»Der Fraunhofer-Alumni e.V. ist wie ein Theater-Abonnement«

Der ITWM-Alumnus und Diplom-Mathematiker Hans Trinkaus interessiert sich neben Technologien wie künstliche Intelligenz auch für Kunst. Er will vor allem wissen, was mit uns und in unseren Gehirnen passiert, wenn wir ein Werk betrachten. Ein Video-Interview.

© Hans Trinkaus
Diese Kunstinstallation befindet sich auf einem Grundstück von Hans Trinkaus inmitten von Feldern und Wiesen. »Der Ort war Ideal für dieses Projekt«, erklärt der kunstbegeisterte Mathematiker.
© Hans Trinkaus
© Hans Trinkaus

»Es gibt Muster – wir müssen sie nur finden«, davon ist Hans Trinkaus überzeugt. Und diese Muster spürt er unter anderem mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf. Er ist seit einigen Jahren Mitglied des Fraunhofer-Alumni e.V. und er engagiert sich in dem Fraunhofer-Netzwerk Wissenschaft, Kunst und Design.

Das Netzwerk befasst sich seit Frühjahr 2018 mit Fragen wie: Wie kann Wissenschaft durch Kunst inspiriert werden – und umgekehrt? Was haben Forschende und Kunstschaffende gemeinsam? Wie können sie einen produktiven Dialog führen und sich wechselseitig inspirieren?

Das Netzwerk zielt auf den interdisziplinären Diskurs zwischen angewandter Forschung und Kunst, um damit komplexe gesellschaftliche Herausforderungen zu identifizieren und diesen zu begegnen.

Hans Trinkaus verfolgt in seinem Projekt einen besonderen Ansatz: »Unser multifunktionales Monitoringsystem unterstützt Mediziner bei ihren Bewertungen der Reifeprozesse von Gehirnen Frühgeborener. Dies geschieht durch die synergetische Auswertung mehrerer Signalquellen (EEG, aEEG, DCEEG) mittels Methoden des maschinellen Lernens. Jedem »Frühchen« entspricht ein Punkt, eingebettet in einen dreidimensionalen euklidischen Raum. Die EEGs mehrerer Frühgeborener korrespondieren mit Punktwolken, deren Clusterzentren wiederum mit Pathologien korrelieren. Die spielerische Übertragung solcher Algorithmen auf die Beobachtung individueller Wahrnehmungswirkungen von Kunstinstallationen könnte Hinweise zur Entdeckung der Emergenz unterschiedlicher Bewusstseinsebenen liefern.«

Im Gespräch mit Hans Trinkaus erklärt er nicht nur, welche Schwerpunkte er am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM hatte und wie er zu der Idee seines aktuellen Forschungsprojektes gekommen ist, sondern auch warum er sich vom Fraunhofer-Alumni e.V. gerne überraschen lässt und dass diese Mitgliedschaft durchaus Parallelen zu einem Premierenabonnement hat.

Am 27. Mai um 18 Uhr spricht Hans Trinakaus auch bei der Projektvorstellung BRAINPALACE, die aufgrund der aktuellen Lage als digitale Vernissage aus dem STATE Studio in Berlin stattfindet.  

Tauchen Sie ein in die Licht- und Klangwelt von BRAINPALACE und erleben Sie die Künstlerin Tatjana Busch, die Medienkünstler Daniel Dalfovo und Christian Losert sowie Fraunhofer-Forscher und weitere Experten im Talk mit Christian Rauch von STATE Studio.

Ab 28. Mai ist das Ausstellungslabor eröffnet und live zugänglich. Die Besucher und Besucherinnen können in Interaktion mit der Lichtskulptur treten.

