseudomonas-Bakterien.
    © M. Rohde/HZI Braunschweig

    Resistenzen gegen Antibiotika nehmen weltweit ständig zu. Im Projekt Phage4Cure gehen Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher gemeinsam mit Partnern neue Wege: Ziel ist es, multiresistente Keime mit Viren, sogenannten Bakteriophagen, zu bekämpfen. Insbesondere gegen den gefürchteten Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa, häufigster bakterieller Verursacher von Lungenentzündungen, sollen Phagen als zugelassenes Arzneimittel etabliert werden.

    mehr Info
  • Zukunftsweisende Stütze für Energiewende und Strukturwandel / 2020

    Startschuss für die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG

    Presseinformation / 2.1.2020

    Um die Energiewende weiter voranzutreiben und das bestehende Fraunhofer-Portfolio zu ergänzen, hat die Fraunhofer-Gesellschaft die »Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG« gegründet. Wesentliche Bestandteile der neuen Einrichtung sind die Integration des Internationalen Geothermiezentrums Bochum (GZB) in die Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Aufbau zweier weiterer Einrichtungsteile zu Energieinfrastrukturen in Cottbus und zur Sektorkopplung in Jülich. Die Standorte schlagen eine Brücke zwischen den vom Strukturwandel besonders betroffenen Regionen im Westen und Osten Deutschlands. Das Fraunhofer IEG wird zudem an den Außenstellen in Aachen/Weisweiler und Zittau forschen.

    mehr Info
  • Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE / 2019

    Neues Forschungszentrum ATHENE: Fraunhofer und Darmstädter Hochschulen treiben Cybersicherheit für erfolgreiche Digitalisierung voran

    Presseinformation / 4.12.2019

    © Hans-Joachim Rickel, BMBF

    Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Grundvoraussetzung für ihr Gelingen und damit eine zentrale Bedingung, um auch in Zukunft eine führende Position im internationalen Wettbewerb einzunehmen, ist die Cybersicherheit. Um Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln, hat das neue »Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE« als Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft mit Beteiligung der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Darmstadt die Arbeit aufgenommen. ATHENE ist das europaweit größte Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheitsforschung und ein wesentlicher Bestandteil der Cybersicherheitsstrategie des Bundes und des Landes Hessen. Anlässlich der Eröffnung besuchten Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn das neue Forschungszentrum.

    mehr Info
  • Neues Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS / 2019

    Fraunhofer baut Forschung an der Absicherung Künstlicher Intelligenz aus

    Presseinformation / 3.12.2019

    Mit einer feierlichen Veranstaltung wird am Abend des 3. Dezember das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS in München eröffnet. Schwerpunkt der Forschung ist die Absicherung Künstlicher Intelligenz: Safe Intelligence. Dabei werden die bislang meist getrennt betrachteten Bereiche Sicherheit und Intelligenz in Einklang gebracht. Das Fraunhofer IKS wird ein zentraler Bestandteil des Kompetenznetzwerks »Künstliche Maschinelle Intelligenz« des Freistaats Bayern. Für die Arbeit des Instituts werden sechs Professuren neu geschaffen, davon vier an der Technischen Universität München (TUM). Ehrengäste bei der Eröffnungsfeier am Abend des 3. Dezembers sind Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Staatsminister Hubert Aiwanger, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Reimund Neugebauer sowie der Präsident der TU München Prof. Thomas F. Hofmann.

    mehr Info