»Denken wie ein Hacker«

Wer sich gegen Angriffe auf seine IT schützen will, muss selbst denken wie Hacker, davon ist Christian Brandt überzeugt. Und er weiß wovon er spricht. Während seines Studiums hat er sich in die Idee verbissen, einen Sicherheits-Chip zu knacken. Er ver-wendete seine gesamte Freizeit dafür, das System, das heute noch Wahlmaschinen »absichert« und damals sogar in Bezahlsystemen eingesetzt wurde, auf Schwachstel-len zu untersuchen. Noch während seines Studiums konnte Christian Brandt auf die Infrastruktur des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT zu-rückgreifen. Heute ist er Wissenschaftler in der Abteilung Cyber-Physical Systems Security und leitet die Mongoose Group des Fraunhofer SIT, eines der Hacking-Teams des Instituts.

© Fraunhofer SIT
© C. Brandt/Privat
Aufbau für einen Hardware-Hack.

Herr Brandt, Sie haben bereits als Student mit einem bemerkenswerten Hack auf sich aufmerksam gemacht, aber was hat Sie ans Fraunhofer SIT geführt?

Neben meinem Studium beschäftigte ich mich mit der Sicherheit von Kryptoprozessoren für eingebettete Systeme. Schon in den 1990er Jahren gab es bargeldlose Bezahlsysteme, die solche Halbleiter zur Absicherung elektronischen Geldes einsetzten. Damals war die drahtlose Vernetzung noch nicht so entwickelt, dass diese Systeme eine Online-Prüfung von monetären Transaktionen hätten durchführen können. Die Sicherheit solcher Systeme lag also primär in Kryptoprozessoren. Darin waren zum Beispiel die Guthaben der Nutzer gespeichert. Damals wie heute übt das Brechen solcher Systeme eine starke Faszination auf mich aus – und so investierte ich damals neben dem Studium meine gesamte Freizeit in die Entwicklung von Angriffen auf halbleiterbasierte Sicherheitssysteme, die sowohl für eCash-Anwendungen als auch bei Wahlcomputern eingesetzt wurden.

Mit großem Erfolg wie sich zeigen sollte, wie sind Sie damals vorgegangen?

Man kann sich das wie einen iterativen Lernprozess vorstellen. Während die erste Angriffsmethode auf den Chip noch über hunderttausend Jahre gebrauch hätte, lag die zweite bereits bei zweitausend Jahren, einige Iterationen später nur noch wenige Monate. Auch das reichte mir noch nicht. Ich suchte weiter nach ausgefeilteren Angriffsmethoden. Schließlich führte mich das zur Seitenkanalanalyse. Die hierzu notwendige Hardware war für einen Studenten nicht bezahlbar. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU-Darmstadt gab mir den entscheidenden Tipp und der führte zu Michael Kasper am Fraunhofer SIT.

Welche Unterstützung haben Sie am Fraunhofer SIT von Michael Kasper, der heute übrigens Head of Cyber- and Information Security bei Fraunhofer Singapore ist, erhalten?

Zunächst verfolgte ich dieses Projekt privat. Als ich aber mit meinen Nachforschungen immer weiterkam, entwickelte ich daraus meine Thesis. Michel Kasper fand mein Projekt sehr spannend und hat mir Zugriff zum Seitenkanal-Labor des Fraunhofer SIT ermöglicht. So führte ich diese Forschungsarbeit als wissenschaftliche Hilfkraft am Institut fort. Es zeigte sich, dass fehlerprovozierende Angriffe der Schlüssel waren. Bei dieser Klasse von Angriffen nutzt man unter anderem physikalische Eigenschaften von Halbleitern, um gezielt Fehlverhalten zu provozieren. Durch Temperieren des Halbleiters zur Erzeugung von Datenremanenzeffekten sowie gezieltem Einsetzen von Power Glitches konnte ich schließlich einen differenziellen Angriff mit einer Laufzeit von nur wenigen Sekunden entwickeln.

Temperieren? Datenremanzeffekte? Könnten Sie uns das bitte etwas näher erläutern?

Der geheime Schlüssel bei Kryptoprozessoren, durch den alle Transaktionen abgesichert werden, liegt in einem Speicherbereich, auf den man von außen nur schreibend, aber nicht lesend zugreifen kann. Damit die Schlüssel geheim bleiben, sorgt der Chip dafür, dass dieser Speicherbereich entweder ganz oder gar nicht überschrieben werden kann. Durch gezieltes Unterbrechen der Spannungsversorgung gelang es mir, den Kopiervorgang vorzeitig zu stoppen und somit die erste Sicherheitsfunktion des Halbleiters auszuhebeln.

Bei normalen Raumtemperaturen würde es hierbei zu einem Datenverlust kommen. Kühlt man einen Halbleiter jedoch auf Temperaturen von -30 bis -40 °C herunter, bleiben die Daten für einige Sekunden bis Minuten erhalten. Dieses Phänomen ist unter der Bezeichnung Datenremanenzeffekt bekannt.

