Presseinformationen

  • Eröffnung Lernlabor Cybersicherheit: Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand Technologiemarketing und Geschäftsmodelle bei Fraunhofer; Prof. Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg; Dr. Doris Schnabel, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen; Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung; Prof. Dr. Peter Martini, Institutsleiter des Fraunhofer FKIE. (v.l.n.r.)
    © Foto Fraunhofer FKIE / Hans-Jürgen Vollrath

    Die zunehmend digitale Gesellschaft ist anfällig für Cyberattacken: Angriffs- und Abwehrtechnologien unterliegen einer stetigen Weiterentwicklung. Am 23. Mai haben das Fraunhofer FKIE und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) das gemeinsame Lernlabor Cybersicherheit »Hochsicherheit und Emergency Response« auf dem Campus Sankt Augustin im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung MdB Thomas Rachel und Prof. Dr. Georg Rosenfeld, Vorstand Technologie- marketing und Geschäftsmodelle bei Fraunhofer, eröffnet. Gemeinsam bieten sie dort IT-Fachkräften in öffentlichen Einrichtungen sowie Betreibern kritischer Infrastrukturen die Möglichkeit, sich umfassend fortzubilden.

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  • Gebündelte Expertise für Lab-on-a-Chip-Systeme / 2017

    Fraunhofer eröffnet neues Project Center in Dublin

    Presseinformation / 9.5.2017

    Am 9. Mai 2017 hat die Fraunhofer-Gesellschaft ihr erstes »Project Center« in Irland eröffnet. Die neu gegründete Forschungseinrichtung trägt den Namen »Fraunhofer Project Centre (FPC) for Embedded Bioanalytical Systems at Dublin City University« und ist eine Kooperation des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT aus Aachen und der Dublin City University (DCU). Das FPC bündelt die Kompetenzen der beiden Partner in der Entwicklung mikrofluidischer Lab-on-a-Chip-Systeme, die beispielsweise für Anwendungen in der Medizin, Pharmazeutik, Produktion und Analytik zum Einsatz kommen können. Die Science Foundation Ireland und Fraunhofer unterstützen die Partnerschaft mit je 2,5 Millionen Euro zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren.

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  • Mikrowellenverstärker verbessern die Wettervorhersage / 2017

    Hochempfindliche Spürnase im All

    Forschung Kompakt / 2.5.2017

    Verstärkermodul: Die rauscharmen, hochempfindlichen Mikrowellenverstärker des Fraunhofer IAF können bereits Signale von wenigen Nanowatt wahrnehmen. Sie basieren auf dem Halbleitermaterial Indium-Gallium-Arsenid.
    © Foto Fraunhofer IAF

    Die Europäische Weltraumorganisation ESA wird in den kommenden Jahren eine Reihe neuer Wettersatelliten ins All schicken, die wichtige meteorologische Messgrößen wie Niederschlag, Wasserdampf oder Temperatur besser denn je messen können. Herz dieser Messgeräte sind extrem empfindliche Mikrowellenverstärker, die am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF entwickelt wurden. Diese können auch sehr schwache Signale aus der Umwelt wahrnehmen, die für genauere Wettervorhersagen wichtig sind.

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  • Halbleitertechnik / 2017

    Hitzebeständige Kondensatoren – stabil bis 300 Grad

    Forschung Kompakt / 2.5.2017

    Der Kondensator wiedersteht Temperaturen von bis zu 300 Grad Celsius.
    © Foto Fraunhofer IMS

    Hitze gehört zu den schlimmsten Feinden der Elektronik. Sie kann die Funktionalität stören, sie lässt elektronische Bauteile schneller altern und kann diese sogar zerstören. Fraunhofer-Forscher haben einen Kondensator entwickelt, der Temperaturen von bis zu 300 Grad Celsius aushält. Sie nutzen dabei einen neuartigen Materialmix – und einen besonderen 3D-Trick.

