Presseinformationen

  • Fraunhofer auf der Messe K / 2019

    Nachhaltig und effizient – Impulse für die Kunststoffindustrie

    Presseinformation / 9.10.2019

    Die Kunststoffwirtschaft muss zirkulär werden
    © Fraunhofer UMSICHT

    Mit annähernd 300 000 Mitarbeitern gehört die Kunststoffindustrie zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Diese auch im internationalen Vergleich starke Position hat sich die Branche auch mit einem hohen Maß an Forschungsarbeit erworben. Auf der weltweit führenden Branchenmesse »K« präsentieren nun elf Fraunhofer-Institute innovative, nachhaltige und effiziente Ansätze, Lösungen und Entwicklungen für die Kunststoffverarbeitung – vom 16. bis 23. Oktober am Stand SC01 in Halle 7.

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  • © Fraunhofer IDMT

    Prof. Joachim Bös hat zum 1. Oktober 2019 die geschäftsführende Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT übernommen. Neben der Institutsleitung wird Joachim Bös auch als neu berufener Professor das Fachgebiet »Industrielle Anwendungen von Medientechnologien« an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Ilmenau aufbauen. Bisher war er an der Technischen Universität Darmstadt als Akademischer Direktor und stellvertretender Leiter des Fachgebiets Systemzuverlässigkeit, Adaptronik und Maschinenakustik SAM tätig.

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  • Zuverlässige Leistungselektronik für die Elektromobilität / 2019

    Fraunhofer IZM setzt das E-Auto auf die Überholspur

    Forschung Kompakt / 1.10.2019

    Eingebettetes Silizium-Carbid auf dem Weg zur Serienproduktion in der Elektromobilität.
    © Volker Mai/Fraunhofer IZM

    Silizium-Carbid wird seit mehreren Jahren in der Forschung als vielversprechendes alternatives Material in der Halbleiter-Branche getestet. In dem Projekt SiC Modul soll der Leistungshalbleiter jetzt auch auf den Weg zur industriellen Fertigung gebracht werden.

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  • Prof. Dr. Julia C. Arlinghaus übernimmt am 1. Oktober 2019 die Institutsleitung des Fraunhofer IFF.
    © Porsche Consulting

    Die Universitätsprofessorin Dr. oec. Julia C. Arlinghaus wird ab dem 1. Oktober 2019 die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg übernehmen. Zeitgleich übernimmt sie den Lehrstuhl für Produktionssysteme und -automatisierung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Für beide Aufgaben ist sie aufgrund ihrer langjährigen Expertise im Bereich Digitalisierung, Logistik, Verfahrenstechnik und Automatisierung und ihrer aktiven Zusammenarbeit mit zahlreichen Industrieunternehmen die ideale Besetzung. Zuvor war sie Lehrstuhlinhaberin für das Management für Industrie 4.0 an der RWTH Aachen.

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  • Neuer Antibiotika-Schnelltest von Fraunhofer und Partnern / 2019

    Bessere Versorgung für diabetische Füße

    Forschung Kompakt / 1.10.2019

    Mikrofluidische Kartusche für die Vor-Ort-Analyse.
    © BiFlow Systems GmbH

    Menschen mit Typ2-Diabetes leiden oftmals an schlecht heilenden, infizierten Wunden an den Füßen. Bisher dauert es jedoch zwei Tage, um über eine Bakterienkultur die Erreger samt ihrer Resistenzen zu identifizieren, die die Wunde infizieren – und somit ein wirksames Antibiotikum zu finden. Mit Hilfe eines neuartigen Schnelltests von Fraunhofer-Forscherinnen und -Forschern funktioniert dies künftig in einer Stunde.