Aber warum wollen Sie den unbekannten Schlüssel überschreiben? Sie wollen ihn doch herausfinden?

Genau. Aber leider gab es keine Möglichkeit, direkt an den Schlüssel heranzukommen. Die einzige Option wäre, eine kryptographische Prüfsumme auszulesen, die auf Basis des Schlüssels berechnet wird. Man könnte jetzt alle möglichen Schlüsselkombinationen durchprobieren und mit der Prüfsumme vergleichen. Aber das sind 264 Kombinationen – es würde selbst mit mehreren leistungsfähigen Computern viele Jahre dauern, die passende Lösung zu finden.

Um den Rechenaufwand zu reduzieren, haben wir die erste Hälfte des unbekannten Schlüssels mit bekannten Daten überschrieben. So mussten wir lediglich alle Kombinationen für die zweite Hälfte des Schlüssels durchprobieren, also nur noch 232 verschiedene Kombinationen. Eine moderne Grafikkarte kann das in weniger als einer Stunde berechnen. Wir kennen jetzt also die zweite Hälfte des Schlüssels und müssen nur noch die erste Hälfte herausfinden. Dazu nehmen wir eine kryptografische Prüfsumme, die wir vor dem ersten Angriff erstellt haben und die auf dem originalen Schlüssel basiert. Jetzt verwenden wir die bekannte zweite Hälfte dieses Schlüssels und probieren nur noch alle möglichen Kombinationen für die erste Hälfte durch, was ebenfalls maximal 232 mögliche Kombinationen sind. Durch die Zerlegung in zwei Teilschlüssel senkt sich der Berechnungsaufwand exponentiell. Und darin liegt der Clou dieses Angriffs. In der Praxis bin ich sogar noch einen Schritt weitergegangen und habe den Schlüssel in acht Sub-Schlüssel zerlegt. Damit reduziert sich der Berechnungsaufwand von 264 auf 8 * 28 Kombinationen, was die Berechnungszeit auf wenige Millisekunden abgesenkt hat. Wir hatten es also geschafft, den geheimen Schlüssel aus dem Chip zu extrahieren. Mit diesem Schlüssel war es dann möglich, die Bezahlysteme auszutricksen und faktisch beliebig virtuelles Geld zu erzeugen.

Was waren die Folgen dieser Entdeckung?

Etwa ein Jahr nach der ersten Publikation dieser Schwachstelle verschwand das größte auf diesem Halbleiter basierende Bezahlsystem, das war Akbil, mit dem man in Istanbul für den öffentlichen Nahverkehr bezahlen konnte. Vollständig verschwunden ist der Einsatz dieser iButtons bis heute jedoch nicht. Der Chip wird leider immer noch in sicherheitskritischen Bereichen wie Wahlcomputersystemen eingesetzt. Für mich persönlich bedeutete die intensive Auseinandersetzung mit diesem Projekt, dass ich mir sehr viel Wissen aneignen konnte, das ich jetzt für die Analyse ähnlicher Systeme nutzen kann.

»Industrial Security Solutions« 2. INNOVATIONSLOUNGE

Wissenschaft und Management im Dialog | Online: 16. Juli 2020

Mit der Prüfung der Echtheit des Ibiza-Video des früheren FPÖ-Chefs Strache hat sich Prof. Martin Steinebach vom Fraunhofer SIT weltweit einen Namen gemacht. Auf unserer 2. INNOVATIUONSLOUNGE am 16. Juli spricht er natürlich über Multimedia Forensik. Bei der Online-Veranstaltung haben wir mit Christian Brandt einen weiteren Experten des SIT zu Gast, sein Thema: Hardware-nahe IT-Sicherheit in Zeiten zunehmender Vernetzung. Die Folgen ein IT-Sicherheitsvorfall für ein Unternehmen und was man dagegen tun kann, ist der Schwerpunkt des Vortrags von Dirk Müller-Niessner. Er ist Partner der Executive Interim Partners, Alumnus unseres Fördermitglied Atreus und seit langem in der Welt der IT zuhause. Die Visuell Artistin Anna Lena Schiller von Riesenspatz wird die gesamte Veranstaltung, die wir in Zusammenarbeit mit dem Fördermitglied Atreus sowie dem  Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT durchführen, in so genannten Scetch Notes festhalten.  

Mehr Informationen und Anmeldung

1-Wire Cruncher v3b  Side Channel / Fault Analysis Board
© Fraunhofer SIT
Bei der Seitenkanal-Analyse kommen auch Platinen wie diese zum Einsatz.
© Fraunhofer Sit/ C. Brandt
Die entscheidenden Informationen sind in einem Halbleiter gespeichert. Um an die verschlüsselt abgelegten Daten heran zu kommen, musste Christian Brandt die Halbleiter unter anderem stark herunterkühlen.

