Presseinformationen

  • In Ilmenau und Jena / 2016

    7. Fraunhofer-Wissenschaftscampus eröffnet

    Presseinformation / 15.8.2016

    Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee und der Direktor des Fraunhofer IDMT, Prof.
    © Foto Burkhard Fritz

    Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee und der Direktor des Fraunhofer IDMT, Prof. Karlheinz Brandenburg, nutzten die Gelegenheit, sich mit den Teilnehmerinnen des Thüringer Wissenschaftscampus auszutauschen.

    Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, eröffnete den 7. Wissenschaftscampus der Fraunhofer-Gesellschaft in Ilmenau. Das Ziel der dreitägigen Veranstaltung: Studentinnen der MINT-Fächer auf die vielfältigen Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Karriere aufmerksam machen. Die diesjährigen inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf digitalen Medien, optischen Technologien sowie Systemtechnik für die Energiewende und das autonome Fahren.

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  • Lauernde Gefahr am Meeresgrund

    Presseinformation / 4.8.2016

    Das Netzwerk Munitect sucht nach Lösungen zur exakten Detektion von Munition am Meeresgrund.
    © Foto Baltic Taucher

    Das Netzwerk Munitect sucht nach Lösungen zur exakten Detektion von Munition am Meeresgrund.

    Mehr als 1,6 Millionen Tonnen Munition lagern vor unseren Küsten, ein Relikt aus den Weltkriegen. Das Netzwerk Munitect sucht nach Lösungen zur Detektion dieser Gefahrenstoffe in Nord- und Ostsee. Die Koordination übernimmt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD.

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  • Dr. Peter Knott (rechts) und Professor Dirk Heberling (links) sind seit dem 1. August 2016 neue Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR
    © Foto Uwe Bellhäuser

    Dr. Peter Knott (rechts) und Professor Dirk Heberling (links) sind seit dem 1. August 2016 neue Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

    Am 1. August 2016 traten Dr.-Ing. Peter Knott und Prof. Dr.-Ing. Dirk Heberling als Doppelspitze die Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR an. Sie übernehmen das Amt von Prof. Dr.-Ing. Joachim Ender, der das Institut seit 2003 erfolgreich führte und nun in den Ruhestand verabschiedet wurde.

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  • Mensch-Maschine-Interaktion: Nutzerzustände umfassend bestimmen / 2016

    Mensch, wie geht es dir?

    Forschung Kompakt / 1.8.2016

    Für Fluglotsen ist es besonders wichtig, dass Mensch und Maschine gut interagieren. Eine Software des Fraunhofer FKIE erkennt, wie leistungsfähig der Mensch ist und gibt die Information an den Computer weiter.
    © Foto Fraunhofer FKIE

    Für Fluglotsen ist es besonders wichtig, dass Mensch und Maschine gut interagieren. Eine Software des Fraunhofer FKIE erkennt, wie leistungsfähig der Mensch ist und gibt die Information an den Computer weiter.

    Maschinen übernehmen immer mehr Aufgaben. Idealerweise sollten sie auch in der Lage sein, den Menschen bei Fehlverhalten zu unterstützen. Voraussetzung dafür ist, dass die Maschine versteht, wie es dem Menschen geht, der sie bedient. Fraunhofer-Forscher haben ein Diagnose-Verfahren entwickelt, das Nutzerzustände in Echtzeit erkennt und den Maschinen mitteilt.

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  • Mehr Komfort im Flugzeug / 2016

    Keine trockenen Schleimhäute beim Fliegen

    Forschung Kompakt / 1.8.2016

    Prototyp des Wirbelringgenerators. Geplant ist, das System in die Rückseite des Fluggastsitzes einzubauen.
    © Foto Fraunhofer IBP

    Prototyp des Wirbelringgenerators. Geplant ist, das System in die Rückseite des Fluggastsitzes einzubauen.

    In Flugzeugen ist die Luft mit etwa 20 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit sehr trocken, da so die Kondensatbildung in der Kabine vermieden wird. Dies führt jedoch bei den Fluggästen und der Crew zu trockenen Schleimhäuten. Ein Wirbelringgenerator soll künftig Kringel aus feuchter Luft gezielt zu den Passagieren pusten und die Feuchtigkeit der Atemluft anreichern – ohne dabei die gesamte Luftfeuchte in die Höhe zu treiben.

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  • Mobilfunk der Zukunft / 2016

    Leistungsverstärker aus Galliumnitrid für 5G

    Forschung Kompakt / 1.8.2016

    Der acht Quadratmillimeter große Leistungsverstärker des Fraunhofer IAF funkt auf einer Frequenz von 5,8 Gigahertz. Die Bänder werden für den neuen Mobilfunkstandard 5G benötigt. Wichtiger Bestandteil des Mikrochips sind die mittig angebrachten Strukturen des Halbleiters Galliumnitrid (GaN).
    © Foto Fraunhofer IAF

    Der acht Quadratmillimeter große Leistungsverstärker des Fraunhofer IAF funkt auf einer Frequenz von 5,8 Gigahertz. Diese Frequenz wird für den neuen Mobilfunkstandard 5G benötigt. Wichtiger Bestandteil des Mikrochips sind die mittig angebrachten Halbleiter-Schaltungen aus Galliumnitrid (GaN).

