Presseinformationen

  • Projekt SIMKOR / 2019

    Reinigungstechnologien optimal angewandt

    Forschung Kompakt / 3.1.2019

    Simulationsergebnisse für die Reinigung eines Tanks mit einem Zielstrahlreiniger.
    © Fraunhofer IVV

    Man kennt es aus dem Haushalt: Sperrige Küchengeräte und Maschinen sind schwer zu reinigen. In der Industrie sind komplexe Bauteile eher Standard als Ausnahme und stellen große Herausforderungen an die Auslegung der Reinigungssysteme. Eine Simulation kann dabei künftig helfen. In der Lernfabrik Industrielle Reinigungstechnologien, die Ende 2019 am Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Dresden eröffnet wird, können Unternehmen zudem die Kombination verschiedener Reinigungstechnologien testen.

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  • Wasserreinigung für ländliche Regionen / 2019

    Sauberes Wasser für Südafrika

    Forschung Kompakt / 3.1.2019

    Entnahme einer Wasserprobe im Demonstrator.
    © Fraunhofer IST

    Über 100 Millionen Menschen in Südafrika haben keinen Zugang zu sauberem Wasser – viele Quellen in den ländlichen Regionen sind verunreinigt. Im Projekt »SafeWaterAfrica« entwickeln die afrikanischen und europäischen Partner in enger Zusammenarbeit eine dezentrale Systemlösung zur Wasserreinigung, die von den Landbewohnern autonom betrieben und gewartet werden kann. Das System deckt den Bedarf von mehreren hundert Personen mit sauberem Wasser. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik koordinieren das Vorhaben.

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  • Niederenergetische Elektronenstrahlen / 2019

    Impfstoffe chemikalienfrei produzieren

    Forschung Kompakt / 3.1.2019

    Forschungs- und Versuchsanlage am Fraunhofer IZI. Für den Einsatz in der industriellen Impfstoffproduktion werden die Abmessungen der Anlage noch auf die Größe eines Kühlschranks schrumpfen.
    © Fraunhofer IZI

    Impfstoffe herzustellen ist ein schwieriges Unterfangen: Bei den Tot-Impfstoffen müssen die Krankheitserreger abgetötet werden, ohne deren Struktur zu verändern. Bislang geschieht dies meist mit giftigen Chemikalien. Eine neuartige Technologie von Fraunhofer-Forscherinnen und -Forschern nutzt stattdessen Elektronenstrahlen – und ermöglicht erstmals, Tot-Impfstoffe chemikalienfrei, schnell und reproduzierbar anzufertigen.

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  • Lebensmittelverschwendung bekämpfen / 2019

    Food-Scanner für die Hosentasche

    Forschung Kompakt / 3.1.2019

    Viele Nahrungsmittel landen im Abfall, obwohl sie noch verzehrbar sind. Ein kleiner Food-Scanner soll in Zukunft dabei helfen, unnötige Lebensmittelverluste zu vermeiden.
    © Fraunhofer IOSB

    Laut einer Studie der Umweltstiftung WWF Deutschland landen jährlich zehn Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland im Müll, obwohl sie noch verzehrbar sind. Mit einem mobilen Food-Scanner sollen Verbraucher und Supermarktbetreiber in Zukunft prüfen können, ob Nahrungsmittel verdorben sind. Das Gerät im Hosentaschenformat ermittelt per Infrarotmessung den Reifegrad und die Haltbarkeit von Gemüse, Obst und Co. und zeigt das Ergebnis mithilfe einer App an. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher haben das System, das als Demonstrator vorliegt, gemeinsam mit Partnern im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entwickelt.

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  • Elbedome / 2019

    Modernste VR-Technologie in Magdeburg

    Forschung Kompakt / 3.1.2019

    Der Elbedome stellt genug Raum für die Beteiligten von industriellen Planungen zur Verfügung oder kann als Marketinginstrument bis zu 30 Besucher zugleich in virtuelle Welten eintauchen lassen.
    © Fraunhofer IFF

    Das größte 3D-Mixed-Reality-Labor Europas steht in Magdeburg: Mit einer Höhe von vier und einem Durchmesser von 16 Metern erinnert der Elbedome des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF an eine halbierte Kugel. Hier können Unternehmen Maschinen, Anlagen, komplette Fabriken oder ganze Städte 1:1 eindrucksvoll erlebbar machen. Ein Interview mit Steffen Masik, Leiter der Geschäftsstelle Elbedome, über die Besonderheiten des Labors.