Was treibt einen an, so viel Zeit zu investieren, um in ein System einzubrechen?

Es gibt verschiedene Gründe, warum jemand ein System hacken will. Das kann finanzieller oder ideologischer Natur sein. Viele Hacker haben aber gute Absichten und wollen die Sicherheit von Systemen verbessern. Je höher die Versprechen der Unternehmen, desto höher ist denn auch die Motivation der Hacker. Der Hacker sagt sich dann: Dein System soll sicher sein? Challenge accepted! Das ist eine große Antriebsfeder und sollte nicht vernachlässigt werden. Wenn man sich gegen Hacker schützen will, muss man selbst wie ein Hacker denken. Viele Unternehmen beauftragen deshalb auch Hacker damit, die Sicherheit der eigenen Produkte zu überprüfen.  

Wie ist es um die Sicherheitslage von Geräten bestellt?

In den zurückliegenden Jahren hat sich viel zum Positiven verändert, vor allem hat sich ein starkes Bewusstsein für IT-Sicherheit in der Industrie etabliert. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass alle Produkte, die auf den Markt kommen, wirklich sicher sind oder die Privatsphäre des Kunden schützen. Ein Hersteller smarter Zahnbürsten mit drahtloser Schnittstelle macht sich da vielleicht wenig Gedanken um Datenschutz und Security. In kritischen Bereichen wie beispielsweise in der Medizintechnik oder der Automobilindustrie sieht es hingegen wesentlich besser aus. Hier arbeiten namhafte Hersteller gemeinsam mit dem Fraunhofer SIT in den Bereichen Forschung, Entwicklung sowie der Sicherheitsanalyse von Produkten.

Wie läuft die Personalsuche beim Fraunhofer SIT in so einem schwierigen Umfeld?

Man kann natürlich mit klassischen Stellenanzeigen arbeiten, aber über diesen Kanal können wir unseren Bedarf an IT-Sicherheitsexperten nicht abdecken. Man muss mit Konzepten arbeiten, die sich an den individuellen Merkmalen des eigenen Unternehmens orientieren – ein universelles Patentrezept gibt es nicht.

Ende 2018 überlegte ich mir, wie wir die herausfordernde Situation der Gewinnung fachlich qualifizierten Personals verbessern können. Vielversprechende Studentinnen und Studenten werden von Unternehmen schon während des Studiums rekrutiert. Deshalb sollte man bereits ab dem ersten Semester damit beginnen, Studierende an sich zu binden. Daraus entstand am Fraunhofer SIT schließlich die Mongoose Group, die die zielgerichtete Personalakquise mit Forschung, universitärer Lehre und Wissenschaftskommunikation verknüpft. Studierende erhalten die Möglichkeit, im Rahmen von Lehrveranstaltungen an unserer Forschung zu partizipieren. Zu Beginn jedes Semesters stellen wir eine Reihe von Forschungsfragen vor, aus denen die Studierenden ein Thema auswählen können. Fähige Teilnehmer lassen sich leicht identifizieren und gezielt für Projekte, als wissenschaftliche Hilfskräfte oder für Abschlussarbeiten, anwerben und nicht selten führt der Weg weiter zur Vollzeitstelle an unserem Institut. Bei den Studierenden kommt dieses Konzept gut an, da sie nicht nur Übungen bearbeiten, sondern an der Lösung von echten Forschungsfragen mitwirken. Sie bekommen einen direkten Einblick in unsere Arbeit und gleichzeitig auch Credit Points für das Studium. Wir legen dabei einen hohen Wert auf individuelle Betreuung sowie Zugang zu unseren Laboren und Ressourcen. Im Grunde bieten wir Studierenden genau das an, was ich mir damals als Student gewünscht habe. Es ist ein Modell, bei dem beide Seiten profitieren. Bereits im ersten Semester konnten wir alleine über die Lehrveranstaltung mehrere Mitarbeiter und wissenschaftliche Hilfskräfte gewinnen.

Ein weiteres Beispiel dafür, wie wir in Kontakt mit Studierenden kommen, sind die zweiwöchentlichen Hacking Meetups, bei dem wir zu Pizza und Getränken gemeinsam Hardware hacken und uns austauschen. Diese Treffen sind vollständig informell aber stets ein großer persönlicher und fachlicher Gewinn, so etwas bekommt man selten bei einem Arbeitgeber.

Kann man sich also dem Thema Sicherheit auch spielerisch nähern?

