Presseinformationen

  • Energietechnologien der Zukunft / 2019

    Reallabore der Energiewende – Fraunhofer in mehreren Konsortien vertreten

    19.7.2019

    In 20 Reallaboren untersuchen Unternehmen und Einrichtungen künftig bundesweit innovative Energietechnologien unter realen Bedingungen und bringen diese in die industrielle Skalierung. Im Fokus stehen ganzheitliche Wasserstofftechnologien. Da Wasserstoff ein Kernelement der Sektorenkopplung sein wird, werden verschiedene Aspekte beleuchtet – von der Erzeugung über die Speicherung bis zum Einsatz. Jetzt hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Gewinner des »Ideenwettbewerbs Reallabore der Energiewende« bekannt gegeben. Mehrere Fraunhofer-Institute sind Partner in zukunftsweisenden Projekten. Mit ihrer Expertise leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Deutschland als weltweiten Vorreiter in die-sem Feld zu positionieren, ist gemeinsames Ziel von Industrie und Forschung.

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  • Künstliche Intelligenz erklärbar machen / 2019

    Der Blick in Neuronale Netze

    Forschung Kompakt / 1.7.2019

    Hier klassifiziert das KI-System ein Bild als Zug, da Schienen vorhanden sind.
    © Fraunhofer HHI

    Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist längst in unserem Alltag präsent und dringt in immer mehr Bereiche vor. Sprachassistenten etwa sind bereits als Helfer auf dem Smartphone, im Auto oder zu Hause Normalität geworden. Fortschritte im Bereich der KI beruhen vor allem auf der Verwendung Neuronaler Netze. Vergleichbar mit der Funktionsweise des menschlichen Gehirns verknüpfen sie mathematisch definierte Einheiten miteinander. Doch bisher wusste man nicht, wie ein Neuronales Netz Entscheidungen trifft. Forschende des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts HHI und der Technischen Universität Berlin haben nun eine Technik entwickelt, die erkennt, anhand welcher Kriterien KI-Systeme Entscheidungen fällen. Die neuartige Methode Spectral Relevance Analysis (SpRAy) basierend auf der Technik Layer-Wise Relevance Propagation erlaubt den Blick in die »Black Box«.

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  • Umweltfreundliche Gleitlager mit Wasserschmierung / 2019

    Mit Wasser läuft’s wie geschmiert

    Forschung Kompakt / 1.7.2019

    Mit dem neu entwickelten In situ-Tribometer lassen sich direkt im Betrieb Verschleiß und Reibwerte von Gleitlagern messen.
    © Fraunhofer IWM

    Die Lager von Maschinen werden in der Regel mit Öl geschmiert. Doch große Mengen dieser Öle landen auch heute noch in der Umwelt. Am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM wurde deshalb eine Methode entwickelt, mit der sich Gleitlager künftig auf Wasserbasis schmieren lassen können. Das ist deutlich umweltfreundlicher.

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  • Antifingerprint-Oberflächen / 2019

    Keine Fettabdrücke dank Nanolack

    Forschung Kompakt / 1.7.2019

    Öltropfen auf einer superhydrophoben und oleophoben Beschichtung auf Edelstahl.
    © FEW Chemicals GmbH Wolfen

    Fettige Fingerabdrücke auf glänzenden Edelstahloberflächen sehen nicht nur unschön aus, sondern greifen auch die Oberfläche an. Ein neuer Nanolack von Fraunhofer-Forscherinnen und Forschern soll künftig verhindern, dass beim Anfassen von Edelstahlfronten lästige Fingerabdrücke zurückbleiben. Möglich machen es spezielle Nanopartikel, die dem Lack zugesetzt werden.

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  • Flugzeugsicherheit / 2019

    Drohnenschlag: Einzigartiger Prüfstand für Kollisionstests

    Forschung Kompakt / 1.7.2019

    Flugverbotszonen für Drohnen in der Nähe von Helikopterbetrieb.
    © Michael May

    Die Zahl der Drohnen steigt weltweit rasant, Berichte über Beinahe-Kollisionen zwischen Verkehrsflugzeugen und unbemannten Luftfahrzeugen häufen sich. 2017 kollidierte ein kanadischer Linienflug beim Landeanflug mit einer Drohne, die Passagiere entgingen knapp einer Katastrophe. Für Flugzeuge sind Tests gegen Vogelschlag vorgeschrieben, für die Sicherheit bei Zusammenstößen mit Drohnen gibt es bislang keine standardisierten Prüfverfahren. Um entsprechende Grundlagen zu schaffen, plant das Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, EMI derzeit die Errichtung eines Teststands, auf dem Kollisionsszenarien mit kompletten Drohnen nachgestellt werden können.