    Daten per Funk zu übertragen ist zuverlässig und günstig. Das Datenvolumen pro Nutzer aber wächst exponentiell. Nicht nur durch die stetig wachsende Anzahl von Smart Phones, sondern insbesondere durch Trends wie Car-to-Car (C2C) oder Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation – Autos und Maschinen, die Informationen in höchster Geschwindigkeit miteinander austauschen müssen. Der neue 5G-Mobilfunkstandard soll für die schnelle, energieeffiziente Übertragung von Daten ab 2020 sorgen. Dafür baut Fraunhofer neue Hochfrequenz-Leistungsverstärker aus dem Halbleiter Galliumnitrid.

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  • Assistenzsysteme für automatisiertes Fahren / 2016

    Kamerabasierte Personenerfassung für den Auto-Innenraum

    Forschung Kompakt / 1.8.2016

    Assistenzsysteme sollen künftig erkennen, womit sich die Insassen im Auto beschäftigen. Wichtig ist dies etwa beim automatisierten Fahren.
    © Foto Fraunhofer IAO

    Assistenzsysteme sollen künftig erkennen, womit sich die Insassen im Auto beschäftigen. Wichtig ist dies etwa beim automatisierten Fahren.

    Rückfahrassistent oder Fußgängererkennung: Moderne Autos analysieren ihre Umgebung aufs Genauste. Den Innenraum dagegen sparen die Sensoren bisher weitestgehend aus. Nicht so ein neuartiges System: Es erkennt Anzahl und Größe der Personen im Fahrzeug und weiß, worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten. Somit legt es die Basis für neuartige Assistenzsysteme, etwa für das automatisierte Fahren.

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  • Sterile Insekten-Technik / 2016

    Neue Strategien gegen Mücken und weitere Schädlinge

    Forschung Kompakt / 1.8.2016

    2014 sorgte die Kirschessigfliege, Drosophila suzukii, in vielen Regionen Mitteleuropas für massive Ernteausfälle bei Kirschen, Himbeeren, Pflaumen und Trauben.
    © Foto Marc F. Schetelig

    2014 sorgte die Kirschessigfliege, Drosophila suzukii, in vielen Regionen Mitteleuropas für massive Ernteausfälle bei Kirschen, Himbeeren, Pflaumen und Trauben.

    Südamerika kämpft gegen Tigermücken, die Gelbfieber, Denguefieber und das Zika-Virus übertragen. In Mitteleuropa befürchten Wein- und Obstbauern in diesem Jahr wieder massive Ernteausfälle durch Kirschessigfliegen. Da herkömmliche Methoden zunehmend versagen, entwickeln Forscher von Fraunhofer und der Justus-Liebig-Universität Gießen neue Strategien gegen Schadinsekten – frei von umweltschädlichen Giften und artspezifisch.

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  • Gemeinsam mit Bürgern Zukunftstechnologien entwickeln / 2016

    Wie wir 2053 leben wollen

    Forschung Kompakt / 1.7.2016

    Storytelling, Kreativmethoden und Prototyping: Shaping Future ist ein Vorgehensmodell, mit dem Bürgerinnen und Bürger Wünsche und Anliegen an technische Zukunftslösungen artikulieren, Technologiebedarfe beschreiben und diese mit Wissenschaftlern austauschen können.
    © Foto Fraunhofer IAO

    Storytelling, Kreativmethoden und Prototyping: Shaping Future ist ein Vorgehensmodell, mit dem Bürgerinnen und Bürger Wünsche und Anliegen an technische Zukunftslösungen artikulieren, Technologiebedarfe beschreiben und diese mit Wissenschaftlern austauschen können.

    Fraunhofer-Forscher haben im Projekt »Shaping Future« ein Vorgehensmodell entwickelt, mit dem Bürger ihre Ansprüche an Zukunftstechnologien beschreiben und mit Wissenschaftlern teilen können. Erste Ergebnisse zeigen: Die Menschen wünschen sich Technologien, die ihre geistige und körperliche Leistungskraft verbessern, die Privatsphäre schützen und Emotionen speichern und transportieren können.

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  • Vorbereitung auf die Paralympics 2016 / 2016

    Prothesen für den Radsport optimal anpassen

    Forschung Kompakt / 1.7.2016

    Ein Radergometer und eine Testprothese helfen dabei, Prothesen optimal an den Sportler anzupassen.
    © Foto Fraunhofer IPA

    Ein Radergometer und eine Testprothese helfen dabei, Prothesen optimal an den Sportler anzupassen.

    Im September 2016 treten körperlich beeinträchtigte Radsportler bei den Paralympics in Rio de Janeiro an. Um Bestleistungen zu erzielen, müssen die Prothesen der Radfahrer optimal ausgelegt sein. Bisher ist es schwierig, diese bestmöglich an den Bewegungsablauf beim Radfahren anzupassen. In einem neuen Bewegungslabor lassen sich die künstlichen Glieder mit Hilfe einer Testprothese schnell und präzise optimieren.

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