Die wirklich interessanten Projekte sind nicht selten durch explorative Vorhaben entstanden. Man hat irgendeine Idee oder Fragestellung und führt hierzu Experimente durch. Während meines Wechsels in eine Vollzeitbeschäftigung habe ich verschiedene Experimente mit Bluetooth LE durchgeführt. Hieraus ergab sich dann ein neuer Fokus auf Sicherheit und Privatheit drahtloser Kommunikation von eingebetteten Systemen im Internet der Dinge. In diesem Gebiet leite ich nun zwei Forschungsprojekte. Das Erste beschäftigt sich mit der Rekonfiguration von Funkschnittstellen. Bisher statische Hardwarebestandteile sollen während der Lebenszeit eines Produkts dynamisch an die Herausforderungen von IT-Sicherheit angepasst werden können. Das zweite ist Teil der Athene-Forschungsmission »Open and Sustainable IoT Security« von Prof. Dr. Christoph Krauß und untersucht die Sicherheit und Privatheit von Spezifikationen aber auch von bereits am Markt befindlichen IoT-Produkten. Wir wollen insbesondere herausfinden, welche Schwachstellen heutige Produkte haben und warum sie entstanden sind. Das ermöglicht uns die gezielte Verbesserung der Sicherheit zukünftiger Produkte.

Wir danken Ihnen für das Gespräch, Herr Brandt.

Werden Sie Mitglied im Fraunhofer-Alumni e.V. und profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen

  • Wir bieten ehemaligen Fraunhofer-Mitarbeitenden eine dauerhafte und systematische Vernetzung mit exzellent ausgebildeten Expertinnen und Experten. Profitieren Sie von dieser Community über das Portal des Fraunhofer-Alumni e.V.! Knapp 1100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Sich in dieser Gemeinschaft inzwischen vernetzt.
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  • Auch 2020 können unsere Mitglieder den Fraunhofer-Alumni-Summit kostenfrei besuchen. 2019 fand dieser gemeinsam mit der Fraunhofer-Konferenzreihe »FUTURAS IN RES« zum Thema Künstliche Intelligenz in Berlin statt und war eine der Ankerveranstaltungen für die Feierlichkeiten zu 70 Jahre Fraunhofer.
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  • Besuchen Sie weitere exklusive Veranstaltungen unseres Vereins wie »CONNECTING ALUMNI - Erfahrung und Expertise im Dialog« oder unsere INNOVATIONSLOUNGE.
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  • Beschleunigen Sie Ihre berufliche Weiterentwicklung: Über das Alumni-Karriereportal können Sie Ihre Expertise exklusiv den renommierten Förderunterunternehmen des Vereins präsentieren.
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  • Zahlreiche Fraunhofer-Events wie etwa die abendliche Festveranstaltung auf der Jahrestagung der Fraunhofer-Gesellschaft oder die »Netzwert« stehen Ihnen als Vereinsmitglied offen. Erhalten Sie darüber hianus kostenfreie Messe-Tickets für Veranstaltungen wie LASER, IAA oder MEDICA.
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  • Beziehen Sie über das Vereinsportal exklusive Informationen, Berichte und Interviews aus der Welt der Fraunhofer-Alumni, Jobangebote und
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Fit für die Digitale Transformation Ihres Unternehmens

© Fraunhofer / C. Floritz

Digitale Geschäftsmodelle, der Digitalisierungsgrad des eigenen Unternehmens oder die Planung und Umsetzung von Assistenzsystemen im Unternehmen – Fraunhofer Austria bietet für diese drei Themenfelder aktuell Online-Seminare an. Dank einer Kooperation mit dem Fraunhofer-Alumni e.V. können wir unseren Mitgliedern jetzt einen Rabatt von 10 Prozent auf diese Schulungen anbieten.

Fraunhofer Austria forscht unter anderem in den Bereichen humanzentrierte Arbeitssystemgestaltung, MRK, Logistik, Instandhaltung, Industrie 4.0, Automatisierung und Datenauswertung. Parallel zur Forschung unterhält die älteste Fraunhofer-Auslandsgesellschaft auch ein umfangreiches Kongress-, Seminar- und Schulungsprogramm. Aufgrund der Corona-Krise bieten die Kollegen und Digitalisierungsexperten in Österreich Seminare online an.

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»Der Fraunhofer-Alumni e.V. ist wie ein Theater-Abonnement«

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Der ITWM-Alumnus und Diplom-Mathematiker Hans Trinkaus interessiert sich neben Technologien wie künstliche Intelligenz auch für Kunst. Er will vor allem wissen, was mit uns und in unseren Gehirnen passiert, wenn wir ein Werk betrachten.

»Es gibt Muster – wir müssen sie nur finden«, davon ist Hans Trinkaus überzeugt. Und diese Muster spürt er unter anderem mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf. Er ist seit einigen Jahren Mitglied des Fraunhofer-Alumni e.V. und er engagiert sich in dem Fraunhofer-Netzwerk Wissenschaft, Kunst und Design.