 

Werden Sie Mitglied im Fraunhofer-Alumni e.V. und profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen

  • Wir bieten ehemaligen Fraunhofer-Mitarbeitenden eine dauerhafte und systematische Vernetzung mit exzellent ausgebildeten Expertinnen und Experten. Profitieren Sie von dieser Community über das Portal des Fraunhofer-Alumni e.V.! Knapp 1100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Sich in dieser Gemeinschaft inzwischen vernetzt.
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  • Auch 2020 können unsere Mitglieder den Fraunhofer-Alumni-Summit kostenfrei besuchen. 2019 fand dieser gemeinsam mit der Fraunhofer-Konferenzreihe »FUTURAS IN RES« zum Thema Künstliche Intelligenz in Berlin statt und war eine der Ankerveranstaltungen für die Feierlichkeiten zu 70 Jahre Fraunhofer.
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  • Besuchen Sie weitere exklusive Veranstaltungen unseres Vereins wie »CONNECTING ALUMNI - Erfahrung und Expertise im Dialog« oder unsere INNOVATIONSLOUNGE.
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  • Beschleunigen Sie Ihre berufliche Weiterentwicklung: Über das Alumni-Karriereportal können Sie Ihre Expertise exklusiv den renommierten Förderunterunternehmen des Vereins präsentieren.
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  • Zahlreiche Fraunhofer-Events wie etwa die abendliche Festveranstaltung auf der Jahrestagung der Fraunhofer-Gesellschaft oder die »Netzwert« stehen Ihnen als Vereinsmitglied offen. Erhalten Sie darüber hianus kostenfreie Messe-Tickets für Veranstaltungen wie LASER, IAA oder MEDICA.
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Profitieren Sie von Vergünstigungen bei Fraunhofer-Angeboten wie etwa einem Rabatt auf Seminare der Fraunhofer FOKUS Akademie.
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  • Beziehen Sie über das Vereinsportal exklusive Informationen, Berichte und Interviews aus der Welt der Fraunhofer-Alumni, Jobangebote und
  • Veranstaltungshinweise.
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  • Vernetzen Sie sich mit hochkarätigen Experten in Wirtschaft und Wissenschaft oder treffen Sie alte Bekannte wieder.
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CONNECTING ALUMNI #2 verschoben

© Fraunhofer / C. Floritz

Fraunhofer-Alumni meet Fulbright-Alumni - Wir verschieben die zweite Auflage unseres 2019 gestarteten Formates CONNECTING ALUMNI. Am 15. Mai war die gemeinsame Veranstaltung mit den Fulbright-Alumni e.V. in Berlin zum Thema Entrepreneurship mit zahlreichen renommierten Sprechern und Gästen geplant. Aufgrund der aktuellen Situation haben sich der Fraunhofer-Alumni e.V. und der Fulbright-Alumni e.V. jetzt gemeinsam auf eine Verschiebung der Veranstaltung verständigt. Ein neuer Termin steht derzeit noch nicht fest. Wir informieren Sie rechtzeitig über die neue Planung.

Das Fulbright Program ist eines der prestigeträchtigsten Austauschprogramme weltweit. Seit der Gründung 1946 durchliefen laut eigenen Angaben mehr als 380000 Stipendiaten dieses Stipendium, darunter neben 59 Nobelpreisträgern auch 37 Staatsoberhäupter. Der deutsche Fulbright Alumni e.V. wurde 1986 von ehemaligen Fulbrightern in Frankfurt gegründet. Fulbright Germany existiert seit 1952 und hat bislang mehr als 46000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studenten aus Deutschland und USA unterstützt. 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Barbara Poerschmann via Mail zur Verfügung.

 

»In einer Entwicklungsabteilung entstehen nicht nur schöne Dinge, sondern Produktionsunterlagen.«

© Fraunhofer / M. Schindler
Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Grallert, ehemaliger Institutsleiter Fraunhofer HHI.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Grallert kam 2004 als Institutsleiter zum Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI.  Zuvor verantwortete er als Senior Vice President of Optical Networks bei der Siemens Information and Communications Group weltweit die Forschung und Entwicklung. Er krempelte das HHI von einer reinen Forschungsorganisation zu einem anwendungsorientierten und industrienahmen Institut um.

Bei dem Alumni-Frühstück auf dem Netzwert-Symposium hatten wir die Chance mit mit Prof. Grallert über die dynamische Zeit am HHI, sein Engagement beim Fraunhofer-Alumni e.V. zu sprechen.

Zum Video gelangen Sie hier.

