INNOVATIONSLOUNGE

Wissenschaft und Management im Dialog
»Intelligente Vernetzung und KI in der Produktion«

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4. Fraunhofer-Alumni-Summit 2019

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Marktplatz für KI-Anwendungen von Fraunhofer IEM

Fraunhofer-Instituts für Entwurfstechnik Mechatronik IEM und des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn wollen mit einem digitalen Marktplatz künftig KI-Anwendungen für den Produktentstehungsprozess anbieten.

Fraunhofer IEM entwickelt Marktplatz für Künstliche Intelligenz in der Produktentstehung

Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Direktor am Fraunhofer IEM
© Fraunhofer IEM

Anwendungen der Künstlichen Intelligenz können bei der strategischen Produktplanung, bei Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionssystemen große Mehrwerte leisten. Ein neuer Marktplatz soll künftig Anwender und Anbieter solcher Lösungen zusammenbringen.

Die Paderborner Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Entwurfstechnik Mechatronik IEM und des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn wollen mit einem digitalen Marktplatz künftig KI-Anwendungen für den Produktentstehungsprozess anbieten.

Mit der Idee für diese Plattform wurden die Forschenden zusammen mit 35 weiteren Projekten im Rahmen des Innovationswettbewerbs »Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme« des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgewählt und erhalten eine Förderung von rund 400.000 Euro. Die Paderborner wollen in den nächsten Monaten ein Konzept für einen digitalen Marktplatz für KI-Anwendungen (Künstliche Intelligenz) im Produktentstehungsprozess erarbeiten.

In einigen Bereichen wie etwa der Anzeige von Werbung beim Online-Shopping oder bei Bilderkennung setzen Unternehmen heute bereits auf Künstliche Intelligenz. Aber die Chancen dieser neuen Anwendungen lassen sich auch für die Optimierung von Produkten, Dienstleistungen oder Produktionsprozessen nutzen.

Eine KI kann nicht nur die Funktionsweise von Produkten oder Produktionsanlagen optimieren. Schon im Entstehungsprozess eines Produktes können KI-Ansätze eine effizientere und qualitativ hochwertigere Entwicklung begünstigen, etwa bei der Auswertung von Daten. Auf diesem Weg könnten Unternehmen beispielsweise frühzeitig erkennen, welche Produkte nicht mehr von Kunden nachgefragt werden.

Viele – vor allem kleinere – Unternehmen stehen vor dem Problem, dass sie nicht über die entsprechenden Ressourcen verfügen, um solche Projekte umzusetzen. Auf Seiten der Anbieter solcher Lösungen fehlt laut den Forschenden in Paderborn jedoch häufig die Branchenexpertise, was die Entwicklung von Lösungen für spezielle Probleme der Unternehmen erschwert.

»Wir wollen in dem Projekt eine digitale Plattform – einen sogenannten Marktplatz – entwickeln, der die Anbieter von KI-Anwendungen und produzierende Unternehmen zusammenbringt«, fasst Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Direktor am Fraunhofer IEM und Leiter des Projektes zusammen. Das Gemeinschaftsprojekt legt den Schwerpunkt auf KI-Anwendungen, die bei der strategischen Produktplanung sowie der Produkt-, Dienstleistungs- und Produktionssystementwicklung unterstützten können.

Nun wollen die Forscherinnen und Forscher verschiedene Konzepte für den Marktplatz entwickeln und bewerten. Anschließend soll das beste Konzept identifiziert werden. Mit definierten Anwendungsszenarien sollen die Anwendungsfälle des Marktplatzes greifbar werden. Gleichzeitig solle so eine frühzeitige Ansprache interessierter Unternehmen möglich sein. Die Erkenntnisse aus der Konzeptionierungsphase und das Feedback der Unternehmen soll dann in der Umsetzungsphase zum Tragen kommen.

Das Ökosystem aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich zu dem Technologienetzwerk »it‘s OWL« zusammengeschlossen haben, sind gleich zum Start des Marktplatzes als mögliche Teilnehmer in die Konzipierung eingebunden.

Neben Fraunhofer IEM ist das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn durch die Fachgruppen »Advanced Systems Engineering« von Prof. Dumitrescu sowie »Intelligente Systeme und Maschinelles Lernen« von Prof. Hüllermeier im Projekt vertreten. Weitere Partner sind das Paderborner Institut für industrielle Informationstechnik der Technischen Hochschule OWL und das CITEC aus Bielefeld. Zum Abschluss des BMWi-Wettbewerbs im Herbst 2019 werden die besten Konzepte vorgestellt und prämiert. Zudem erhalten diese dann die Chance, in der anschließenden Umsetzungsphase realisiert zu werden.