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CONNECTING ALUMNI #2 verschoben

© Fraunhofer / C. Floritz

Fraunhofer-Alumni meet Fulbright-Alumni - Wir verschieben die zweite Auflage unseres 2019 gestarteten Formates CONNECTING ALUMNI. Am 15. Mai war die gemeinsame Veranstaltung mit den Fulbright-Alumni e.V. in Berlin zum Thema Entrepreneurship mit zahlreichen renommierten Sprechern und Gästen geplant. Aufgrund der aktuellen Situation haben sich der Fraunhofer-Alumni e.V. und der Fulbright-Alumni e.V. jetzt gemeinsam auf eine Verschiebung der Veranstaltung verständigt. Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest. Wir informieren Sie rechtzeitig über die neue Planung.

Das Fulbright Program ist eines der prestigeträchtigsten Austauschprogramme weltweit. Seit der Gründung 1946 durchliefen laut eigenen Angaben mehr als 380000 Stipendiaten dieses Stipendium, darunter neben 59 Nobelpreisträgern auch 37 Staatsoberhäupter. Der deutsche Fulbright Alumni e.V. wurde 1986 von ehemaligen Fulbrightern in Frankfurt gegründet. Fulbright Germany existiert seit 1952 und hat bislang mehr als 46000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studenten aus Deutschland und USA unterstützt. 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Barbara Poerschmann via Mail zur Verfügung.

 

»In einer Entwicklungsabteilung entstehen nicht nur schöne Dinge, sondern Produktionsunterlagen.«

© Fraunhofer / M. Schindler
Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Grallert, ehemaliger Institutsleiter Fraunhofer HHI.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Grallert kam 2004 als Institutsleiter zum Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI.  Zuvor verantwortete er als Senior Vice President of Optical Networks bei der Siemens Information and Communications Group weltweit die Forschung und Entwicklung. Er krempelte das HHI von einer reinen Forschungsorganisation zu einem anwendungsorientierten und industrienahmen Institut um.

Bei dem Alumni-Frühstück auf dem Netzwert-Symposium hatten wir die Chance mit mit Prof. Grallert über die dynamische Zeit am HHI, sein Engagement beim Fraunhofer-Alumni e.V. zu sprechen.

Zum Video gelangen Sie hier.

 

»Zukunft ist ein gutes Wort!« - Dr. Edeltraud Leibrock, Alumna Fraunhofer IFU

© Privat

»Wer, wenn nicht wir und wann, wenn nicht jetzt?« Dr. Edeltraud Leibrock scheut als Triathletin und begeisterte Bergsportlerin nicht vor Herausforderungen zurück. Sie führt heute eine eigene Digital- und KI-Beratung, war als CIO im Vorstand der KfW Bankengruppe. Sie startete als Teenager ihre Karriere als IT-Expertin - Computer waren damals noch Mangelware - zunächst mit Papier und Bleistift. Schon mit 16 Jahren aber setzte sie dieses Wissen bei einem Unternehmen ein. Am Fraunhofer IFU in Garmisch-Partenkirchen kamen ihre IT-Kenntnisse für die Analyse von atmosphärischen Messungen zum Einsatz. Nach weiteren Stationen in der Forschung wecheslte über die Boston Consutling Group in die Finanzbrache.  


Lesen Sie hier unser inspirierendes Interview mit der IT-Expertin.

Quersumme - Exklusiv für Mitglieder des Fraunhofer-Alumni e.V.

© Fraunhofer
Die aktuelle Ausgabe der »Quersumme« finden Sie ab sofort im Portal des Fraunhofer-Alumni e.V.

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraunhofer-Gesellschaft können Sie als Mitglied im Fraunhofer-Alumni e.V. jetzt auch online lesen. Zum Start haben wir alle vier Ausgaben aus dem Jahr 2019 verfügbar gemacht.

Mitglieder konnten bislang nur die gedruckte Ausgabe beziehen. Das ist auch nach wie vor möglich. Weitere Informationen finden Sie in unserem Portal.

Zum Artikel (Registrierung erforderlich).

12-Jährige müssen es verstehen können – IPT-Alumnus Carl Toller

© Privat
Der Fraunhofer IPT-Alumnus Carl Toller ist Design-Ingenieur und erfolgreicher Marathonläufer.

Carl Toller ist Design Engineer bei dem Göteburger Ingenieursbüro Forma. Das Unternehmen hat sich einen Namen gemacht, weil es unter anderem am Innenleben des Volvo CX40, dem Auto des Jahres 2018, mitwirkte. Der weltoffene Maschinenbauer engagiert sich daneben für die schwedische Rheuma-Gesellschaft und war Präsident der Studentenunion seiner Alma Mater, der Chalmers University of Technology. Auch heute noch setzt er bei seinen vielseitigen Tätigkeiten ein selbst entwickeltes Framework ein, das auf einem Projekt des Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT basiert. Seine Freizeit verbringt er mit Marathon-Wettbewerben und Lauftraining. Für Ihn sei das die beste Methode, um abzuschalten und neue kreative Ideen zu entwickeln.

