Ein Visionär seiner Zeit: Joseph von Fraunhofers Leben und Erbe

Handwerker, Forscher und Unternehmer

Joseph von Fraunhofer war nicht nur ein akribischer Handwerker und herausragender Forscher, sondern auch ein visionärer Unternehmer, dessen Innovationsgeist die Grundlagen für die moderne angewandte Forschung legte. Dieser Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und unternehmerischem Denken sieht sich auch die Fraunhofer-Gesellschaft verpflichtet. Ganz in der Tradition ihres Namensgebers gestaltet die Fraunhofer-Gesellschaft den deutschen und europäischen Innovationsprozess aktiv mit, indem aus Ideen und neusten Erkenntnissen Anwendungen für Wirtschaft und Gesellschaft werden.

Am 7. Juni 2026 jährt sich der Todestag Joseph von Fraunhofers zum 200. Mal. Die Fraunhofer-Gesellschaft nimmt dies zum Anlass, ihren Namensgeber mit zahlreichen Initiativen und Veranstaltungen zu würdigen. Auch die UNESCO ehrt Joseph von Fraunhofer 2026 als Pionier zwischen Wissenschaft und Praxis mit einem Gedenkjahr.

Highlights aus der aktuellen Fraunhofer-Forschung

 

Joseph von Fraunhofer - vom Lehrling zum anerkannten Wissenschaftler

Joseph von Fraunhofer

Fraunhofers Lebenslauf ließ zu Beginn keinen außergewöhnlichen Erfolg erwarten. Geboren im Jahr 1787, hatte er schon im Alter von zwölf Jahren beide Eltern verloren. Für den ursprünglich vorgesehenen Beruf des Drechslers war er körperlich zu schwach; so trat er - wie sein Vater - eine Lehre als Glaser an. Sein Lehrherr Philipp Anton Weichselgartner erlaubte jedoch nicht, daß der wissbegierige junge Fraunhofer die Feiertagsschule besuchte und Bücher las.

Erst ein Schicksalsschlag brachte die Wendung. Als Weichselgartners Haus 1801 einstürzte, konnte Fraunhofer nach einigen Stunden unverletzt geborgen werden. Dabei kam er in Kontakt mit Kurfürst Max IV. Joseph und mit dem Unternehmer Joseph von Utzschneider. Auf diese Weise in der Öffentlichkeit bekannt geworden, wuchsen Fraunhofers Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung beträchtlich. Fortan durfte er die Schule besuchen, erhielt Unterricht in der Kunst des Linsenschleifens und wurde schließlich als Optiker an die Werkstatt des renommierten Erfinders und Konstrukteurs Georg von Reichenbach empfohlen, an der Utzschneider beteiligt war. 

Fraunhofers Begabung und Zielstrebigkeit wurden bald offenkundig. So beriefen ihn Reichenbach und Utzschneider bereits im Alter von 22 Jahren zum verantwortlichen Leiter der zum Betrieb gehörenden Glashütte in Benediktbeuern. Die Entwicklung neuer Glassorten, entscheidende Verbesserungen bei der Glasherstellung und die Perfektionierung des optischen Instrumentebaus führten zu eindrucksvollen Ergebnissen. Fraunhofer setzte standardisierte Herstellungsmethoden durch, erweiterte die Produktpalette der Werkstatt erheblich und vergrößerte damit auch deren wirtschaftlichen Erfolg. Der Betrieb stellte nun Fernrohre, Ferngläser, Mikroskope, Lupen und astronomische Fernrohre in einer bis dato unerreichten Qualität her. Fraunhofers Instrumente wurden in ganz Europa vertrieben und eingesetzt. 

Nicht zuletzt für die eigene wissenschaftliche Arbeit erwiesen sich die von Fraunhofer selbst entwickelten Instrumente als unentbehrliche Voraussetzung. Sein Spektrometer erlaubte ihm die genaue Untersuchung des Sonnenlichts und anderer Lichtquellen; selbstgefertigte optische Gitter machten es möglich, das Phänomen der Lichtbeugung zu untersuchen und in seiner Auswirkung auf den Bau optischer Instrumente zu beschreiben. 

