Wissenschaftliche Exzellenz für Innovationen

Die Exzellenz der Fraunhofer-Gesellschaft liegt in der anwendungsorientierten Forschung. »Originäre Ideen setzen wir gemeinsam mit Unternehmen in Innovationen um – zum Wohl der Gesellschaft und zur Stärkung der deutschen und europäischen Wirtschaft.« 
(Leitbild der Fraunhofer-Gesellschaft)

Alle Forschungs- und Geschäftsprozesse der Fraunhofer-Gesellschaft orientieren sich mithin an der gesamten Innovationskette, von der Idee bis hin zur Überführung in den Markt. Für erfolgreiche Innovationen ist die Qualität der Forschung ebenso bedeutend wie der exzellente Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung. Daher verfolgen wir Fraunhofer-weit regelmäßig Prozesse und Kennzahlen zu folgenden Aspekten von Forschung und Transfer:
 

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

Der wissenschaftliche Output wird klassisch durch Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften und aktive Teilnahme an Konferenzen belegt. Die erarbeiteten Ergebnisse entstehen in der Fraunhofer-Gesellschaft aus eigenen Vorlaufforschungsprojekten und auch aus Industrieprojekten, wobei es bei letzteren oftmals aufgrund der Vertraulichkeit Einschränkungen bei der Veröffentlichung gibt.

Neben der Quantität ist auch die Qualität der Publikationen innerhalb von »Peer-Reviewed Zeitschriften« entscheidend. Dies kann beispielsweise durch die Exzellenzrate ausgedrückt werden. Die Exzellenzrate gibt an, wie viele Publikationen zu den 10% höchstzitierten Publikationen eines Feldes weltweit gehören.
 

Preise und Ehrungen

Neben den Veröffentlichungen sind wissenschaftliche Auszeichnungen der Fraunhofer-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter der unmittelbare Ausweis von Exzellenz durch die entsprechende Scientific Community. Gleichermaßen zeigen Preise auch, dass die Fraunhofer-Gesellschaft ausgezeichnete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie geeignete Infrastrukturen und Prozesse hat, um derartige wissenschaftliche Höchstleistungen zu erbringen.  

Nationale und internationale Vernetzung

In einer global vernetzten Wissensgesellschaft sind herausragende Forschungsergebnisse nur durch geeignete Kooperationen zu erzielen. Die Vernetzung mit nationalen und internationalen Partnern aus unterschiedlichen Disziplinen ermitteln wir unter anderem anhand des Anteils der Publikationen mit externen Partnern. 

Patente und Schutzrechte

Neben wissenschaftlichen Publikationen in Zeitschriften sind auch Patente eine Form, wissenschaftlich-technische Ergebnisse bekannt zu machen, jedoch mit dem Ziel, diese zu schützen und ggf. für eine nachfolgende Verwertung zu nutzen. Aufgrund der anwendungsorientierten Mission sind Patente und Schutzrechte für die Fraunhofer-Gesellschaft wesentlich. Die erfolgreiche Umsetzung unserer Forschung lässt sich an der Höhe der Auftragsforschung und den Lizenzeinnahmen belegen. 

Ausgründungen / Spin-Offs

Neben der direkten Auftragsforschung für die Wirtschaft trägt Fraunhofer mit weiteren Transfermechanismen zum Innovationsstandort Deutschland bei. Eine wichtige Stellung nimmt dabei die Ausgründung von Unternehmen ein. Fraunhofer unterstützt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv in der Ausgründungsphase. In der Regel ist die Fraunhofer-Gesellschaft nach der Ausgründung an diesen Unternehmen beteiligt.  

Weiterbildung

Auch die berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft sind eine wichtige Säule für den Transferprozess. Die Fraunhofer Academy gibt durch verschiedene Weiterbildungsformate aktuelles Forschungswissen und Kompetenzen der Fraunhofer-Institute an die Wirtschaftsunternehmen zur bestmöglichen Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter.

Wissenschaftlicher Nachwuchs

Neben der berufsbegleitenden Weiterbildung engagiert sich Fraunhofer gemäß seiner Mission auch stark für die Qualifikation von Studierenden und Doktoranden, in Form von Lehrtätigkeiten und der Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten. Die enge Verzahnung von Fraunhofer-Instituten mit den örtlichen Universitäten wird insbesondere durch die gemeinsame Berufung von Institutsleitung und Hochschulprofessur ermöglicht. 

  • Pakt für Forschung und Innovation