Presseinformationen

  • Deutscher Zukunftspreis 2020 / 2020

    EUV-Entwickler von TRUMPF, ZEISS und Fraunhofer nominiert

    Presseinformation / 09. September 2020

    © Deutscher Zukunftspreis / Ansgar Pudenz

    Die EUV-Lithographie ermöglicht modernste Smartphones und automatisiertes Fahren. Als weltweit führende Fertigungstechnologie stärkt sie die deutsch-europäische Position im globalen Halbleitergeschäft. Ein Team von ZEISS-, Trumpf- und Fraunhofer-Experten ist nun für den Deutschen Zukunftspreis 2020 nominiert.

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  • Neuberufung am Fraunhofer ENAS und an der TU Chemnitz / 2020

    Prof. Harald Kuhn übernimmt Institutsleitung des Fraunhofer ENAS und Professur an der TU Chemnitz

    Presseinformation / 01. September 2020

    © Prof. Dr. Harald Kuhn

    Zum 1. September 2020 übernimmt Prof. Harald Kuhn die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme ENAS in Chemnitz. Zugleich ist der ehemalige Direktor bei der Infineon Technologies AG in Regensburg als Professor an die Technische Universität Chemnitz berufen worden. Dort wird er ab 1. September 2020 die von »Mikrotechnologie« zu »Smart Systems Integration« umgewidmete Professur der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik leiten.

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  • Sichere Infusionstherapien in Entwicklungsländern / 2020

    Elektronisch gesteuertes Infusionsset soll Sterblichkeit senken

    Forschung Kompakt / 01. September 2020

    Krankenschwester Winnie Kibirige installiert das Schwerkraftinfusionssysten ECGF-IS für eine Therapie im Rahmen einer klinischen Studie an Erwachsenen am Kiruddu Hospital in Kampala.
    © Uganda Industrial Research Institute

    Bei vielen Krankheiten ist eine Infusionstherapie erforderlich. Wird diese nicht kontrolliert durchgeführt, können nicht richtig dosierte Infusionen zu Komplikationen oder sogar zum Tod führen. Das Projekt ECGF-IS zielt darauf ab, die Sicherheit von Infusionstherapien in Entwicklungsländern zu verbessern. Ein kostengünstiges elektronisch gesteuertes Schwerkraftinfusionssystem soll die Sterblichkeit durch Über- oder Unterinfusion, insbesondere von Kindern, sen-ken. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher entwickeln das Gerät gemeinsam mit dem Uganda Industrial Research Institute UIRI. Für die Vorarbeiten wurden sie mit dem Deutsch-Afrikanischen Innovationsförderpreis 2020 ausgezeichnet.

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  • Fraunhofer entwickelt mit Partnern neuen Therapieansatz im Kampf gegen Infektionskrankheiten / 2020

    InnateFun: Moleküle stärken Immunsystem

    Forschung Kompakt / 01. September 2020

    Zellbasierter Assay zur Identifizierung von Immunmodulatoren.
    © Fraunhofer IGB

    Infektionen stellen für Patienten im Krankenhaus eine steigende Gefahr dar. Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB hat im Projekt InnateFun zusammen mit mehreren Partnern einen neuen Therapieansatz erarbeitet. Dabei werden die Immunrezeptoren der Zellen so beeinflusst, dass die Zellen die schädlichen Mikroorganismen besser abwehren können. Bei Infektionen mit den auch in Krankenhäusern verbreiteten Hefepilzen der Gattung Candida wurde dieser Therapieansatz bis zum Tiermodell untersucht. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend.

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  • Umweltschutz / 2020

    Fraunhofer im Einsatz für plastikfreie Meeresböden

    Forschung Kompakt / 01. September 2020

    Im SeaClear-System sind verschiedene Roboterfahrzeuge miteinander vernetzt. Ein autonom fahrendes oder ferngesteuertes Mutterschiff (USV) an der Oberfläche wird durch zwei Unterwasser-Roboter (ROV) und eine Flugdrohne (UAV) unterstützt.
    © TUM

    86 Millionen Tonnen Kunststoffe schwimmen nach Schätzungen des WWF in den Ozeanen – mit verheerenden Folgen für Meerestiere, Natur und letztlich für uns Menschen. Die ländergroßen schwimmenden Plastikstrudel sind nur die Spitze des Eisbergs: Rund 90 Prozent des Mülls landen auf den Meeresböden. Im Projekt SeaClear will das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML zusammen mit einem internationalen Partnernetzwerk erstmals dort aufräumen. Ein Interview mit den Projektverantwortlichen Johannes Oeffner und Cosmin Delea.