Die konkurrenzlos guten Instrumente und seine wissenschaftlichen Leistungen brachten Fraunhofer national und international großen Ruhm und viele Ehrungen ein. Bedeutende Wissenschaftler und Politiker der damaligen Zeit besuchten ihn an seiner Wirkungsstätte. Dazu gehörten z. B. der Physiker Carl Friedrich Gauß, der bayerische König Max I. Joseph und wahrscheinlich auch der russische Zar, Alexander I. 

Sein wissenschaftliches Renommee führte dazu, dass Fraunhofer gegen den anfänglichen Widerstand etablierter Forscher als Vollmitglied in die Akademie der Wissenschaften aufgenommen wurde. Der bayerische König ernannte ihn schließlich zum Ritter des Civilverdienstordens und erhob ihn damit in den Adelsstand. Joseph von Fraunhofer starb 1826, im Alter von 39 Jahren, an Lungentuberkulose.

Seine Leistungen

Fraunhofer gilt als Begründer der wissenschaftlichen Methodik im Bereich Optik und Feinmechanik, als Schöpfer der deutschen Präzisionsoptik und zugleich als erfolgreicher Unternehmer. 

Nach dem Eintritt in Utzschneiders und Reichenbachs Unternehmen, das Mathematisch-Mechanische Institut mit der Glasfabrikation in Benediktbeuern, konzentrierte er sich zunächst auf die Verbesserung der Glasqualität. Er führte präzise dokumentierte Experimente mit veränderten Rohmaterialien und modifizierten Schmelzverfahren durch und erreichte so die Produktion schlierenfreier Gläser. Zugleich standardisierte er die Bearbeitung des fertigen Glases - in der damaligen Zeit ein absolutes Novum - und machte das Ergebnis damit weitgehend unabhängig vom Geschick des einzelnen Linsenschleifers.

Seine genauen Kenntnisse über das Brechungsverhalten und die Farbdispersion einzelner Glassorten halfen Fraunhofer, ungewöhnlich große achromatische Fernrohre zu konstruieren. So entstand eine neue Generation astronomischer Refraktoren. Sie verfügten über Linsendurchmesser und Abbildungsleistungen, die bis dato als nicht realisierbar galten. Die Qualität der Fernrohre blieb noch viele Jahrzehnte nach ihrer Herstellung unübertroffen und ermöglichte grundlegende Entdeckungen in der Astronomie. So gelang es dem Astronomen und Mathematiker Friedrich Wilhelm Bessel mit Hilfe des Fraunhofer'schen Heliometers 1838 erstmals, eine Fixstern-Parallaxe zu bestimmen. Fraunhofers berühmtestes Werk ist der parallaktisch montierte Refraktor für die kaiserlich-russische Sternwarte in Dorpat. Mit dem baugleichen 9-Zoll-Refraktor, der heute im Deutschen Museum steht, gelang es dem Astronomen Johann Gottfried Galle 1846, den Planeten Neptun zu entdecken. 

Auch für seine eigene Forschungsarbeit waren die von Fraunhofer neu entwickelten optischen Instrumente von großer Bedeutung. Selbstgefertigte Prismen ermöglichten ihm die spektrale Untersuchung des Lichts. Schon andere Wissenschaftler vor ihm hatten dunkle Streifen im Spektrum des Sonnenlichts bemerkt; aber erst Fraunhofer erkannte, daß diese Linien - wir bezeichnen sie heute als Fraunhofer'sche Linien - in der Natur des Sonnenlichts selbst liegen. Mit seinen grundlegenden wissenschaftlichen Arbeiten zur spektralen Zusammensetzung des Lichts verschiedener Quellen wurde Fraunhofer zu einem der Väter der modernen Spektralanalyse.