 

»Zukunft ist ein gutes Wort!« - Dr. Edeltraud Leibrock, Alumna Fraunhofer IFU

© Privat

»Wer, wenn nicht wir und wann, wenn nicht jetzt?« Dr. Edeltraud Leibrock scheut als Triathletin und begeisterte Bergsportlerin nicht vor Herausforderungen zurück. Sie führt heute eine eigene Digital- und KI-Beratung, war als CIO im Vorstand der KfW Bankengruppe. Sie startete als Teenager ihre Karriere als IT-Expertin - Computer waren damals noch Mangelware - zunächst mit Papier und Bleistift. Schon mit 16 Jahren aber setzte sie dieses Wissen bei einem Unternehmen ein. Am Fraunhofer IFU in Garmisch-Partenkirchen kamen ihre IT-Kenntnisse für die Analyse von atmosphärischen Messungen zum Einsatz. Nach weiteren Stationen in der Forschung wecheslte über die Boston Consutling Group in die Finanzbrache.  


Lesen Sie hier unser inspirierendes Interview mit der IT-Expertin.

Quersumme - Exklusiv für Mitglieder des Fraunhofer-Alumni e.V.

© Fraunhofer
Die aktuelle Ausgabe der »Quersumme« finden Sie ab sofort im Portal des Fraunhofer-Alumni e.V.

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraunhofer-Gesellschaft können Sie als Mitglied im Fraunhofer-Alumni e.V. jetzt auch online lesen. Zum Start haben wir alle vier Ausgaben aus dem Jahr 2019 verfügbar gemacht.

Mitglieder konnten bislang nur die gedruckte Ausgabe beziehen. Das ist auch nach wie vor möglich. Weitere Informationen finden Sie in unserem Portal.

Zum Artikel (Registrierung erforderlich).

12-Jährige müssen es verstehen können – IPT-Alumnus Carl Toller

© Privat
Der Fraunhofer IPT-Alumnus Carl Toller ist Design-Ingenieur und erfolgreicher Marathonläufer.

Carl Toller ist Design Engineer bei dem Göteburger Ingenieursbüro Forma. Das Unternehmen hat sich einen Namen gemacht, weil es unter anderem am Innenleben des Volvo CX40, dem Auto des Jahres 2018, mitwirkte. Der weltoffene Maschinenbauer engagiert sich daneben für die schwedische Rheuma-Gesellschaft und war Präsident der Studentenunion seiner Alma Mater, der Chalmers University of Technology. Auch heute noch setzt er bei seinen vielseitigen Tätigkeiten ein selbst entwickeltes Framework ein, das auf einem Projekt des Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT basiert. Seine Freizeit verbringt er mit Marathon-Wettbewerben und Lauftraining. Für Ihn sei das die beste Methode, um abzuschalten und neue kreative Ideen zu entwickeln.

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Rückblick auf den 4. Fraunhofer-Alumni-Summit

Dr. Roland Busch, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, CTO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, über die Bedeutung industrieller KI für die digitale Wirtschaft.
© Fraunhofer / Nell Jones
Dr. Roland Busch, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, CTO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, über die Bedeutung industrieller KI für die digitale Wirtschaft.

»Früher haben wir Robotern gesagt, was sie tun sollen. Morgen entscheiden die Maschinen selbst, wie sie es tun!« Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz standen thematisch im Mittelpunkt des vierten zentralen Vernetzungstreffens ehemaliger Fraunhofer-Mitarbeitender. Mit Keynotes gaben Dr. Roland Busch, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, CTO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, sowie Prof. Dr. Thomas Wiegand, Institutsleiter des Fraunhofer HHI, entscheidende Impulse für eine angeregte Podiumsdiskussion. Schon am Nachmittag informierten sich Besucherinnen und Besucher bei Institutsführungen an den Fraunhofer-Instituten IPK und HHI über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz und den neusten Forschungsstand. Beim abschließenden Dinner hatten Fraunhofer-Alumni noch viele Gelegenheiten alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.

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1000. Mitglied im Fraunhofer-Alumni e.V.

Prof. Dr. Kurz begrüßt auf der Mitgliederversammlung des Fraunhofer-Alumni e.V. Frau Dr. Edeltraud Leibrock als 1000. Mitglied.
© Fraunhofer-Alumni e.V./Martin Schindler
Prof. Dr. Kurz und Frau Dr. Edeltraud Leibrock

Immer mehr ehemalige Mitarbeitende der Fraunhofer-Gesellschaft schließen sich dem Fraunhofer-Alumni e.V. an. Sie profitieren von einem hochkarätigen Netzwerk, Events, Messebesuchen, exklusiven Fraunhofer-Veranstaltungen sowie weiteren Vorteilen. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Fraunhofer-Alumni e.V., die im Rahmen des 4. Fraunhofer-Alumni-Summits am 20. November in Berlin statt fand, wurde Dr. Edeltraud Leibrock, Partner und Managing Director der von ihr mitgegründeten Connected Innovations GmbH, als 1.000. Mitglied willkommen geheißen.