 

Tipp: Mehr zum Thema »Intelligente Vernetzung und KI in der Produktion« können Sie in ansprechender Atmosphäre auf der ersten INNOVATIONSLOUNGE von Fraunhofer-Alumni erfahren. Am 12. Juli laden wir dazu Fraunhofer-Alumni nach München ein. Erfahren Sie, wie die Koppelung von Lean-Production und Digitalisierung die Produktivität um bis zu 30 Prozent steigern kann, wie sie mit Hilfe einer Lernfabrik die Digitalisierung in der Montage etablieren können oder wie andere Unternehmen von der Integration von Sensorik, Intelligenz und Kommunikationstechnik profitieren. Ein anschließendes BBQ im Münchner Hildebrandhaus gibt viel Möglichkeit zur Vernetzung, Austausch und zum Gespräch mit unseren Expertinnen und Experten. Jetzt hier anmelden! 

 

Am 20. November findet ebenfalls zum Thema KI in Berlin der 4. Fraunhofer-Alumni-Summit statt. Infos und Anmeldung hier.  

»Intelligente Vernetzung und KI in der Produktion«

»INNOVATIONSLOUNGE - Wissenschaft und Management im Dialog«

Lean 2.0, Lernfabrik und digitale Unternehmenstransformation.

In der ersten INNOVATIONSLOUNGE des Fraunhofer-Alumni e.V. zum Thema »Intelligente Vernetzung und KI in der Produktion« am 12. Juli erfahren Sie wie Ihr Unternehmen von der Koppelung schlanker Produktionsprozesse und Digitalisierung profitieren kann, wie Sie Entscheider und Angestellte für die Digitalisierung begeistern können oder wie intelligente Sensoren und digitale Kommunikation Produktionsprozesse optimieren. Im Anschluss an die Vorträge haben wir im stilvollen Ambiente des Münchner Hildebrandhauses ein BBQ für Sie organisiert, bei dem Sie sich mit Sprechern und Besuchern austauschen können.

Die Veranstaltung ermöglichen wir Ihnen gemeinsam mit unserem Fördermitglied Atreus und der Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV.

Für alle, die nicht dabei sein können, werden wir die Veranstaltung in einem Live-Stream übertragen.

Weitere Details zu den Vorträgen, Referenten und zur Veranstaltung finden Sie hier.

IAP-Alumna Nguyen-Kim erhält Friedrichs-Preis

Mai Thi Nguyen-Kim
© © WDR / Thomas Kierok Mai Thi Nguyen-Kim

Der Fraunhofer-Alumni e.V. gratuliert der »Quarks«-Moderatorin, Wissenschaftsjournalistin, Chemikerin und Fraunhofer-IAP-Alumna Mai Thi Nguyen-Kim zum Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2019, den sie gemeinsam mit ZDF-Moderator Harald Lesch bekommen hat.

Die Juroren überzeugte die »lebendige Sprache und unbändige Lust und Neugier« der beiden Journalisten, mit der sie auch komplexe Themen für ihre Zuschauer und Nutzer verständlich machen. Der Preis sei auch eine Auszeichnung der weltoffenen Haltung der 31-jährigen, gratuliert Professor Alexander Böker, Leiter Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP. Vor allem bei der jüngeren Generation fördere Nguyen-Kim das Interesse für Wissenschaft.  

Zur Nachricht.  

 

Fraunhofer-Alumni lesen »Die Zeit« kostenfrei

Der Zeitverlag ist einer der Kooperationspartner des Fraunhoer-Alumni e.V.. Jetzt haben wir zusammen mit diesem Fördermitglied ein neues Angebot für Sie aufgelegt.

Sie lesen gerne die Zeit online? Wir schenken Ihnen für ein halbes Jahr Zugang zu dieser renommierten Wochenzeitschrift. Was Sie dafür tun müssen? Empfehlen Sie unseren Verein einem Ihrer Fraunhofer-Kontakte und teilen Sie uns diese Person mit.

Wenn sich diese Almuna oder dieser Alumnus tatsächlich bei uns als neues Mitglied registriert, erhalten Sie über den Fraunhofer-Alumni e.V. das Abonnement und können für sechs Monate »Die Zeit« online lesen. Mit diesem Digital-Zugang greifen Sie auf die Ausgaben der Wochenzeitung und auf ZEITmagazin ONLINE zu.

Nach Ablauf der sechs Monate endet das Abonnement automatisch.

 

 

Bei Interesse bitte E-Mail an Barbara Poerschmann

»Duale Forschende« - Fraunhofer-Alumnus Lars Schubert fordert mehr Wissenstransfer in den Mittelstand

Innovationen in Unternehmen und speziell im Mittelstand voranzutreiben ist dem Fraunhofer-Alumnus und Mentor ein großes Anliegen. Im Gespräch erklärt er, wie auch kleinere Unternehmen schneller von der Digitalisierung profitieren können. Nach seiner Zeit am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat er vor einigen Jahren das Software- und Beratungsunternehmen iFAKT gegründet, das er auch heute noch erfolgreich führt. Die Industrie 4.0-Software steuert Logistik, Produktion und Unternehmensprozesse und kann mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Vorhersagen treffen. Lars Schubert ist außerdem Co-Leader und Gründer des auf Forschung und Entwicklung spezialisierten Dienstleisters »Steinbeis-Innovationszentrum New Technologies to Market«.