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  • Schutz vor Cyberattacken / 2020

    Mehr IT-Sicherheit im Hafenterminal

    Forschung Kompakt / 01. September 2020

    Auch im Magdeburger Hafen werden in der Zukunft Automatisierungslösungen Einzug halten.
    © Fraunhofer IFF

    Häfen zählen zu den kritischen Infrastrukturen, da Störungen und Ausfälle immense, nicht nur volkswirtschaftliche Auswirkungen haben können. Dabei sind die möglichen Sicherheitsrisiken vielfältig, insbesondere in digitalisierten Containerterminal-Prozessen, die durch Industrie 4.0 immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ein neues Methoden- und Werkzeugset entwickelt von Forscherinnen und Forschern des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und seinen Industriepartnern ermöglicht die präventive Abwehr von Angriffen auf automatisierte cyberphysische Systeme und hilft, die Sicherheit entlang der gesamten Logistikkette inklusive der IT-Systemlandschaft zu erhöhen. Gleichzeitig lassen sich Automatisierungsvorhaben effizient planen und einführen.

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  • Multi Material Jetting / 2020

    Additive Fertigung von multifunktionalen Bauteilen

    Forschung Kompakt / 01. September 2020

    Schematische Darstellung der Mikrodosiersysteme.
    © Fraunhofer IKTS

    Die additive Fertigung gehört zu den derzeit wichtigsten Trends in der Industrie. Nun hat ein Team des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS eine Anlage für das Multi Material Jetting entwickelt, mit der sich unterschiedliche Werkstoffe zu einem einzigen additiv gefertigten Bauteil vereinen lassen. Dadurch sind Produkte mit kombinierten Eigenschaften oder Funktionen realisierbar. Besonders leistungsfähige Materialien wie Keramik und Metall kommen in dieser Anlage zum Einsatz.

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  • Deep Learning für die Texterschließung / 2020

    Dokumente schneller analysieren mit Künstlicher Intelligenz von Fraunhofer

    Forschung Kompakt / 01. September 2020

    Die DocuLib-Lösung und die NLU.Suite des Fraunhofer IAIS ermöglichen eine End-to-End-Text- und Dokumentenanalyse – von der OCR bis hin zum Textverstehen mithilfe von Künstlicher Intelligenz.
    © Fraunhofer IAIS

    Die Flut von Dokumenten, die in Wirtschaft und Gesellschaft täglich entsteht, stellt eine enorme Herausforderung dar. Informationen aus zahlreichen unterschiedlichen Quellen müssen sortiert, verarbeitet und bewertet werden. Betroffen davon sind Unternehmen, aber auch Behörden, Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser. Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS hat Lösungen entwickelt, die Dokumente aller Art klassifizieren und die Textinhalte erschließen. Den Schlüssel bilden dabei KI-basierte Sprachmodelle, die mit Deep-Learning-Verfahren trainiert werden.

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  • Fraunhofer Innovation Platform an der Universität Stellenbosch / 2020

    Südafrika: Nachhaltige Lösungen im Kampf gegen Wasserknappheit

    Presseinformation / 04. August 2020

    © Stellenbosch University

    Als überwiegend trockenes Land steht Südafrika vor der enormen Aufgabe, vorhandene Ressourcen nachhaltig zu bewirtschaften. Dies betrifft neben den knappen Wasservorkommen auch den Ausbau regenerativer und dezentraler Energiesysteme sowie die Ernährungssicherheit. Die Universität Stellenbosch und die Fraunhofer-Gesellschaft haben nun im Rahmen einer strategischen Partnerschaft die »Fraunhofer Innovation Platform for the Water-Energy-Food Nexus« eingerichtet. Gemeinsam sollen in dieser langfristigen Kooperation bedarfsgerechte technologische und sektorübergreifende Lösungen zur Wasser-, Energie- und Ernährungssicherheit erarbeitet werden – zum Wohle der Menschen und der Umwelt.

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  • Risikoanalyse, Prävention und Forensik / 2020

    Schutz vor Terroranschlägen mit selbst gebauten Bomben

    Forschung Kompakt / 03. August 2020

    Sportveranstaltungen wie Marathonläufe gelten als beliebtes Ziel für Terroristen.
    © Shutterstock

    Terroristen verüben Anschläge oft mit selbst gebauten Sprengkörpern. Um bereits im Vorfeld angemessene Sicherheitsvorkehrungen treffen zu können, aber auch um das Schadensausmaß stattgefundener Angriffe zu bewerten, benötigen Polizeibehörden geeignete Tools. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI, entwickelt ein Expertensystem für Risikoanalysen zur Prävention solcher Angriffe. Zugleich bietet es Hilfestellung bei der forensischen Untersuchung. Die Software soll die Polizei dabei unterstützen, Anschläge mit selbst hergestellten Explosivstoffen zu vereiteln und die Bevölkerung etwa bei Großveranstaltungen zu schützen.

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