»Der Einladung in den Verein bin ich sehr gerne gefolgt. Es ist großartig, auf diese Weise aufgenommen zu werden«, erklärte die Unternehmerin. »Netzwerke wie der Fraunhofer-Alumni e.V. sind ein wichtiger Beitrag für die Förderung von Innovationen, ich freue mich auf den hochkarätigen wissenschaftlichen und fachlichen Austausch.«

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IPK-Alumna Zarin Shakibaei bringt Machine Learning auf Quantenrecher

Bevor Zarin Shakiabaei am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK Ihre entscheidende Chance als Wissenschaftlerin bekam, stand sie als »internationale Studentin« lange im Regen - hatte erhebliche Probleme ihr Forschungsinteresse umzusetzen. Das lag vor allem daran, dass Shakiabaei aus einem Land stammt, über das internationale Sanktionen verhängt wurden. Die Kollegen vom IPK erkannten jedoch das Potential dieser ambitionierten Wissenschaftlerin und nahmen den zusätzlichen Aufwand umfangreicher »Background-Checks« und exportkontrollrechtlicher Prüfungen auf sich. Bei der Fraunhofer-Gesellschaft bekam Shakiabaei aber nicht nur die Möglichkeit die Frage zu stellen »What’s next?« und sich als Forscherin weiter zu entwickeln, sondern lernte hier auch anwendungsnah an konkreten Problemen und Fragestellungen von Unternehmen zu arbeiten.

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Alumni der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule St. Gallen diskutieren über die Zukunft der Mobilität

CONNECTING ALUMNI - St. Gallen @ Fraunhofer
© Fraunhofer, Caroline Floritz

Hochkarätige Experten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung referierten unter dem Titel »E-MOBILITY, CONNECTED CARS & AUTONOMOUS DRIVING« und disktutierten mit Ehemaligen der Universität St. Gallen und Alumni der Fraunhofer-Gesellschaft. Unter den Experten ist unstrittig, dass die Fehlerquelle und Unfallursache Nummer eins menschliche Fehler sind. Autonom agierende Fahrzeuge hingegen sorgen schon heute für mehr Sicherheit auf den Straßen und könnten den Menschen - vor allem in den Städten noch viele weitere Vorteile bringen. Dennoch - auch darin stimmen die Experten überein - es gilt noch viele offene Fragen zu klären.  

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Von Fraunhofer IPK als UNIDO-Botschafter zurück nach Brasilien - Dr.-Ing. Rodrigo Pastl

»Nur ein bisschen Deutsch lernen« wollte Dr.-Ing. Rodrigo Pastl, als er 2013 von Brasilien aus nach Berlin kam. Er ist knapp fünf Jahre lang geblieben und erfüllte sich am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik seinen größten Traum. Ausgerüstet mit einem »Schwarzen Gürtel« und dem richtigen Mindset ist er nun als Klimaretter zurück in seiner Heimat. Er ist Botschafter für das Wirtschaftsprogramm UNIDO der Vereinten Nationen, optimiert Biogasanlagen und bringt deutsche Technologien in die Tropenregion.

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»Das Risiko, nicht ins Risiko zu gehen« - Dr. phil. Katharina von Knop

Beim Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS hat Dr. phil. Katharina von Knop von 2011 bis 2012 an dem System Katwarn mitgearbeitet. Heute untersucht sie die Nutzung von Software und digitalen Services aus der Perspektive der Neuropsychologie. Im Interview zeigt die diplomierte Politikwissenschaftlerin und promovierte Philosophin auf, warum man nach dem Erledigen der lästigen Steuererklärung ein Katzenvideo anschauen oder Schokolade essen sollte. Beim Plug & Play Tech Center unterstützt sie darüber hinaus Gründer beim Business Development und bei der Produktentwicklung - auch bei diesem Thema spielt die Psyche des Menschen eine große Rolle. Katharina von Knop hat aber auch schon bei einer Versicherung die digitale Gesundheitskarte implementiert oder für Unternehmen Satelliten-gestützte Lösungen entwickelt, über die sich die Verbreitung von Infektionskrankheiten oder Lecks in Gasleitungen aufspüren lassen.