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»Das Risiko, nicht ins Risiko zu gehen« - Dr. phil. Katharina von Knop

Beim Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS hat Dr. phil. Katharina von Knop von 2011 bis 2012 an dem System Katwarn mitgearbeitet. Heute untersucht sie die Nutzung von Software und digitalen Services aus der Perspektive der Neuropsychologie. Im Interview zeigt die diplomierte Politikwissenschaftlerin und promovierte Philosophin auf, warum man nach dem Erledigen der lästigen Steuererklärung ein Katzenvideo anschauen oder Schokolade essen sollte. Beim Plug & Play Tech Center unterstützt sie darüber hinaus Gründer beim Business Development und bei der Produktentwicklung - auch bei diesem Thema spielt die Psyche des Menschen eine große Rolle. Katharina von Knop hat aber auch schon bei einer Versicherung die digitale Gesundheitskarte implementiert oder für Unternehmen Satelliten-gestützte Lösungen entwickelt, über die sich die Verbreitung von Infektionskrankheiten oder Lecks in Gasleitungen aufspüren lassen.

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Renommierter Produktionsforscher Professor Hans-Jürgen Warnecke verstorben

»Lust auf Leistung« war sein Lebensprinzip. Prof. Hans-Jürgen Warnecke war ein Forschergeist, ein Stratege, Reformer und Visionär, der den Zeitgeist im Ingenieurwesen in den letzten 40 Jahren maßgeblich prägte und das Innovationswesen in der angewandten Forschung aktiv mitgestaltete. In der Nacht vom 19. auf den 20. März 2019 ist der Altpräsident der Fraunhofer-Gesellschaft, ehemaliger Lehrstuhlinhaber des Instituts für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart sowie Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA nach längerer Krankheit verstorben. Prof. Hans-Jürgen Warnecke wurde 84 Jahre alt.

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Hallo, Joseph! #WHATSNEXT

70 Jahre Fraunhofer - Der Namenspatron der Fraunhofer-Gesellschaft wird im Jubiläumsjahr 2019 auf besondere Weise geehrt. Über einen WhatsApp-Kanal wird Joseph von Fraunhofer aus seinem Leben erzählen. Er wir die Entwicklung bedeutender Erfindungen seiner Zeit erkunden und blickt mithilfe der Fraunhofer-Gesellschaft weiter in die Zukunft.

Interessierte können sich über die Messenger-Dienste WhatsApp und Apple Business Chat anmelden. Das Projekt startet mit dem Gründungstag der Fraunhofer-Gesellschaft am 26. März 2019 und endet wenige Tage nach dem Fraunhofer-Alumni-Summit zusammen mit FUTURAS IN RES am 22. November 2019.

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»Man braucht revolutionäre Kräfte!« IAO-Alumnus Felix Fremerey im Gespräch

Dr. Felix Fremerey
© Semperit Holding AG

Die rund sieben Jahre am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO haben Dr. Felix Fremerey entscheidend geprägt, wie er im Gespräch erklärt. Sein Grundsatz, den er vom Stuttgarter Fraunhofer-Standort mitgenommen hat, begleitet ihn auch heute noch als Vorstandsmitglied der österreichischen Semperit AG und als Aufsichtsrat der Lenzing AG. Fremerey steht als Manager von innvoativen Unternehmen im regen Austausch mit verschiedenen Fraunhofer-Instituten und bricht eine Lanze für junge Ideen und Kräfte in der Wissenschaft, den effektiven Einsatz von Forschungsmitteln sowie einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und der in seinen Augen wichtigsten Ressource: dem Menschen.  

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Das neue »Karriereportal für ausscheidende Fraunhofer-Mitarbeitende«

Seit Mai 2018 bietet der Fraunhofer-Alumni e.V. das »Karriereportal«, dessen Hauptaugenmerk auf der Unterstützung ausscheidender Fraunhofer-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei ihrer weiteren Karriereentwicklung außerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft liegt.

Es adressiert Fraunhofer-Mitarbeitende, die aufgrund der Beendigung eines zeitlich befristeten Vertrages innerhalb der kommenden 6 Monate aus der Fraunhofer-Gesellschaft ausscheiden werden und bietet diesen eine Plattform, das eigene Bewerber/-innen-Profil einzustellen. Auch ehemalige Fraunhofer-Mitarbeitende, die bereits seit einiger Zeit Alumni sind, können dieses Portal nutzen. Zugriff auf diese Bewerbungs-Profile haben ausschließlich die an hoch qualifizierten Fachkräften interessierten Förderunternehmen des Fraunhofer-Alumni e.V.. 

Weitere Informationen finden interessierte Fraunhofer-Mitarbeitende und Institutsverwaltungen im Bereich Alumni des Fraunhofer-Intranets sowie im Flyer im Anschluss an diesen Text. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Martin Schindler    
Referent Alumni - Redaktion und Karriereportal

martin.schindler@zv.fraunhofer.de
Telefon: +49 89 1205-2158