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  • Messe K 2019: Neue Verbundwerkstoffe: biobasiert, funktionalisiert und mechanisch hochfest / 2019

    Meilenstein in der Entwicklung neuer Werkstoffsysteme

    Forschung Kompakt / 1.10.2019

    Amorphes und kristallines Polylactid Granulat.
    © Fraunhofer ICT

    Die große Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten macht klassische Faserverbund-Werkstoffe in der Produktion beliebt – trotz relativ hohem Herstellungs- und Entsorgungsaufwand. Diese Nachteile vermeidet der neue selbstverstärkte Verbundwerkstoff aus Polyactid (PLA), der im Rahmen des Projektes »Bio4self« unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT entwickelt wurde. Er ist biobasiert, leicht zu recyceln und günstiger in der Produktion – ideal für den Einsatz in Sport-, Automobil- und medizinischen Anwendungen.

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  • KI für die Anomalieerkennung / 2019

    Manipulation automatisierter Gesichtserkennung verhindern

    Forschung Kompakt / 1.10.2019

    Illustration eines Face-Morphing-Angriffs. Von links nach rechts: Originalbilder, Mitte: Morphing-Angriff
    © Fraunhofer HHI

    Von der Entsperrung von Smartphones bis zu schnelleren Einlasskontrollen am Flughafen: Die Verbreitung der automatisierten Gesichtserkennung zur Identifikation von Personen nimmt zu. Doch diese Authentifizierungsmethode ist anfällig gegenüber Morphing-Angriffen: Kriminellen bietet sie die Möglichkeit, zwei Gesichtsbilder zu einem zu verschmelzen. Wird ein Reisepass mit einem derart manipulierten Foto ausgestattet, können zwei Personen den gleichen Ausweis nutzen. Fraunhofer-Forscherteams entwickeln gemeinsam mit Partnern ein System, das diese Art von Angriffen vereitelt. Dabei bedienen sie sich Methoden des maschinellen Lernens.

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  • Neue Ansätze in der Dialysetechnik: Tragbare künstliche Niere / 2019

    Dialysewasser kostengünstig und mobil reinigen

    Forschung Kompakt / 1.10.2019

    Eine Hämodialyse wird heute oft stationär durchgeführt und greift sehr in den Alltag der Patienten ein. Mit Hilfe mobiler Wasserquellen könnte ein Schritt in Richtung größerer Unabhängigkeit gemacht werden.
    © Fraunhofer IZI/Dr. Rainer Goldau

    Wer an einer terminalen Störung der Nierenfunktion leidet, muss meist regelmäßig zur Dialyse. Für Betroffene ist die künstliche Blutwäsche eine große Belastung. Um die Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen, sind erhebliche Mengen reinigenden Dialysewassers erforderlich. Bislang gibt es keine Lösung, um dieses Dialysat kostengünstig zurückzugewinnen. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher entwickeln derzeit mit dem Kryoverfahren eine Methode, um Verunreinigungen im Wasser zu entfernen, ohne es zu verlieren. Mit diesem Ansatz lassen sich nicht nur Kosten einsparen – auch eine tragbare künstliche Niere für eine schonendere, wasserautarke Langzeitdialyse ist somit denkbar.

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  • Innovativer Glasbiegeprozess für neue Anwendungen / 2019

    Wie man Glasscheiben perfekt um die Ecke biegt

    Forschung Kompakt / 1.10.2019

    Mit dem neuen Glasbiegeverfahren hergestellter Prototyp einer Isolierglasscheibe.
    © Fraunhofer IWM

    Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM biegen mit einem neuen Verfahren Glasscheiben »scharf« um die Ecke. Anders als bei herkömmlichen Biegeverfahren leidet die optische Qualität des Glases dabei nicht. Das Glas mit der Ecke könnte künftig in der Architektur ungewöhnliche Akzente setzen, aber auch in der Medizintechnik eingesetzt werden. Auch dem Industriedesign eröffnet es neue Möglichkeiten.

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  • Anlässlich des Symposiums »Innovation durch Mathematik« übergab der langjährige Leiter des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, Prof. Dr. Dieter Prätzel-Wolters, den Staffelstab an seine Nachfolgerin, Prof. Dr. Anita Schöbel. Viele Festredner, darunter der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Wolf sowie der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, würdigten Prätzel-Wolters´ Verdienste und sehen das Institut auch bei Prof. Dr. Anita Schöbel in sehr guten Händen.

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