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»Elektromobilität für alle« – IPT-Alumnus Dr. Nils Klingbeil

Dr. Nils Klingbeil, Teamleiter Pre-Development, e.GO Mobile AG
© Privat

Ein gutes und sicheres Auto muss nicht unbedingt teuer und auch nicht zwangsläufig mit einem Verbrennungsmotor ausgerüstet sein. Der Hersteller e.GO Mobile krempelt den bisher von Traditionalisten beherrschten deutschen Automarkt um. Anders als bekannte Automarken konzentriert sich der aufstrebende Aachener Hersteller in erster Linie auf die Produktionstechnik und schafft es so, hochwertige und bezahlbare Elektroautos herzustellen. Dr. Nils Klingbeil bringt von seiner Zeit am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie dafür Know-how unter anderem bei Additiver Fertigung und als Prozesstechnologe bei drahtbasiertem Auftragsschweißen mit. Was ihn antreibt, warum ihn Elektromobilität fasziniert und was er von Fraunhofer für seine neue Mission als Teamleiter Pre-Development mitgenommen hat, erklärt er im Gespräch mit Fraunhofer-Alumni.

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Wissenschaft trifft Management auf der INNOVATIONSLOUNGE

Über die Chancen und Risiken der Digitalisierung im Mittelstand diskutierten mehr als 120 Expertinnen und Experten aus Forschung und Management auf der ersten INNOVATIONSLOUNGE des Fraunhofer-Alumni e.V. in München. Unter dem Motto »Intelligente Vernetzung und KI in der Produktion« tauschten sich Alumni des Fraunhofer-Alumni e.V. sowie Mitarbeitende der Fraunhofer-Gesellschaft mit Managerinnen und Managern der Atreus GmbH, einem Anbieter von Interims-Management, über aktuelle digitale Technologien in Unternehmen aus. Neben Vorträgen zum Fraunhofer-Forschungsstand bei Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zeigte Andreas Widl, CEO des Ventilherstellers SAMSON, wie sein Unternehmen die digitale Transformation umsetzt und damit schon heute den Vorsprung gegenüber der internationalen Konkurrenz ausbaut.

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»Die Zeit« kostenfrei lesen - Alumni werben Alumni

Der Zeitverlag ist einer der Kooperationspartner des Fraunhoer-Alumni e.V.. Jetzt haben wir zusammen mit diesem Fördermitglied ein neues Angebot für Sie aufgelegt.

Sie lesen gerne die Zeit online? Wir schenken Ihnen für ein halbes Jahr Zugang zu dieser renommierten Wochenzeitschrift. Was Sie dafür tun müssen? Empfehlen Sie unseren Verein einem Ihrer Fraunhofer-Kontakte und teilen Sie uns diese Person mit.

Wenn sich diese Almuna oder dieser Alumnus tatsächlich bei uns als neues Mitglied registriert, erhalten Sie über den Fraunhofer-Alumni e.V. das Abonnement und können für sechs Monate »Die Zeit« online lesen. Mit diesem Digital-Zugang greifen Sie auf die Ausgaben der Wochenzeitung und auf ZEITmagazin ONLINE zu.

Nach Ablauf der sechs Monate endet das Abonnement automatisch.

 

 

Bei Interesse bitte E-Mail an Barbara Poerschmann

»Duale Forschende« - Fraunhofer-Alumnus Lars Schubert fordert mehr Wissenstransfer in den Mittelstand

Innovationen in Unternehmen und speziell im Mittelstand voranzutreiben ist dem Fraunhofer-Alumnus und Mentor ein großes Anliegen. Im Gespräch erklärt er, wie auch kleinere Unternehmen schneller von der Digitalisierung profitieren können. Nach seiner Zeit am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat er vor einigen Jahren das Software- und Beratungsunternehmen iFAKT gegründet, das er auch heute noch erfolgreich führt. Die Industrie 4.0-Software steuert Logistik, Produktion und Unternehmensprozesse und kann mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Vorhersagen treffen. Lars Schubert ist außerdem Co-Leader und Gründer des auf Forschung und Entwicklung spezialisierten Dienstleisters »Steinbeis-Innovationszentrum New Technologies to Market«.