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  • Neuartige Digitalisierungsverfahren und Technologien zur Restaurierung / 2018

    Kulturerbe erhalten – per Forschung und Hightech

    Forschung Kompakt / 3.12.2018

    CultLab3D: Die mit dem Kulturerbe/Europa Nostra Award 2018 ausgezeichnete Scanstraße digitalisiert vollautomatisch Objekte unterschiedlicher Größe und erfasst dabei Geometrie, Textur und physikalisch-optische Materialeigenschaften für eine originalgetreue und mikrometergenaue Wiedergabe.
    © Fraunhofer IGD

    Wie lässt sich Kulturerbe schützen und bewahren? Im Vorstandsprojekt Kulturerbe entwickeln Forscherinnen und Forscher aus 16 Fraunhofer-Instituten die dazu nötigen Technologien.

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  • Oberflächenfunktionalisierung: / 2018

    Passgenaue Knochenimplantate aus dem Drucker

    Forschung Kompakt / 3.12.2018

    Beschichtung von Gerüststrukturen für Implantate mit einem Plasmajet.
    © Fraunhofer IST, Falko Oldenburg

    Tumorerkrankungen, Infektionen oder schwere Frakturen können die operative Entfernung von Knochen und den Einsatz von Implantaten notwendig machen. Fraunhofer-Forscher haben jetzt in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Knochenimplantate aus einem speziellen Kunststoff mittels 3D-Druck äußerst passgenau, stabil und variabel herstellen lassen. Der Clou: Während des Druckprozesses werden die einzelnen Schichten mit einem kalten Plasmastrahl behandelt, um das Anwachsen von knochenbildenden Zellen an der Oberfläche zu unterstützen.

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  • All-in-one-Lösung auf Chipebene / 2018

    Neuartige Farbsensoren kostengünstig herstellen

    Forschung Kompakt / 3.12.2018

    FOWINA – präzise Mikrofarbsensoren zur Integration auf Chip-Level.
    © K. Selsam, Fraunhofer ISC

    Im Projekt FOWINA ist es dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen und dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg gelungen, neuartige Farbsensoren mit speziellen Linsenanordnungen zu entwickeln. Die Sensoren lassen sich direkt auf Chipebene realisieren und vereinen viele Funktionen auf kleinstem Raum. Durch ihre sehr geringe Bauhöhe bieten sie ein breites Einsatzspektrum und können beispielweise in mobilen Geräten sowie zur Farbregelung von LED-Leuchten eingesetzt werden.

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  • Werkstoffdatenraum für die Additive Fertigung / 2018

    Digitaler Zwilling für Werkstoffe

    Forschung Kompakt / 3.12.2018

    Mit dem Datenraumkonzept Werkstoffinformationen jeglicher Art in digitale Netze integrieren – eine wichtige Basis für die Produktion im Rahmen der Industrie 4.0.
    © Fraunhofer IWM

    Sollen Produktionssysteme digital vernetzt und im laufenden Betrieb werkstoffgerecht verbessert werden, müssen dafür auch die Veränderungen der Werkstoffe gemessen, analysiert und abgebildet werden – im sogenannten »digitalen Materialzwilling«. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher haben mit einem Werkstoffdatenraum die Grundlage hierfür geschaffen.

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  • Künstliche Hüftgelenke / 2018

    Feinjustierung im OP

    Forschung Kompakt / 3.12.2018

    Bei dem modularen Hüftimplantat lassen sich Hüftschaft und Prothesenhals individuell an den Patienten anpassen.
    © Fraunhofer IWU

    Nach dem Einsatz eines neuen Hüftgelenks kann es passieren, dass das Bein nicht mehr die ursprüngliche Länge hat. Mögliche Folge sind Probleme mit der Wirbelsäule. Mit einem neuen Verfahren lässt sich die Beinlänge künftig während der Operation genau justieren.

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