Presseinformationen

  • Alternative zum Stent / 2021

    Mit beschichteten Ballonkathetern gegen den Herzinfarkt

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Optische Prüfung eines Ballonkatheters.
    © BVMED

    In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an der koronaren Herzerkrankung. Sie entsteht durch Kalkablagerungen, die die Herzkranzgefäße verengen. Meist weiten Ärzte die verengte Stelle mit einem Stent. Doch oftmals verengt sich das Blutgefäß wieder, was weitere Eingriffe erfordert. In der minimalinvasiven Herzchirurgie löst daher ein medikamentenbeschichteter Ballonkatheter immer häufiger die risikobehaftete Stent-Behandlung ab. Derzeit werden die Ballons häufig manuell beschichtet. Ein neues Gerät soll diesen zeitaufwendigen Vorgang automatisieren. Gemeinsam mit Partnerunternehmen entwickelt ein Team des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK den Prototyp des Beschichtungsautomaten.

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  • Nachhaltige Landwirtschaft / 2021

    Mobiler Unkraut-Killer in der Baumschule

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Die im AMU-Bot verbauten LIDAR-Scanner (roter Pfeil) senden während der Fahrt kontinuierlich Laserimpulse aus, mit deren Hilfe das System die Position der Pflanzenreihen erkennt.
    © Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung/Fraunhofer

    Fraunhofer-Forschende haben mit Partnern eine Plattform zur vollautomatischen Entfernung von Unkraut entwickelt. Das mobile Robotersystem AMU-Bot navigiert mit optischen Sensoren und entfernt Unkraut mechanisch, also ohne Einsatz von Chemie. Daneben arbeiten die Forschenden bereits an einem umfassenden, datengestützten Ökosystem für eine ressourcenschonende und umweltfreundliche Automatisierung der Landwirtschaft.

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  • Logistik / 2021

    IT-Lösungen für stabile Lieferketten

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Damit es nicht zu Versorungsengpässen kommt, entwickeln Fraunhofer-Forschende Softwarelösungen.
    © Fotolia

    Globale Lieferketten sind komplex vernetzt und dadurch besonders verwundbar. Dies zeigt sich aktuell in Großbritannien, wo Logistikprobleme zu leeren Supermarktregalen und geschlossenen Tankstellen führen. Fraunhofer-Fachleute bieten IT-Lösungen, die Versorgungsengpässen im internationalen Warenverkehr entgegenwirken und Lieferketten robust halten.

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  • Energiewende / 2021

    Stabile Stromversorgung durch netzbildende Wechselrichter

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Das Multi-Megawatt Lab am Fraunhofer ISE in Freiburg ermöglicht die hochgenaue Charakterisierung der elektrischen Eigenschaften von Wechselrichtern bis zu einer Leistung von 10 MW.
    © Fraunhofer ISE

    Großkraftwerke sorgen mit ihren Synchrongeneratoren für Stabilität im Stromnetz, werden aber im Zuge der Energiewende sukzessive abgeschaltet. Um diesem Problem zu begegnen, beschäftigen sich Forschende am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE damit, wie durch netzbildende Wechselrichter auch in Zukunft eine zuverlässige Versorgung mit sinusförmigem Wechselstrom und stabiler Netzfrequenz gewährleistet werden kann.

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  • Fraunhofer-Leitprojekt eHarsh / 2021

    Hart im Nehmen: Sensorsysteme für extrem raue Umgebungen

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Kopf des Sensors mit keramischem Sensorelement.
    © Fraunhofer ILT

    Bislang fehlt es der Industrie an robusten Sensoren, die extrem hohe Temperaturen und Drücke aushalten. Im Leitprojekt »eHarsh« haben acht Fraunhofer-Institute jetzt eine Technologieplattform für den Bau solcher Sensorsysteme entwickelt. Diese können sogar das Innere von Turbinen und tiefen Bohrlöchern für die Geothermie überwachen.

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  • Audiotechnologie / 2021

    MEMS-Mikrolautsprecher für die Zukunft des mobilen Internets

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2021

    Der MEMS-Mikrolautsprecher im Größenvergleich zu einer Ein-Cent-Münze.
    © Arioso Systems GmbH

    Sie sind bis zu zehnmal kleiner als herkömmliche Mikrolautsprecher und bestehen zu 100 Prozent aus Silizium – die Microspeaker für drahtlose In-Ear-Kopfhörer der Arioso Systems GmbH, einer Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS. Die energieeffizienten MEMS-Speaker, die derzeit als Prototyp vorliegen, könnten künftig dazu beitragen, den Funktionsumfang von miniaturisierten Kopfhörern zu erweitern, etwa um Instant-Übersetzung und Gesundheitsüberwachung. Möglich macht es ein neuartiges Schallwandlerprinzip, das auf die Membran, das zentrale Element eines herkömmlichen Lautsprechers, verzichtet.

