Presseinformationen

  • Zusammenarbeit von Hochschulen und außeruniversitärer Forschung steigert Attraktivität für Studierende / 2019

    Dr. Raoul Klingner wird Honorarprofessor an der TU Braunschweig

    Presseinformation / 14.11.2019

    © Kristina Rottig/TU Braunschweig

    Dr. Raoul Klinger, Direktor Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft, wird am heutigen 14. November 2019 zum Honorarprofessor der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Braunschweig bestellt. Die Fakultät würdigt mit diesem Schritt sein Engagement als Lehrbeauftragter für die Vorlesung »Forschungs- und Innovationsmanagement (FIM)«. Seine Lehrtätigkeit stärkt die bisher schon intensive Zusammenarbeit der TU Braunschweig mit der Fraunhofer-Gesellschaft. Er wird sie zusätzlich zu seiner leitenden Funktion in Europas führender Organisation für die angewandte Forschung ausüben.

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  • © Bernhard Huber / Fraunhofer

    Wir begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des Gesetzgebers, Kosten nun für Auftragsforschung auf Ebene des Auftraggebers anrechenbar zu machen. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg die Zahl der forschenden Unternehmen zu erhöhen und dadurch weiterhin innovative Durchbrüche ›Made in Germany‹ zu ermöglichen. Das neue Gesetz schafft echte Anreize für Innovationen und hilft uns Wissen aus dem Labor in die Anwendung zu überführen und so dem Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland auch in Zukunft einen Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb zu sichern.

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  • MEDICA 2019: Prävention durch digitale Helfer von Fraunhofer und Partnern / 2019

    Gesundheitsvorsorge per App

    Forschung Kompakt / 4.11.2019

    Die App BAYathlon zeigt die Live-Herzfrequenzdaten und Phasen des Vorhofflimmerns an.
    © Fraunhofer FIT

    Apps zur Gesundheitsvorsorge werden immer populärer. Besonders beliebt sind Diagnose-Helfer, die Körper- und Fitnessdaten aufzeichnen. Dennoch halten sich Datenschutzbedenken. Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer- Anwendungszentrum SYMILA in Hamm haben zwei Präventions-Apps entwickelt, die den Datenschutz wahren. Während teamFIT sich an Sporttrainer wendet, die den aktuellen Fitnesszustand ihrer Teams überwachen wollen, soll BAYathlon helfen, eine spezielle Form von Herzrhythmusstörung rechtzeitig zu erkennen. Vom 18. bis 21. November präsentiert das Forscherteam die Funktionsweise der Apps auf der MEDICA 2019 in Düsseldorf (Halle 10, Stand G05).

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  • Productronica 2019: Leiterbahnen mit feinster Strukturauflösung von Fraunhofer und Partnern / 2019

    Photostrukturierbare Pasten für 5G-Anwendungen

    Forschung Kompakt / 4.11.2019

    Durch die strukturierte Photomaske dringt das UV-Licht auf das Substrat und härtet gezielt die Polymere in der aufgebrachten Dickschicht für die bis zu 20 Mikrometer feine Endstruktur aus.
    © Fraunhofer IKTS

    Die Miniaturisierung ist seit Jahren Hauptentwicklungstreiber in der Elektronik. Dies gilt uneingeschränkt auch für keramikbasierte Schaltungsträger, die sich etwa durch ihre hervorragende Eignung für Hochfrequenzschaltungen auszeichnen. Die klassische Dickschichttechnik zur Herstellung der benötigten Leiterzüge stößt bei steigenden Anforderungen jedoch an ihre Grenzen. Eine neue Generation von Dickschichtpasten und deren photo-lithografische Strukturierung ermöglichen nun die Herstellung extrem hochaufgelöster Dickschichtstrukturen, die für 5G-Anwendungen erforderlich sind: Massen- und industrietauglich, mit geringen Investitionskosten und kaum höherer Produktionszeit. Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS präsentieren die neuartigen Pasten auf der Messe Productronica in München vom 12. bis 15. November in Halle B2, Stand 228.

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  • Fraunhofer-Technik auf der MEDICA 2019: Intensivmedizin für Frühgeborene / 2019

    Sanftere künstliche Beatmung

    Presseinformation / 4.11.2019

    Schema des Thorax-Monitors im Betrieb: Die Atmung des Frühchens wird berührungslos gemessen. Diese Daten sollen zusammen mit den übrigen Messwerten des Beatmungsgeräts zu einer schonenden und effizienteren Beatmung führen.
    © Fraunhofer IPA

    In der Intensivmedizin ist die künstliche Beatmung häufig das letzte Mittel, um das Leben eines Patienten zu retten. Leider kann sie mit akuten oder chronischen Lungenschädigungen einhergehen – insbesondere wenn das Beatmungsgerät gegen den Atemimpuls des Patienten arbeitet. Forscherinnen und Forscher der Mannheimer Fraunhofer-Projektgruppe für Automatisierung in der Medizin und Biotechnologie entwickeln einen neuartigen Sensor, mit dessen Hilfe gerade bei Frühgeborenen und Kindern die Beatmung sanfter gestaltet werden soll. Ein Prototyp des Sensors ist vom 18. bis 21. November 2019 auf der MEDICA in Düsseldorf zu sehen (Halle 10, Stand G05).