Ein weiterer Meilenstein in Fraunhofers wissenschaftlicher Arbeit waren seine Untersuchungen zur Lichtbeugung. Mit Hilfe eines Diamanten stellte er ein Beugungsgitter mit einem Linienabstand von nur 0,003 Millimetern her. Damit gelang es ihm, die Wellenlänge des Lichts verschiedener Farben mit erstaunlicher Präzision zu messen. 

Wissenschaftliche Forschung und praktische Anwendung befruchteten sich bei Fraunhofer gegenseitig. Die Entdeckung und Beschreibung der Absorptionslinien im Spektrum des Sonnenlichts etwa ermöglichten es, das Brechungsvermögen einzelner Glassorten genau zu bestimmen. Die Untersuchungen zur Lichtbeugung waren unmittelbar zur Konstruktion verbesserter Fernrohre zu verwenden. Alle Erkenntnisse, die er experimentell gewann, wußte Fraunhofer auch in neue Produkte und Verfahren umzusetzen. Die Fortschritte bei der Herstellung optischer Instrumente schufen wiederum die Voraussetzung für die weiteren Erfolge seiner wissenschaftlichen Untersuchungen. So wurde Joseph von Fraunhofer auch zu einem Begründer der modernen anwendungsorientierten Forschung.

Die Fraunhofer’schen Linien

Die Fraunhofer'schen Absorptionslinien begegnen jedem, der in die Sphären der Optik einsteigen will. Joseph von Fraunhofer hat sie als Erster systematisch untersucht, vermessen und veröffentlicht. Sie dienten ihm als objektiver Maßstab für die Entwicklung und Prüfung des Optikglases. Heute spielen sie in der Weltraumforschung eine entscheidende Rolle, denn sie verraten uns nicht nur die chemische Zusammensetzung und Temperatur der Gasatmosphäre von Sternen, sondern auch wie weit diese von uns entfernt sind und mit welcher Geschwindigkeit sie sich fortbewegen.

Sonnenspektrum mit Fraunhofer'sche Linien. Zeichnung von Joseph von Fraunhofer, 1814.
© Fraunhofer-Gesellschaft
Die von Joseph von Fraunhofer im Jahr 1814 gezeichnete und kolorierte Darstellung des Sonnenspektrums mit den nach ihm benannten dunklen Linien belegt die exakte Messtechnik des Wissenschaftlers.

Wenn Sonnenlicht durch ein Prisma in seine Spektralfarben zerlegt wird, erscheint ein Spektrum in Regenbogenfarben. Um 1814 erforschte Fraunhofer dieses Phänomen des Lichts mit seinem selbst entwickelten Spektrometer und entdeckte zwischen den Farbbereichen 574 dunkle Linien unterschiedlicher Stärke.

Bereits ein paar Jahre zuvor um 1802 hatte der englische Wissenschaftler William Hyde Wollaston diese dunklen Linien bemerkt. Aber erst Fraunhofer erkannte, dass diese Linien in der Natur der Sonne liegen und kein Zufallsprodukt sind. Er begann, sie mit einer erstaunlichen Genauigkeit zu vermessen und zu dokumentieren. Diese dunklen Linien waren der Schlüssel zum Erfolg für seine Forschungsarbeiten. Sie dienten ihm als Maßstab, um die Lichtbrechung verschiedener Gläser zu messen. Die genaue Kenntnis vom Farbzerstreuungsvermögen jeder Glasart war die Voraussetzung, damit Rohglas in einer gleich bleibenden Qualität hergestellt werden konnte, aus denen anschließend die besten optischen Linsen seiner Zeit entstanden.