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  • Produzierende Industrie / 2021

    Initiative für mehr Resilienz: Fraunhofer präsentiert White Paper »RESYST«

    Presseinformation / 30. November 2021

    Appell für mehr Resilienz: Das 44-seitige White Paper »RESYST« ist als Printversion und als PDF-Download erhältlich.
    © Fraunhofer

    Vor dem Hintergrund aktueller Krisen wie der Corona-Pandemie oder der Hochwasserkatastrophe des Sommers 2021 wird deutlich: Krisen, die auf unzureichend resiliente Wertschöpfungsketten treffen, können dramatische Auswirkungen auf Unternehmen und sogar ganze Volkswirtschaften haben. Mit dem White Paper »RESYST« stellen 17 Fraunhofer-Institute eine Analyse aller Faktoren und Bedingungen für Resilienz vor und geben praktische Handlungsempfehlungen. Das Fazit der Forschenden: Wer nachhaltige Maßnahmen zur Steigerung der Resilienz einführt, bleibt selbst in Krisen innovativ und erfolgreich.

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  • Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP

    Presseinformation / 25. November 2021

    Prof. Dr.-Ing. habil. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft e.V.
    © Fraunhofer | Bernhard Huber

    Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, erklärt hierzu: »Der vorgestellte Koalitionsvertrag ebnet Deutschlands Weg zu einer technologisch getriebenen und wirtschaftlich umsetzbaren Klimaneutralität. Die neue Regierung vereint ökonomische und ökologische Ziele. Sie setzt wichtige Signale des Aufbruchs für Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltige Wertschöpfung und technologische Souveränität. Künstliche Intelligenz, Quanten- und Wasserstofftechnologien sind wesentliche Innovationstreiber. Fraunhofer begrüßt insbesondere die konkrete Festlegung, bis 2025 die FuE-Investitionen auf einen Anteil von mindestens 3,5 Prozent am BIP zu steigern. Unsere 75 Fraunhofer-Institute schaffen nicht nur Wertschöpfung vor Ort. Hier entsteht täglich wertvolles technologisches Wissen und Know-how für den Transfer von Ideen zur wirtschaftlichen Anwendung. Als verlässlicher Partner von Industrie und Gesellschaft freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit der neuen Regierungskoalition bei allen aktuellen und kommenden Herausforderungen.«

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  • Symposium für angewandte Forschung / 2021

    Wissenschaftlicher Austausch stärkt Innovationskraft

    Presseinformation / 12. November 2021

    Um die Leistungsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft langfristig zu sichern und auszubauen, kooperiert Fraunhofer mit exzellenten Forschungspartnern auf internationaler Ebene. So entstehen Synergien, die die Innovationskraft der Beteiligten erhöhen und einen nachhaltigen Zugang zu den wichtigsten Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen eröffnen. Vor diesem Hintergrund arbeitet die Fraunhofer-Gesellschaft auch mit exzellenten Partnern des ungarischen Innovationssystems zusammen. Um diese Kooperation zu vertiefen, fand am 12. November der Tag der ungarischen Wissenschaft in Berlin statt. Auf dem zugehörigen Symposium für angewandte Forschung sprachen unter anderem Prof. László Palkovics, Minister für Innovation und Technologie, Dr. Péter Györkös, Botschafter von Ungarn, Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, sowie Dr. Norbert Grasselli, Leiter des Nationalen Bay Zoltán-Netzwerkes für angewandte Forschung. Auftakt des Symposiums war die Vorstellung von Mission und Rolle des Zoltán Bay-Netzwerks im ungarischen Innovationsökosystem.

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  • MEDICA 2021: Biotechnologie / 2021

    Stammzellen aus dem Bioreaktor

    Presseinformation / 03. November 2021

    Adhärente iPS-Zellen auf Alginat-Microcarriern nach erfolgter Kultivierung (Links: Durchlichtaufnahme, Phasenkontrast, rechts: Fluoreszenzaufnahme Pluripotenzmarker Oct-4, Skala: 100 µm).
    © Fraunhofer IBMT

    Mithilfe gezüchteter Stammzellen sollen künftig neue Medikamente gegen bis-lang unheilbare Krankheiten wie etwa Alzheimer entwickelt werden. Im Fraunhofer-Projektzentrum für Stammzellprozesstechnik SPT wird an Verfahren für die Massenproduktion dieser Stammzellen gearbeitet. Dabei kommen neuartige Materialien zum Einsatz, um die Zellen künftig industriell mit hohen Qualitätsstandards herstellen zu können. Während der Messe MEDICA in Düsseldorf werden die Verfahren vom 15. bis zum 18. November 2021 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert (Halle 3, Stand E74).

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