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Rückblick auf den 4. Fraunhofer-Alumni-Summit

Dr. Roland Busch, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, CTO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, über die Bedeutung industrieller KI für die digitale Wirtschaft.
© Fraunhofer / Nell Jones
Dr. Roland Busch, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, CTO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, über die Bedeutung industrieller KI für die digitale Wirtschaft.

»Früher haben wir Robotern gesagt, was sie tun sollen. Morgen entscheiden die Maschinen selbst, wie sie es tun!« Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz standen thematisch im Mittelpunkt des vierten zentralen Vernetzungstreffens ehemaliger Fraunhofer-Mitarbeitender. Mit Keynotes gaben Dr. Roland Busch, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, CTO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, sowie Prof. Dr. Thomas Wiegand, Institutsleiter des Fraunhofer HHI, entscheidende Impulse für eine angeregte Podiumsdiskussion. Schon am Nachmittag informierten sich Besucherinnen und Besucher bei Institutsführungen an den Fraunhofer-Instituten IPK und HHI über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz und den neusten Forschungsstand. Beim abschließenden Dinner hatten Fraunhofer-Alumni noch viele Gelegenheiten alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.

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1000. Mitglied im Fraunhofer-Alumni e.V.

Prof. Dr. Kurz begrüßt auf der Mitgliederversammlung des Fraunhofer-Alumni e.V. Frau Dr. Edeltraud Leibrock als 1000. Mitglied.
© Fraunhofer-Alumni e.V./Martin Schindler
Prof. Dr. Kurz und Frau Dr. Edeltraud Leibrock

Immer mehr ehemalige Mitarbeitende der Fraunhofer-Gesellschaft schließen sich dem Fraunhofer-Alumni e.V. an. Sie profitieren von einem hochkarätigen Netzwerk, Events, Messebesuchen, exklusiven Fraunhofer-Veranstaltungen sowie weiteren Vorteilen. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Fraunhofer-Alumni e.V., die im Rahmen des 4. Fraunhofer-Alumni-Summits am 20. November in Berlin statt fand, wurde Dr. Edeltraud Leibrock, Partner und Managing Director der von ihr mitgegründeten Connected Innovations GmbH, als 1.000. Mitglied willkommen geheißen.

»Der Einladung in den Verein bin ich sehr gerne gefolgt. Es ist großartig, auf diese Weise aufgenommen zu werden«, erklärte die Unternehmerin. »Netzwerke wie der Fraunhofer-Alumni e.V. sind ein wichtiger Beitrag für die Förderung von Innovationen, ich freue mich auf den hochkarätigen wissenschaftlichen und fachlichen Austausch.«

Zur Nachricht.

IPK-Alumna Zarin Shakibaei bringt Machine Learning auf Quantenrecher

Bevor Zarin Shakiabaei am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK Ihre entscheidende Chance als Wissenschaftlerin bekam, stand sie als »internationale Studentin« lange im Regen - hatte erhebliche Probleme ihr Forschungsinteresse umzusetzen. Das lag vor allem daran, dass Shakiabaei aus einem Land stammt, über das internationale Sanktionen verhängt wurden. Die Kollegen vom IPK erkannten jedoch das Potential dieser ambitionierten Wissenschaftlerin und nahmen den zusätzlichen Aufwand umfangreicher »Background-Checks« und exportkontrollrechtlicher Prüfungen auf sich. Bei der Fraunhofer-Gesellschaft bekam Shakiabaei aber nicht nur die Möglichkeit die Frage zu stellen »What’s next?« und sich als Forscherin weiter zu entwickeln, sondern lernte hier auch anwendungsnah an konkreten Problemen und Fragestellungen von Unternehmen zu arbeiten.

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Alumni der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule St. Gallen diskutieren über die Zukunft der Mobilität

CONNECTING ALUMNI - St. Gallen @ Fraunhofer
© Fraunhofer, Caroline Floritz

Hochkarätige Experten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung referierten unter dem Titel »E-MOBILITY, CONNECTED CARS & AUTONOMOUS DRIVING« und disktutierten mit Ehemaligen der Universität St. Gallen und Alumni der Fraunhofer-Gesellschaft. Unter den Experten ist unstrittig, dass die Fehlerquelle und Unfallursache Nummer eins menschliche Fehler sind. Autonom agierende Fahrzeuge hingegen sorgen schon heute für mehr Sicherheit auf den Straßen und könnten den Menschen - vor allem in den Städten noch viele weitere Vorteile bringen. Dennoch - auch darin stimmen die Experten überein - es gilt noch viele offene Fragen zu klären.  