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  • Optimierte Fisch- und Gemüsezucht: Fraunhofer im Einsatz für afrikanische Kleinfarmer / 2019

    Bessere Ernährung für Malawis Landbevölkerung

    Forschung Kompakt / 4.11.2019

    Fingerlinge des Chambo.
    © Fraunhofer EMB/Dr. Bernd Ueberschär

    Malawi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Fisch ist eine wichtige Nahrungsgrundlage der Landbevölkerung des südostafrikanischen Binnenstaats. Doch die Bestände des Malawisees sind in den vergangenen Jahren dramatisch geschrumpft. Vor allem der Chambo, die beliebteste Buntbarschart und wichtiger Proteinlieferant, landet nur noch selten in den Fangnetzen der Fischer. Forscherinnen und Forscher der Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik EMB haben mit ihren Partnern ein ganzes Paket an Maßnahmen ergriffen, das die prekäre Ernährungslage verbessern soll: Unter anderem mit neuen Aufzuchtanlagen, optimierten Zuchtprotokollen, neuem, proteinreichen Fischfutter sowie Trainings- und Schulungsprogrammen für die ländlichen Farmergemeinschaften wollen die Forscherteams die Effizienz und Nachhaltigkeit der Zucht des Chambo steigern und generell die Produktion von Fisch und Gemüse verbessern.

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  • MEDICA 2019: Minimalinvasive Diagnostik durch multimodale Bildgebung / 2019

    Magnetresonanz-kompatibles Ultraschallsystem erleichtert Biopsien

    Forschung Kompakt / 4.11.2019

    MR-kompatibles 256-kanaliges Ultraschallsystem DiPhAS KOMBUS.
    © Fraunhofer IBMT

    Biopsien gehören zu den Standardeingriffen in der interventionellen Radiologie. Besteht der Verdacht auf einen Tumor, ist die Magnetresonanztomographie (MRT) zunehmend die Methode der Wahl, um den Arzt bei der Gewebeentnahme zu unterstützen. Doch für den Patienten sind die mehrfach erforderlichen Scans unangenehm. Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben jetzt ein System entwickelt, das Ultraschall- und MRT-Bilder gleichzeitig erfassen kann. Die so initial erfassten multimodalen Daten werden anschließend permanent aufeinander registriert, so dass der hohe MR-Kontrast mittels Ultraschall außerhalb des Tomographens nutzbar gemacht werden kann. Dadurch ist nur noch ein initialer MR-Scan nötig und die Biopsie kann mit Ultrachall-Echtzeitbildgebung und MR-Kontrast sicher durchgeführt werden. Das MR-kompatible Ultraschallsystem ist vom 18. bis 21. November 2019 auf der MEDICA in Düsseldorf zu sehen (Halle 10, Stand G05).

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  • MEDICA 2019: KI für die endovaskuläre Schlaganfalltherapie / 2019

    Neuronale Netze ermöglichen autonome Steuerung von Kathetern

    Forschung Kompakt / 4.11.2019

    Künstliche Intelligenz soll Neuroradiologen künftig bei endovaskulären Operationen unterstützen.
    © Fraunhofer IPA

    Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute, durch schnelles Handeln lassen sich schwere Hirnschäden mindern. Sind große Blutgefäße im Gehirn durch Gerinnsel verstopft, entfernt der Operateur den Verschluss mithilfe eines Katheters, den er in die Leiste des Patienten einführt. Doch der komplizierte Eingriff erfordert viel Erfahrung, nur wenige Spezialisten können ihn ausführen. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher setzen auf Künstliche Intelligenz, um den Katheter autonom, computergesteuert, zuverlässig und schnell zum Ort des Eingriffs zu navigieren. Erste Tests im Simulationsmodell und am Prüfstand sind vielversprechend. Vom 18. bis 21. November präsentiert die Forschergruppe die Funktionsweise ihrer neuen Methode auf der MEDICA 2019 in Düsseldorf an einem Gefäßphantom (Halle 10, Stand G05).

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  • Mehr Sicherheit in der Milchproduktion / 2019

    Schnelltest für hohe Milchqualität

    Forschung Kompakt / 4.11.2019

    Chip mit Lichtquellen und Lichtdetektoren für die Analyse von Schadstoffen in Milch.
    © Fraunhofer FEP

    Lebensmittelsicherheit und -qualität haben in Deutschland und der Europäischen Union einen sehr hohen Standard erreicht. Dies gilt auch für die Milchindustrie. Dennoch können Verunreinigungen, Pestizide und Antibiotika in die Milch gelangen – mit Auswirkungen auf die Verbrauchergesundheit. Im von der europäischen Kommission geförderten Projekt MOLOKO entwickeln Fraunhofer-Forschende gemeinsam mit Partnern einen optoplasmonischen Sensor, der eine schnelle Vorortanalyse von Qualitäts- und Sicherheitsparametern von Milch ermöglichen soll. Das Frühwarnsystem wird der Industrie künftig helfen, Kosten, Zeit und Gallonen an Produktabfall drastisch zu reduzieren und die Produktion der gesamten Lieferkette zu optimieren.

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  • Prof. Dr. Andrea Büttner ist neue Institutsleiterin im Fraunhofer IVV.
    © Fraunhofer IVV

    Prof. Andrea Büttner übernimmt zum 1. November 2019 die Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising. Die international anerkannte Wissenschaftlerin etablierte am Fraunhofer IVV in den letzten Jahren bereits das Geschäftsfeld Produktwirkung sowie die Abteilung Analytische Sensorik und übernahm zudem Führungsverantwortung als stellvertretende Institutsleiterin. Darüber hinaus baute sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein Forschungsteam zur chemischen Sinnesforschung auf und hat dort seit 2017 den Lehrstuhl für Aroma- und Geruchsforschung inne.

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