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  • Glasformgebung / 2017

    Flachglas biegen mit Laser und Schwerkraft

    Forschung Kompakt / 2.5.2017

    Mit der neuen Technologie der laserunterstützen Glasformgebung geformte Prototyp-Flachglasscheibe mit sehr kleinen Radien.
    © Foto Fraunhofer IWM, Foto: Felizitas Gemetz

    Eine neue Fraunhofer-Technik ermöglicht es, Flachglas mithilfe eines Laserstrahls zu komplexen oder ungewöhnlichen Formen zu biegen. So können zukünftig neuartige Produkte für Architektur oder Design entstehen. Die Forscherinnen und Forscher nutzen dabei die besondere Eigenschaft von Glas, bei hoher Temperatur zähflüssig verformbar zu werden. Den Rest erledigen exakte Berechnungen und die Schwerkraft.

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  • Sensor+Test 2017: Überwachung von Bauteilen / 2017

    Hitzeresistente Ultraschallwandler

    Forschung Kompakt / 2.5.2017

    Hochtemperatur-Ultraschallwandler.
    © Foto Fraunhofer ISC

    Technische Systeme müssen regelmäßig auf Defekte wie Risse überprüft werden. Piezosensoren zum Messen von Druck, Kraft oder Spannung können solche Mängel zuverlässig aufspüren – allerdings bisher nur bis etwa 200 Grad Celsius. Spezielle Hochtemperatur-Piezosensoren überwachen nun erstmals auch Bauteile kontinuierlich, die bis zu 900 Grad Celsius heiß sind. Auf der Messe Sensor+Test vom 30. Mai bis 1. Juni 2017 in Nürnberg stellen Fraunhofer-Forscher ihre Entwicklung vor (Halle 5, Stand 248).

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  • Control 2017 / 2017

    Infrarot 3D-Scanner: Schnell und genau

    Forschung Kompakt / 2.5.2017

    In Videospielen werden Infrarot 3D-Scanner schon lange eingesetzt. Während hier die Scanner jedoch nur erfassen, ob zum Beispiel ein Spieler die Arme beim virtuellen Volleyball hochreißt, arbeitet der neue 3D-Scanner vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF wesentlich genauer. Mit einer Bildauflösung von einer Million Pixel und einer Datenverarbeitung in Echtzeit sind zahlreiche Anwendungen möglich.

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  • Elektromobilität / 2017

    1000 Kilometer Reichweite durch neues Batteriekonzept

    Forschung Kompakt / 2.5.2017

    Herstellung der Bipolar-Elektrode im Technikums-Maßstab.
    © Foto Fraunhofer IKTS

    Mit Elektroautos kommt man heute noch nicht sehr weit. Ein Grund: Die Batterien benötigen viel Platz. Fraunhofer-Wissenschaftler stapeln großflächige Zellen übereinander. Das bringt mehr Leistung in die Fahrzeuge. Erste Tests im Labor verliefen positiv. Mittelfristig streben die Projektpartner mit dem Einbaukonzept Reichweiten für Elektroautos von 1000 Kilometern an.

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  • Startschuss Forschungsfabrik Mikroelektronik
    © Foto Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik / A. Grützner

    Um die Position der europäischen Halbleiter- und Elektronikindustrie im globalen Wettbewerb zu stärken, haben elf Institute des Fraunhofer-Verbunds Mikroelektronik gemeinsam mit zwei Instituten der Leibniz-Gemeinschaft ein Konzept für eine standortübergreifende Forschungsfabrik für Mikro- und Nanoelektronik erarbeitet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die dazu nötigen Investitionen. Die Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka übergab am 6. April 2017 die Bewilligungsbescheide – 280 Millionen Euro für Fraunhofer und 70 Millionen Euro für Leibniz.

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  • Karriereprogramm / 2017

    Fraunhofer-Wissenschaftscampus in Berlin eröffnet

    Presseinformation / 3.4.2017

    FOKUS-Wissenschaftlerinnen beschreiben jungen MINT-Studentinnen ihren Arbeitsalltag.
    © Foto Fraunhofer FOKUS

    Mathematik, Ingenieurwissenschaft, Naturwissenschaft und Technik – dafür steht das Kürzel MINT. Der Wissenschaftscampus will das Interesse von Studentinnen und Absolventinnen der MINT-Fächer für die Arbeit in der angewandten Forschung wecken. Dieses Jahr findet der Wissenschaftscampus vom 3. bis 6. April an den vier Berliner Fraunhofer-Instituten statt. Inhaltliche Schwerpunkte sind Übertragungstechnologien der Zukunft, Mikroelektronik, Produktionsprozesse und die vernetzte Welt.

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