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  • Vorteile gegenüber alternativen Verbundwerkstoffen / 2019

    Porsche geht mit biobasierten Werkstoffen des Fraunhofer WKI in Kleinserie

    Forschung Kompakt / 1.7.2019

    Fahrer- und Beifahrertür sowie der Heckflügel des »BioConceptCars« sind aus einem Naturfasermix hergestellt. Pflanzenfasern als Bestandteile von Bioverbundwerkstoffen sind eine nachhaltige Alternative für leichte Fahrzeugkarosserien.
    © Fraunhofer WKI / Hans-Josef Endres

    Der Automobilhersteller Porsche nutzt zum ersten Mal in einem Serienfahrzeug die Vorteile biobasierter Werkstoffe in Herstellung und Anwendung. Der neue 718 Cayman GT4 Clubsport verfügt über Karosseriebauteile aus Biofaser-Verbundwerkstoffen, die im Anwendungszentrum für Holzfaserforschung HOFZET des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI, gemeinsam mit dem IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover entwickelt wurden.

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  • Wichtiger Schritt für Batteriezelltechnologie am Standort Deutschland / 2019

    Standortentscheidung ist gefallen: »Forschungsfertigung Batteriezelle« entsteht in Münster

    28.6.2019

    Energiespeichertechnologien bilden das Rückgrat künftiger Entwicklungen in bedeutenden Wirtschaftszweigen wie der Energie- und der Automobilindustrie. Elektroautos benötigen leistungsfähige Batterien für entsprechende Reichweiten, Strom aus erneuerbaren Energien ist auf stationäre Energiespeicher angewiesen. Um die Rolle des Wirtschaftsstandorts Deutschlands hier nachhaltig auf Erfolgskurs zu führen, hat ein interdisziplinäres Fraunhofer-Team ein Konzept für eine »Forschungsfertigung Batteriezelle« ausgearbeitet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat auf dieser Basis die Einsetzung einer Gründungskommission veranlasst und die Fraunhofer-Gesellschaft als Trägerin der künftigen Einrichtung beauftragt, das Bewerbungsverfahren für den künftigen Standort zu begleiten. Die Entscheidung fiel nun auf Münster, wie das BMBF heute bekannt gab.

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  • LASER World of PHOTONICS 2019 / 2019

    Fraunhofer auf der Weltleitmesse für Photonik

    Forschung Kompakt / 24.6.2019

    Fraunhofer at the LASER

    Joseph von Fraunhofer hat mit seiner Forschung die Optik maßgeblich beeinflusst – sein Wirken ist noch heute spürbar. Ganz im Sinne ihres Namenspatrons nehmen Optik und Photonik in den Forschungsaktivitäten der Fraunhofer-Gesellschaft zentrale Rollen ein. Anwendungen reichen von der Quantenkommunikation über hochpräzise und robuste Messverfahren bis hin zum Einsatz von Licht bei der industriellen Fertigung. Auf der diesjährigen LASER World of PHOTONICS, verschaffen zwölf Institute der Fraunhofer-Gesellschaft an gleich zwei Ständen einen Überblick über die neusten Entwicklungen und Lösungen aus dem Bereich der Photonik (Halle A2, Stand 431 und Halle B3, Stand 335).

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  • Fraunhofer auf der Sensor+Test 2019 / 2019

    Sensor- und Messtechnik: Treibstoff für die Digitalisierung

    Presseinformation / 19.6.2019

    Digitalisierung braucht Information – hierfür messen und prüfen immer leistungsfähigere Sensoren, Mess- und Prüftechnologien ihre Umgebung, übertragen ihre Ergebnisse in präzise Daten und bilden damit die Grundlage zahlreicher digitalisierter Prozesse. Auf der Sensor+Test 2019 in Nürnberg präsentieren neun Fraunhofer-Institute vom 25. bis 27. Juni ihre Forschungsergebnisse und Entwicklungen aus dem Umfeld der Sensorik, Mess- und Prüftechnik am Stand 248 in Halle 5.

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  • LASER 2019: Perfekte Sicht für den Autofahrer / 2019

    Designfreiheit und mehr Sicherheit durch neue Lichtgeneration

    Forschung Kompakt / 3.6.2019

    Segmentiertes, automotives LED-Fernlicht realisiert als mikrooptischer, irregulärer Wabenkondensor. Das ausgeschaltete Segment vermeidet die Blendung des Gegenverkehrs.
    © Fraunhofer IOF

    Im immer härter umkämpften Fahrzeugmarkt hat Erfolg, wer ein technisch ausgefeiltes Produkt mit einem ansprechenden Design anbietet – nicht zuletzt durch die perfekte Integration der Scheinwerfer. Für mehr Designfreiheit bei der Entwicklung unkonventioneller Formen haben Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher nun eine neue Lichttechnologie entwickelt, die weitere Vorteile für Autofahrer und Automobilhersteller mitbringt. Präsentiert wird der Prototyp auf der Fachmesse LASER World of PHOTONICS vom 24.-27. Juni 2019.

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