Ein Meilenstein für die Astronomie

Etwa um 1860 erkannten Robert Wilhelm Bunsen und Gustav Kirchhoff bei der Entwicklung der Spektralanalyse die Entstehung der Fraunhofer’schen Linien. Sie fanden heraus, dass sich beim Verbrennen chemischer Elemente die Farben der jeweiligen Flammen charakteristisch verfärben. Die dunklen Linien im Spektrum entstehen, wenn chemische Elemente Licht einer bestimmten Wellenlänge absorbieren, also verschlucken. Dadurch erscheint an dieser Stelle in der Farbskala ein schwarzer Bereich, im Spektrometer erkennbar als dunkle Linie. Jedes chemische Element hinterlässt einen ganz charakteristischen Fingerabdruck, an dunklen Linien im Farbspektrum, ähnlich einem Strichcode. Am Muster der Absorptionslinien kann man feststellen, aus welchen Elementen sich die Materie zusammensetzt, die das Licht durchwandert ist. Diese Entdeckung war ein Meilenstein für die Astronomie, denn unser Wissen über das Weltall wird aus der Analyse des Lichts gewonnen, das die Himmelsköper ausstrahlen. Heute sind im Sonnenspektrum ca. 25.000 Absorptionslinien bekannt. Die Fraunhofer'schen Linien gingen in die physikalische Terminologie ein und trugen wesentlich zur Entwicklung von Spektralanalyse und Astrophysik bei.

 

Joseph von Fraunhofers Lebenslauf in Daten

6. März 1787

Joseph Fraunhofer wird als elftes Kind von Franz Xaver und Anna Maria Fraunhofer im niederbayrischen Straubing geboren.

1799–1804

Der junge Fraunhofer absolviert eine Lehre beim Spiegelmacher und Zierraten-Glasschleifer Philipp Anton Weichselberger in München.

1801

Weichselbergers Haus stürzt ein; Fraunhofer wird verschüttet. Bei der Rettung kommt er in Kontakt mit dem Geheimen Rat Joseph von Utzschneider und mit Kurfürst Maximilian IV. Joseph.

1804–1806

Fraunhofer arbeitet als Geselle bei Weichselberger.

1806

Fraunhofer tritt als Optiker in das Mathematisch-mechanische Institut von Reichenbach, Utzschneider und Liebherr in München ein.

1808

Fraunhofer arbeitet als Glasschleifer in der Glashütte Benediktbeuern, die zum Mathematisch-mechanischen Institut gehört; er veröffentlicht eine erste wissenschaftliche Abhandlung.

1809

Bis auf die Glasschmelze trägt Fraunhofer die gesamte Verantwortung für die Glasherstellung in Benediktbeuern.

1811

Fraunhofer übernimmt die Gesamtleitung der Glashütte des Mathematisch-mechanischen Instituts in Benediktbeuern.

1814

Fraunhofer wird alleiniger Partner von Utzschneider und Leiter des gesamten Mathematisch-mechanischen Instituts.

1817

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften ernennt Fraunhofer zum korrespondierenden Mitglied.

1819

Rückverlegung des Mathematisch-mechanischen Instituts nach München

1821

Nach einigen Diskussionen wegen seiner fehlenden akademischen Ausbildung wird Fraunhofer zum außerordentlichen besuchenden Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ernannt.

1822

Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Erlangen an Fraunhofer.

1823

Fraunhofer wird besoldeter Professor und Konservator des physikalischen Kabinetts der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

1824

König Max l. Joseph ernennt Fraunhofer zum Ritter des »Civil-Verdienst-Ordens der Baierischen Krone«; damit ist der persönliche Adel verbunden.

7. Juni 1826

Joseph von Fraunhofer stirbt in München.

Fraunhofer-Glashütte in Benediktbeuern

Die Glashütte ist täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Adresse: Fraunhofer-Glashütte, Fraunhoferstr. 2, 83671 Benediktbeuern

Im Jahre 1808 verlegte Joseph von Fraunhofer seinen Tätigkeitsschwerpunkt ins Alpenvorland, genauer gesagt ins oberbayrische Benediktbeuern. Sein Förderer Joseph von Utzschneider hatte kurz zuvor das dortige, säkularisierte Kloster erworben und auf den zugehörigen Ländereien eine Glashütte errichtet.