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Von Fraunhofer IPK als UNIDO-Botschafter zurück nach Brasilien - Dr.-Ing. Rodrigo Pastl

»Nur ein bisschen Deutsch lernen« wollte Dr.-Ing. Rodrigo Pastl, als er 2013 von Brasilien aus nach Berlin kam. Er ist knapp fünf Jahre lang geblieben und erfüllte sich am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik seinen größten Traum. Ausgerüstet mit einem »Schwarzen Gürtel« und dem richtigen Mindset ist er nun als Klimaretter zurück in seiner Heimat. Er ist Botschafter für das Wirtschaftsprogramm UNIDO der Vereinten Nationen, optimiert Biogasanlagen und bringt deutsche Technologien in die Tropenregion.

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»Das Risiko, nicht ins Risiko zu gehen« - Dr. phil. Katharina von Knop

Beim Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS hat Dr. phil. Katharina von Knop von 2011 bis 2012 an dem System Katwarn mitgearbeitet. Heute untersucht sie die Nutzung von Software und digitalen Services aus der Perspektive der Neuropsychologie. Im Interview zeigt die diplomierte Politikwissenschaftlerin und promovierte Philosophin auf, warum man nach dem Erledigen der lästigen Steuererklärung ein Katzenvideo anschauen oder Schokolade essen sollte. Beim Plug & Play Tech Center unterstützt sie darüber hinaus Gründer beim Business Development und bei der Produktentwicklung - auch bei diesem Thema spielt die Psyche des Menschen eine große Rolle. Katharina von Knop hat aber auch schon bei einer Versicherung die digitale Gesundheitskarte implementiert oder für Unternehmen Satelliten-gestützte Lösungen entwickelt, über die sich die Verbreitung von Infektionskrankheiten oder Lecks in Gasleitungen aufspüren lassen.

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»Elektromobilität für alle« – IPT-Alumnus Dr. Nils Klingbeil

Dr. Nils Klingbeil, Teamleiter Pre-Development, e.GO Mobile AG
© Privat

Ein gutes und sicheres Auto muss nicht unbedingt teuer und auch nicht zwangsläufig mit einem Verbrennungsmotor ausgerüstet sein. Der Hersteller e.GO Mobile krempelt den bisher von Traditionalisten beherrschten deutschen Automarkt um. Anders als bekannte Automarken konzentriert sich der aufstrebende Aachener Hersteller in erster Linie auf die Produktionstechnik und schafft es so, hochwertige und bezahlbare Elektroautos herzustellen. Dr. Nils Klingbeil bringt von seiner Zeit am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie dafür Know-how unter anderem bei Additiver Fertigung und als Prozesstechnologe bei drahtbasiertem Auftragsschweißen mit. Was ihn antreibt, warum ihn Elektromobilität fasziniert und was er von Fraunhofer für seine neue Mission als Teamleiter Pre-Development mitgenommen hat, erklärt er im Gespräch mit Fraunhofer-Alumni.

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Wissenschaft trifft Management auf der INNOVATIONSLOUNGE

Über die Chancen und Risiken der Digitalisierung im Mittelstand diskutierten mehr als 120 Expertinnen und Experten aus Forschung und Management auf der ersten INNOVATIONSLOUNGE des Fraunhofer-Alumni e.V. in München. Unter dem Motto »Intelligente Vernetzung und KI in der Produktion« tauschten sich Alumni des Fraunhofer-Alumni e.V. sowie Mitarbeitende der Fraunhofer-Gesellschaft mit Managerinnen und Managern der Atreus GmbH, einem Anbieter von Interims-Management, über aktuelle digitale Technologien in Unternehmen aus. Neben Vorträgen zum Fraunhofer-Forschungsstand bei Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zeigte Andreas Widl, CEO des Ventilherstellers SAMSON, wie sein Unternehmen die digitale Transformation umsetzt und damit schon heute den Vorsprung gegenüber der internationalen Konkurrenz ausbaut.

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»Die Zeit« kostenfrei lesen - Alumni werben Alumni

Der Zeitverlag ist einer der Kooperationspartner des Fraunhoer-Alumni e.V.. Jetzt haben wir zusammen mit diesem Fördermitglied ein neues Angebot für Sie aufgelegt.

Sie lesen gerne die Zeit online? Wir schenken Ihnen für ein halbes Jahr Zugang zu dieser renommierten Wochenzeitschrift. Was Sie dafür tun müssen? Empfehlen Sie unseren Verein einem Ihrer Fraunhofer-Kontakte und teilen Sie uns diese Person mit.

Wenn sich diese Almuna oder dieser Alumnus tatsächlich bei uns als neues Mitglied registriert, erhalten Sie über den Fraunhofer-Alumni e.V. das Abonnement und können für sechs Monate »Die Zeit« online lesen. Mit diesem Digital-Zugang greifen Sie auf die Ausgaben der Wochenzeitung und auf ZEITmagazin ONLINE zu.

Nach Ablauf der sechs Monate endet das Abonnement automatisch.