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Renommierter Produktionsforscher Professor Hans-Jürgen Warnecke verstorben

»Lust auf Leistung« war sein Lebensprinzip. Prof. Hans-Jürgen Warnecke war ein Forschergeist, ein Stratege, Reformer und Visionär, der den Zeitgeist im Ingenieurwesen in den letzten 40 Jahren maßgeblich prägte und das Innovationswesen in der angewandten Forschung aktiv mitgestaltete. In der Nacht vom 19. auf den 20. März 2019 ist der Altpräsident der Fraunhofer-Gesellschaft, ehemaliger Lehrstuhlinhaber des Instituts für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart sowie Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA nach längerer Krankheit verstorben. Prof. Hans-Jürgen Warnecke wurde 84 Jahre alt.

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Hallo, Joseph! #WHATSNEXT

70 Jahre Fraunhofer - Der Namenspatron der Fraunhofer-Gesellschaft wird im Jubiläumsjahr 2019 auf besondere Weise geehrt. Über einen WhatsApp-Kanal wird Joseph von Fraunhofer aus seinem Leben erzählen. Er wir die Entwicklung bedeutender Erfindungen seiner Zeit erkunden und blickt mithilfe der Fraunhofer-Gesellschaft weiter in die Zukunft.

Interessierte können sich über die Messenger-Dienste WhatsApp und Apple Business Chat anmelden. Das Projekt startet mit dem Gründungstag der Fraunhofer-Gesellschaft am 26. März 2019 und endet wenige Tage nach dem Fraunhofer-Alumni-Summit zusammen mit FUTURAS IN RES am 22. November 2019.

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»Man braucht revolutionäre Kräfte!« IAO-Alumnus Felix Fremerey im Gespräch

Dr. Felix Fremerey
© Semperit Holding AG

Die rund sieben Jahre am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO haben Dr. Felix Fremerey entscheidend geprägt, wie er im Gespräch erklärt. Sein Grundsatz, den er vom Stuttgarter Fraunhofer-Standort mitgenommen hat, begleitet ihn auch heute noch als Vorstandsmitglied der österreichischen Semperit AG und als Aufsichtsrat der Lenzing AG. Fremerey steht als Manager von innvoativen Unternehmen im regen Austausch mit verschiedenen Fraunhofer-Instituten und bricht eine Lanze für junge Ideen und Kräfte in der Wissenschaft, den effektiven Einsatz von Forschungsmitteln sowie einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und der in seinen Augen wichtigsten Ressource: dem Menschen.  

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Das neue »Karriereportal für ausscheidende Fraunhofer-Mitarbeitende«

Seit Mai 2018 bietet der Fraunhofer-Alumni e.V. das »Karriereportal«, dessen Hauptaugenmerk auf der Unterstützung ausscheidender Fraunhofer-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei ihrer weiteren Karriereentwicklung außerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft liegt.

Es adressiert Fraunhofer-Mitarbeitende, die aufgrund der Beendigung eines zeitlich befristeten Vertrages innerhalb der kommenden 6 Monate aus der Fraunhofer-Gesellschaft ausscheiden werden und bietet diesen eine Plattform, das eigene Bewerber/-innen-Profil einzustellen. Auch ehemalige Fraunhofer-Mitarbeitende, die bereits seit einiger Zeit Alumni sind, können dieses Portal nutzen. Zugriff auf diese Bewerbungs-Profile haben ausschließlich die an hoch qualifizierten Fachkräften interessierten Förderunternehmen des Fraunhofer-Alumni e.V.. 

Weitere Informationen finden interessierte Fraunhofer-Mitarbeitende und Institutsverwaltungen im Bereich Alumni des Fraunhofer-Intranets sowie im Flyer im Anschluss an diesen Text. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Martin Schindler    
Referent Alumni - Redaktion und Karriereportal

martin.schindler@zv.fraunhofer.de
Telefon: +49 89 1205-2158