Zu Beginn dem Schweizer Optiker Pierre-Louis Guinand unterstellt, übernahm Fraunhofer ab 1811 die Gesamtleitung der Glashütte und damit die Verantwortung für das Schmelzen und die Bearbeitung des Glases. Durch die Entwicklung neuer Produktionsmethoden und -standards schaffte er es, die Abbildungsqualität der gefertigten Linsen signifikant zu verbessern. Gerätschaften und Instrumente aus der Hand Fraunhofers wurden so zur europaweit begehrten Ware.

Diese Perfektion führte Joseph von Fraunhofer auch zu seiner wichtigsten wissenschaftlichen Entdeckung – denn eigentlich wollte er vor allem die Qualität seiner Gläser bestimmen. Mit einem Fernrohr beobachtete er Sonnenlicht, das durch ein Prisma gebrochen wird. Wider Erwarten fanden sich schwarze Unterbrechungen im abgebildeten Farbspektrum. Fraunhofer untersuchte die Linien systematisch, vermaß sie und veröffentlichte seine Erkenntnisse. Letztlich blieben sie für ihn aber vor allem ein Maßstab zur Herstellung gleichbleibend hochwertiger Linsen.

Auch wenn er selbst die Forschung nicht vorantrieb – dass seine Entdeckung das Zeug zu einer physikalischen Sensation hat, war ihm wohl bewusst. Und Fraunhofer behielt Recht: In der in der modernen Weltraumforschung sind die sogenannten Fraunhofer’schen Linien unerlässlich, um die chemische Zusammensetzung, die Temperatur und die Entfernung von zu bestimmen.

Heute beherbergt die Glashütte ein Museum. Zu sehen sind dort unter anderem die alten Schmelzöfen mit Rührwerk sowie Werkzeuge und optische Exponate aus der Werkstatt Fraunhofers. Begrüßt werden Besucherinnen und Besucher von einem KI-basierten Avatar Joseph von Fraunhofers, der gerne Frage zu seinem Leben und Wirken beantwortet.

Die ausgestellten Exponate sind Leihgaben des Münchner Stadtmuseums und des Deutschen Museums. Das Ausstellungskonzept wurde von den Fraunhofer-Instituten für Bauphysik IBP sowie für Silicatforschung ISC umgesetzt. Der KI-Avatar ist eine Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO entwickelt.

Die Glashütte wurde 2026 von European Physical Society zur Historic Site auserkoren.

Die Fraunhofer‘schen Linien

Für Joseph Fraunhofer stellte die Entdeckung der dunklen Linien im Sonnenspektrum den Durchbruch auf seinem Weg zu wissenschaftlicher Anerkennung dar. Im Jahr 1814 hatte er das Phänomen als Erster systematisch untersucht, vermessen und veröffentlicht. Als Fraunhofer'sche Linien gingen sie in die physikalische Terminologie ein und trugen wesentlich zur Entwicklung von Spektralanalyse und Astrophysik bei. Prof. Dr Andreas Ulrich, Physiker und Fraunhofer-Experte, erklärt in unseren kurzen Videos die Entstehung der Linien und deren Bedeutung für die moderne Weltraumforschung. 

Video: Dunkle Striche im Sonnenlicht

Eigentlich wollte Joseph von Fraunhofer in erster Linie die Qualität seiner Gläser prüfen und verbessern, als er auf die später nach ihm benannten Linien im Sonnenlicht stieß. Doch wie entstehen diese?

Video: Bedeutung für die Astronomie

Die Fraunhofer’schen Linien sind mehr als ein optisches Phänomen – sie sind essenzielle Grundlage für die heutige Astrophysik. Wie lassen sich damit unter anderem die chemische Zusammensetzung und die Bewegung von Sternen messen?

Film-Archiv

Zum Andenken an den 225. Geburtstag von Joseph von Fraunhofer (1787-1826) am 6. März 2012 gaben die Fraunhofer-Experten Pater Leo Weber († 2019) und Carl R. Preyß († 2017) einen Einblick in sein Leben und seine Wirkungsstätte im Kloster Benediktbeuern.