 

 

Bei Interesse bitte E-Mail an Barbara Poerschmann

»Duale Forschende« - Fraunhofer-Alumnus Lars Schubert fordert mehr Wissenstransfer in den Mittelstand

Innovationen in Unternehmen und speziell im Mittelstand voranzutreiben ist dem Fraunhofer-Alumnus und Mentor ein großes Anliegen. Im Gespräch erklärt er, wie auch kleinere Unternehmen schneller von der Digitalisierung profitieren können. Nach seiner Zeit am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat er vor einigen Jahren das Software- und Beratungsunternehmen iFAKT gegründet, das er auch heute noch erfolgreich führt. Die Industrie 4.0-Software steuert Logistik, Produktion und Unternehmensprozesse und kann mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Vorhersagen treffen. Lars Schubert ist außerdem Co-Leader und Gründer des auf Forschung und Entwicklung spezialisierten Dienstleisters »Steinbeis-Innovationszentrum New Technologies to Market«.

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Renommierter Produktionsforscher Professor Hans-Jürgen Warnecke verstorben

»Lust auf Leistung« war sein Lebensprinzip. Prof. Hans-Jürgen Warnecke war ein Forschergeist, ein Stratege, Reformer und Visionär, der den Zeitgeist im Ingenieurwesen in den letzten 40 Jahren maßgeblich prägte und das Innovationswesen in der angewandten Forschung aktiv mitgestaltete. In der Nacht vom 19. auf den 20. März 2019 ist der Altpräsident der Fraunhofer-Gesellschaft, ehemaliger Lehrstuhlinhaber des Instituts für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart sowie Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA nach längerer Krankheit verstorben. Prof. Hans-Jürgen Warnecke wurde 84 Jahre alt.

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Hallo, Joseph! #WHATSNEXT

70 Jahre Fraunhofer - Der Namenspatron der Fraunhofer-Gesellschaft wird im Jubiläumsjahr 2019 auf besondere Weise geehrt. Über einen WhatsApp-Kanal wird Joseph von Fraunhofer aus seinem Leben erzählen. Er wir die Entwicklung bedeutender Erfindungen seiner Zeit erkunden und blickt mithilfe der Fraunhofer-Gesellschaft weiter in die Zukunft.

Interessierte können sich über die Messenger-Dienste WhatsApp und Apple Business Chat anmelden. Das Projekt startet mit dem Gründungstag der Fraunhofer-Gesellschaft am 26. März 2019 und endet wenige Tage nach dem Fraunhofer-Alumni-Summit zusammen mit FUTURAS IN RES am 22. November 2019.

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»Man braucht revolutionäre Kräfte!« IAO-Alumnus Felix Fremerey im Gespräch

Dr. Felix Fremerey
© Semperit Holding AG

Die rund sieben Jahre am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO haben Dr. Felix Fremerey entscheidend geprägt, wie er im Gespräch erklärt. Sein Grundsatz, den er vom Stuttgarter Fraunhofer-Standort mitgenommen hat, begleitet ihn auch heute noch als Vorstandsmitglied der österreichischen Semperit AG und als Aufsichtsrat der Lenzing AG. Fremerey steht als Manager von innvoativen Unternehmen im regen Austausch mit verschiedenen Fraunhofer-Instituten und bricht eine Lanze für junge Ideen und Kräfte in der Wissenschaft, den effektiven Einsatz von Forschungsmitteln sowie einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und der in seinen Augen wichtigsten Ressource: dem Menschen.  

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Das neue »Karriereportal für ausscheidende Fraunhofer-Mitarbeitende«

Seit Mai 2018 bietet der Fraunhofer-Alumni e.V. das »Karriereportal«, dessen Hauptaugenmerk auf der Unterstützung ausscheidender Fraunhofer-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei ihrer weiteren Karriereentwicklung außerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft liegt.

Es adressiert Fraunhofer-Mitarbeitende, die aufgrund der Beendigung eines zeitlich befristeten Vertrages innerhalb der kommenden 6 Monate aus der Fraunhofer-Gesellschaft ausscheiden werden und bietet diesen eine Plattform, das eigene Bewerber/-innen-Profil einzustellen. Auch ehemalige Fraunhofer-Mitarbeitende, die bereits seit einiger Zeit Alumni sind, können dieses Portal nutzen. Zugriff auf diese Bewerbungs-Profile haben ausschließlich die an hoch qualifizierten Fachkräften interessierten Förderunternehmen des Fraunhofer-Alumni e.V.. 

Weitere Informationen finden interessierte Fraunhofer-Mitarbeitende und Institutsverwaltungen im Bereich Alumni des Fraunhofer-Intranets sowie im Flyer im Anschluss an diesen Text. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Martin Schindler    
Referent Alumni - Redaktion und Karriereportal

martin.schindler@zv.fraunhofer.de
Telefon: +49 89 1205-2158